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Bonusprogramme Less miles than more

 ·  Fast ein Viertel aller Vielfliegermeilen werden von den automatischen Kontoführungssystemen der Airlineprogramme falsch oder gar nicht gebucht. Für den Vielflieger bedeutet das: Die Meilen tauchen nie auf dem Kontoauszug auf. Was tun?

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Zunächst die gute Nachricht: Bonusmeilen werden von den Fluggesellschaften fast immer korrekt verbucht. Es hapert jedoch immer wieder daran, Businessclassaufschläge gutzuschreiben. Auch Statusmeilen fallen gern unter den Tisch.

Die schlechte Nachricht: Der Schwund ist deutlich größer bei Gutschriften, die von Hotelketten oder Mietwagenfirmen erworben wurden. Die geringste Aussicht, dass die mühsam erworbenen Meilen auch tatsächlich auf dem Konto erscheinen, bringen Sonderaktionen. Von Internet-Werbeofferten, bei denen es Meilen zu gewinnen gibt (zum Beispiel www.clickrewards.com), findet nicht einmal jede zweite den Weg aufs richtige Meilenkonto.

Tücken der Technik

Woran liegt's? Die häufigste Fehlerquelle sind auch in Zeiten des E-Commerce noch die Tücken der Technik. Hinter glänzenden Fassaden verbirgt sich allzu oft die Buschtrommel statt des Breitbandkabels. Das gilt ganz besonders für die Datenbrücken zwischen Meilenprogrammen und ihren Programmpartnern. Dort wird fast überall noch von Hand gearbeitet.

Konsequenz: Die Übertragung kann bis zu drei Monaten dauern. Nach sechs Monaten freilich erlischt in fast allen Programmen der An-spruch auf nachträgliche Gutschrift. Das lässt gerade drei Monate für Nachforschung - zu wenig, wie zahlreiche Fälle zeigen.

Was plausibel ist, wird gutgeschrieben

Es kostet die Fluggesellschaften viel Zeit und Geld, verschwundenen Guthaben nachzujagen. Der Aufwand für die Airlines ist so groß, dass mehrere Gesellschaften dazu übergegangen sind, nicht mehr zu kontrollieren. Was plausibel erscheint und die Formalien erfüllt, wird gutgeschrieben. Das kommt billiger und verärgert Kunden nicht noch mehr.

Die sicherste Möglichkeit für den Passagiere, sich vor ärgerlichem Schwund zu schützen, heißt: im eigenen Taschenkalender alles selbst mitschreiben, Belege aufheben und fehlende Meilen monieren. Computerfreaks können sich diese Arbeit übrigens mit einem PC-Programm teilen, etwa dem MaxMiles Mileage Miner (www.maxmiles.com). Der kleine elektronische Helfer arbeitet allerdings nur auf englisch.

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