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Flugreisen Flugreisen in die Ferne gefragt wie nie zuvor

 ·  Positive Signale für die Branche vor der ITB. Die Zahl der Flugreisen ins Ausland hat im vergangenen Jahr eine Rekordmarke erreicht.

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Mehr als 50 Millionen Passagiere sind im vergangenen Jahr von einem deutschen Flughafen aus ins Ausland gestartet - so viele wie nie zuvor. Beliebtestes Flugziel blieb Spanien deutlich vor der Türkei und Großbritannien.

2002 waren gut 47 Millionen Menschen ins Ausland geflogen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Insgesamtstarteten im vergangenen Jahr knapp 71 Millionen Passagiere zu einer Flugreise von Deutschland aus nach knapp 67 Millionen im Vorjahr. Gut 20 Millionen Menschen landeten nach einem Inlandsflug wieder in Deutschland, rund eine Million mehr als zuvor.

Türkei und Griechenland seltener angeflogen

Trotz der Rekordzahl an Auslandsflügen flogen in viele Länder weniger Touristen als in der Vergangenheit. So stieg die Zahl der Flugreisen nach Spanien zwar um knapp fünf Prozent auf 8,5 Millionen, lag damit jedoch noch unter dem Höchststand aus dem Jahr 2000, als die Spanier neun Millionen Passagiere aus Deutschland begrüßen konnten. Einen Rückgang um rund vier Prozent verbuchten im vergangenen Jahr die Türkei mit 4,4 Millionen und Griechenland mit 2,2 Millionen Passagieren.

Italien dagegen verbuchte einen Anstieg um gut 17 Prozent auf 3,6 Millionen. Auch in die USA flogen knapp 3,6 Millionen Menschen und damit fünf Prozent als im Jahr zuvor. Die Lungenkrankheit Sars trug maßgeblich dazu bei, daß deutlich weniger Passagiere von Deutschland aus in einige asiatische Länder flogen. Die Zahl der Fluggäste nach China ging um gut neun Prozent zurück, nach Singapur um fast zwölf Prozent und nach Hongkong sogar um rund 28 Prozent.

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