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Veröffentlicht: 10.11.2006, 16:56 Uhr

Terminal www.mitflugbörse

Die Idee ist genial und gar nicht neu. Wer von München nach Hamburg will, findet im Internet oft schnell eine Mitfahrgelegenheit. Warum sollte das nicht auch mit Flugzeugen funktionieren? Ja, warum tut es das eigentlich nicht?

von
© AP Zusammen fliegen, Sprit-Kosten teilen: Mitflugbörsen im Internet

Das Internet bringt viele Menschen zueinander, einsame Herzen, alte Kameraden, Sammler und Jäger, Fahrer und Mitfahrer. Nur bei einer potentiellen Paarbindung klappt es nicht so recht: Privatpiloten und ihre Mitflieger finden im Netz kaum zusammen, auch wenn es dort eine Menge virtueller Flugbörsen gibt. Die beste Seite ist noch www.eddh.de/mitflugboerse/mitflug.html, die keine kommerziellen Interessen verfolgt, sondern nur Piloten mit kleinen Privatflugzeugen und ihre möglichen Passagiere miteinander in Kontakt bringen will.

Jakob Strobel y Serra Folgen:

Angeboten werden vor allem Flüge innerhalb Deutschlands und in die Nachbarländer, gesucht werden sie von Geschäftsleuten, von Menschen mit Spaß am Fliegen oder von Fünfzehnjährigen mit einem Faible für die Luftfahrt. Auch nicht schlecht und vor allem klar strukturiert ist die Site www.mitflug-boerse.de, die die Vorteile der Mitfliegerei aufzählt: Selbst winzige Flughäfen werden angesteuert, mit dem Parken hat man auf der grünen Wiese keine Probleme, und das Schlangestehen beim Einchecken fällt komplett weg. Allerdings ist diese Flugbörse noch vergleichsweise neu und ziemlich leer. Deutlich mehr Angebote findet man bei www.mitflugzentrale.de, doch ist die Navigation hier mühsam.

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Champagner im Schlafsessel

Alle anderen Adressen taugen fast nichts. Gähnende Leere herrscht auf der ansonsten hervorragenden Flughafenseite www.airports.de, kaum weniger trostlos ist die Homepage www.mitflieger-gesucht.de. Hoffnungslos unaktuell sind die Flüge bei www.luftfahrt.net. Und hinter der Adresse www.mitflugzentrale.com verbirgt sich ein Internet-Reisebüro, das Kreuzfahrtschnäppchen und Single-Last-Minute-Reisen anpreist, nicht aber Mitfluggelegenheiten.

Privatjet © dpa Vergrößern Champagner und Schlafsessel: Privatjets sind der Gipfel des Mitfliegens

Wer sicher und schnell ans Ziel kommen, dabei Champagner trinken, im Schlafsessel ruhen und sein Portemonnaie plündern will, sollte sich an die zahllosen Charterfirmen für Privatjets wenden (www.bluestarjets.com, www.aircharternetwork.com, www.privateflightgroup.com, www.aircharter.co.uk, www.privatejetcharters.com, www.aircraftcharter.com). Und wer die höchste Stufe der Mitfliegerei erklimmen möchte, sollte keine halben Sachen machen, sondern bei www.netjets. com Teilhaber an einem der sechshundert Flugzeuge dieses Weltmarktführers im Privatluftverkehr werden.

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