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Alles tot auf dem Nil Sechshundertfünfzig Sphinxstatuen und keine Schlange

 ·  Ein Jahr nach dem Ende der ägyptischen Revolution kämpft besonders der Kreuzfahrttourismus auf dem Nil immer noch mit dem schlechten Image des Landes.

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Heiko Schmidt

Touristen wollen Sicherheit und Stabilität

Jeder Tourist will in erster Linie Ruhe, Sicherheit und Stabilität in seinem Urlaubsland haben.
Was nützt es mir als Tourist, wenn in dem Land Demokratie herrscht, aber mein Bus mit Steinen beworfen wird? Da bekommt jeder Mensch die Krise und wünscht sich ein diktatorisches System zurück, was zwar undemokratisch war, wo aber Ruhe und Ordnung herrschten.
Ein besonder schlimmes Beispiel ist der Irak. Nicht wenige Iraker wünschen sich vielleicht heimlich Saddam zurück - das war zwar ein Arschloch übelster Sorte - aber man konnte in Ruhe über den Mark laufen ohne Angst vor AutoBomben zu haben. Die Iraker wußten was das Regime duldet und was nicht - der Gegner war einigermaßen berechenbar. Die jetzigen Verhältnisse sind aber unter aller Sau - Demokratie hin - Demokratie her - so möchte kein Mensch auf Dauer leben.

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