Home
http://www.faz.net/-gxi-70b8e
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Mit der Bahn zur EM Deutschland-Polen mit Verlängerung

 ·  Vier Tage, vier Städte, vier Stadien. Wer mit der Bahn zur Fußball-Europameisterschaft fährt, braucht vor allem eines: Nachspiel-Zeit.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Paul Banaschak

Deutschs reisen erst mal nicht in Polen, die Deutschen reisen wohl eher in der Ukraine

Dort spielt nämlich die deusche Nationalmannschaft.
Oder wenn Deutsche in Polen mit der Bahn unterwegs sind, dann wohl Richtung Wroclaw, Krakau, Lemberg. In Lemberg spielt die deutsche Mannschaft nämlich am 9. und 17. Juni. Dazwischen in Charkow, ebenfalls Ukraine.

Empfehlen
Jens Paluschke
Jens Paluschke (jepalu) - 04.06.2012 11:34 Uhr

ein paar Richtigstellungen

Man fragt sich, ob der Autor tatsächlich schon einmal mit dem Berlin-Warschau-Express gefahren ist.
Der Berlin-Warschau-Express überquert ziemlich exakt bei Frankfurt-Oder/Grenze die Grenze. Einen Grenzübergang Reppen/Rzepin gibt es nicht. Rzepin ist von der Grenze 20 km entfernt.
Dass der Zug kurz nach der Oderbrücke seine Geschwindigkeit drosselt, sogar kurz anhält, liegt schlicht daran, dass in Deutschland das Stromsystem ein anderes ist als in Polen (DB: 15 kV Wechselstrom, 16,7 Hz; PKP: 3 kV Gleichstrom). Dank des Einsatzes moderner Siemens-Mehrsystemloks, die mit beiden Systemen betrieben werden können, entfällt der früher übliche Lokwechsel an der Grenze. Trotzdem muss der Zug natürlich kurz anhalten, um das System umzustellen. Die Strecke ist aber durchgängig für 160 km/h ausgebaut!
Was die Landschaft angeht, gibt es wohl kaum eine eintönigere Strecke. Knapp 600 km plattes Land, Poznan als einzige größere Stadt. "Charakterwechsel im Minutentakt" ist nicht nachvollziehbar...

Empfehlen
Jakob Fels
Jakob Fels (Camenzind) - 03.06.2012 22:02 Uhr

wunderbarer Artikel

Dieser Artikel war die mit Abstand beste Unterhaltung, die ich heute genießen durfte^^.
Ich verbringe gerade ein Semester in Krakau und habe auch schon das Flair der polnischen Bahn spüren dürfen (von Mitteldeutschland bis Krakau benötigt man mit der Bahn 12-13 Stunden, mit dem Auto hingegen sind knapp 6 Stunden durchaus realistisch). Aber immerhin: die Preise sind wirklich okay, gerade für Studenten. Ich zahlte letztens von Krakau nach Danzig (8,5 Stunden Reisezeit) umgerechnet 9 Euro. Damit würde ich in meiner Heimat Thüringen wohl nicht mal ein Ticket von Jena nach Weimar lösen können.

Schade nur, dass mein Polnisch so schlecht ist....

Empfehlen
Weitersagen