http://www.faz.net/-gxh-8h6c3

Italien : Eine Messe für die Stadt Piuro

Das holzgetäfelte Empfangszimmer, in dem Geschäfte gemacht wurden, wird „Stüa“ - Ofenzimmer - genannt. Bild: Consorzio Turistico Valchiavenna

Was nach dem Bergsturz übrig blieb: Im Bergell hat ein Renaissance-Palast widrigste Zeiten überdauert. Heute schmückt er ein Tal voller Lebensfreude.

          An Warnungen hatte es nicht gefehlt. Hoch oben am Berg, wo man Speckstein abbaute, hatten sich Spalten gebildet, aus denen es nach Schwefel stank. Bäume neigten sich am Hang, das Vieh mied diese Weidegründe. Bienen brachten sich mit Stichen gegenseitig um und fielen in Schwärmen vom Himmel, so überliefert es die Legende. Und dann war da noch Nicolò Rusca, ein katholischer Erzpriester, den die Protestanten im bündnerischen Thusis zu Tode folterten. Am 4. September 1618 starb er. Und also war das, was einen Tag später mit der Stadt Piuro geschah, in der Heimatprovinz des Gottesmannes, nichts weniger als eine Strafe Gottes - was denn sonst?

          Hannes Hintermeier

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Neue Sachbücher“.

          Zehn Tage lang hatte es unaufhörlich geregnet. Dann endlich klarte es auf an jenem Septemberabend, die Sonne schien über Piuro. Sie versprach einen schönen Ausklang des Tages, in dessen Verlauf an den Hängen des Monte Conto Erdrutsche niedergegangen waren und Weinberge verschüttet hatten. So etwas kam immer mal wieder vor in einem Bergtal: Fünf Jahre zuvor hatte der örtliche Wasserfall mit ungewöhnlichen Massen die Stadt überflutet. Aber was sich nun zutrug, überstieg jegliche Vorstellungskraft.

          Innerhalb von wenigen Minuten rutscht der halbe Berg ab und begräbt die Ortschaft und das benachbarte Dorf Chilano unter sich, eine riesige Staubwolke zieht ins Tal nach Chiavenna hinab, der Fluss staut sich auf, tausend - nach anderen Quellen: mehr als zweitausend - Menschen sterben. Wo eben noch ein florierendes Handelszentrum stand, ruht nun in unheimlicher Stille das todbringende Felsenmeer. Die Nachricht vom Untergang der Stadt Piuro ist eine Sensation, die sich innerhalb von drei Wochen in ganz Europa verbreitet: dafür sorgen illustrierte Druckschriften als Vorläufer der Zeitungen.

          Die Gäste verewigten sich im Putz

          Piuro liegt auf einer wichtigen Handelsroute. Mehrere Alpenübergänge sind in der Nähe: Der seit der Römerzeit genutzte Septimer zwischen Casaccia und Bivio, längst wieder zu einem Saumpfad heruntergekommen; der Maloja, der ins Oberengadin (und damit hinaus nach Tirol) und zum Julier führt. Der Julier verbindet ebenso wie der nahe Splügenpass Oberitalien mit dem Rheintal, mit der heutigen Schweiz, mit Österreich und Deutschland. Das ist immer noch so, aber von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind diese Pässe nicht mehr, seit der Gotthard 1882 den Großteil des Güterverkehrs an sich zog.

          Unter den tausend Toten waren etwa siebzig Angehörige einer der reichsten und vornehmsten Familien, der Vertemate Franchi. Die Katastrophe überlebt hatten drei Vertemate-Brüder, weil sie auf Geschäftsreisen waren, in Bamberg und Lyon. Eine diskrete Händlerdynastie, deren Wahlspruch „Industria auget imperium“ lautet: Fleiß vermehrt die Macht. Schon 1583 hatte Achilles Vertemate sich in Basel unter dem eingedeutschten Namen Werthemann niedergelassen, war dort als Seidenhändler und Spediteur erfolgreich, spätere Generationen verlegten sich auf das Färben von Stoffen und das Bankgewerbe.

          Der italienische Zweig war mit Silberminen und als Zwischenhändler für alle möglichen Güter wohlhabend geworden. Man pflegte einen fürstlichen Lebensstil. Wie der genau aussah, davon kann man sich heute ein überraschend perfekt erhaltenes Bild machen. Man muss nur auf der Fahrt vom oder zum Maloja der Beschilderung zum Palazzo Vertemate Franchi folgen. Ursprünglich als Landhaus mit Fischteich, Kapelle, Zier- und Nutzgarten geplant, ermöglichten landwirtschaftliche Nebengebäude ein autarkes Dasein. Nach dem Verlust ihrer Stadtpaläste, deren Eleganz man auf Gemälden noch bestaunen kann, nutzte die Familie das Anwesen als Wohnsitz. Bis heute erkennt man im Eingang die mit Rötel direkt auf den Putz geschriebenen Signaturen von Gästen, ein Bild der Beständigkeit, das neuzeitliche Gästebücher beinahe flatterhaft erscheinen lässt.

          Herkules wurden die Augen ausgekratzt, weil man seinen Blick nicht ertrug

          Welche Baumeister, Maler und Holzbildhauer diesen prächtigen Landsitz schufen, lässt sich heute nur noch auf dem Weg der kunstgeschichtlichen Zuschreibung vermuten, sämtliche Unterlagen gingen mit dem Felssturz verloren. Dass es sich um Leute von Rang handelte, offenbart die Qualität der Gestaltung, die nicht zuletzt dem Umstand Rechnung trug, Bildung und Kosmopolitismus der Bauherrn widerzuspiegeln.

          Drei Stockwerke voller Kunst. Vom Atrium im Erdgeschoss betritt man den Salon, der wegen seiner Wandgemälde Jupiter- und Merkurzimmer genannt wird: auf der anderen Seite die „Stüa“, das holzvertäfelte Ofenzimmer mit einem Kachelofen aus Nürnberg. Im ersten Stock finden sich ein Bibliotheksraum ohne Bücher sowie mehrere Schlaf- und Ankleidezimmer. Die eigentliche Beletage mit nobler Deckenhöhe, großzügigen Fenstern und innenliegenden Fensterläden, ist im zweiten Stock angesiedelt. Amor- und Karyatidenzimmer sind aufwendig gestaltet, ebenso der Saal der Sternzeichen. Die Bewohner dieser Prunkräume hatten einen phantastischen Ausblick auf das Valchiavenna, und im Bischofszimmer gab es einen direkten Draht zum Himmel: eine in den Intarsien der kostbaren Decke angedeutete Kuppel soll sich öffnen lassen, um den geistlichen Herren, die als Gäste dieses Zimmer nutzten, eine Jungfrau abzuseilen. Quasi vom Himmel geschickt. Natürlich nur Legende.

          Die Wandmalereien sind hier und da mit der Technik der Anamorphose gearbeitet, Größenverhältnisse und Blickrichtung der Figuren ändern sich mit der Bewegung des Betrachters - als würde sich ein Krieger mit dem vorübergehenden Besucher mitdrehen. Das hat offenkundig nicht allen Besuchern späterer Jahrhunderte gefallen. Im Erdgeschoss wurden nicht nur dem Herkules die Augen ausgekratzt, weil man seinen Blick nicht ertrug. Die Räume sind durchgehend farbig komponiert mit Motiven aus der antiken Mythologie, der Astrologie, der Heraldik, Kassettendecken, Intarsien, Tür- und Fensterbeschläge, jedes Detail dokumentiert Gestaltungsanspruch und Ausdruckswillen der Bauherren.

          Nächtigen im „schönsten Alpenstädtchen“

          Das heutige Mobiliar ist allerdings von den vorvorletzten Besitzern hierher gebracht worden, einem Ehepaar, das in Mailand Antiquitätenhandel betrieb und 1902 den Palazzo kaufte, womit das Anwesen vor dem Verfall gerettet wurde. Im Jahr 1937 ersteigerte es der Architekt Luigi Bonomi, der es seiner Geliebten Eva Maria Salva vermachte. Die kinderlose Philantropin drohte damit, das Anwesen dem Vatikan zu vermachen, bis die Kommune Chiavenna schließlich einwilligte und die Schenkung nebst Erhaltungsverpflichtung akzeptierte. Der ist sie nachgekommen: Heute ist der Palast, sieht man von einigen dem Geldmangel oder der Schlamperei geschuldeten Zwischenlösungen ab - eine später angebaute Terrasse ist mit Waschbetonplatten gepflastert -, in gutem Zustand.

          Bauherren können sich hier Anregungen holen, zum Beispiel für den Mörtelboden, den man aus Gewichtsgründen auf die Holzbalkendecken aufbrachte. Er ist in der zeitgenössischen Architektur wieder gefragt. Damals wurde er nicht wie heute üblich mit Harz eingelassen, sondern mit Kalk, was ihn flexibler macht. Im Garten unterhalb des Haupteingangs wird wieder Wein angebaut. Im hangseitig gelegenen Teil steht eine vierhundert Jahre alte Linde, ein Gerichtsbaum, wie ihn schon die Kelten schätzten.

          Nach dieser Zeitreise vierhundert Jahre zurück, fordert die Gegenwart, dass man sich ihr stelle. Nächtigen wird man am besten im „schönsten Alpenstädtchen“, wie Ursula Bauer und Jürg Frischknecht in ihrem empfehlenswerten kulturgeschichtlichen Reiseführer „Grenzland Bergell“ Chiavenna nennen. Man ist sehr schnell versucht, ihnen zuzustimmen. Die nur gut siebentausend Einwohner zählende Stadt ist ein Muster an Urbanität. Das beginnt mit der Lage. Die nördlichste Spitze des Comer Sees erreicht man nach siebzehn Kilometer Fahrt durch verlandetes Gelände - nach der letzten Eiszeit reichte das Wasser bis zum heutigen Stadtgebiet. Der Ort liegt mit mildem, der Landwirtschaft zuträglichen Klima auf dreihundertdreißig Meter Seehöhe und ist von Bergen umgeben, die Richtung Dreitausender gehen, was dem Kesselpanorama einen beeindruckenden Rahmen verleiht.

          Eine Aura beschaulicher Langsamkeit

          Architektonisch ein Mix vieler Epochen, zeigt sich die verkehrsberuhigte Altstadt als verwinkeltes Idyll mit Anwesen, die ihre Wohlsituiertheit hinter wehrhaft hohen Mauern verstecken. Entlang der Via Dolzino reihen sich Boutiquen, Eisdielen, Cafés und wieder Boutiquen. Auch wenn im Mai noch nicht entschieden ist, ob man den Stadtraum ärmellos oder mit Daunen durchquert, ist das Flanierbedürfnis doch ausgeprägt, und sei es in der Form, dass man sich im Auto oder auf dem Roller mehrmals am Tag dem Rundkurs anschließt, dessen Zielgerade der Corso Vittorio Emanuele II. bildet. Die Zuschauertribünen sind das Bahnhofscafe und das gegenüberliegende Caffè Bistrò Mastai. Auch als Kurzzeiturlauber meint man bald, alle Teilnehmer vom Sehen zu kennen: Kleinstadtgefühle.

          Wozu auch das zermantschte Wort Entschleunigung gehört, das sich Chiavenna seit seinem Beitritt zu der Bewegung Cittàslow (langsame Stadt) vor siebzehn Jahren auf die Stadtfahne geschrieben hat. Dazu passt der Sackbahnhof, der von einer Aura beschaulicher Langsamkeit überwölbt ist. Das Dach des dazugehörigen Busbahnhofs, den auch die Schweizer Postbusse anfahren, wird ganz verspielt von überdimensionalen Buntstiften gestützt; dass vor dem Rathaus ein wuchtiger Sendemast aufragt, gehört zu den Irritationen, die viele italienische Städte üblicherweise mit den betonbrutalistischen Postämtern der Nachkriegszeit bereitstellen.

          Entlang des laut rauschenden Gebirgsflusses Mera türmen sich steil die Patrizierhäuser mit vier und mehr Geschossen, Balkonen, Erkern und Terrassen. Überragt wird das Ensemble von einem begrünten Felsen am Nordrand der Altstadt, hinter der Stiftskirche San Lorenzo mit dem stattlichen Kreuzgang, oberhalb der Piazza Castello mit dem Palazzo Balbiani und den blendend schönen Marmorskulpturen des Friedhofs. Ein mächtiger Fels, der den Römern als Steinbruch diente. Heute birgt dieser Paradieshügel den archäologisch-botanischen Garten, eine phantastische Oase mit Blick über die Stadt nach Südwesten, dort, wo sie kein Halten mehr hat, ausfranst und im Unschönen vergeht.

          Craft-Bier trinken, um sich von den Alten abzusetzen

          Von den Religionskriegen künden auffallend viele aufgegebene oder profanierte Kirchen. Das Bergell wurde von der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts an zu einem Hort der verschiedensten Glaubensflüchtlinge. Protestanten, Unitarier, Rationalisten, Täufer suchten hier Schutz vor der Inquisition. Dann holte sich die Gegenreformation den Landstrich zurück, von 1639 an war Nichtkatholiken der Aufenthalt in Kleven, wie Chiavenna im deutschsprachigen Raum hieß, verboten.

          Im botanischen Garten überwindet eine schmale Brücke den tiefen Felsspalt der Caurga, und von dort oben schaut man auf das Viertel Pratogiano, im Grunde nur eine an den Gegenhang gebaute Häuserreihe, hinter der sich im Berg „Grotti“ genannte Felsenkeller befinden. Deren natürliche Klimatisierung durch Fallwinde sorgt für ganzjährig konstante Temperatur von um die sechs Grad; ein idealer Ort für Wein, Lebensmittel und Gastronomiebetriebe.

          Deren Küche ist einerseits Slowfood, dann aber doch nordalpin deftig und nicht mediterran verspielt. Den Wein aus dem benachbarten Veltlin trinkt man lieber selbst, viele kleine Güter stehen auf den Weinkarten, aus der Nebbiolo-Traube werden in stark terrassiertem Gelände kräftige Rotweine gekeltert - sogar einen Biancho Palazzo Vertemate Franchi gibt es. Die heimische Jugend hat allerdings eine erkennbare Vorliebe für Bier, vermutlich um sich von den Alten abzusetzen. Craft-Bier in der Dreiviertelliter-Flasche kostet im Lokal um die zwölf Euro, drei Euro weniger als die günstigsten Flaschenweine.

          Eine Botschaft an die Nachwelt, die den Triumph der Schönheit verkündet

          Trattorien locken mit viergängigen Degustationsmenüs zu Preisen von fünfundzwanzig bis dreißig Euro. Häufig steht die lokale Spezialität Pizzocheri auf dem Speiseplan, schwere Buchweizennudeln, die man hier, anders als im Veltlin, nicht mit schwarzem, sondern mit weißem Mehl zubereitet. Dazu viel Fleisch, oft Wild, danach Walnusstorte. Bei solchen Preisen erholen sich auch viele junge Touristen aus dem Nachbarland von ihrem Schweizer Preisniveau. Dazu zählt besonders der Besuch des samstäglichen Marktes in Pratogiano, wo es neben dem üblichen Plunder („Made in Itali“) gute Direktvermarkter gibt, die Käse, frische Nudeln, Gemüse und die lokale Schinkenberühmtheit schlechthin, Bresaolo, anbieten.

          Wer wandern will, kann dies hier in allen Preisklassen tun. Für den Anfang zum Beispiel hinauf zum Balkon der Stadt, dem Weiler Pianazzolo, der dreihundert Meter hoch am Steilhang klebt, oder zum Wasserfall Acquafraggia in Borgonuovo, von wo aus man den Aufstieg in das Bergdorf Savogno antritt. Das von den erwähnten Reiseführern verkündete Dogma „Wer nicht in Savogno war, hat das Bergell nicht gesehen“ ist eine im Wortsinn steile These. Etwa zweitausendfünfhundert Treppenstufen sind zu überwinden, bevor man auf 932 Meter Seehöhe zwischen den verlassenen Steinhäusern steht, denen Idealisten wieder Leben einzuhauchen versuchen. Eine Unterkunft gibt es auch, das Felsnest eignet sich als Basis für Aufstiege ins Hochgebirge.

          Beim Abstieg eröffnen sich immer wieder Ausblicke aufs Tal, und erst aus dieser Perspektive wird das Ausmaß des Bergsturzes wirklich begreifbar, auch wenn die Vegetation sich den Monte Conto längst wiedergeholt hat - die Stellen, an der der Fels gerissen ist, sind als Schatten noch immer zu erkennen. Und wie eine trotzige Mahnung steht der Palazzo Vertemate Franchi erhöht über dem neuaufgebauten Piuro, als sei er eine gebaute Botschaft an die Nachwelt, die den Triumph der Schönheit verkündet.

          Weitere Themen

          Hype um Hanois #trainstreet Video-Seite öffnen

          Beliebtes Selfie-Motiv : Hype um Hanois #trainstreet

          Eine alte Eisenbahnstrecke in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ist beliebtes Selfie-Motiv für Touristen. Die Bahn führt direkt durch ein Wohnviertel in der Altstadt - wenn ein Zug kommt, müssen die Bewohner ihre Verkaufsstände und Stühle kurz wegräumen.

          Schau mal, Warschau!

          Das Manhattan Polens : Schau mal, Warschau!

          Es muss nicht immer Krakau sein: In der polnischen Hauptstadt passiert viel mehr – Hochhäuser polieren das rauhe Warschau im Zentrum auf, die Untergrundkultur zieht es auf die andere Seite der Weichsel, nach Praga.

          Topmeldungen

          Amerikas Demokraten : Gegenwind für die Wahlsiegerin

          Nancy Pelosi ist eine der erfolgreichsten demokratischen Politikerinnen aller Zeiten. Aber sie ist auch umstritten. Ihre Wahl zur Sprecherin des Abgeordnetenhauses ist keineswegs sicher.

          Fahrverbote in Deutschland : Der Diesel im Griff der Elite

          Wieder wurden bei einer Entscheidung zum Diesel-Fahrverbot die Leute auf dem Land vergessen, die sich das Leben in der Stadt oft nicht leisten können. Für sie ist der Diesel eine soziale Frage. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.