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Island Nachrichten aus dem Erdinnern

Die Fotografin Ulrike Crespo erzählt in ihrem Island-Buch das Märchen von der Entstehung der Welt. Trolle sind keine zu sehen – aber man spürt ihre Anwesenheit.

, von Freddy Langer
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Nur auf zwei Bildern in Ulrike Crespos Island-Buch sind Menschen zu sehen. Aber man spürt sie nicht. Sie strahlen nichts aus. Schlimmer noch: Sie spielen keine Rolle. Wie zufällig balancieren sie an der Abbruchkante eines schäumenden Wasserfalls oder kauern am Fuß einer senkrecht aufragenden Klippe. Sie waren einfach da, wie Touristen eben so da sind bei Attraktionen und Sehenswürdigkeiten unweit der Straße, nahe an einem Parkplatz, was insofern allerdings ganz praktisch war, als sie jetzt zum Maßstab werden.
© Ulrike Crespo Vergrößern
Nur auf zwei Bildern in Ulrike Crespos Island-Buch sind Menschen zu sehen. Aber man spürt sie nicht. Sie strahlen nichts aus. Schlimmer noch: Sie spielen keine Rolle. Wie zufällig balancieren sie an der Abbruchkante eines schäumenden Wasserfalls oder kauern am Fuß einer senkrecht aufragenden Klippe. Sie waren einfach da, wie Touristen eben so da sind bei Attraktionen und Sehenswürdigkeiten unweit der Straße, nahe an einem Parkplatz, was insofern allerdings ganz praktisch war, als sie jetzt zum Maßstab werden.