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Nicaragua Der Öko-Strom

 ·  Der Río San Juan ist Nicaraguas neue Hoffnung im nachhaltigen Tourismus – und ein Streitobjekt in den Beziehungen zu Costa Rica. Denn das Wasser gehört zu Nicaragua, das Südufer größtenteils nicht.

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Hier endet er, stemmt sich gegen das Meer. Die Wellen der Karibik spülen über eine Sandbank hinweg und gehen unter in seinen Wassern. Er wölbt sich, als wolle er überquellen, drängt gegen die Sandbank, strömt seitwärts davon und durch seine Mündungen hinaus ins Meer. Wir drehen bei, der Außenborder dröhnt, der Rumpf des Bootes klatscht auf dem Wasser. Filemo McCrea steuert in einen schmalen Kanal, der sich zu einer weiten Lagune öffnet, das Wasser ist spiegelglatt, ein Abbild des Himmels und der Kokospalmen, die über dem Ufer hängen, ein Krokodil peitscht davon, die Luft schmeckt feuchtwarm-salzig, nach Karibik.

Der Río San Juan ist ein gewaltiger Fluss, breit, aber nie sehr tief, etwa 200 Kilometer fließt er vom Nicaraguasee durch teils unberührte Regenwaldgebiete bis zur Karibikküste, wo er sich zu einem Wirrwarr aus Kanälen, Inseln und Lagunen verästelt. Dicke Bullenhaie kommen vom Meer und ziehen flussaufwärts, manchmal sieht man ihre dreieckigen Flossen, Spitzkrokodile und Kaimane liegen mit offenen Mäulern an seinen Ufern, Boote ohne Tiefgang fahren auf und ab, zwischen dem Städtchen San Carlos am Nicaraguasee im Landesinnern und San Juan de Nicaragua an seiner Mündung, transportieren Menschen und Waren, wo es keine Straßen gibt.

Die Souveränität Nicaraguas

Filemo macht das Boot an einem Anleger fest, ein überfluteter Weg führt in den Wald, es hat viel geregnet in den letzten Wochen. Wenn Touristen bis hierher zur Flussmündung kommen, auf die weltabgewandte Seite des San Juan, dann wollen sie die Gräber von Greytown sehen. Filemo ist Touristenführer, doch die meiste Zeit gibt es keine Touristen, die er führen könnte. Es liegt an der fehlenden Infrastruktur, sagt er, seit Jahren verspricht die Regierung eine Landepiste. Die meisten bleiben daher am Oberlauf des Flusses, sie nehmen den beschwerlichen Weg zur Karibik in öffentlichen Booten nicht auf sich, sie sehen die Gräber nicht.

Wir waten mit Gummistiefeln durch den Regenwald und stehen plötzlich mitten in einem Guerrilla-Camp; zumindest sieht es danach aus. Feldkochtöpfe dampfen über Holzfeuern, schwere Lederstiefel baumeln aus Hängematten, Gewehre lehnen an Bäumen, ein Soldat spielt mit einem Reptil, das er an einer Schnur hält, ein grüner Stirnlappen-Basilisk. Es ist ein provisorisches Lager der nicaraguanischen Armee, der Kommandant winkt uns durch, aber keine Fotos bitte, es geht hier um die Souveränität Nicaraguas.

Google und die Grenze

Der San Juan ist Grenzfluss, sein Südufer gehört größtenteils zu Costa Rica, sein Wasser zu Nicaragua, beide Länder streiten immer wieder um den genauen Grenzverlauf, zuletzt ging es um eine Insel im Mündungsdelta. Google hatte die Grenze in seinen virtuellen Karten zugunsten von Nicaragua verzeichnet, nicaraguanische Soldaten ließen sich nieder und nutzten sie für Baggerarbeiten, um das Flussbett zu vertiefen, der Befehlshaber verwies auf Google, Costa Rica sprach von einer militärischen Invasion, Google änderte den Grenzverlauf, Nicaragua protestierte, benannte den Fluss trotzig in Río San Juan de Nicaragua um, und so weiter und so fort. Jetzt soll der Internationale Gerichtshof entscheiden. Política pues, sagt Filemo.

Hinter den Lazarettzelten, am Rande einer überwucherten Militärpiste, stehen die Grabsteine von Greytown im knietiefen Wasser, Lianen greifen nach moosbewachsenen Grabplatten: In loving Remembrance of Wilson Danford, 1872. Sacred to the Memory of Charles Smith, 1859. Greytown war einmal der wichtigste Hafen Nicaraguas, Briten, Spanier, Deutsche und Amerikaner ließen sich nieder, der Handel florierte, es gab Pensionen, Restaurants, Gaslaternen und später sogar eine Straßenbahn. Mitte des 19. Jahrhunderts trieb der kalifornische Goldrausch Tausende Menschen von der Ostküste der Vereinigten Staaten gen Westen – viele nahmen den Weg über Greytown. Der amerikanische Großunternehmer Cornelius Vanderbilt hatte eine Schiffsroute eingerichtet, die von New York über Nicaragua nach San Francisco führte. Die erste Reise 1851 dauerte 45 Tage. Kleine Dampfschiffe legten in Greytown ab und fuhren auf dem San Juan und dem Nicaraguasee bis zum Binnenhafen La Virgen, mit Pferden und Maultieren ging es weiter über Land nach San Juan del Sur an der Pazifikküste, wo Schiffe nach San Francisco ablegten.

Schiffwracks im Bambus

Einer der Reisenden war Samuel Langhorne Clemens. Im Dezember 1866 befand er sich an Bord eines Heckraddampfers, um von San Francisco nach New York zu gelangen und von dort weiter nach Europa, wo er Material sammelte für sein erstes Reisebuch „Die Arglosen im Ausland“. Seine nicaraguanischen Notizen wurden im März 1867 in der Tageszeitung „Alta California“ in San Francisco veröffentlicht, unter dem Pseudonym Mark Twain. Der junge Schriftsteller, der vorher selbst Steuermann auf dem Mississippi gewesen war, spottete über das spartanische Schiff, eine Hülle von einem Schiff, zu allen Seiten offen, ohne Kojen, er spottete über die trostlosen Schinken-Sandwiches, die sie an Bord vorgesetzt bekamen, und über die schlechten Witze seiner Mitreisenden. Der Fluss jedoch faszinierte ihn: And so we started down the broad and beautiful river in the gray dawn of the balmy summer morning.

Die Ruta del Tránsito durch Nicaragua wurde zwei Jahre später eingestellt, mehr als 150.000 Passagiere waren auf ihr gereist, in beide Richtungen. Die Wracks der Dampfer liegen heute überwuchert an den Ufern des San Juan, sind teilweise selbst Ufer geworden, ihr rostiges Eisen ragt aus hohen Bambusbüschen hervor. Noch einmal träumten die Bewohner von Greytown den kurzen Traum eines interozeanischen Kanals, der entlang des San Juan gebaut werden sollte.

Vier Meilen hatten sie bereits ausgebaggert, bevor das Projekt starb, der Kanal wurde in Panama gebaut, Greytown geriet in Vergessenheit, verfiel, endgültig zerstört wurde es in den achtziger Jahren bei Kämpfen zwischen Truppen des sozialistischen Sandinisten-Regimes und der von den Vereinigten Staaten gestützten Contras. Es blieben nur die Gräber und vom Kanaltraum ein riesiger Kran im Delta, ein verrostetes Ungetüm, vielleicht zwanzig Meter hoch, Bromelien wachsen zwischen seinen Eisenträgern. Eine neue Siedlung wurde weiter nördlich errichtet, das heutige San Juan de Nicaragua.

Hoffen auf die nächsten Jahre

Wir kehren zurück zur „Río Indio Lodge“, einem Luxushotel im Mündungsdelta, versteckt zwischen tropischem Grün, keine 15 Jahre alt und doch selbst schon Zeugnis vergangener Zeiten. In der Empfangshalle hängen große Kronleuchter, hölzerne Wege auf Stelzen führen zu Cabañas im Regenwald, in denen man in King-Size-Betten unter zu hohen Decken schläft, das Schwimmbecken scheint in den Fluss zu fließen, am Anleger liegen Schnellboote zum Hochseeangeln. Aber es gibt keine Gäste. Ein costa-ricanischer Unternehmer hat hier viele Millionen investiert, anfangs kamen die Gäste mit Helikoptern, sogar Arnold Schwarzenegger soll hier übernachtet haben. Seitdem ging es bergab, der Eigentümer konnte das Personal nicht halten, mittlerweile kosten die Zimmer nur noch die Hälfte, das Wasser spotzt widerwillig aus den Leitungen, Manager Rosendo Espinoza Ruíz schließt auf, wenn ein paar Gäste kommen. Wir sitzen an der abgeräumten Bar, eine Flasche Metaxa zeugt von besseren Zeiten, es gibt costa-ricanisches Bier. Rosendo hofft auf die nächsten Jahre.

Die nicaraguanische Regierung will den Río San Juan als wichtigstes ökotouristisches Ziel des Landes ausbauen, spricht von einer touristischen Ruta del Agua, für die rund 15 Millionen Dollar von der Interamerikanischen Entwicklungsbank zur Verfügung stehen. Es wurden bereits Touristenführer ausgebildet, Bootsanleger saniert, eine neue Hafenpromenade in San Carlos gestaltet und Kredite an kleine Hotels und Restaurants vergeben - deren Anzahl am Fluss hat sich in den letzten drei Jahren verdreifacht. Durch die Baggerarbeiten soll der Fluss ganzjährig passierbar werden, Touristen sollen künftig von der Kolonialstadt Granada am Nicaraguasee mit kleinen Booten komfortabel von Hotel zu Hotel bis zum Karibischen Meer reisen können, mit Zwischenstopps etwa auf der Vulkaninsel Ometepe oder dem Solentiname-Archipel im Nicaraguasee. Es heißt sogar, die Landepiste bei San Juan de Nicaragua soll noch in diesem Jahr gebaut werden, dann könnten endlich Direktflüge aus Managua landen. Vamos a ver que pasa, sagt Rosendo. Schauen wir mal, was passiert.

Betörendes Durcheinander

Am nächsten Morgen setzen wir über nach San Juan de Nicaragua, eine Ansammlung bunter Stelzenhäuser an einer Bucht, gegenüber einer schmalen Landzunge, dahinter das Meer. Vom Pier legt ein Schnellboot ab, jeder Platz ist besetzt, auf dem Gang stapeln sich die Gepäckstücke. Es geht flussaufwärts, in fünfeinhalb Stunden bis El Castillo. Das Boot liegt schwer im Wasser, Juan José Sambrana bindet die Fender hoch und reicht eine Passagierliste herum, bitte eintragen, für die Militärposten. Er trägt ein kurzärmeliges Hemd und Sandalen, die Hosen hat er bis über die Knöchel hochgebunden. Seit zwei Jahren fährt er auf der „Caribbean Tropic“, hat schon als Jugendlicher Boote auf dem San Juan begleitet, Holz und Bananen transportiert, vier Tage dauerte damals die Strecke bis zum Nicaraguasee. Doch in den achtziger Jahren, während des Bürgerkriegs, floh er mit seiner Familie nach Costa Rica und baute sich dort ein neues Leben auf. Vor zehn Jahren kamen sie zurück. Er hat den Fluss vermisst, sagt seine Frau Rosa, die auf der Bank hinter ihm sitzt. Sie reicht ihm eine Schüssel mit Reis, Bohnen und Kochbananen, es ist noch ein Stück bis zum nächsten Militärposten.

Der Wald ist eine Wand, die aus dem Fluss wächst, unten hellgrün, oben dunkler und silbrig schimmernd. Schlingpflanzen liegen wie grüne Teppiche auf den Bäumen, in sie hinein gewoben sind hier und da feuerrote Helikonien, weiße Ibisse, graugrüne Leguane mit rostbraunem Kamm. Brüllaffen sitzen als schwarze Kugeln in den Ästen, manchmal sieht man unten am Ufer einen Kaiman ins Wasser schlüpfen, Schmetterlinge flattern gelb oder blau umher. Twain schwärmte von der Schönheit des San Juan. Die Vegetation, schrieb er, gleiche Kaskaden grüner Blätter, die sich übereinander schöben, wie Schuppen eines Fisches, die sich zu Tempeln, Säulen und Pyramiden auftürmten, zu allen der Architektur bekannten Formen, wild zusammengeworfen in betörendem Durcheinander.

Undurchdringliches Naturreservat

Wer heute auf dem Fluss reist, sieht vielerorts ein anderes Bild. Auf costa-ricanischer Seite reicht die Siedlungsgrenze meist bis ans Flussufer, Kühe stehen auf kahlen Weiden. Doch auf nicaraguanischer Seite ist der Wald vor allem am unteren Flusslauf noch so undurchdringlich, wie Twain ihn beschrieb, geschützt vom Naturreservat Indio-Maíz, das vom Nebenfluss Bartola bis zur Karibik reicht - rund 3200 Quadratkilometer tropischer Regenwald, wenig erforscht und kaum zugänglich. Bei Touren in die Nebenflüsse des San Juan kann man einen oberflächlichen Eindruck von seiner enormen Artenvielfalt bekommen, staksige Spinnenaffen sehen, gepanzerte Gürteltiere, vielleicht einen Tapir oder ein Faultier, das irgendwo träge in einer Baumkrone hängt.

Bald kommt El Castillo in Sicht, wir umschiffen die Stromschnellen und legen am Hauptplatz an, Kinder springen vom Kai ins Wasser, Frauen mit mächtigen Oberarmen lehnen aus engen Fenstern. Papayabäume. Kokospalmen. Schaukelstühle. Oben auf einem Hügel sitzt dick und schwarz das spanische Fort, darunter haben sich bunt angestrichene Holzhäuser versammelt, die erste Reihe drängelt sich auf Stelzen am Fluss. Das Fort La Imaculada, erbaut 1675. Hinter dicken Steinmauern hielten die spanischen Kolonialtruppen Ausschau nach Piraten, die vom Meer kamen, um die reiche Kolonialstadt Granada im Landesinnern zu plündern, drei Flusswindungen weit konnten sie spähen. Heute ist La Imaculada Weltkulturerbe und El Castillo ein verschlafenes Städtchen, es gibt keine Autos, nur eine schmale Promenade für Pferde und Handkarren, ein paar kleine Läden verkaufen das Nötigste. In den letzten Jahren sind einige Hotels und Restaurants entstanden, man kann jetzt in guten Betten schlafen und abends mit Blick auf die Stromschnellen Giganten-Flussgarnelen aufknacken, mit Knoblauch angebraten, eine Delikatesse des San Juan, Fischer fangen sie in Holzkisten mit Kokosnussfleisch.

Nichts geht über Abwechslung

Es ist Feiertag, die Familien haben verzierte Altäre auf den Veranden aufgebaut, Doña Sofia rührt vor ihrem Hause in einem großen Topf cajetas an, Milch mit Zucker und Zimt, für die Kinder, Bäcker Alejandro schiebt süße Winkel in den Lehmofen, am Nachmittag werden sie die Jungfrau durch die Stadt tragen, Süßigkeiten und Früchte verteilen und singen. Quién causa tanta alegría? Wer verursacht so viel Freude? La concepción de María! Die Empfängnis von Maria! Auch Twain spazierte durch El Castillo, er musste umsteigen, weil die Dampfboote die Stromschnellen nicht passieren konnten. Fast jedes Haus, notierte er, sei hier ein Laden, in dem man für wenig Geld Vorräte kaufen könne.

Er lobte die Bananen, die Kokosnüsse und den Kaffee von El Castillo, die Zigarren seien genießbar, die Orangen jedoch von schlechter Qualität. Er stieg an Bord eines zweiten Dampfers, der ihn weiter flussabwärts bringen sollte. Wieder gab es Schinken-Sandwiches. Nichts, spottete er, gehe über Abwechslung, sie verleihe selbst dem einfachsten Mahl noch Reiz. Zwei Tage später, am Silvestertag 1866, erreichte er Greytown und am 12. Januar 1867 die verschneiten Piers von New York. Den Fluss würde er gerne wieder sehen, schrieb er, so schön sei die Landschaft an seinen Ufern gewesen, dass er die Reise noch einmal antreten würde.

Der Weg nach Nicaragua

Anreise: Iberia (www.iberia.de) fliegt über Madrid nach San José in Costa Rica, Lufthansa (www.lufthansa.de) über Bogotá. Weiter nach Managua geht es mit wird von dort von der Fluggesellschaft Taca bedient (www.taca.com). Von Managua aus fliegt La Costeña täglich nach San Carlos und zurück (etwa 45 Euro pro Strecke, www.lacostena.com.ni). La Costeña fliegt auch zwischen Managua und Bluefields an der Karibikküste (täglich, etwa 47 Euro pro Strecke), von wo es Bootsverbindungen nach San Juan de Nicaragua gibt (ca.etwa 25 Euro).
Alternativ kommt man von San José per Bus nach Los Chiles in Costa Rica (täglich ab Busterminal San Carlos, Avenida 9 und Calle 12, vier Stunden, etwa 3 Euro) und von dort weiter per Boot über die Grenze nach San Carlos (täglich 10 Uhr, etwa 6 Euro). Oder mit der Fähre von Granada aus nach San Carlos (montags und donnerstags, etwa12 Stunden, 5,50 Euro). Wer den Fluss nur in eine Richtung bereisen möchte:


Unterwegs auf dem Fluss: Ab San Carlos fahren mehrmals täglich öffentliche Boote (pangas) flussabwärts bis El Castillo und zurück (etwa 3 Euro, Schnellboot ca. etwa 4,50 Euro), direkt bis San Juan de Nicaragua drei Mal in der Woche (ca. etwa 10 Euro, Schnellboot 15 Euro). Einen detaillierten Fahrplan bekommt man in San Carlos im Tourismusbüro an der Hafenpromenade.

Unterkunft: In San Carlos ist die beste Wahl das einfache „Grand Lago Hotel“ eine gute Wahl (ein Doppelzimmer ab etwa 30 Euro, www.grandhotelsnicaragua.com, Tel. 0 05 05/88 23 34 88). In El Castillo ist das „Hotel Victoria“ sehr empfehlenswert ganz aus Holz, — mit gutem Restaurant und Exkursionsangebot (Doppelzimmer mit Frühstück ab etwa 30 Euro, Tel. 0 05 05/86 97 25 09, www.victoriaelcastillo.com). Die Besitzer vermieten auch die einsam am Flussufer gelegene „Casa del Canal“ (55 Euro pro Person, mit Transport und Exkursionen ins Naturreservat Indio-Maíz). Nahe El Castillo liegt die „Sábalos Lodge, mit Holzhäusern auf Stelzen, gutem Restaurant und spannenden Exkursionen, etwa geführten Kajak-Touren“ (Cabañas ab etwa 25 Euro, Tel. 0 05 05/88 23 55 14, www.sabaloslodge.com). Die Luxus-Lodge „Río Indio“ an der Flussmündung hat schon bessere Zeiten gesehen, doch die Lage ist kaum zu übertreffen (ab 125 Euro pro Person, Tel. 0 05 06/22 31 42 99, www.therioindiolodge.com). Eine günstige Alternative ist das einfache „Hotelito Evo“ in San Juan de Nicaragua (Doppelzimmer 12 Euro, Casa 18, Tel. 0 05 05/22 73 37 19).

Verschiedene Veranstalter wie Dertour (www.dertour.de) und Dr. Tigges (www.drtigges.de) haben Rundreisen mit Nicaragua im Programm. Eine 14 Tage tägige Reise durch Nicaragua, mit mehrtägigem Aufenthalten am Río San Juan und dem Solentiname-Archipel im Nicaragua-See, bietet Ökoplusreisen an (1749 Euro ohne Flug, weitere Informationen unter www.oekoplusreisen.de).

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