11.03.2012 · Eine Reise in ein getroffenes Land: Haiti hat herrliche Strände - aber kaum Touristen. Und die meisten, die kommen, ahnen wohl nicht einmal, dass sie in Haiti baden.
Von Karin FinkenzellerRichtlinien für Lesermeinungen
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Zunächst kann ich sagen, dass der Artikel ein ganz gutes Bild von
der jetzigen Situation in Haiti gibt. Das Land ist in den letzten
Monaten wieder in Vergessenheit geraten, wie zu erwarten war - insofern
bin ich gespant nicht nur auf den Inhalt, sondern einfach auf die Zahl
der Wortmeldungen. Es ist gut, über das Katastrophen- und
Armutsstigma hinaus auch über solche Dinge wie Tourismus zu
berichten. Ich denke, dort kann sich sehr langsam eine Art von
geführtem oder Individualtourismus entwickeln, der die Situation so
erkunden möchte, wie sie jetzt ist. Es wäre fatal und schade,
wenn sich ein Santo-Domingo-Tourismus etablieren würde und viele
der Eigenheiten, die es in diesem Land gibt, verdrängen und
gleichschalten würde.
Aber noch ist es zwar nicht unbedingt lebensgefährlich, aber sehr
risikoreich, sich in diesem schönen Land frei bewegen zu wollen. Je
einfacher man sich bepackt, desto besser wird es gehen.