Was willst du denn in Maribor?" fragte mich mein guter Freund Alex. "Maribor ist das Offenbach Sloweniens."
Ganz genau wusste ich auch nicht, was ich dort wollte, hatte aber keine Wahl. Die Wahl hatte bereits das Land Slowenien für mich getroffen, das Maribor zur Kulturhauptstadt Europas gewählt hatte und nun bemüht war, Journalisten der Weltpresse die Schönheiten oder zumindest Interessantheiten der Stadt an der Drau vorzuführen. Ach Offenbach, dachte ich, so schlimm wird es schon nicht werden.
Resopal, Polyester und ahnungslose Funktionäre
Zwei Wochen später saß ich am frühen Abend mit Alex in einem postsozialistischen Hotelbunker auf einem Sofa, dessen Muster ein farbenblinder Dreijähriger mit einem steinalten Computerprogramm zusammengeklickt haben musste. Und das war noch der Lichtblick zwischen dem Resopal, dem Polyester und den nikotingelben Kacheln im Bad. Ich klammerte mich an einer Bierdose fest, die er mir mit mitleidigem Blick gereicht hatte und klagte mein Leid: "Seit zwei Tagen prügeln mir Funktionäre Powerpoint-Vokabeln um die Ohren. Und wenn sie nicht weiterwissen, was eigentlich der Dauerzustand ist, bewerfen sie mich mit bunten Broschüren. Keiner weiß was, weil die Funktionäre ständig wechseln, und nie ist einer nur halbwegs lange genug im Amt, um so etwas wie einen Überblick über die Sache zu bekommen. Und diejenigen, die Ahnung haben, haben nichts zu sagen und sind deshalb frustriert."
"Oha."
"Dazu ein deutscher Kulturverein, der ausdauernd die eigene Marginalisierung beklagt und sich seine Räumlichkeiten vom ehemaligen Kärntner Landeshauptmann Haider bezahlen ließ, der damit wohl die Front im Ortstaferlstreit ein paar Kilometer nach Süden verlegen wollte. Weil er Zweisprachigkeit im eigenen Land nicht duldet, die Tschuschen aber gefälligst Herrenrassensprache zu reden haben."
Grabbelkörbe, Betonkomplexe und Ausfallstraßen
Ich redete mich in Rage. Was hatte dieses Maribor aus mir gemacht? Stammelnde Funktionäre, Hotelzimmer, in denen man sich allerhöchstens umbringen möchte und dann auch noch dieses Elend von einer Stadt: Zwei, drei einigermaßen ältliche Straßen im Zentrum, in denen sämtliche Ramschketten der Welt ihre Grabbelkörbe aufgestellt hatten, eine Stadtburg und ein paar alte Gebäude, ein ansehnliches Flussufer namens Lent, das man in ungefähr zehn Minuten besichtigt hat, der älteste Weinstock der Welt. Drumherum Wohnblöcke, langweilige Betonkomplexe, die nicht einmal als pittoresk brutalistisch durchgehen, und haufenweise Ausfallstraßen, auf denen man berechtigterweise aus dem Elend hinausrasen kann, gesäumt von so vielen Baumärkten, dass sich halb Slowenien damit renovieren könnte. Ein Gürtel aus Fertigarchitektur, Industriebrachen, Unlandschaft. Es gibt hier nichts, was man nur als halbwegs ansehnlich bezeichnen könnte. Mit sehr viel Mühe könnte man diese Stadt als interessant bezeichnen, aber diese Mühe wollte ich mir gerade auch nicht machen.
"Du hast Offenbach bitter Unrecht getan", sagte ich zu Alex. "Und wenn ich morgen noch einem einzigen Funktionär oder marginalisiertem Deutschen zuhören muss, dann laufe ich schreiend aus dem Raum."
"Dann komm doch mit uns", sagte er.
Es hügelte, es grünte, es wurde angenehm
Und so saß ich am nächsten Morgen in Verweigerung des offiziellen Programms in einem Lieferwagen, um mit zwei Frankfurter Lampenhändlern die Insolvenzmasse einer slowenischen Glasbläserei aufzukaufen. Wir fuhren aus der Stadt hinaus, und mit jedem Kilometer, den wir uns von Maribor entfernten, wurde die Landschaft schöner. Sie wellte sich erst sanft, hügelte dann entschlossener, grünte nun deutlich vor sich hin und zierte sich mit kleinen Dörfern.
Wir hielten an und bestellten in einem Café Bela Kava, den ortsüblichen Kaffee mit Milchschaum, von dem man im Sozialistenbunkerhotel anscheinend noch nie gehört hatte. Wir saßen auf einem Dorfplatz mit geradezu oberitalienischen Qualitäten, mit gelassen plaudernden älteren Herrschaften an Tischen mit beblümten Wachstuchtischdecken. Zehn Kilometer hinter Maribor wurde das Leben plötzlich auf mediterrane Weise angenehm. Ich begann langsam zu begreifen, warum Alex seit Jahren so gut wie jeden Sommer in diesem Land verbrachte.
Ausgemusterte Schönheiten aus Bauhauszeiten
Dann erreichten wir den Fabrikkomplex, eine einst stolze Glasbläserei, hundertfünfzig Arbeiter waren hier beschäftigt, zum Schluss noch hundert. Auf alten Fotos im Verwaltungsgang sahen wir die Arbeiterinnen der "Steklarna Luminos", wie sie bekittelt und beschürzt an ihren Werkbänken stehen und Glasvasen und Lampenschirme bemalen, wie sie Farbglas herstellen, was in Europa kaum noch jemand beherrscht, wie sie färben und ätzen und bunte Schichten übereinander aufbringen.
Hohe Decken, Sonnenlicht fiel durch Glas, eine feine Staubschicht über allem. In der Halle, in der vor wenigen Wochen noch die Glasmasse glühte, stapelten sich nun Hunderte alter Formen aus den letzten siebzig Jahren. Formen aus Bauhauszeiten, Kugellampen, Trapeze und Zylinder, hölzerne Model für zeitlose Schönheiten, die nun ausgemustert wurden. Sie und die Maschinen und die Brennöfen und die Werkbänke und hunderttausende Lampenschirme, palettenweise. Und hundert hochspezialisierte Handwerker.
Titos planwirtschaftlicher Geist schwebt über allem
Andreja, die Insolvenzverwalterin, führte uns durch die Hallen. Sie ist eine von siebzehn Insolvenzverwaltern in Slowenien, derzeit hat sie sechzehn Betriebe abzuwickeln. Und es reiße nicht ab. Die neue Krise, sagte sie, schlage erst noch richtig zu, das Schlimmste komme noch. Und das sei nichts gegen die Krise von 2006.
Aber was ist mit der Glasbläserei passiert? "Hypo Alpe Adria", sagt sie schulterzuckend. Der Betrieb hat zwar gut verkauft, war aber mit Hypotheken belastet bis unter die Decke und hat sich nicht richtig entwickelt. Niemand habe darauf geachtet, dass Nachwuchs ausgebildet wurde, und das Design haben Arbeiterinnen so nebenbei entworfen. "Und es herrschte noch eine Einstellung wie im Sozialismus, man hat eben sein Soll erfüllt und nicht mehr." Das sei eine Krankheit dieser Staaten, und auch hier bei Steklarna Luminos schwebte lange noch Titos planwirtschaftlicher Geist über allem, zu lange.
Dann gab sie mir Anweisung, unbedingt noch übers Land zu fahren, die Dörfer seien wunderschön und man könne überall hervorragenden Wein trinken.
"Andreja, sag mir eins", fragte ich schließlich. "Warum ist ausgerechnet Maribor Kulturhauptstadt geworden?"
"Tja", sagte sie. "Ich glaube, der Flughafen ist zu schlecht ausgelastet."
Eine ehrlichere und einleuchtendere Antwort würde ich so schnell nicht mehr bekommen. Ich beschloss, sie als Arbeitshypothese vorerst gelten zu lassen.
Extravaganz gibt es hier nicht
Während bei Steklarna Luminos die Geschichte eingemottet wurde, bemüht sich Maribor wacker um seine kulturelle Neuerfindung mitten in der Krise. An der Universität soll eine Fakultät für Design entstehen, hatte mir Marjeta Ciglenecki erzählt, Professorin für Kunstgeschichte an der Universität von Maribor und eine der wenigen im Funktionärsreigen, die wusste, wovon sie sprach.
Ich wunderte mich. Design? Hier? In dieser Stadt, in der Kik als Boutique durchgeht und die Straßen gesäumt sind von Sexshops, Handyläden und Matratzendiscountern? Ernsthaft? Es war schwer genug, so etwas wie ein Studentencafé zu finden.
"Extravaganz gibt es hier nicht", sagte Professorin Ciglenecki dann auch. Es seien ja Arbeiterkinder, die hier studierten, Kinder einfacher Leute. Ein Bürgertum habe es in Maribor zwar einmal gegeben, aber nur bis zum Zweiten Weltkrieg: "Das war immer ein bisschen mit der deutschen Kultur verbunden." Und dass diese lange Zeit nicht wohlgelitten war, ist eine politische Frage. "Die Slowenen sind eher Arbeiter oder Bauern, die Deutschen waren eher reiche, kultivierte, konservative Bürger." Und von diesem Bürgertum blieb nicht viel, nicht viel vom Geld, nicht viel von der Kultur, nur ein Raum, finanziert von Jörg Haider.
Wo der Oligarch isst, muss es schmecken
Es ist auch nicht ganz einfach, in der immerhin zweitgrößten Stadt des Landes nach Ljubljana ein solides Restaurant ausfindig zu machen. Wir beschließen dort zu essen, wo die Fotos im Schaukasten den Oligarchen Roman Abramowitsch zeigen, wie er anscheinend zu mehreren Anlässen die dicke Wirtin umarmt. Denn wo der Oligarch isst und wiederkommt, da muss es schmecken, sagten wir uns, was sich auch bewahrheiten sollte.
"Dennoch", sagte Alex beim Risotto, "du hast Slowenien nicht gesehen. Du tust diesem Land Unrecht, wenn du nur Maribor kennst und ein paar Kilometer außenrum."
Und da wir schon Offenbach Unrecht getan hatten, beschloss ich, dass dem Land Slowenien dieses Schicksal erspart bleiben sollte. So willigte ich schließlich ein, mir Slowenien zeigen zu lassen, und wir fuhren in den alten Kurort Bled am Bleder See. Dessen Ufer haben im vorigen Jahrhundert zwei Monarchien, Faschismus, Sozialismus und Kapitalismus ertragen. Die Monarchie reiste zwecks Sommerfrische an, die SS saß im Parkhotel und wollte das deutsche Volkstum festigen, indem es Boden enteignete, und Josip Broz Tito wählte den Ort bewusst als Sommerresidenz in Nachfolge des Königs Alexander von Jugoslawien.
Ein Ort von fast unwirklicher Schönheit
Und es ist auch kein Wunder, dass sie alle hierherkamen, an einen Ort von fast unwirklicher Schönheit, mit der Burg hoch oben auf dem Felsen und der Marienkirche plus Kloster auf der absurd kleinen Insel mitten im See. Wo das Abendlicht ein solches Grellviolett annehmen kann, das sich auch noch auf den schneebedeckten Gipfeln der Julischen Alpen breitmacht, dass man der Natur zurufen möchte: Halt, stopp, jetzt ist genug!
Seit seinen Glanz- und politischen Hochzeiten hat Bled zwar an repräsentativem Status eingebüßt, aber vor allem Italiener und Engländer wissen das entspannte Städtchen zu schätzen. Sie spazieren die sechs ebenen Kilometer um den See herum, rudern oder lassen sich rudern und gehen ansonsten opulent und günstig essen, denn an Gelegenheit dafür mangelt es hier nicht.
Sportler und Trinker in Outdoorjacken
Mit Mato, einem gebürtigen Bleder, trinken wir Bela Kava auf dem Platz des Einkaufszentrums, einem seltsam behaglichen Sozialismusidyll, das ein bisschen wie die Sparversion eines deutschen Kurstadtzentrums aussieht. Mato wandert in jeder freien Minute. Er kennt die Berge hier, die Wege, die Pflanzen und Pilze und weiß immer, wie das Wetter wird. Das ist sehr slowenisch, erfahre ich, denn die allermeisten Slowenen laufen in Outdoorjacken herum und sind begeisterte Sportler. Auf den ersten Blick unvereinbar damit ist die Tatsache, dass sie auch begeisterte Trinker sind, aber das macht sie ja auch sympathisch.
„Als Slowenien in die EU kam, war das Land schuldenfrei“, sagte Mato. Alles war prima, dann gingen einige Dinge schief. Zuerst einmal seien viele Instanzen korrupt. Man kann sich zwar keine Schulabschlüsse mehr kaufen, diese Zeiten sind vorbei, aber Richter gibt es immer noch gegen Geld, das freut die Mafia. Und von Politikern bekommt man ohnehin alles im Sonderangebot, das freut finanzkräftige Großkonzerne, erschwert die Binnenwirtschaft und gibt Insolvenzverwalterinnen wie Andreja gut zu tun. Die Folgen sieht man in jedem Supermarkt: Einheimische Produkte sind aus den Regalen verschwunden, die internationalen Großmarken bestreiten nahezu das gesamte Sortiment. Dabei sind es gar nicht so sehr die alten Eliten, die sich festgesetzt haben, die Korruption ist eher ein strukturelles Problem, das man nur langsam los wird.
Berge voller Bären und Schützengräben
In Maribor wird man an jeder Straßenecke daran erinnert, dass etwas nicht rund läuft im Lande Slowenien. In Bled kann man das wunderbar vergessen. Man kann mit dem Auto auf den Autozug fahren und durch die Frontscheibe die Berge anschauen, die rechts und links wild und unzersiedelt dastehen. Es gibt Bären dort oben. Man kann in Most na Soci wieder aussteigen und zum Kolovrat fahren. Man kann den Hügel hochklettern, auf dem die halbzerschossenen Wachtürme stehen und der durchzogen ist von Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg. Die Schützengräben waren alle mit Wellblech abgedeckt, die benutzten die Bauern der Gegend später als Scheunendächer, und da rosten die Kriegsbleche bis heute friedlich vor sich hin. Am höchsten Punkt des Kolovrat steht man genau auf der Grenze zu Italien und ganz hinten, hinter den blauen Bergkuppen, da glitzert das Meer.
Ich verstand dort oben auf diesem windigen, halbitalienischen Gipfel allmählich dieses Land, das von allen Seiten unterschiedlichsten Kulturen ausgesetzt war und noch immer ist. Das in einem Bermudadreieck zwischen Italien, dem Habsburgerreich und Kroatien festhing. Ich verstand, warum auf den Speisekarten der Gasthöfe Wildgulasch, Tintenfischrisotto und Cevapcici in trauter Eintracht die lokale Küche bilden und dass das hier überhaupt kein Widerspruch ist. Es gibt in Slowenien ja alles, es gibt Berge und Meer und Seen und Hügel, und alles ist ganz nah. Aber es gibt nur etwa zwei Millionen Slowenen, das ist nicht viel, und achthunderttausend davon sind Arbeitsmigranten aus alten jugoslawischen Zeiten. Ein kleines Völkchen ist das, freundlich und eigensinnig. Slowenen sind Bergmenschen, sind solche, die es gewohnt sind, einsam in Outdoorjacken gegen Herausforderungen anzurennen.
Die Rezeptionisten kennen alle Geschichten
Aber nicht in Maribor! Die sind ganz anders! Petra, Geschäftsführerin des Hotels Vila Bled, weiß das, sie stammt selbst von dort. In Maribor herrsche ein immenser Zusammenhalt. Und das mache den geschäftlichen Umgang mit ihnen so schwierig: Jeder schulde jedem noch einen Gefallen, und jeder hänge sich bei jedem hinein. Was heute noch eine Zusage ist, ist morgen schon keine mehr, weil irgendjemand gerade irgendetwas blockiert. Das erklärt zumindest ansatzweise den Funktionärsringelpiez, dem ich an meinem ersten Tag ausgeliefert war, das erklärt die ständigen Wechsel in der Organisation der Kulturhauptstadt, und das erklärt die Frustration derer, die sich einbringen wollen und abgewiesen wurden. Und man solle, sagt Petra, wenn man Slowenien kennenlernen möchte, vielleicht wirklich in Ljubljana anfangen oder sonstwo, jedenfalls nicht in Maribor. Und diese Stadt zur Kulturhauptstadt zu ernennen sei eventuell keine so richtig gute Idee gewesen.
Eine viel bessere Idee war, sich in der Vila Bled einzuquartieren. Denn wenn die jeweils aktuellen Regenten sich in Bled aufhielten, residierten sie stets an jenem Flecken, auf dem erst das Schlösschen des Königs stand und dann die Vila, Titos Sommerresidenz, die heute ein Hotel beherbergt. Viele der Angestellten, die an der Rezeption arbeiten, kennen die Geschichte des Hauses, die Anekdoten und Geschichten, man muss sie nur fragen. Angefangen mit dem Habsburger Adel, dann König Alexander von Jugoslawien, dann Heinrich Himmler, der große, wirre Pläne für Bled im Allgemeinen - Marienkirche weg, Wotanstempel hin - und einen Neubau der Villa im Besonderen hatte, jedoch nicht weit damit kam, denn dann übernahm schon Tito und ließ das Haus nach seinen Plänen fertigstellen. So eine gewisse natursteinerne Brachialität merkt man dem Gebäude jedoch bis heute an.
Ein Vorhang für Willi Brandt
Im Konzertsaal im ersten Stock zeigt ein Wandfresko die Geschichte der Partisanenschlachten des Zweiten Weltkriegs, aus denen Tito mit englischer Unterstützung siegreich hervorgegangen war, zeigt detailreich nässende Kopfverbände, deutsche Kriegsgefangene, die Entstehung der Republik Jugoslawien, die Arbeiter, die Bauern. Ein Fresko, das Tito aus diplomatischen Gründen mit einem Vorhang verhüllen ließ, als er Willi Brandt hier empfing. Der Vorhang tut bis heute seine Zwecke. „Wir haben hier auch Hochzeiten“, erklärt Marko, Rezeptionist und Haushistoriker, „und manche Paare wollen die Kriegsbilder nicht sehen.“
Auch Kim Il Sung wurde in diesem Haus empfangen und ließ das Bett, in dem er nächtigte, abbauen und nach Pjöngjang transportieren, wo es vermutlich bis heute steht. Wenn man weiß, nach welchem Zimmer man fragen muss, kann man in Titos Bett schlafen und an seinem Schreibtisch E-Mails schreiben. Näher kommt man seinem Geist vermutlich nirgends, diesem bis heute gut gelittenen Despoten, dessen Porträt noch so manche Wirtsstube und so manches Amtszimmer ziert. Hier in Bled hielt er sich auch seine geliebten afrikanischen Wildtiere in einem Gehege im Park. Und schaute von einem Pavillon aus direkt auf den See und die Insel mit der Marienkirche, die Himmler zum Glück für uns Nachgeborene nicht mehr schleifen konnte.
Von diesem Pavillon voller Arbeiter- und Bauernfresken und Wildtiermosaike und mit obligatem Tito-Porträt schauten auch wir hinunter. Eine seltsam geschichtsschwere Ruhe breitete sich in uns aus, die eventuell auch am Essen gelegen haben konnte oder am Kräuterschnaps, wer will das schon so genau wissen.
Der Oligarch und die dicke Wirtin
Eva Zakotnik (drava)
- 21.01.2012, 11:48 Uhr
FlipFlops
Franz Meier (DahoamIsDahoam)
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Maribor zeigt (Todes)Mut als Kulturhauptstadt und wird dafür verhöhnt
Andrea Reidt (andreareidt)
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Claus Vahrenberg (CVahr)
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