Als ich ihn anrufe, ist er gerade im Stadtteil Gallus unterwegs. Seine Stimme klingt anders als noch am Abend zuvor - zupackender: Ob ich in fünf Minuten am Hauptbahnhof sein kann, fragt er. Ich bin mir nicht sicher: "In zehn Minuten?" In zehn Minuten aber hat er den Bahnhof schon wieder hinter sich gelassen, ist längst auf dem Weg ins Westend, vom Westend geht es dann weiter nach Bockenheim und von dort macht er noch einen Schlenker nach Hausen. In zwanzig Minuten am Hauptbahnhof also. Da warte ich dann auf ihn. Eigentlich ist es nicht der ideale Tag, um ausdauernd in die Pedale zu treten. Eigentlich würde man das Rad am liebsten nur dazu benutzen, um in den letzten Strahlen des Spätsommers einen Ausflug zu machen. Marcus aber erscheint der Tag als geradezu perfekt. Fast schon wie ein Ferientag, sagt er. Da fühle man sich, als würde man gar nicht arbeiten, sondern sei nur aus purer Lebensfreude kreuz und quer in der Stadt unterwegs. Als wir langsam Fahrt aufnehmen, beginne ich zu verstehen, was er meint.
Wir radeln mit Schwung über den Holbeinsteg nach Sachsenhausen hinüber, während der Wind die Wangen streichelt, derweil sich unter uns glitzernd der Main räkelt. In Sachenhausen suchen wir die Textorstraße. "Links oder rechts?", fragt Marcus und muss noch einmal nachsehen. Auch wer seit zehn Jahren als Fahrradkurier arbeitet, hat längst nicht alle Straßen im Kopf. Dafür hat er einen Stadtplan dabei, den er in einer Sekunde aus seiner Tasche gezogen und in der nächsten aufgeschlagen hat, in der übernächsten sitzt er schon wieder auf dem Rad. Links also. Wir holen ein Päckchen ab fürs Städelmuseum. Es ist kleiner als erwartet. Es sieht geradezu enttäuschend klein und unauffällig aus. Es ist nicht viel größer als eine Hand. Was wohl darin ist? Immer wüssten alle gerne, was darin ist, sagt Marcus und lacht. Im Wesentlichen arbeite er ja für Banken, da sei bestimmt nur hin und wieder etwas Spannendes darin, Anwaltskanzleien senden Schriftstücke untereinander hin und her. Die drittwichtigste Kundengruppe sind Zahnärzte, die an Zahntechniker liefern lassen. Bei Sendungen an Zahntechniker sei gewöhnlich die größte Eile geboten. Ein Frankfurter Fahrradkurier, der um die Ecke fegt, Passanten streift und dabei alle Vorfahrtsregeln missachtet, hat also vermutlich gar nicht die alles entscheidende Akte fürs Frankfurter Amtsgericht im Gepäck oder einen Millionenvertrag, dem noch eine letzte Unterschrift fehlt. Vermutlich muss er nur eilig zu einem Zahntechniker, damit auf dem Weg nicht etwas aushärtet, das nicht aushärten soll.
Turnbeutel für das arme Kind
Während wir über Funk angewiesen werden, noch einige weitere Ladungen aufzunehmen, darunter auch eine, die schnell in den Opernturm gebracht werden muss, erzählt Marcus, dass es natürlich gelegentlich auch Sendungen von privat gebe. Da musste er zum Beispiel vor ein paar Wochen in aller Hektik eine Brille abholen bei einer hübschen jungen Dame, die so gar nicht aussah wie die Ehefrau. Und auch Mobiltelefone wurden schon vergessen an plüschigen Orten, von denen der Ehepartner sicher nichts wusste. Kürzlich hat er einem kleinen Jungen seinen Turnbeutel in den Kindergarten gebracht. Den hatte die Mutter, die in einem Frankfurter Glitzerwolkenkratzer arbeitet, im Auto vergessen und war dann so beschämt und gleichzeitig unabkömmlich, dass ihr die Turnbeutelsendung per Fahrradkurier als letzte Rettung erschien.
Wir erreichen das Städel, nehmen natürlich den Hintereingang in der Dürerstraße und können dann auch schon den Herren vom Sicherheitsdienst, die gleichzeitig für die Postannahme zuständig sind, auf die Monitore und in die gefüllten Kaffeetassen schauen. Überall scheint es gemütlicher zuzugehen, als im Fahrradkurierwesen. Da kann man schon neidisch werden. Eine Kaffeepause ist für uns nämlich noch lange nicht in Sicht. Dabei ist Frankfurt eine Stadt, die es den Fahrradkurieren leichter macht als andere Städte.
Unsichtbares Netz zwischen den Hochhäusern
Die Wege sind kurz, die Gebäude hoch. Frankfurt ist da ganz anders als etwa Berlin, in dem sich auf weiter Fläche die Auftraggeber fast verlieren. Je höher die Gebäude sind, umso eher kann mit einem Auftrag gerechnet werden, sagt Marcus. So weben die Frankfurter Fahrradkuriere seit Jahren fleißig an einem immer dichter werdenden unsichtbaren Netz zwischen den Hochhäusern der Frankfurter Skyline. Könnte man all die gefahrenen Strecken übereinanderlegen und auf diese Weise räumlich darstellen, wo viel gefahren wird und wo wenig, dann überragte der ein oder andere so entstandene Berg wohl mittlerweile selbst die anmaßendsten Wolkenkratzer.
Marcus, der vor allem Künstler ist und nur im Brotjob Fahrradkurier, denkt gerne über derlei nach. Irgendwann, so hofft er, wird er auch noch mal ein Kunstwerk dazu fertigstellen. Auch der von all den Kurieren über Jahre erradelte Berg über dem Opernplatz wäre beträchtlich. Der Opernplatz ist nämlich so etwas wie das Herz des Fahrradkurierwesens in Frankfurt. Er wird so oft kreuz und quer durchmessen, dass er mittlerweile zu einem inoffiziellen Treffpunkt der Kuriere geworden ist. Auch wir überqueren ihn nun eilig, während uns schon viele Meter vom Lucae-Brunnen entfernt silberne Tropfen ins Gesicht stieben. Was für ein strahlender Tag, denke ich und kann mich für einen kurzen Moment Marcus in seinem Enthusiasmus nur anschließen.
Wasser nach der Wüstenwanderung
Im cremeweißen Marmorfoyer des Opernturms angekommen, geht es nach kurzer Einweisung dann auch schon zügig hoch hinauf. Dabei hätte sich der Fahrstuhl durchaus etwas mehr Zeit lassen können. Schließlich sind Fahrstühle die Oasen des Fahrradkuriers. Nach all den Eindrücken, den flirrenden Bildern von Ampeln, Autos und unbedacht auf den Fahrradweg einschwenkenden Passanten, kann er sich hier für einen Augenblick in sich selbst zurückziehen. Er muss auf niemanden mehr Acht geben, er muss keine überstürzten Aktionen anderer vorausberechnen. Die Neuronennetzwerke in seinem Gehirn, die sonst ununterbrochen und unterschwellig die Verkehrssituation verarbeiten, kommen für einen Moment zur Ruhe. Für die ungeübteren Radler unter uns fühlt sich, davon abgesehen, jede kleine Pause an wie ein kühler Schluck Wasser nach einer Wüstenwanderung, fühlt sich das Herumstehen im Fahrstuhl fast schon so schön an wie sonst nur Geräkel in Ohrensesseln. Dann sind wir oben angelangt und werden schon erwartet. Als uns die Empfangsdame in ihrer grauen Seidenbluse den Umschlag abnimmt, tut sie das so gelassen und träge, wie das nur mit solcher Selbstverständlichkeit gelingen kann, wenn man seit Stunden in der klimatisierten Stille einer Kanzlei sitzt. Über ihre Schulter hinweg können wir in einen Besprechungsraum schauen, in dem zwei glänzende schwarze Ledersessel vor einem riesigen Panoramafenster mit weitem Blick über die Stadt erwartungsvoll aufgestellt sind. Von all dem Getümmel dort unten und der ozon- und abgashaltigen Luft, die unsere Kehlen zunehmend kratzen macht, ist hier oben nichts zu spüren.
Ein paar Minuten später radeln wir schon wieder durchs Bahnhofsviertel. In dieser Gegend, sagt Marcus, achten viele Fußgänger noch weniger als an anderen Orten in der Stadt darauf, wohin sie treten. Man sei hier ganz offenbar einfach zu vertrauensvoll. Noch bevor sie sich auch nur einmal umgesehen hätten, seien viele schon auf der Straße. Ganz als gäbe es keine Gefahren, als sei hier rein gar niemand unterwegs, dem sie mit etwas Pech vor die Räder geraten könnten. Vielleicht verführe ja das trauliche Zusammenwohnen der einzelnen Nationen den ein oder anderen dazu, sich hier mehr zu Hause zu fühlen als überall sonst in Frankfurt. So sei man dann gewissermaßen wie in Socken im eigenen Wohnzimmer unterwegs, und wer rechnet schließlich schon in seinem Wohnzimmer mit pfeilschnell heranschießenden Fahrradkurieren. Marcus muss allerdings eingestehen, dass auch genau das Gegenteil der Fall sein könnte, dass in dieser immer noch rauen Gegend so ein schmales, leichtes, angreifbares Rennrad einfach niemandem als ernstzunehmende Gefahrenquelle erscheint. In der Niddastraße ist dann ganz besondere Vorsicht geboten. Hier trudele nämlich immer mal wieder ein in sprunghaften Gedanken versunkener Drogensüchtiger auf die Fahrbahn.
Offenbach ist immer eine Reise wert
Und tatsächlich trudelt auch schon wer, jemand kleines und verhuschtes in einer hellen Jeansjacke, als wir uns der Nr. 49 nähern, in der ein Druckraum untergebracht ist. Hier empfehle es sich, immer besser gleich in der Straßenmitte zu fahren, sagt Marcus, und das tun wir dann auch. Ob er gelegentlich einmal genug von Frankfurt habe, frage ich ihn, während wir bei zunehmend bedecktem Himmel über die Bockenheimer Landstraße Richtung Hausen radeln. Nach all den Jahren, in denen er die Stadt so breit und flächendeckend durchfahren hat, ist sie hinsichtlich Neuem und Spannendem ja mittlerweile für ihn vielleicht doch etwas abgenutzt? Aber nein, überhaupt nicht, sagt Marcus, Fahrradkuriere seien da ganz wie Wellenreiter, die bekämen das Meer ja auch nicht über, auch wenn das Wasser sich ähnele. Natürlich sei es schön, auch hin und wieder einmal eine Tour in entlegenere Stadtteile zu machen, nach Eschborn etwa, wo die Deutsche Börse mittlerweile ihren Hauptsitz hat. In Eschborn sei er ja in vielen Straßen noch nie gewesen. Oder manchmal geht es auch nach Offenbach hinüber. Auch Offenbach ist immer wieder eine Reise wert. Was sein Herz aber wirklich höher schlagen lässt, sind die immer neuen Anforderungen, die der Verkehr und die Auftragslage an ihn stellen. Jeder Tag sei anders, wie auch jedes Fußballspiel immer anders sei und jede Welle. Manches bleibt gleich und noch mehr variiert. Letztlich gehe es darum, alle Sinne so trainiert zu wissen, dass sie wahrnehmen, was normalerweise unter der Wahrnehmungsschwelle liegt.
Während Marcus fährt, schaut er nicht nur über die Autodächer hinweg, sondern von ihm selbst fast unbemerkt, auch in die Rückspiegel und durch Autofenster hindurch. Unter dem üblichen Dröhnen der Motoren hört er auch noch jedes kleinste Knacken oder Knirschen, und schon weiß er, dass er nun vorsichtiger ausscheren muss, weil jemand dichter hinter ihm ist, als er sein sollte. Kürzlich zum Beispiel konnte er gerade noch schlingernd ausweichen, als vor der Deutschen Bank einer abrupt die Autotür aufriss und dann in seinem teuren Anzug grinsend dastand und von keiner Schuld wissen wollte. Gestürzt ist Marcus dabei nicht. Je länger er fährt, umso seltener stürzt er. Gefährlicher ist es ohnehin eher an den Tagen, an denen er ganz privat und gemütlicher in der Stadt unterwegs ist. Dann ist er nämlich nicht so aufmerksam. Dann nutzt er auch einmal die Frankfurter Fahrradwege, die er sonst für zu gefährlich hält. Außerdem ist er dann längst nicht so präsent. Er nimmt nicht so viel Raum ein in der Stadt, hat eine andere Ausstrahlung und wird deshalb von den Autofahrern nicht mehr so ernst genommen. Natürlich mag das auch ein wenig an all dem Kurierzubehör liegen, das dann fehlt. Dem Firmen-T-Shirt, der Tasche, dem Funkgerät. Das ist ja schon beinahe so etwas wie eine Uniform, die auch als solche wahrgenommen wird. Ein Autofahrer weiß dann, hier ist ein Gleichgestellter auf der Straße unterwegs, der ihm an Geschwindigkeit in nichts nachsteht und es eilig hat.
Das Geheimnis der Kunststoffmappe
An einem Tag wie heute ist für einen ambitionierten Wellenreiter und Kurier wie Marcus allerdings längst nicht genug zu tun. Aufträge gibt es heute nicht so viele wie üblich. Es muss also mit der Ladung nicht so kunstvoll jongliert werden wie sonst. Es geht heute nicht darum, so schnell zu sein und gleichzeitig die Wege so optimal zu wählen, dass sich Aufnehmen und Abladen immer gerade so im Gleichgewicht halten, während das Funkgerät ob der vielen Aufträge, die durchzugeben sind, schon beinahe ins Stottern gerät. Heute geht es nicht so sehr darum, die Welle zu reiten. Oder vielleicht ist es auch nur eine zu kleine Welle, zu klein für Marcus, groß genug für mich. Dabei ist Marcus' Tasche durchaus gefüllt, während wir die Schloßstraße in Richtung Industriehof entlangfahren. Eine versiegelte Kunststoffmappe soll in die Weißfrauenstraße gebracht werden. Die Kunststoffmappe ist schwer. Was wohl darin ist? Wir erfahren es nicht. Wir können nur die zwei Herren in Augenschein nehmen, die auf sie warten.
Die beiden Herren sind an versiegelte Kunststoffmappen gewöhnt, das ist gut zu sehen. Sie nehmen sie nicht allzu ernst. Sie legen sie erst einmal beiseite. Auch sie haben einladende Kaffeetassen vor sich stehen und scheinen sich zwischen ihren mannshohen Aktenschränken in dem weitläufigen Büro sehr wohl zu fühlen. Sie würden gerne ein wenig mit uns plaudern und über die Anstrengung scherzen, die zumindest mir einen roten Kopf beschert hat. Wir ermuntern sie nicht. Die Welle ist heute klein, aber wir müssen dennoch weiter. Ein weiterer Umschlag muss nämlich noch zur umliegenden Wertpoststelle gebracht werden.
Der Husky spitzt die Ohren
Die Wertpoststelle ist durch eine Schleuse gesichert, zu der wir, wie ein Schild verrät, erst nach einem "Freigabesignal durch grüne Blitzleuchte" gelangen können. Wir sind gespannt. Die Leuchte leuchtet grün, die weiße Metalltür geht dennoch nicht auf. Wir klingeln wieder. Wieder leuchtet es, die Tür öffnet sich nicht. Als wir schließlich doch hineingelangt sind, ist das Rolltor dahinter natürlich immer noch geschlossen und öffnet sich erst langsam, langsam, als hätten wir endlos Zeit. Diesmal stelle er das in Rechnung, sagt Marcus. Immer diese Verzögerungen. Da wisse der eine wieder nicht, was der andere tue.
Wir fahren und fahren. Zuerst über die Breitenbachbrücke zurück, die sich diesmal schon fast unüberwindbar und öde auszustrecken scheint, dann zum dritten Mal an diesem Tag die Ginnheimer Straße entlang, um dem Overnight-Anbieter, mit dem Marcus' Firma zusammenarbeitet, weitere Sendungen vorbeizubringen. Der Husky, der neben dem Schreibtisch liegt und nur ein wenig die Ohren spitzt, als wir eintreten, kennt uns nun schon. Solche Lieferungen an Overnight-Anbieter, die Sendungen über Nacht in andere Städte und auch ins Ausland transportieren, sind schlechter bezahlt als andere Lieferungen, sagt Marcus.
Brutal und lukrativ
In den Jahren bevor die New-Economy-Blase platzte, seien die Kuriere mit Aufträgen geradezu überschüttet worden. Alle gingen an ihre Grenzen. Es sei ein beinahe schon brutales Arbeiten gewesen, aber äußerst lukrativ. Marcus hat das leider nicht mehr miterlebt. Aber unter Frankfurter Kurieren wird von diesen Jahren gesprochen wie von einem goldenen Zeitalter.
Es wird Abend, das Funkgerät tönt dennoch weiter. Es hat noch einmal eine Lieferung für die Commerzbank im Angebot, und auch in die Untermainanlage 1 müssen wir wieder. Im Commerzbank Tower dürfen wir leider nicht mit dem Aufzug hinauffahren, alles ist hier immer gleich am Empfang abzugeben. So können wir dann auch keinen Blick auf die vielgerühmten Gärten werfen, die Stockwerk über Stockwerk von Glas eingerahmt üppig angerichtet sein sollen. Wir legen also nur schnell einmal den Kopf in den Nacken - Glas und noch mehr im Dreieck verschachteltes, spiegelndes Glas -, bis unser Blick schließlich doch wieder nach unten schwenkt. Zu dem Bild, das da ungeheure sechzehn Meter hoch und zwölf Meter breit im Foyer hängt. Orangefarbene Wolken sind darauf zu sehen, ein ganzer weiter Himmel, der aus Tausenden von winzigen Farbhügelchen zusammengesetzt ist. Wenn man ein wenig in die Knie geht oder ganz dicht heran und von der Seite schaut, schimmern die Wolken plötzlich grün und violett. Es soll das größte transportable Bild in der Geschichte der Kunst sein, erfahren wir. Worauf uns nichts anderes übrig bleibt, als zu mutmaßen, dass dieser enorme Wolkenhimmel wohl zuallererst der Größe wegen und zu Repräsentationszwecken eingekauft wurde - je größer das Bild, umso mächtiger die Bank.
Verschwörerisches Zwinkern der Wolken
So freuen wir uns dann, als wir wieder eilig ins Freie hinaustreten, umso mehr an all den Wolken, die nicht mit Bedacht eingekauft wurden und die an diesem frühen Abend schnell und hell über den dunkler werdenden Himmel treiben. Nach einem solchen Tag, an dem wir die Stadt im sich fortwährend verändernden Licht durchfahren haben, erscheint es uns beinahe schon, als gehöre uns der Himmel selbst, wie uns die Stadt nun auch ein wenig mehr gehört. Oder es ist doch wenigstens so, als zwinkerten uns die Wolken verschwörerisch und wie Gleichgesinnten zu à la: Da treiben wir nun also behende dahin, ihr dort unten und wir dort oben. So etwa.