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1380 Arbeitsplätze Neckermann hält offenbar an Stellenabbau fest

 ·  Neckermann.de bleibt bei der Absicht, 1380 Arbeitsplätze abzubauen und den Logistik-Standort Frankfurt zu schließen.

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Neckermann.de bleibt bei der Absicht, 1380 Arbeitsplätze abzubauen und den Logistik-Standort Frankfurt zu schließen. Damit verbunden ist das Aus für die klassischen Kataloge und das Geschäft mit den Textil-Eigenmarken. Dies teilte Thomas Schmidt, Vorsitzender des Betriebsrats der Logistiksparte, am Donnerstag dieser Zeitung mit. Die Betriebsräte hatten am Vortag der Geschäftsleitung und Vertretern des Eigentümers Sun Capital Partners ihre Idee erläutert, ein eigenes Alternativkonzept zu erarbeiten. Dafür hatten sie einen Aufschub von sechs Wochen erbeten. Diese Zeit bekommen sie aber nicht, wie Schmidt berichtete. „Geschäftsleitung und Sun sind darauf nicht eingegangen, wir haben eine Art Abfuhr erhalten“, sagte der Arbeitnehmervertreter, der auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats des Versenders ist.

Nun gelte es, einen Interessenausgleich und einen Sozialplan auszuhandeln. Die Geschäftsleitung um Henning Koopmann habe angekündigt, damit bis Ende Juni fertig sein zu wollen. Wenn es so komme, werde das Unternehmen von Juli an kündigen. Betroffen sind davon 800 Frauen und Männer in der Logistik, 140 im Einkauf für die Textil-Eigenmarken, 50 in der damit verbundenen Werbung sowie 390 in der Verwaltung. Infolge dessen würde die Belegschaft in Fechenheim halbiert. Wie Schmidt weiter erläuterte, dürfte sich der Stellenabbau nach diesem Fahrplan gemessen an den Kündigungsfristen von November dieses Jahres bis Februar 2013 hinziehen. Fraglich sei, ob es eine Transfergesellschaft geben werde, in der Beschäftigte weiter qualifiziert und auf neue Arbeitsplätze vorbereitet würden. Derweil wollte das Unternehmen dazu noch keine Stellung beziehen.

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