23.07.2009 · Der Vorstoß, homosexuellen Paaren das Recht zu geben, Kinder zu adoptieren, ist nicht wirklich originell. Er ist seit langem Teil des rot-grünen Gesellschaftsprojekts, den grundgesetzlich gewährleisteten besonderen Schutz von Ehe und Familie Schritt für Schritt auszuhöhlen.
Von Daniel DeckersDer Vorstoß von Bundesjustizministerin Zypries, homosexuellen Paaren das Recht zu geben, Kinder zu adoptieren, ist nicht wirklich originell. Er ist seit langem Teil des rot-grünen Gesellschaftsprojekts, den grundgesetzlich gewährleisteten besonderen Schutz von Ehe und Familie Schritt für Schritt auszuhöhlen und unter Hinweis auf „die Anerkennung der Lebenswirklichkeit“ und Veränderungen des „Familienbildes“ letztlich ganz zur Disposition zu stellen.
Das Verständnis des Staates als Notar höchst privater geschlechtlicher Orientierungen sollte jedoch nicht nur dann an Grenzen stoßen, wenn die Moralkeule „sexuelle Diskriminierung“ als Hebel eingesetzt wird, um mit der Ehe eine der letzten „Ligaturen“ (Dahrendorf) der bürgerlichen Gesellschaft zum Verschwinden zu bringen.
Nachgerade abenteuerlich ist die Glorifizierung des Lebens von Kindern in sogenannten verpartnerten homosexuellen Beziehungen, solange sie nur geliebt würden. Hier wird aus einer notwendigen Bedingung für die Persönlichkeitsentwicklung eine hinreichende gemacht. Das ist nicht nur Rattenfängerei, sondern auch menschenverachtend.
Schwere Geschütze
Jens Uhlenbrock (jens_uhlenbrock)
- 23.07.2009, 21:31 Uhr
Nicht originell
Birgit Reime (Birgit_Reime)
- 24.07.2009, 12:06 Uhr
Menschenverachtend und abstoßend
Oliver Hainz (ohainz)
- 24.07.2009, 16:55 Uhr
Menschenverachtend?
Dirk Ludigs (derfrontmann)
- 24.07.2009, 23:31 Uhr
Abenteuerlich? Glorifizierung?
elias hauck (EliasHauck)
- 25.07.2009, 23:15 Uhr
Daniel Deckers Jahrgang 1960, in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.
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