Hanoi - offene Stadt
Privatheit ist ein Segen für den Einzelnen und ein Fluch für den Reisenden. Denn sie reduziert das öffentliche Leben auf ein Minimum und raubt dem Reisen seinen Reiz. Für Menschen, die unterwegs sind, gibt es nichts Schrecklicheres als verödete Innenstädte, deren Herzschlag mit dem Ladenschluss erstirbt, ...
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Seit ich das Land verlassen hab
Es war wohl nicht einmal bittere Ironie, dass in den achtziger Jahren eine Leipziger Buchhandlung mit dem Slogan "Mit Büchern die Welt kennenlernen" warb, sondern bitterer sozialistischer Ernst. Das zumindest vermutet Kathrin Aehnlich, der bis zum Fall der Mauer nichts anderes übrigblieb, als auf literarische Augenzeugen zu vertrauen.
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Jedoch die alte Frau kann sterben
Es zeugt von Bescheidenheit, wenn Simon Geissbühler sein Werk ein "Büchlein" nennt. Aber wenn es auch nur hundertzwölf Seiten hat, ist es auf keinen Fall angebracht, es kleinzureden, denn Thema und Ausführung sind außergewöhnlich. Der Autor, Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Bukarest, ist nach ...
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Schönes Land! Und so unaufgeregt!
Nicht so steil! Nicht so schroff! Nicht so atemberaubend! Als sich das norwegische Fremdenverkehrsamt vor einiger Zeit eine Analyse seiner Werbebotschaften gönnte, waren die Ergebnisse klar: Die dramatisch fotografierte Fjordlandschaft, mit der die Tourismusförderung bis dahin wucherte, überforderte potentielle Besucher aus Mitteleuropa.
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Es wächst mein Sehnen und Verlangen
Dies ist kein Reisebuch wie andere. Das zeigt schon das Verzeichnis der sechzehn Autoren und Autorinnen; alle haben promoviert, die meisten sind Professor, und ihre Reisen geben sie als "Humboldts Erben" zu erkennen: Sie lehren an der Humboldt-Universität zu Berlin, und sie forschen wie Alexander ...
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