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Peru Wenn Außerirdische malen: Die Bodenzeichnungen von Nazca

18.04.2002 ·  Niemand weiß, wer die gigantischen Tierfiguren in der Wüste gemalt hat, die schon 2400 Jahren alt sind.

Von Gabriela Hirt
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Hätte man nicht vor rund 70 Jahren die berühmten Bodenzeichnungen entdeckt, wäre Nazca wohl nur ein weiterer anonymer Wüstenort in Perus südlicher Küstenregion. So aber pilgern Tausende von Besuchern Jahr für Jahr in die sonnenverbrannte Gegend, um über die Herkunft der gigantischen Figuren zu rätseln.

Vögel, ein Affe, eine Spinne und ein Baum lassen sich aus der Vogelperspektive (am besten per Flugzeug) erkennen. Bis heute weiß niemand, warum und wie die Nazca-Menschen die überdimensionalen Zeichnungen vor 2.400 Jahren angelegt haben. Die Wüste rund um Nazca gleicht einem Freilichtmuseum: Nicht nur die riesigen Tierfiguren sind dort in Sand und Stein geritzt, es finden sich auch interessante Mumien und wunderschöne Nazca-Töpfereien.

Dominierend sind und blieben jedoch die Linien auf der Erde, die mit solcher Geometrie ausgeführt sind, dass man es den Ureinwohnern des Landstriches kaum zutrauen mag. So ist wohl auch die Erklärung des Autors Erich von Däniken zu verstehen, der die Nazca-Linien Außerirdischen zuschreibt.

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