Home
http://www.faz.net/-gpf-pkid
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wissens-Dossier Das neue Europa

12.05.2005 ·  Zehn neue Mitglieder, eine Verfassung, ein europäischer Außenminister, ein gestärktes Parlament - die Europäische Union des Jahres 2004 hat nicht mehr viel gemein mit dem ehemaligen „Europa der Fünfzehn“.

Von Birgitta Fella, F.A.Z.-Archiv
Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Der Oktober 2004 war ein überaus wichtiger Monat für die Europäische Union. Seit dem 29. hat die Union eine eigene Verfassung und nur wenige Tage zuvor zeigte das Europaparlament seine Macht, die von den Exekutivgremien lange Zeit nur zu gern unterschätzt wurde. Der Kommissionspräsident in spe José Manuel Durão Barroso ließ es erst gar nicht zur Abstimmung über seine Mannschaft kommen und stellte ein neues Kommissionsteam ohne den umstrittenen Italiener Buttiglione auf.
Die Europäische Union des Jahres 2004, erweitert um zehn neue, vor allem osteuropäische Mitglieder hat nicht mehr viel gemein mit dem ehemaligen „Europa der Fünfzehn“. Unser Dossier zeichnet den Werdegang der Europäischen Union nach, beleuchtet deren neue Machtzentren und zeigt auf, was für das künftige Leben in der EU wichtig wird.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Brandsatz Syrien

Von Günther Nonnenmacher

In Syrien ist ein voll entfalteter Bürgerkrieg im Gang. Assad geht mit aller Härte vor, weil er fürchtet, dass jedes Nachgeben als Zeichen der Schwäche gewertet wird. Die Opposition hofft, das Regime mit der Zeit zu zermürben. Dieser Konflikt könnte den gesamten Mittleren Osten in Brand setzen. Mehr 4 1