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Donnerstag, 09. Februar 2012
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Luftfahrt Ryanair denkt an Toilettengebühr

27.02.2009 ·  Die Fluggäste des Billigfliegers Ryanair müssen vielleicht bald für den Gang auf die Toilette zahlen. Reisende sollten am Bord-WC eine Münze einwerfen, sagte Konzernchef Michael O'Leary im britischen Fernsehen.

Von Marcus Theurer, London
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Der größte europäische Billigflieger Ryanair wird seine Passagiere möglicherweise in Zukunft zur Kasse bitten, wenn sie im Flugzeug die Toilette benutzen. Sein Unternehmen erwäge dafür eine Gebühr von einem Pfund (rund 1,12 Euro) einzuführen, sagte Vorstandschef Michael O`Leary am Freitag in einem Fernsehinterview mit der BBC. „Ich glaube nicht, dass jemals ein Passagier eine Ryanair-Maschine bestiegen hat, und weniger als ein Pfund in der Tasche hatte“, sagte O'Leary weiter.

Der Ire gilt als konsequenter Kostenkürzer. Vergangene Woche kündigte Europas größter Billigflieger an, zukünftig alle Check-In-Schalter von Ryanair an den Flughäfen zu schließen. Passagiere sollen stattdessen nur online einchecken. Auch Ryanairs Konkurrenten bieten bereits sogenannte Drop-Off-Schalter an, an denen Fluggäste nach einem Internet-Check-In nur noch ihr Gepäck aufgeben.

Zudem hat Ryanair in der vergangenen Woche angekündigt, die Passagiere könnten demnächst an Bord ihr Mobiltelefon benutzen. Dafür müssten sie jedoch zwei bis drei Euro je Gesprächsminute bezahlen.

Die Fluggesellschaft hat im dritten Quartal (31. Dezember) des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009 ihre Passagierzahl zwar um 13 Prozent auf 14,0 Millionen Kunden gesteigert. Zugleich aber erlitt Ryanair wegen des schwachen Pfunds und höherer Spritpreise einen Nettoverlust von 101,5 (Vorjahreszeitraum plus 35,0 Millionen) Euro.

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