Home
http://www.faz.net/-gxh-73i56
Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Irland Tiger, Kater und ein Leopard

 ·  An kaum einem anderen Land kleben so viele Klischees wie an Irland, der grünen Insel voller gutgelaunter, randvoll mit Guinness abgefüllter Melancholiker. Das kann ja nur ein Trugschluss sein.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (6)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 16.10.2012 05:13 Uhr

There's litle Irish in all of us

Und diese "Emerald Isle", die Sie werte Andrea Diener, so schoen beschreiben lebt immer noch in den Herzen der Soehne und Toechter Irlands, egal wie fern sie von der Heimat in der Diaspora leben.
Gehen Sie nach Boston, MA, und sie werden ueberrascht sein wie gross die Nostalgie dort ist fuer das "land of their ancestors" unter den Irish-Americans. Man zitiert Irische Dichter, feiert die keltische Music, und irgendwann und irgendwo in einer Pup singen Menschen mit Traenen in den Augen 'when Irish eyes are smiling."
In der Tat, vor Jahren wenn Brian Mulroney, Prime Minister von Canada, und US Praesident Ronald Reagen sich in Quebec City trafen, sangen die beiden den selben Song.
Am St.Patricks Day, wenn man eine grosse Parade in NY haelt, is jeder Irish, selbst wenn er aus vielen anderen Laendern stammt.
Und -- oh horreur -- man verzapft sogar gruenes Bier -- angeblich gefaerbt zu Ehren von Eire -- der "Gruenen Heimat".
Ist da etwas Irisches in uns allen?

Empfehlen
Christian Meyleran

Irland in 2006 - ein Land wie St.Moritz

Bei meinen ersten Irland Besuch damals merkte ich schnell, dass ich die falsche Wahl getroffen hatte. Ich landete in einem Land mit Goldgräberstimmung (und passender Mentalität), welches an einem Touristen mit normalem Budget eigentlich kein mehr Interesse hatte. Irland schien die Schweiz weit hintersich gelassen zu haben. Von natürlicher Gastfreundschaft wollen wir gar nicht reden.
Kann sein, dass sich das mit der Krise alles wieder geändert hat. Mein Vertrauen damals wurde aber fur viel länger verspielt. Es sind noch dieselben Menschen, oder?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.10.2012 15:50 Uhr
Christian Meyleran

@Wirklich in Irland gewesen?

Ja, das war ich tatsächlich.

Ich muss sogar sagen, dass ich Ireland von allen englischsprachigen Ländern als das am wenigsten gastfreundliche empfand. Ich habe jahrelang in London und den USA gelebt und kenne die "angelsächsische" Welt gut.

Mir fällt auf, dass gerade Deutsche oft an Klischees oder positiven Vorurteilen gegenüber anderen Ländern festhalten. Ich habe auf dieser Reise einige getroffen, die in vielen Jahren davor nur in Irland Urlaub gemacht hatten. Für mich war das völlig unverständlich.

Empfehlen
Claude Mario Blüm

Wirklich in Irland gewesen?

Was Sie da beschreiben habe ich bei meinen 13 Reisen nach Irland nicht erlebt! Selbst im Jahr 2006 konnte ich das nicht feststellen. Da scheinen Sie ja richtig Pech gehabt zu haben.
Ich kenne die Menschen dort als äußerst hilfsbereit und gastfreundlich. Vielleicht sollten Sie es nochmal wagen. Machen Sie mal Urlaub im Norden Irlands. Da wo der Massentourismus nicht so stark ausgeprägt ist. Ich würde Ihnen den Donegal empfehlen. Die Natur dort ist traumhaft schön und mit den Menschen dort hatt ich immer viel Spaß.

Empfehlen
Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 13.10.2012 20:03 Uhr

Kaum ein anderes Land Europas ...

.. hat so von der Union profitiert, hat so einen Mist gebaut und genießt immer noch so viel Vertrauen und Sympathie wie Irland.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.10.2012 14:52 Uhr
Martin Leppich

finde ich nicht

Irland hat Mist gebaut - kann man so formulieren, wenn man das mal ganz pauschal so sagen möchte.
Aber bei diesem Mist ist niemand gestorben - es hat nur Geld gekostet. Die Suppe löffelt Irland jetzt selbst aus. Klar kriegen sie Hilfe von der EU (und das finde ich auch richtig). Aber vergleichen Sie mal die Situation in Irland mit der in Griechenland. Da finde ich die irische Herangehensweise doch wesentlich konstruktiver: Einfach akzeptieren dass der Wohlstand der Jahre 2000-2007 nie so ganz real war. Dass es jetzt vorbei damit ist. Dass dies nicht zwingend einzig und allein die Schuld von z.B. Deutschland ist. Sondern selbst etwas dagegen zu tun ist und ein gewisser Wohlstandsverlust einfach hinzunehmen ist. Das finde ich sympathisch!

Empfehlen
Weitersagen