http://www.faz.net/-gzg-8xw9w

Angriff in Jobcenter : 13 Jahre und sechs Monate Haft für Hammerattacke

  • Aktualisiert am

Tatort: Der Jobcenter-Mitarbeiter war in seinem Büro attackiert worden (Symbolbild) Bild: dpa

Weil er nach Überzeugung des Gerichts einen Mitarbeiter des Jobcenters in Dietzenbach mit einem Hammer schwer verletzt hat, soll ein 52 Jahre alter Mann für mehr als 13 Jahre in Haft. Sein Opfer sitzt im Rollstuhl.

          Nach einer lebensgefährlichen Hammerattacke auf einen Jobcenter-Mitarbeiter ist ein 52 Jahre alter Mann zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Darmstadt sprach ihn am Dienstag wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung für schuldig.

          Ihm war vorgeworfen worden, im vergangenen September einem 64 Jahren alten Mitarbeiter im Jobcenter in Dietzenbach im Kreis Offenbach mehrere Hammerschläge auf den Kopf versetzt zu haben. Auslöser soll eine bevorstehende Kürzung der finanziellen Unterstützung gewesen sein.

          Mit dem Strafmaß entsprach das Gericht exakt der Forderung der Staatsanwaltschaft, die Nebenklage hatte sich für eine lebenslange Haft ausgesprochen. Die Verteidigung wertete den Angriff als versuchten Totschlag und plädierte auf eine Strafe unter zehn Jahren.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          McCains Rede zur Verleihung der Liberty Medal Video-Seite öffnen

          Amerika : McCains Rede zur Verleihung der Liberty Medal

          Der Senator von Arizona John McCain ist mit der Liberty Medal (Freiheitsmedaille) geehrt worden. In seiner Rede anlässlich der Verleihung kritisierte er die amerikanische Isolationspolitik.

          Topmeldungen

          Platz machen und neu anordnen: Der Plenarsaal des Bundestages wird für die neue Regierung umgebaut.

          Kommentar : Merkels Stichworte für Jamaika

          In der Renten- und Pflegepolitik warten schwierige Aufgabe auf Union, Grüne und FDP. Merkels Jamaika könnte der großen Koalition hier ähnlicher sein, als dem Land guttut.
          Dieses von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zur Verfügung gestellte Handout zeigt das Cargoschiff „Tianzhou 1“ (Himmlisches Schiff) beim Andocken mit dem Raumlabor „Tiangong 2“ (Himmelspalast).

          China : Raumlabor stürzt ab, Experten warnen vor Trümmern

          China kann das Raumlabor „Tiangong 1“ nicht mehr steuern, bald werden Teile davon wohl unkontrolliert auf der Erde aufschlagen. Es ist nicht das erste Mal, dass Weltraumschrott auf Kollisionskurs mit der Erde geht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.