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0:0 gegen Freiburg Wenig Erwärmendes in Mainz

Im Duell der Überraschungen der Bundesliga-Hinrunde fallen keine Tore. Mainz und Freiburg trennen sich 0:0 und stehen nun hinter Schalke. Nur kurz vor Schluss bringt ein FSV-Spieler ungewollt Farbe ins Spiel.

© AFP Vergrößern Keine Tor in Mainz: Gegen Freiburg fehlt der Durchblick

Ein Unentschieden wie das 0:0 zwischen Mainz 05 und dem SC Freiburg folgt einer gewissen Logik: Vor ihrem Auftaktspiel hatten die Klubs schließlich allerlei Gemeinsamkeiten, die über ähnliche Werdegänge der aus dem Jugendfußball aufgestiegenen Trainer Thomas Tuchel und Christian Streich sowie den Ruf als Ausbildungsvereine hinausgehen.

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So tauschen sich die Klubs gelegentlich auch aus, indem die Freiburger Tipps geben bezüglich der Strukturen im Nachwuchsbereich, während die Mainzer nach Fertigstellung ihres schmucken Stadions bereitwillig Ratschläge beim angestrebten Neubau im Breisgau erteilen.

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Zudem gingen der Tabellensechste aus Rheinhessen und der Fünfte aus Baden vor nur 27.500 Zuschauern im Mainzer Stadion punktgleich ins zweite Halbjahr der Saison, in dem sie sich in fünf Wochen auch noch zum Pokalviertelfinale abermals an gleicher Stätte treffen.

Auch auf dem Feld hatten die Teams am Samstag allerlei Ähnlichkeiten, weshalb das das Duell der Brüder im Geiste folgerichtig wie leistungsgerecht, für die Fans beider Teams bei Minustemperaturen aber eher wenig erwärmend torlos endete.

Bodenoffensive: Mainz und Freiburg treffen aber das Tor nicht © AFP Vergrößern Bodenoffensive: Mainz und Freiburg treffen aber das Tor nicht

Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt ins Spiel. Die Mainzer mussten neben den Langzeitverletzten Niko Bungert und Maxim Choupo-Moting den verletzten Elkin Soto und den spätestens im Sommer für Bayern München spielenden, wegen einer fünften Gelben Karte aber gesperrten Jan Kirchhoff ersetzen, den Freiburgern fehlten die verletzten Stammkräfte Fabian Gintner, Cedric Makiadi und der gesperrte Jan Rosenthal.

Entsprechend ging beiden Teams womöglich die nötige Sicherheit für einen mutigeren Auftritt ab. Stattdessen agierten sie wohl auch aus Respekt vor dem Gegner sehr vorsichtig. Die Mainzer hätten freilich bei den klareren Chancen dennoch in Führung gehen müssen.

So ausgeglichen wie dieses Duell war auch das Spiel © dapd Vergrößern So ausgeglichen wie dieses Duell war auch das Spiel

Nicolai Müller hatte nach sechs Minuten freie Schussbahn, scheiterte aber wie Nikolce Noveski (40.) nach einer Standardsituation mit einem Drehschuss aus acht Metern an Gäste-Schlussmann Oliver Baumann.

Die zweite Halbzeit bot noch weniger Aufreger als der erste Spielabschnitt. Kurz vor Schluss brachte nur der Mainzer Shawn Parker noch ungewollt Farbe ins Spiel. Für eine Schwalbe und ein zu hartes Einsteigen gegen Freiburgs Keeper Baumann sah das eingewechselte Talent binnen zwei Minuten zweimal Gelb und musste vorzeitig in der 89. Minute vom Feld.

Dirigent ohne Durchschlagskraft: Freiburgs Trainer Christian Streich © dapd Vergrößern Dirigent ohne Durchschlagskraft: Freiburgs Trainer Christian Streich

FSV Mainz 05 - SC Freiburg 0:0

FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Júnior Díaz - Polanski (68. Malli), Baumgartlinger - Nicolai Müller, Ivanschitz (90.+2 Risse), Caligiuri (68. Parker) - Szalai
SC Freiburg: Baumann - Hedenstad, Krmas, Diagne (68. Höhn), Sorg - Flum, Schuster - Schmid, Caligiuri - Guédé (80. Santini), Kruse
Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 27.519
Gelbe Karten: Baumgartlinger (6), Svensson (3) / Guédé (4), Krmas (1)
Gelb-Rote Karten: Parker (89./wiederholtes Foulspiel) / -

Quelle: FAZ.NET

 
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