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Tropischer Magnetismus : So schlägt das Herz

Das ist ein Wimpelschwanz und diese Kolibriart gibt es nur auf Jamaika. Bild: Imago

Schwarz-gelb-grüner wird’s nicht: Wieso ist Jamaika so umwerfend?

          „One love“: Jeder hat eine Vorstellung von Jamaika, keiner kann sagen, dass er noch nie davon gehört hat. Kein Land der Erde ist musikalisch so gut in unseren Köpfen vertreten wie diese Antilleninsel, bei Jamaika hat man nicht nur ein Bild vor Augen, sondern auch einen Sound im Ohr: Reggae ist globale Urlaubsmusik, aus thailändischen Bars ebenso wenig wegzudenken wie aus den Clubs auf den Seychellen oder aus denen an der uruguayischen Küste. Wo es Strand und Sonnenschein gibt, ist Bob Marley nicht weit.

          Lets get together and feel alright

          Barbara Liepert

          Verantwortlich für das Ressort „Reise“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „One love“ steht in großen Lettern im Ankunftsbereich des Flughafens von Montego Bay, „one love, one heart, lets get together and feel alright“, heißt es in einem der bekanntesten Marley-Songs. Auch die Arztgattin aus Frankfurt hat allerbeste Laune in der Schlange vor der Immigration. Sie kann es kaum erwarten, das Tor zu ihrem Häuschen aufzustoßen, in das üppige Grün des Gartens zu treten und wieder den Geschmack einer am Baum gereiften Mango zu spüren, seit mehr als 25 Jahren kommt sie in ihr Ferienhäuschen im hügeligen Hinterland der Nordküste, ihre Kinder haben hier ihre Ferien verbracht, ihr Mann hat in der Gegend beinahe jeden schon mal behandelt, umsonst selbstverständlich, denn um das öffentliche Gesundheitswesen steht es nicht besonders gut. Aber die Leute wissen sich zu helfen, und es seien so liebenswürdige Menschen auf der Insel, sagt sie. Eigentlich. Aber passen Sie ein bisschen auf! Jamaika, müssen Sie wissen, war eine ganz friedliche Insel. Bis die amerikanischen Drogenbekämpfer sich eingemischt haben, um den Don zu holen, angeblich, um Ordnung zu schaffen. Seither herrscht erst recht Chaos, es sind viel zu viele Waffen unterwegs. Nach acht gehen wir nicht mehr raus. Aber die echten Rastas, das sind liebe Leute, wirklich gute Menschen! Ich wünsche Ihnen eine phantastische Zeit, gehen Sie in die Berge!

          Der grüne Hügel Jamaikas: In Round Hill versammeln sich die Reichen und Schönen.
          Der grüne Hügel Jamaikas: In Round Hill versammeln sich die Reichen und Schönen. : Bild: HO Round Hill Hotel & Villas

          Geteilt in zwei Welten

          Und weg war sie. Die meisten Deutschen, die hierherkommen, gehen nicht in die Berge, sie reisen mit dem Schiff durch die Karibik, an Land sind sie am liebsten auf der Dominikanischen Republik, oder sie treten einander auf Kuba gegenseitig auf die Füße und wundern sich, wie unkontrolliert und infrastrukturell unvorbereitet ein Land sich dem maßlosen Zustrom von Kurzurlaubern hingeben kann. Aber auch das kleinere Jamaika im Süden empfängt mehr als zwei Millionen Touristen, drei Viertel davon sind Kreuzfahrer, dieses Segment hat sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Der Rest residiert vor allem in sehr großen Hotelanlagen rund um Montego Bay an der Nordküste und Negril im Westen. Aus Deutschland kamen zuletzt 20 000 Urlauber, in den neunziger Jahren waren das schon mal deutlich mehr, in drei Jahren sollen es aber wieder 50 000 werden, hat der Tourismusminister im Juli prognostiziert, als er in Montego Bay die neue Flugverbindung begrüßte. Neben Condor fliegt seit kurzem auch Eurowings direkt nach Montego Bay.

          Kingsley Blake, Concierge im Round Hill seit mehr als 40 Jahren.
          Kingsley Blake, Concierge im Round Hill seit mehr als 40 Jahren. : Bild: HO Round Hill Hotel & Villas

          Auf dem grünen Hügel

          „One love“ stand auch unter der E-Mail des Hoteldirektors. Er würde einen Fahrer schicken. Das „Round Hill“ war Anfang des 20. Jahrhunderts eine über einer kleinen Bucht gelegenen Ananas-Plantage, bis John Pringle die geniale Idee hatte, hier ein Hotel zu errichten, dessen Bau er mit dem Verkauf von  Villen finanzierte. Diese Cottages wiederum werden vom Hotel unterhalten und vermietet, wenn die Eigentümer in London, New York oder Dallas ihren Geschäften nachgehen. Dieses Model wurde oft kopiert, unter anderem von Aga Kahn auf Sardinien, und mittlerweile entstehen die meisten großen Ressorts, vor allem im indischen Ozean, nach diesem Prinzip.

          Ras Malekot ist Reggaemusiker, Rastafari und vor allem Philosoph
          Ras Malekot ist Reggaemusiker, Rastafari und vor allem Philosoph : Bild: Carlo Less

          Das „Round Hill“ ist zwar nicht das älteste Hotel der Karibik, aber bestimmt eines der elegantesten und altmodischsten, wobei hier der englische Ausdruck old fashioned, mit Betonung auf fashion, der bessere Ausdruck ist. Es liegt nur 20 Fahrminuten vom Flughafen Montego Bay entfernt, der Fahrer gleitet auf einem geteerten Weg den Hügel herab, zwischen weißen Holzvillen mit schwarzen Schindeldächern hindurch, vorbei an blühenden Hecken und Palmen auf ein Gebäude zu, das aussieht wie eine sehr feine Boutique im Beverly Hills der sechziger Jahre: grün-weiß-gestreifte Markisen vor den Fenstern, vor dem Schmuckkästchen steht ein Mann in einem türkisfarbigen Jackett und lächelt milde, Kingsley Blake, der Concierge. Seit mehr als 40 Jahren arbeitet er hier, sein Jackett schimmert, als hätte jeder der glamourösen Gäste, die hier auch in den vergangenen Jahren ihre Ferien verbracht haben, ein bisschen Glanz zurückgelassen, und die Atmosphäre ist so, dass man sich überhaupt nicht wundern würde, wenn Jackie und John F. Kennedy gleich die schwarz-weiß geflieste Lobby betreten und mit ihren Tennisschlägern in den Korbstühlen der Lobby Platz nehmen würden. Sie haben einen Teil ihres Honeymoons in der damals neuen Hotelanlage verbracht. Ian Fleming, Grace Kelly, Alfred Hitchcock, Prinzessin Margaret waren auch zu Gast, Cole Porter sang an der Bar, und Oscar Hammerstein arbeitete hier an „Sound of Music“. Wer es sich leisten kann, feiert hier auch heutzutage noch Hochzeit. Es gibt einen eigenen Weddingplanner, obwohl das Hotel mit 27 Cottages und 36 Hotelzimmern, die unter Ralph Laurens Federführung aufgemöbelt wurden, eher klein ist, jedenfalls für jamaikanische Verhältnisse.

          Die „Solomonic Mall“ im Rastavillage bei Montegobay.
          Die „Solomonic Mall“ im Rastavillage bei Montegobay. : Bild: Barbara Liepert

          Von Kingsley oder einem seiner Kollegen würde man niemals erfahren, wer Braut, Bräutigam oder Gäste sind. Dass im vergangenen Frühjahr grobkörnige Fotos von Prinz Harry in der Klatschpresse erschienen sind, will Josef Forstmayr, der Hoteldirektor, gar nicht weiter kommentieren. Dass das „Round Hill“ trotz aller Grandezza familiär und understated wirkt, liegt an den Mitarbeitern, die ähnlich wie die Miteigentümer schon in der dritten Generation auf dem grünen Hügel sind, aber wohl auch am österreichischen Chef. Forstmayr setzte 1979, gerade fertig mit dem Studium, zum ersten Mal seinen Fuß in den puderzuckerfeinen Sand von Negril, traf ein paar unglaublich herzliche Leute und stellte fest: it feels alright. Er blieb. Seine Korrespondenz beschließt er seit den achtziger Jahren mit „One love“. In all den Jahren sind ihm die Schattenseiten – Armut, Kriminalität, Rassismus, Homophobie – nicht verborgen geblieben, aber mit Respekt, Toleranz und genug Liebe sei vieles möglich. Galt die Rastafari-Bewegung früher noch als potentiell gefährlicher Haufen von Umstürzlern, so sind Rastakultur und allem voran ihr größter Promoter Bob Marley heute Jamaikas größter Stolz. Gleich danach kommt Usain Bolt. Aber es könnte sein, dass schon bald ein schnellerer Jamaikaner an die Hauswände von Kingston gemalt wird. Und es gibt einen Ort, wo die gesamte Nation nach dem nächsten Beschleunigungswunder Ausschau hält: The Champs. Die Oberschulmeisterschaften finden jedes Jahr Ende März statt - in der gesamten Hauptstadt gibt es dann kein freies Bett mehr. Tausende von US-Jamaikaner fliegen ein, um „ihr“ Team anzufeuern, auch wenn sie gar nicht auf der Insel zur Schule gegangen sind. 

          Get up, stand up, don’t give up the fight

          Eine Woche lang rennen, springen, werfen und stoßen die besten Mädchen und Jungen aller Highschools im Land um ihr Leben. Denn es gibt zwei Wege auf Jamaika, dem Elend oder dem Mittelmaß zu entkommen: Musik oder Sport. Das Stadion ist schon mittags voll: Väter platzen fast vor Stolz, Großmütter füttern ihre Enkel mit mitgebrachten Sandwiches, Schulkinder feuern ihre Mitschüler an, Sponsoren und Scouts telefonieren. Christopher Taylor, der gerade 18 wurde, brach in diesem Jahr gleich mehrere Rekorde, und es wirkte fast ein bisschen frivol, wie er kurz vor der Ziellinie noch Zeit fand, sich nach hinten umzudrehen. Get up, stand up, don’t give up the fight.

          Überseecontainer geben ein Zuhause: Zumindest die Barbetreiber und Gemüsehändler kommen in diesen Behausungen unter.
          Überseecontainer geben ein Zuhause: Zumindest die Barbetreiber und Gemüsehändler kommen in diesen Behausungen unter. : Bild: Lineair / FOTOFINDER.COM

          Auch Firstman kämpft. „Wir müssen das System ändern“, sagt er, nachdem er uns auf einer grünen Wiese etwas außerhalb Montego Bays abgeholt hat und uns den Hügel hinauf durch einen keinen Fluss in das sogenannte Rastavillage geführt hat. Nicht ohne sich genau nach unseren Motiven für diese Reise erkundigt zu haben. Ein Freund hatte uns empfohlen – ohne Voranmeldung und Prüfung durch die Rasta-Gemeinschaft führt kein Weg hierher. Firstman trägt eine Art Jute-Umhang und ein großes Lächeln, mit dem er uns zum „National“ führt. Er hat vor über 20 Jahren diese Kommune gegründet, um im Einklang mit der Natur und seinen Überzeugungen zu leben: „Ich haben keinen Chef, und ich arbeite auch nicht für Geld“, sagt der 63-Jährige und grinst. „Ich stelle Dinge her, um Geld anzulocken!“ Das Holz für seine Trommeln sucht er im Wald, und er fällt dafür keinen Baum, greift auf umgestürzte Bäume zurück. Wie alle Anhänger der Rastafari-Bewegung ernährt er sich „ital“, wie es die Bibel vorgibt, keine industriell verarbeiteten Lebensmittel, vegetarisch bis vegan, möglichst salzlos und auf jeden Fall ohne Alkohol und Tabak. Firstman, der früher im Baugewerbe und Tourismus gearbeitet hat, würde niemals Jerk Chicken, Grillhähnchen mit Soße, anrühren oder gar zu KFC gehen, deren Filialen es überall auf der Insel gibt.

          „Das ist „Babylon“, wie Rastafaris alles Übel in der Welt nennen. Der Begriff geht auf Ras Tafari zurück, der später als Kaiser von Äthiopien den Namen Haile Selassie annahm und von Rastas gottgleich verehrt wird. Dafür wiederum ist Marcus Garvey verantwortlich, jamaikanischer Publizist und Gründer der Universal Negro Improvemant Association; er soll in den 1930ern prophezeit haben, dass ein schwarzer König in Afrika gekrönt wird und mit dessen Hilfe die Unterdrückung der Schwarzen ihr Ende findet und sie wieder Gottes ausgewähltes Volk würden. Firstman lehnt Materialismus ab und er sagt „Hore-ism“, wenn er von „tourism“ spricht. Zum Abschied merkt er an, dass wir das System heilen können: „We just have to add love.“ Und: „One love“ meine nicht einfach nur Liebe, sondern die Einheit und Eintracht aller göttlichen Dinge.

          Wir brechen auf, denn es wird bald dunkel und nach Negril ist noch drei Stunden Fahrt. Wir nehmen organisch produzierte Seife, blessings (Segen) und ein Gefühl von Frieden und Hoffnung mit.

          Babylon kann alles sein

          Von der anderen Seite der weißgetünchten Hotelwelt erzählt auch der international gefeierte Roman „Here Comes the Sun“ der Jamaikanerin Nicole Dennis-Benn, laut „New York Times“ „the ultimate anti-beach novel“. Sie erzählt die Geschichte einer attraktiven Frau, die als Rezeptionistin in einem Ferien-Resort arbeitet und eigentlich Frauen liebt, aber mit Touristen schläft, um der kleinen begabten Schwester ein Studium zu finanzieren; die wiederum bleicht sich die Haut, um ihre Aufstiegschancen zu verbessern, und würde lieber Künstlerin als Ärztin werden. Es geht um Gier, Verleugnung, das koloniale Joch, unüberwindbare Klassen- und Rassenkategorien, um die Macht der Tourismuskonzerne und um Homophobie. Im Roman deckt sich nichts mit dem Sandals-Idyll, das einem aus Reisemagazinen entgegen strahlt. Die Autorin lebt lieber in den Vereinigten Staaten, genau wie der andere literarische Superstar der Insel, Marlon James. Der Booker-Preisträger („A Brief History of Seven Killings“) hat kürzlich in einem beklemmenden Essay für die „NYT“ dargelegt, warum er um sein Leben fürchtet, als schwuler Mann in Jamaika.

          Glaube, Triebe, Hoffnung

          Dass Jamaika lange keine ideale Destination für Kiffer war, wusste in den Neunzigern jeder Abiturient, der schon mal mit einem Rückkehrer gesprochen hat. Bis zu fünf Jahre Haft und hohe Geldstrafen wurden für jedweden Umgang mit Marihuana fällig. Bei den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes ist noch immer zu lesen, dass Polizisten gemeinsame Sache mit Drogendealern machten, naive Touristen gleich von mehreren Seiten abkassiert werden. Marihuana wurde von indischen Arbeitern im neunzehnten Jahrhundert auf die Insel gebracht, daher rührt auch der auf der Insel gebräuchliche Name „Ganja“, das bengalische Wort für Hanf. Die Akzeptanz unter der nichtkonsumierenden Bevölkerung und auch die Rechtslage haben sich aber gewendet, nachdem Marihuana in einigen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten entkriminalisiert und sogar legal wurde. Im Februar 2015, an Bob Marleys Geburtstag, wurde eine Gesetzesänderung verabschiedet, die den Besitz von weniger als zwei Unzen Ganja zur Ordnungswidrigkeit wie Falschparken herabstuft. Nicht nur die Rasta-Gemeinde schöpft neue Hoffnung, doch noch integraler Bestandteil der jamaikanischen Wirtschaft zu werden, mit dem legalen Anbau und Export. Was in Kalifornien mit dem Weinanbau so gut geklappt hat, müsste doch mit Jamaikas Grasexpertise möglich sein, fordern Aktivisten. Bob Marleys  zahlreiche und sehr umtriebige Kinder haben längst ihre Ansprüche auf die Geschäftsmöglichkeiten mit dem viel besungenen Kraut angemeldet. „Marley natural“ ist in den USA längst als Marke eingeführt. Neben dem Marleymuseum in Kingston steht der Übersee-Container, der den Wailers als Tourbus diente, zum Kiosk umgebaut und dort gibt es neben frischen Frucht-und Gemüsesäften Spacecookies und Ganja ähnlich wie in einem niederländischen Coffeeshop.

          Bild: F.A.Z.

          Wir verließen die Bundesstraße, die von Kingston in die Blue Mountains führt, mit Bob Marleys Song „War“ im Ohr, „Until the philosophy which hold one race superior / And another / Inferior / Is finally /And permanently / Discredited / And abandoned / Everywhere is war / Me say war.“ Bob Marley entnahm den Text der legendären Rede, die Selassie 1963 an die Vereinten Nationen hielt. Wer hätte gedacht, dass 54 Jahre später dort ein Präsident steht und wieder mit Atomkrieg droht, während in den Stadien schwarze Spieler knien. Plötzlich tauchte ein Wesen auf, das wir zum ersten Mal über einem Hibiskusbusch in „Round Hill“ an der Nordküste gesehen haben. Ein feenhaftes Ding, das nicht von dieser Welt zu sein scheint und offenbar mühelos zwischen den Welten Jamaikas hin und her fliegen kann. Ein sogenannter Wimpelschwanz, einen hässlicheren Namen hat man selten für so ein filigran-schönes Wesen gehört – eine Kolibriart, die es nur in Jamaika gibt. Wenn „One love“ ein Tier wäre, sähe es wohl so aus.

          Der Weg nach Jamaika

          Anreise Condor fliegt direkt mittwochs und samstags von Frankfurt nach Montego Bay. Preis ab etwa 800 Euro, www.condor.de. Eurowings fliegt seit kurzem auch nach Jamaika – mittwochs und freitags von Köln/Bonn nach Montego Bay. Preis ab etwa 600 Euro, www.eurowings.de

          Sicherheit Das Auswärtige Amt rät wegen der hohen Kriminalität in  Kingston, aber auch in Montego Bay, Negril und Ocho Rios zu erhöhte Vorsicht. Es komme nicht selten zu  bewaffneten Überfällen. In solchen Fällen wird dringend davon abgeraten, Widerstand zu leisten, da die Bereitschaft, Waffen einzusetzen, hoch sei. Ein großer Teil der Bevölkerung sei Homosexuellen gegenüber feindlich eingestellt. www.auswaertiges-amt.de

          Unterkunft Das „Round Hill“ liegt 20 Autominuten westlich von Montego Bay. Es gibt 37 Hotelzimmer und 27 Villen von unterschiedlicher Größe (zwei bis sechs Schlafzimmer, die meisten haben Pool, alle Personal), die, wenn die Eigentümer sie gerade nicht nutzen, zu mieten sind. Doppelzimmer ab 350 Euro, Villa (für vier Personen, ohne Pool) ab 740 Euro. Über Strohbeck Reisen oder Airtours zu buchen, www.roundhill.com

          Rastavillage Ein Besuch muss angemeldet werden, ein Unkostenbeitrag wird erbeten, www.rastavillage.com.

          Champs ist der wichtigste Wettkampf für die Oberschulen. Hier wurden alle großen Sportstars der Insel entdeckt, das Ereignis ist längst ein internationales Spektakel, Tausende Auslands-Jamaikaner kehren auf die Insel zurück, um ihr Team zu unterstützen. Findet wieder 2018 statt: vom 20. bis 24. März.

          Veranstalter Es ist dringend angeraten, Jamaika mit Leuten zu entdecken, die sich auf Jamaikas Straßen und im Hinterland auskennen. Vibzen aus Kingston organisiert Touren zu fast jedem Thema: Musikgeschichte, Rastafari, Kaffeefelder der Blue Mountains, Wasserfällen, Naturheilkunde, Surfen; so ziemlich alles, was dem All-inclusive-Touristen hinter hohen Hotelmauern leider verborgen bleibt. Tagestouren ab 170 Euro, www.vibzen.com

          Weitere Infos unter visitjamaica.com

          Quelle: F.A.S.

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