Früher, sagt Maria Museeuw, seien viele Deutsche zum Soldatenfriedhof von Vladslo gekommen, um der Toten des Ersten Weltkriegs zu gedenken. Viele Tränen habe sie gesehen. Sie denke oft an all die Menschen, die hier weinten. Besonders an eine Frau kann sie sich gut erinnern; sie kam jedes Jahr am 11. November zusammen mit ihrem Sohn und legte am Grab ihres Mannes Blumen nieder. Er starb auf einem Schlachtfeld, da drüben, sagt Maria Musseuw und weist mit dem Arm zum Horizont. Kühe grasen dort auf grüner Wiese, ein Traktor pflügt ein Feld. Jetzt, sagt Maria Museeuw, besuchen dessen Enkel das Grab, aber nur noch selten. Aus dem Jungen von damals sei mittlerweile ein alter Mann geworden, genauso alt wie sie. Maria Museeuw ist dreiundachtzig Jahre alt; eine kleine zierliche Frau in Strickjacke und Kittelschürze. Sie ist die Friedhofswärterin.
Fünfundzwanzigtausend Menschen wurden auf dem deutschen Soldatenfriedhof Vladslo nahe der westbelgischen Stadt Ypern begraben. Bis zur Nordsee sind es fünfzig Kilometer, Brügge liegt siebzig Kilometer entfernt. Der Friedhof ist klein, keine zwei Fußballfelder fänden darauf Platz. Wenn sie als kleines Mädchen auf dem Friedhof gespielt habe, sagt Maria Museeuw, hätten die Toten ihr manchmal Angst gemacht. Heute geben sie ihr Ruhe. Maria Museeuw und ihr Bruder André wohnen in dem Haus, das neben dem Soldatenfriedhof steht. In dem Haus wurde sie auch geboren. Den Friedhof gab es damals schon, der Krieg war gerade sieben Jahre vorbei. Aber der Friedhof war damals noch ein Gräberfeld mit Holzkreuzen, angelegt von deutschen Truppen. In den fünfziger Jahren wurden die Holzkreuze durch Granitplatten ersetzt. Um den Friedhof herum entstand eine Mauer mit Tor. Maria und André schließen es jeden Morgen auf. Mehr als achtzehntausend Mal hat sie den Schlüssel schon herumgedreht, sagt die kleine Frau. Sie lacht, es ist ein zartes Gurgeln, die Fältchen in ihrem Gesicht tanzen. Der Friedhof und seine Toten gehören zu Maria Museeuws Leben. Mit kleinen Schritten geht sie zwischen den Grabsteinen davon.
Wie Treibholz in den Drahtverhauen
Fünfundzwanzigtausend Namen, hinter jedem steht eine Geschichte. Unter unseren Schritten raschelt Laub. Der Herbst hat den Friedhof mit einem braunen Teppich überzogen. Mächtige Eichen werfen gelbe Blätter auf die Gräber. Die Bäume wurden als Andenken an die Gefallenen gepflanzt. Halten wir inne, ist da nur Stille. Sie rumort im Kopf, quälend laut. Hin zum nächsten, zum übernächsten und zum überübernächsten Stein, jeder wie eine graue Insel in diesem Meer aus Toten. In ihre Rücken sind die Namen der Gefallenen eingraviert: Moritz Bayernher, Franz Maruski, Josef Wellner - ihr Leben endete in der Kriegshölle von Flandern. Unsere Finger streichen über die Gravur.
Wir fahren weiter, verlassen das Wäldchen, in dem der Friedhof Vladslo liegt. An der nächsten Kreuzung steht ein großes Schild: Langemark, Ypern, Passendaele - Ortsnamen, die für die Tragödie des Ersten Weltkriegs stehen. Im sogenannten Wettlauf zum Meer entbrannte hier im Oktober 1914 die Flandernschlacht. Sie endete mit dem Erstarren der Front; der vierjährige Stellungskrieg kostete Hunderttausenden das Leben. Riesige Soldatenströme wurden an die Front in Flandern geschwemmt, von West, Süd, Ost und Nord. Mehr als dreißig Nationalitäten lagen auf engsten Raum beieinander. Viele Völker, die hier kämpften, begegneten sich in den Schützengräben zum ersten Mal: Chinesen, Indianer, Sikhs, Maoris, Aborigines, Zouaven, Dogon aus Westafrika - sechzigtausend Soldaten stammten aus den britischen und französischen Kolonien. Steckt man einen Zirkel in die Landkarte, misst der Radius nur dreißig Kilometer. Sechs, sagt man, schafft ein Mensch in einer Stunde zu Fuß. In den Jahren 1914 bis 1918 war nicht daran zu denken. In Flandern staute sich das Leben; wie Treibholz hingen die Soldaten in den Drahtverhauen der Schützengräben fest. Die des Gegners waren oft nur hundert Meter entfernt. Die Soldaten konnten einander ins Gesicht blicken. Wer den Kopf hob, bezahlte seinen Mut meist mit dem Leben. Nur am Heiligen Abend 1914 war es anders: Nahe der Stadt Ypern steigen die Feinde aus den Schützengräben, reden miteinander und singen. Sie bergen die Gefallenen aus dem Niemandsland.
Giftgas in der Erde
Als Sportwettbewerb mit Picknick hatten sich die Soldaten den Krieg vorgestellt, mit Blutvergießen natürlich, in kurzen und siegreichen Schlachten, bei denen einen der Tod, wenn überhaupt, durch einen Säbelhieb ereilen würde. Dass der Krieg eine industrialisierte Materialschlacht sein würde, ahnten sie nicht. Die Fahrt nach Flandern versprach Abwechslung und neue Freunde. Bevor die Blätter fallen, sind wir wieder zurück, riefen die Soldaten, und stiegen, mit Blumen bekränzt und begleitet von Hurra-Rufen, im Sommer 1914 in die Züge. Die Franzosen trugen blau-rote Uniformen, die Deutschen Pickelhaube. In dieser Kriegstracht boten sie ein leichtes Ziel. Das deutsche Heer verordnete als Erstes seinen Soldaten Feldgrau und Helm, die anderen Nationen folgten. Immer unsichtbarer wurden die Soldaten in der Landschaft. Tausende von ihnen verschmolzen mit ihr.
Wir fahren durch Dörfer, in denen Soldatenfriedhöfe wie offene Wunden zwischen den Häusern klaffen. Fast überall, wo heute ein Friedhof ist, stand früher ein Lazarett. Soldatenfriedhöfe neben Kirchen gibt es nicht. In Belgien wollte man die Gefallenen nicht an den geweihten Orten haben. Es geht vorbei an grünen Weiden, in denen Tümpel in der Sonne blitzen. Es sind Granatentrichter, mit Regenwasser gefüllt. Aus einem Acker ragt die Ruine eines Bunkers. Der Tod verbirgt sich noch immer in der Erde. Sie wurde nur bis in die Tiefe von anderthalb Metern von den Resten der Schlachten befreit. Dreihundert Tonnen mit Chlorgas, Phosgen oder Senfgas bestückte Blindgänger werden rund um Ypern jedes Jahr entschärft - im April 1915 setzten die Deutschen hier das erste Mal in der Geschichte des Krieges Giftgas ein, um die Menschen aus den Gräben zu treiben. Bäume, die älter als neunzig Jahre alt sind, gibt es hier nicht. Die Bomben zermalmten Pflanzen, Häuser, Mensch und Tier. Die Soldaten rissen die Erde auf, trieben Tunnel und Stollen in ihre Tiefen, durchlöcherten sie mit Gängen und Höhlen - todbringendes Grabenlabyrinth. Der Regen verwandelte die Landschaft in ein Meer aus blutigem, meterdickem Schlamm. Ganze Kompanien gingen darin unter. Mit ihnen versanken die damaligen Ideale von Männlichkeit und von der Ritterlichkeit der Offiziere. Neunzigtausend britische Soldaten sind in der Erde Flanderns verschollen. Niemand kann genau sagen, wie viele deutsche Soldaten es sind. Schätzungen sprechen von achtzigtausend. Das Berliner Archiv, das die Zahl und Namen der Vermissten kannte, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Kriegsverherrlichung und Deutschtümelei
Uns erreichen noch immer Briefe von Familien, die einen Angehörigen suchen, sagt Horst Howe. Er arbeitet für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Seit mehr als vierzig Jahren betreut er die toten deutschen Soldaten in Flandern. Horst Howes Bart und Haar sind grau, mit leicht gebeugten Rücken steht er am Eingang des Soldatenfriedhofs Langemark. Er ging als Friedhof der Abiturienten und Studenten in die Geschichte ein. Sie starben am 10. November 1914, sechs Kilometer nordwestlich von Langemark.
Die Deutschen setzten an diesem Tag aus ungedienten Freiwilligen zusammengefügte Reservekorps gegen erfahrene britische Berufssoldaten ein - ganze Hörsäle und Schulklassen waren der deutschen Kriegspropaganda gefolgt. Der Durchbruchversuch endete in einem Blutbad. Die Toten aber wurden zu Helden erklärt; die militärische Niederlage zu einem moralischen Sieg umgedeutet: "Westlich Langemarck brachen junge Regimenter unter dem Gesange ,Deutschland, Deutschland über alles' gegen die erste Linie der feindlichen Stellungen vor und nahmen sie", titelten die deutschen Zeitungen. Langemark wurde zu einem Ort für Kriegsverherrlichung und Deutschtümelei. Die Grabsteine, dunkle Platten aus Granit, sind in geraden Linien in den Boden eingelassen. Aufgereiht zum ewigen Appell.
Bis zur Hüfte im Schlamm
Dankbar sei er, sehr dankbar, dass er diesen Krieg nicht habe erleben müssen, sagt Horst Howe. Was nach neunzig Jahren von einem Soldatenleben übrigbleibt, hält er in beiden Händen. Viel ist es nicht: ein verrosteter Helm, am Hinterkopf klafft ein Loch. Eine Feldflasche, der Bauch aufgerissen. Ein Messer, die Klinge verbogen. Dann eine silberne, fein gearbeitete Taschenuhr, das Glas ist nur leicht eingedrückt. Auf ihrem Rücken formt eine zarte Gravur in schön geschwungenen Buchstaben: 3. Mai 1911. Eine Schuhsohle. Ein Uniformknopf mit deutscher Kaiserkrone - die Nationalität des Soldaten ist damit geklärt. Die Erkennungsmarken, sie waren aus Pappe geschnitten, hat der Morast verschluckt. Um ihre Papiere vor der Feuchtigkeit zu schützen, schlugen viele Männer sie in Wachstuch ein. Dann überlebte das Papier die Soldaten. Erst im Juli dieses Jahres wurden noch die Gebeine acht deutscher Soldaten in Langemark beigesetzt. Zwei der Männer waren im Morast an den Knochen so fest zusammengewachsen, dass man sie gemeinsam beerdigte. Ihre Namen identifizieren konnte man nicht. Sein Großvater liege in Verdun begraben, sagt Hort Howe: in einem Kameradengrab. Kameradengrab, sagt er, weil das nicht so menschenunwürdig, so unendlich und so anonym wie Massengrab klingt.
Das Museum "In Flanders Fields" in Ypern will den Soldaten ihr Gesicht zurückgeben. Eine der Tafeln stellt uns den Gefreiten Heinrich Randolph vor, geboren in Sachsen, gestorben in Flandern, er wurde sechsunddreißig Jahre alt; wir sehen ein Foto von Kuhdadad Khan, einem indischen Soldaten, dem das Victoria Cross, die höchste militärische Auszeichnung des Empires, verliehen wurde. Wir hören die Geschichte von Désiré Teinturier, Buchhalter, französischer Soldat, verheiratet, ein Kind, verschollen bei einem Gasangriff. Désiré Teinturiers Tochter und sein Enkel haben dem Museum geholfen, den Weg des Buchhalters durch Flandern zu rekonstruieren. Sie hatten ihn auf einem Foto im Museum wiedererkannt: Er watet durch einen zerstörten Schützengraben, bis zur Hüfte steckt er im Schlamm.
Totengedenken wie ein Fest
Alle Mitarbeiter des Museums stammen aus Ypern, erklärt Dominiek Dendooven, der uns durch die Ausstellung führt. Die Geschichten des Krieges begleiten uns, seit wir denken können, sagt er: Wir wollen den Schleier, der zwischen uns und den Toten liegt, heben. Als Kind sei er oft über die Soldatenfriedhöfe gestreunt und habe versucht, all die fremden Namen auf den Gräbern auszusprechen. Für den Historiker sind die Schlachtfelder der einzige Ort, an dem sich die Geschichte Europas und die der Migranten im gleichen Leid vermischt. Er bleibt vor einer Stellwand stehen. Eine bemalte Tierhaut hängt daran. Sie gehört einer indianischen Familie, den Enkeln von Mike Mountan Horse. Mit dem fünfzigsten Bataillon der Canadian Expeditionary Force kam er während des Ersten Weltkriegs nach Flandern. Nach dem Krieg, zurück bei seinem Stamm, hielt Mike Montan Horse die traumatischen Erlebnisse in der Tradition seiner Vorväter auf einer Tierhaut fest: Soldaten mit Pickelhauben treiben Menschen aus einem Schützengraben, eine Kanone feuert, am Boden wälzen sich Verletzte. Vor einem Haus wird jemand erschossen, das Blut spritzt. Dominik Dendooven zeigt uns eine Vitrine, in der eine verzierte Holzschachtel liegt. Es ist ein Wakahuia, ein heiliges Objekt der Maori. Darin werden die kostbarsten Besitztümer eines Menschen aufbewahrt. Das Wakahuia, vor dem wir stehen, gehörte dem Maori Victor Spencer. Er kämpfte für Großbritannien, Neuseeland unterstand damals noch der britischen Krone. Im Februar 1918 wurde er in Flandern als Deserteur hingerichtet. Nachdem die neuseeländische Regierung ihn im Jahr 2000 postum begnadigt hatte, brachte seine Familie Victors Wakahuia an sein Grab in Flandern. Es enthält den Gnadenerlass und Victors Hei-tiki, seinen Talisman. Bei den Maori wird er zusammen mit dem Leichnam begraben. Nur dann findet die Seele Frieden.
Die deutschen Soldatenfriedhöfe sind traurig, auf den britischen ist jeder Tag wie ein Fest, sagt Jürgen Deleye. Der kleine Mann mit Brille widmet seine ganze Freizeit dem Krieg. Geld verdient er mit dem Verkauf belgischer Schokolade. Wir blicken uns um: Vor jedem Grab blühen Blumen - Chrysanthemen und Astern wiegen sich im Wind. Wir sind in Tyne Cot, einem der größten britischen Soldatenfriedhöfe der Welt, nahe dem Ort Passchendaele. Zwölftausend Gräber und fünfunddreißigtausend Namen von Vermissten finden sich hier. Viele von ihnen starben bei der Eroberung des Hügels, auf dem wir stehen. Die strahlend weißen Grabsteine sind in einem weichen Halbkreis um ein Kreuz angeordnet. An seiner Stelle stand früher ein deutscher Bunker. Sie glauben gar nicht, was man hier im Boden noch alles findet! Meine Wohnung ist ein kleines Militärmuseum, ruft Jürgen Deleye. Aufgeregt wie ein Kind, das seinen Freunden sein Spielzimmer zeigt, eilt er die Reihen der Grabsteine entlang. Ihre Symbole verraten die Herkunft der Gefallenen: Das Ahornblatt steht für Kanada, der Farnwedel für Neuseeland, der Springbock für Südafrika. An einen Grabstein ist ein Foto geklebt. Ein junger Mann aus einer anderen Zeit schaut uns daraus an. Jürgen Deleyes Arme rudern durch die Luft: Er beschreibt die Frontlinie, Heeresbewegungen und den Beschuss der Artillerie. Daten und Zahlen prasseln auf uns nieder. Jürgen Deleye redet, als herrsche in seinem Kopf noch Krieg. Wir blicken in die Landschaft, suchen Spuren des Gemetzels. Sattgrüne Felder liegen zu unseren Füßen. In der Ferne ist ein Kirchturm zu sehen.
Stille Erinnerung in Deutschland
Etwas abseits hat sich eine britische Schulklasse auf dem sauber geschnittenen Rasen niedergelassen und lauscht ihrem Lehrer. Die Schüler sind vielleicht siebzehn Jahre alt - genauso alt wie viele der Männer, die in Tyne Cot liegen. Noch immer reisen jedes Jahr Tausende Briten zu den Soldatenfriedhöfen Flanderns. In den Schulen wird der Ausflug generalstabsmäßig organisiert. Seit es den Eurotunnel gibt, kommen viele Klassen sogar mehrmals her. La Grande Guerre, The Great War: der große Krieg - für Franzosen, Belgier und Briten ist er die Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts. Blättert man in einem deutschen Schulbuch, finden sich nur wenige Seiten, die ihm gewidmet sind: Da ist das Gemälde "Flandern" von Otto Dix, darunter ein Foto des Eisenbahnwaggons, in dem die Siegermächte am 11. November 1918 den Waffenstillstandsvertrag unterzeichneten, dann ein Absatz über den Versailler Friedensvertrag. Eine Seite weiter ist man schon in der Weimarer Republik angekommen. In Deutschland liegt die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg unter den Trümmern des Zweiten begraben.
Die Menschen, die in Deutschland noch der Soldaten gedenken, tun es still. Früher kamen ganze Busse mit Angehörigen, um die Gräber ihrer Ehemänner, Söhne und Väter zu besuchen. Heute bleiben die Parkplätze meistens leer. Die Generation, für die der Erste Weltkrieg lebensgeschichtliche Erfahrung war, lebt nicht mehr. Locken kann man die meisten Deutschen nur, wenn neben den Soldatenfriedhöfen auch Brügge auf dem Programm steht. Einzig der Soldatenfriedhof Vladslo zieht Besucher an. Sie wollen das "Trauernde Elternpaar" von Käthe Kollwitz sehen: Die fast lebensgroße Skulptur ist gegenüber dem Eingang zum Friedhof aufgestellt. Die Figuren, ein Mann und eine Frau, knien, so schwer drückt sie die Last der Trauer. Die Frau hat ihre Augen auf die Erde gerichtet, der Mann ist in sich gekehrt. Ihre Gesichtszüge sind die von Käthe und Karl Kollwitz. Zu ihren Füßen, ein paar Meter entfernt, liegt ihr Sohn, Peter Kollwitz, begraben. Er starb im Oktober 1914, auf einem Schlachtfeld nahe des Friedhofs. Die Gravur mit seinem Namen ist kaum noch zu erkennen: Hunderte von Fingern haben die Inschrift berührt.
Information: Fahrten zu den deutschen Soldatenfriedhöfen bietet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Werner-Hilpert-Straße 2, 34112 Kassel, Telefon: 0561/7009167, im Internet unter www.volksbund.de an. Führungen im Museum „In Flanders Fields“, Lakenkale - Grote Markt 34, B - 8900 Ieper, können telefonisch unter der Nummer 0032/5723920, gebucht werden. Im Internet: www.inflandersfields.be.
Die Fotografien sind dem Bildband „Flanders Fields“ von Stefan Boness entnommen, Verlag für Bildschöne Bücher, Berlin 2008. Der Fotograf Stefan Boness hat sich in einem Langzeitprojekt auf die Spuren des Krieges - den sichtbaren wie den imaginären - in der Landschaft um Ypern gemacht. Die dabei entstandenen Bilder sind vom 12. November bis zum 3. Januar 2009 in der Ausstellung „Flanders Fields“ in der Galerie Degenhartt, Ackerstraße 14 /15, 10115 Berlin zu sehen. Die Galerie ist dienstags bis samstags von 13.00 -18.00 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am 11. November um 19.00 Uhr statt. Mehr Informationen gibt es unter www.galerie-degenhartt.de, www.iponphoto.com und www.mdf-berlin.de.
Der Mensch muesste in sein Hirn eingravieren;nie wieder Krieg! Er tut es nicht
Daniel Kleiner (kleinermannwasnun)
- 05.11.2008, 19:25 Uhr
Deutsche Erinnerungskultur an 1. WK ist schwierig
(AeneasBonn)
- 05.11.2008, 21:24 Uhr
Wer hat zuerst???
Andreas Greil (greilo)
- 07.11.2008, 17:32 Uhr
Locken??
Thomas Spaniel (Echnaton1970)
- 08.11.2008, 03:23 Uhr