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Fotograf Christian Maillard Bilder, die den Menschen spüren lassen, wie klein er ist

Christian Maillard war in fünfundsiebzig Ländern unterwegs, doch niemals käme er auf die Idee, sich als Reisefotograf zu bezeichnen. Ein Besuch in Paris.

, von Freddy Langer
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Mit Christian Maillard kann man nicht unbeobachtet reden. Von überall starren Augenpaare herüber. Manche Blicke sind kalt, manche düster. Es sind die Minen von Hunderten Figuren und Masken, die in seinem Wohnzimmer hängen oder aufgestellt sind. Einerlei, wohin man schaut, von überall schaut es zurück. Ein bisschen ist es wie in der Schatzkammer eines ethnologischen Museums. Und ein bisschen ist es wie auf einem Ritualplatz. Irgendwann glaubt man ganz leise einen Gesang zu vernehmen. Die Masken werden zum Chor. Christian Maillard ist es ernst mit der Kunst.
© Christian Maillard Vergrößern
Mit Christian Maillard kann man nicht unbeobachtet reden. Von überall starren Augenpaare herüber. Manche Blicke sind kalt, manche düster. Es sind die Minen von Hunderten Figuren und Masken, die in seinem Wohnzimmer hängen oder aufgestellt sind. Einerlei, wohin man schaut, von überall schaut es zurück. Ein bisschen ist es wie in der Schatzkammer eines ethnologischen Museums. Und ein bisschen ist es wie auf einem Ritualplatz. Irgendwann glaubt man ganz leise einen Gesang zu vernehmen. Die Masken werden zum Chor. Christian Maillard ist es ernst mit der Kunst.