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China Das Land der Wandlungen

14.08.2009 ·  Die Provinz Henan gilt als die Wiege der chinesischen Zivilisation. Heute lassen sich dort die Widersprüche des modernen Chinas beobachten: Stolz auf Technik und Sehnsucht nach Tradition, Herzlichkeit im Privaten und öffentliche Disziplin.

Von Stefanie Schramm
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Herr Zhou ist ein zartfühlender Mann. Man merkt es nicht gleich, wie er so in den Bus steigt: zackiger Bürstenschnitt, scharf gebügeltes Hemd, dunkelblaue Bundfaltenhose. Sein Auftreten ist bestimmt, seine Stimme durchdringend, seine Augen sind überall. Man nennt ihn auch den General.

Herr Zhou kommt von der Tourismusbehörde der chinesischen Provinz Henan und hat eine Mission: Seine Heimat, ebenjene Provinz im Osten Chinas, den ausländischen Besuchern nahezubringen, auf dass deren Landsleute auch vorbeikommen. Henan ist nicht nur die Heimat von Herrn Zhou, nein, es ist die Wiege der chinesischen Zivilisation. Dreitausend Jahre lang soll es das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Chinas gewesen sein, vier der acht alten Kaiserstädte liegen hier und die ältesten Zeugnisse der chinesischen Schrift: Knochen, auf denen Orakelsprüche notiert sind. Auch der erste politische Rechts-links-Konflikt ereignete sich hier, im elften Jahrhundert. Damals, da war Henan die Heimat der fortschrittlichsten städtischen Gesellschaft der Welt. Heute liegt die Mitte des Reichs der Mitte im Abseits. Mehr Menschen als in Deutschland leben hier, auf einer Fläche, die halb so groß ist. Trotz alldem kennt kaum jemand im Westen die Provinz, die zu großen Teilen noch ein Land der Bauern ist. Das will Herr Zhou ändern.

Zhengzhou - Made in China

Das Papier wurde in China erfunden, das weiß man. Auch der Buchdruck, der Kompass, das Schwarzpulver. Aber diese "Vier großen Erfindungen des alten Chinas" kommen nicht aus Peking oder Schanghai. Sondern aus Henan.

Gern reklamieren chinesische Patrioten alle möglichen Erfindungen für sich: Vergorene Getränke hätten ihre Ahnen erstmals in der Steinzeit gemixt, das Fußballspiel in der Zeit der Streitenden Reiche erfunden, die Zahnbürste in der Ming-Dynastie, das Klopapier in der Sui-Zeit. Oft stimmt das, meist ist etwas Wahres dran, aber manchmal geht es auch richtig daneben.

So wie im Provinzmuseum in Henans Hauptstadt Zhengzhou. In dem monumentalen Betonbau, der aussieht wie eine Mischung aus Maya-Pyramide und Förderturm, liegt eine Knochenflöte in einer Vitrine. Etwa zehntausend Jahre sei sie alt und damit die älteste Flöte der Welt, sagt die Führerin so überzeugt wie beiläufig. Könnten das die steinzeitlichen Bewohner der Schwäbischen Alb hören! Sie musizierten schon vor fünfunddreißigtausend Jahren auf Blasinstrumenten aus Knochen.

Ein Detail, sicher. Aber es zeigt, was der China-Besucher unbedingt zu Hause lassen sollte, will er die Reise genießen: die Erwartung, immer und überall exakte Daten, korrekte Fakten und präzise historische Einordnungen präsentiert zu bekommen. Wer's nicht lassen kann, sollte selbst Expertise oder Experten mitbringen oder einen Bücherkoffer.

Kaifeng - Potemkinsche Dörfer

In der Song-Dynastie muss es in der Kaiserstadt Kaifeng hoch hergegangen sein. Das Gemälde "Am Fluss während des Qingming-Fests" des zeitgenössischen Malers Zhang Zedu zeigt zeigt es: Händler wuselten am Ufer des breiten Flusses durcheinander, auf den Schultern Tragekörbe voller Waren, andere trieben mit Säcken bepackte Esel vor sich her oder schoben Handkarren zu ihren Ständen. Auf dem Wasser manövrierten schwerbeladene Lastkähne, in den Kneipen am Flussufer - Biergärten nicht unähnlich - beobachteten Gäste das Treiben. Heute, tausend Jahre später, wuseln wieder alle durcheinander am Fluss: Schulklassen, deren sechzig oder siebzig Mitglieder mit roten Kappen markiert sind, Familien auf Wochenendausflug, hip gekleidete Teenager aus dem Süden. Statt Körben tragen die Besucher heute grellfarbene Rucksäcke auf den Schultern und in den Händen Digitalkameras, um das Ereignis festzuhalten, wie damals Meister Zhang: den Besuch im Freizeitpark.

Vor elf Jahren haben sie hier die Paläste und Pavillons, Brücken und Büdchen aus einem der berühmtesten Gemälde Chinas aufgestellt und einen Themenpark daraus gemacht, mit Volksbelustigungen wie "Frauenfußball, Wasserschaukeln, Hahnenkämpfen, kaiserlichen Schattenspielen, Puppentheater auf dem Wasser und Tänzen zur Glockenspiel-Musik", so das Programmheft.

Der General amüsiert sich

Besondere Freude haben die chinesischen Ausflügler offensichtlich an allem, was mit Verkleiden und Rollenspielen zu tun hat, meist werden wichtige Lebensereignisse wie Hochzeiten oder Prüfungen nachgestellt - eine gute Gelegenheit außerdem, um sich in bester Laune mit vielen Gleichgesinnten zusammenzufinden und ordentlich Lärm zu machen. Oder man lässt sich, mit ernster Miene, im Krieger-Outfit fotografieren, gern auch mit neonfarben gewandeter Dame an der Seite.

Der General packt den Begleiter der Reisegruppe fest am Arm: Los, mitkommen! Die Langnase soll unbedingt am nächsten Schauspiel teilnehmen, in der Hauptrolle. Der Darsteller wird in eine rote Robe gesteckt und mit Kopfschmuck angetan auf einen Balkon geschoben. Das Volk jubelt. Ruckzuck haben sich mehrere hundert Schaulustige zusammengefunden, die sich bei der folgenden Hochzeitszeremonie köstlich vergnügen.

Der General hat besonders viel Spaß. Er hält sich zwar verschämt die Hand vor den Mund, kann aber gar nicht mehr aufhören zu kichern. Vor Begeisterung läuft er im Kreis und hält sich mit der freien Hand den Bauch. Offenbar steckt mehr in ihm als der strenge Reiseleiter. Ja, womöglich hat er sogar ein romantisches Gemüt. Die eigentlich recht brave Pseudohochzeit bietet jedenfalls reichlich Stoff für delikate Scherzchen - genug, um mehreren der folgenden offiziellen Bankette mit Bürgermeistern, Vizebürgermeistern und Tourismusbeauftragten Würze zu verleihen.

Luoyang - Flug ins All

Auf dem Klo im Yaxiang-Jinling-Hotel hängt ein Bild der amerikanischen Mondlandung, inklusive Sternenbanner. Soll das nun ein erstrebenswertes Vorbild sein oder ein Verweis des großen Konkurrenten auf das ihm zugedachte Örtchen? Womöglich beides.

"Vor zwei Jahren haben wir das Hotel umgebaut, zu Ehren unserer Weltraumfahrt", sagt die Bedienstete im Aufzug. Raketen vom Typ Langer Marsch beförderten schon sechs Chinesen ins All. Darauf ist man stolz. Die Türen gleiten zur Seite, die Hotelangestellte tritt in einen Vorraum im Star-Wars-Design. Im Zimmer schwebt ein Astronaut auf Weltraumspaziergang über dem Bett, auch das haben die chinesischen Raumfahrer schon hingekriegt im vergangenen Jahr. Aus dem Fenster blickt man auf eine schnurgerade, sechsspurige Straße, gesäumt von grauen Hochhäusern, direkt vor dem Hotel stehen zwei große runde Objekte wie startbereite Ufos: Sporthallen.

Zeitsprung zurück ins Jahr 493. Am Yi-Fluss, nur ein paar Kilometer südlich vom heutigen Luoyang, beginnen Arbeiter Höhlen in den Fels zu schlagen, mehr als zweitausend werden es am Schluss sein. Künstler schmücken die Grotten aus mit Zehntausenden buddhistischen Figuren, manche sind so groß, dass allein ein Ohr zwei Meter misst, manche winziger als ein kleiner Finger. Erst vierhundert Jahre später werden Hammer und Meißel beiseitegelegt. Die Longmen-Grotten sind heute Weltkulturerbe.

Unter den steinernen Bodhisattvas in der Hauptgrotte, nach höchster Erkenntnis strebenden Wesen, streitet ein chinesisches Pärchen. Sie ist beleidigt und will gehen, er überredet sie, doch noch ein Erinnerungsfoto zu machen. Mit lilafarbenem Eisbecher-Schirmchen, gesichtsbedeckender Sonnenbrille und Hotpants demonstriert sie die klassische chinesische Touristen-Pose: wahlweise nach oben gereckter Daumen oder Victory-Zeichen. Dann hebt sie noch neckisch einen in Puschel-Pantoffeln steckenden Fuß, den riesenhaften Erkenntnissuchenden über sich imitierend. Ihr Freund ist zufrieden, die beiden ziehen ab.

Flug ins All und Reise in die Vergangenheit, Sehnsucht nach Geschichte und Disneyfizierung, Kapitalismus und Kommunismus, betongrau und neongrell, Partei-Diktatur und private Freiheiten, Vierundzwanzig-Gänge-Menüs und dreißg Millionen Hungernde: In China findet sich immer beides, mindestens.

Der General greift durch

Der General dagegen ist meistens der General, auch wenn er es gutmeint. Zwei Mitglieder der Reisegruppe hat das chinesische Äquivalent zu Montezumas Rache ereilt, jetzt greift sein Notfallplan: keine kalten Getränke, keine Klimaanlage, kein Alkohol, keine Widerrede. Dafür warme Cola mit Ingwer und Sternanis für alle. Schmeckt nicht so schlecht. Und wirkt. Bis zum Ende der Reise wird niemand mehr krank.

Das könnte allerdings auch an der öffentlichen Behandlung der beiden Patienten liegen. Der General stemmt seine trainierten Finger mal dem einen ins Kreuz, mal der anderen in die Wade, klopft und kneift, drückt und zwickt. Akupressur, in der Armee gelernt, sagt er. Daran zweifelt niemand.

Beim Ausflug der Gesunden auf den Nachtmarkt drückt er den Besuchern ein undefinierbares, aber warmes Getränk in die Hand. Trinkt! Als die Gäste sich auf den winzigen Hockern an einem der Stände niederlassen wollen, um das Gebräu mit einem Bier herunterzuspülen, fuchtelt er hektisch mit den Armen: Nicht dass ihr euch auch noch etwas holt! Er beginnt aufgeregt zu telefonieren, und noch bevor die Flaschen zur Hälfte geleert sind, wird die Gruppe abkommandiert. Der Busfahrer muss ins Bett.

Früher, da war der General wirklich in der Armee, musste Ziegelsteine schleppen, unter anderem. Jetzt begleitet er Journalisten, Reiseveranstalter und sogar Schönheitsköniginnen durch seine Heimat, erzählt er stolz. Wer weiß, ob er nicht seinen Job los wäre, stieße einem seiner Schutzbefohlenen etwas Ernsthaftes zu. Schönheitsköniginnen statt Ziegelschleppen: Man kann verstehen, dass Herr Zhou besorgt ist.

Mount Yuntai - Natur und Technik

"Ein warmes Willkommen den deutschen und österreichischen Gästen in Mount Yuntai zur Inspektion." So begrüßen die Manager des Naturparks im Norden der Provinz die Reisegruppe, in Leuchtschrift, quer über die ganze Breite der Eingangshalle, die Dimensionen hat wie ein Flughafen-Terminal. "Am Wochenende kommen sehr viele Besucher, wissen Sie", erklärt das Empfangskomitee. "Wir haben auch den größten Parkplatz Chinas."

Doch es bleibt kaum Zeit, das hoch- technisierte Tor zur Natur zu bewundern. Schnell, umdrehen! Ein Regenbogen! Die Gastgeber sind ganz aufgeregt. Das passt ja hervorragend!

Dann zeigen sie den Gästen den Naturpark - auf hochmodernen Riesenbildschirmen, im Modell unter Glas, auf Fotos mit offiziellen Besuchern und auf den Monitoren im Kontrollraum. "Wir können mit unseren Kameras überall hinsehen", sagt die Führerin stolz, und einer der Sicherheitsleute am Schaltpult zoomt auf eine Parkbank unter einem Baum. Ganz kurz kommt einem der Gedanke, ob da nicht vorhin jemand am Regenbogenregler gedreht hat.

Jetzt geht es aber wirklich raus in die Natur, und die ist echt schön. Und ziemlich groß: Nur einen winzigen Teil der hundertneunzig Quadratkilometer des Parks kriegen die Besucher aus Europa zu sehen, die Rote-Felsen-Schlucht. Laut Prospekt sieht sie aus, "als habe ein Handwerker der Superlative sie getöpfert". Stimmt. Die übrigen zehn "scenic spots" - Täler und Berggipfel und Höhlen und Seen und Affen - schaffen die Gäste nicht. Es ist Essenszeit.

Der General trinkt auf seine Heimat

Auch bei einem Ausflug ins Grüne tut es in China mittags nicht einfach ein Snack, jedenfalls nicht, wenn man in offizieller Mission unterwegs ist. Nein, die Dosis von mindestens zwei Banketten täglich muss auch hier eingehalten werden, zumal natürlich der örtliche Bürgermeister anwesend ist. Also tischen die Kellnerinnen wieder Leckerei um Leckerei auf: Winzige, würzige Eier von Wildhühnern aus dem Park, gebratene Fischchen, dekoriert mit einem aus Rettich geschnitzten Kolibri, und, besonders schmackhaft, frittierte Mini-Skorpione.

"Gut gegen Knieschmerzen!", ruft Herr Zhou, jetzt wieder ganz Gesundheitsgeneral. "Chi! Chi! Chi!" "Iss!" Essen, das ist in China meist auch Medizin, deshalb kann man keinesfalls genug davon bekommen. Und das gemeinsame Speisen ist der Mittel- und Höhepunkt allen Sozialverhaltens. Herzlich geht es bei Tisch zu, laut, lustig und kreuz und quer.

Jeder pickt sich aus den Gemeinschaftsschüsseln, was ihn anlacht, und nicht selten legt einem der General ein besonders ausgefallenes Stück auf den Teller und befiehlt: "Chi!" Gesteigert werden kann die Stimmung nur noch, wenn der Tisch-Vorsitzende, wie jetzt der Bürgermeister, das Schnapsglas ergreift und seinen Nebenmann zum Duell auffordert, im Stehen. Dem Toast folgt ein nachdrückliches "Gan bei!", "Glas trocknen!", dem man Folge zu leisten hat. Das Ergebnis wird mit einem Blick ins gegnerische Trinkgefäß kontrolliert. Der Bürgermeister tritt vom einen zum nächsten und trinkt und trinkt. Eine Runde zu geben, das erfordert hier Standhaftigkeit.

Der General, der noch am Vorabend jeglichen Alkohol verweigert hat, hebt beschwingt sein Glas und beginnt ebenfalls um den Tisch zu kreisen. Am Ausgangspunkt angelangt, ist er so gelöst wie nie, fühlt sich aber offenbar verpflichtet, dies zu erklären: "Hier ganz in der Nähe ist meine Heimatstadt! Deshalb bin ich so aufgeregt! Gan bei!"

Anyang - Yin und Yang

Die örtliche Reiseführerin hat ein Megafon dabei, aber gegen den General hat sie keine Chance. Hier, in der wieder aufgebauten Stadt Youli in Anyang, ist er in seinem Element. Der Legende nach soll hier König Wen das I Ging, das Buch der Wandlungen, vollendet haben, während er im Gefängnis saß, so erklärt es der General.

Er habe das Buch studiert, sagt er. Es teilt die Welt in zwei Kategorien: Yin und Yang. "Schatten ist Yin, Licht ist Yang; das Passive ist Yin, das Aktive ist Yang; das Weibliche Yin, das Männliche Yang; das Weiche Yin, das Harte Yang; gerade Zahlen Yin, ungerade Yang." Die Übersetzerin kommt kaum nach, so sehr lässt sich der General von seiner eigenen Begeisterung mitreißen. Alles hat seinen Platz, herrlich!

Wenn der General erklärt, dann ziehen seine Hände Bahnen durch die Luft, dass man meinen könnte, er praktiziere Taiji-quan. Das wurde - selbstverständlich - auch in Henan erfunden, genauso wie Kung Fu, das im Shaolin-Kloster und Dutzenden Schulen bei Zhengzhou geübt wird. Und - selbstverständlich - praktiziert der General tatsächlich Taiji-quan, ist schließlich gesund. Lange lässt er sich nicht bitten. Mit elegantem Schwung demonstriert er rasch ein paar Übungen zwischen den steinernen Tierkreiszeichen im Park von Youli. Abrupt bricht er ab; der Bus wartet.

Der General singt ein Liebeslied

Auf der Rückfahrt greift der General zum Mikrofon. Das hat er noch nie getan. Er spricht leise, fast verschämt: "Ich möchte Ihnen etwas vorsingen zum Abschied. Es heißt: Der Kaiser vermisst seine Kaiserin." Sanft, ja zärtlich, setzt Herr Zhou an, schließt verzückt die Augen und haucht sein Lied ins Mikrofon. Der General hat Urlaub.

Anreise: Die Fluggesellschaft Air China fliegt zweimal täglich von Frankfurt aus nach Peking, Lufthansa bedient die Strecke dreimal täglich. Weiterflug von Peking aus nach Zhengzhou, der Provinzhauptstadt Henans, mit Air China.

Reisezeit: In der Provinz Henan herrscht kontinentales Monsunklima. Die Jahreszeiten Frühling und Herbst sind mild und trocken und deshalb die beste Reisezeit.

Organisierte Reisen: China Tours bietet Fahrten von Peking aus über Henan nach Schanghai an; mit dabei sind das Shaolin-Kloster, der Besuch einer Kampfsportschule, die Longmen-Grotten und Zhengzhou. Die Reiseveranstalter Gebeco und Studiosus haben ähnliche Touren im Programm.

Literatur: "Gebrauchsanweisung für China" von Kai Strittmatter, Verlag Piper, München 2008. 237 Seiten, 9,50 Euro.

Informationen: Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China, Ilkenhansstraße 6, 60433 Frankfurt, Telefon: 069/520135, im Internet unter www.fac.de.

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