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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Winnenden-Kommentar Abschreckendes Urteil

 ·  Wohlstandsverwahrlosung, der leichte Zugang zu gewaltverherrlichenden Spielen und das Nachahmen von Rollenvorbildern bringen noch niemanden um. Dazu braucht man echte Waffen.

Artikel Lesermeinungen (22)

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Uwe Holz
Uwe Holz (uwe.holz) - 13.02.2011 01:28 Uhr

Leserzuschriften: überwiegend Thema verfehlt.

Nach Lektüre der nun 24 Beiträge habe ich den Eindruck, daß stark vom eigentlichen Sachverhalt abgewichen wird, indem die Diskussion auf das Für und Wider von privatem Waffenbesitz verkürzt wird.
Eine Schußwaffe erlaubt im Gegensatz zu anderen Gegenständen den spontanen Gebrauch und läßt sich leicht verborgen transportieren. Dadurch verführt sie in psychologischen Ausnahmesituationen zur unverhältnismäßigen Nutzung, erleichtert aber auch planmäßige Anschläge, z.B. durch Psychopathen und Terroristen.
Im Rahmen des bestehenden, restriktiven Waffenrechts kann ich die allein durch Mitgliedschaft in einem Schützenverein zulässigen Ausnahmen nicht einsehen. Dort sollten die Waffen immer verwahrt bleiben, mit Haftung des Vereins bei Nachlässigkeit.
Die Diskussion über eine allgemeine Liberalisierung des Waffenrechts hat eine völlig andere Dimension und darf Fragen des gesellschaftlichen Istzustandes (z.B. Ignoranz gegenüber Kleinkriminalität), des realen Zustands der Kriminalitätsbekämpfung incl. der strafrechtlichen Praxis sowie der Definition von Notwehr - eine typische psychologische Ausnahmesituation - nicht außer Acht lassen. Diese Themen sind m.E. überfällig, benötigen aber wegen ihrer Komplexität einen viel größeren Rahmen.

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Helga Zießler

Ja, Herr Bujtor,

wenn es um die "ideologisch Verbohrten" geht, von denen Sie schreiben - damit hat ja so mancher seine Erfahrungen. Nur nicht abschrecken lassen, aber auch keine "Umerziehungsversuche"! Am besten ist es, um solche Leute einen großen Bogen zu machen.
Interessant ist, dass Sie hier die Stadt New York erwähnen. Ich bin oft dort gewesen und habe die grandiosen Umwälzungen erfahren, die Ende der 80ger, Anfang der 90ger Jahre dort von Bürgermeiste Giuliani initiiert wurden mit der rigorosen Umsetzung der sogenannten "Broken Windows-Theorie". Verwahrloste Stadtteile, wie z.B. die Bronx, wurden wieder hergerichtet, die verkommenen Häuser, in denen Junkies und Kriminelle hausten, wieder bewohnbar gemacht für "normale" Familien. Mit dem Programm"Zero Tolerance" sorgten Polizeistreifen im gesamten Stadtgebiet für Sauberkeit und Ordnung. Der Erfolg war enorm: im wunderbaren Central Park konnte man auch spätabends wieder spazierengehen, die U-Bahn war wieder sauber und ungefährlich, auf den Straßen gab es kein Müllberge und Hundehaufen mehr. Die Anzahl der allgemeinen Straftaten verringerte sich um 75 %, die der Raubüberfälle um 64 %!
Damals zog es deutsche Politiker und Polizisten nach NY, um sich zu informieren. Hat aber nicht viel genützt

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Peter Kronenberger

Das Schreckliche

Die Verurteilung soll versöhnen und beruhigen: nein, es ist nicht das Bildungssystem und seine Werte - es ist der immer noch zu leichte Zugang zu Schußwaffen, dem wir diese und anderen Tragödien verdanken ! Doch daran liegt es nicht. Es gibt Länder - eines davon in unserer Nachbarschaft - in denen es in jedem Haushalt ein Maschinengewehr gibt, der Amoklauf jedoch keineswegs zum Schulsport geworden ist - im Gegenteil. Aber es gibt ja noch einen Buhmann: die Ballerspiele ! Man kann sicher sein, daß mit Hochdruck an "Studien" von Soziologen, Pädagogen und sonstigen "Experten" gestrickt wird, in denen messerscharf nachgewiesen wird, daß die Ballerspiele im Internet schuld an allem sind. Alles Humbug ! Solche Gewalt ist stets eine Artikulation, für die keine Worte mehr zu Gebote stehen - weil die Gedanken und Gefühle, die da Ausdruck begehren, unterdrückt werden - mit massiver psychischer 'Gewalt'. Die öffentliche Meinung, ihre Werte und Paradigmen repräsentieren eben "die Gesellschaft" nicht mehr - sie haben zwar die rhethorische, publizistische und juristische Lufthoheit, aber sie überzeugen nicht mehr, machen nur noch mundtot. Und das ist das eigentlich Schreckliche, was an solchen Tragödien zutage tritt.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 11.02.2011 23:33 Uhr

Abschrecken

Ja, Abschreckung wirkt! Aber dieses Urteul ist nicht abschreckend genug! Unserer Gesellchaft wurd doch mehr als 50 Jahre eingehämmert, dass Abschreckung nicht wirkt. Das obwohl wir die Beweise dafür doch von der Strasse auflesen konnten. Aber mal überhaupt in den Medien darüber zu sprechen, ist ein gewaltiger Schrit nach vorne, gut faz!!!
New York ist die sicherste Stadt Amerikas - nur weil die Gesetze Strenger und die Strafen härter geworden sin. Wer keine Beweise haben will, findet keine.
Wenn schon die A-Bombe genant wurde - wie üblich von Herrn Rabe - eine Million Menschen sind bisher durch sie ums Leben gekommen und das sind eine Million zuviele! Aber Hiitler, Stalin und Mao haben 300 Milionen OHNE A-Waffe ermorden lassen. Aber auch die A-Waffe hatte abgeschreckt!!! Hätte der westen keine A-Waffe, wäre die Welt voller Mubaraks, Saddam, Hitlers, stalins und Maos.
Frau Zießler sie haben sicher auch schon erlebt, dass Sie nicht Recht haben dürfen, weil es ideologisch verbohrte gibt, die es nicht wahr haben wollen.

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Helga Zießler

"Nicht der Waffen-Besitz verleitet zum Töten,

. . . das Töten-Wollen verleitet zum Waffen-Besitz". Mit diesem Satz hat Herr @ Josef Bujtor mitten ins Schwarze getroffen (mit Verlaub ;-))
.
Trotz des absoluten Waffenverbots für Privatmenschen in D. - ich gehe jede Wette ein, dass jeder sich eine Waffe beschaffen kann, der das will. Kein Verbot hat jemals bewirken können, dass das Verbotene nicht mehr benutzt wurde - von der Prohibition bis zum Verbot anderer Drogen. Verbote nützen nur den Kriminellen. Was verboten ist, wird auf dem schwarzen Markt immer teurer, dadurch wächst allein schon die Beschaffungskriminalität. Jeder Einbrecher oder Vergewaltiger ist in D. im Vorteil, weil er mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass seine Opfer nicht bewaffnet sind. Und bis die Polizei vor Ort ist, ist das Opfer schon tot. Beides, Herr @ Mühlberger, ist in den USA tatsächlich ganz anders. @ Alexander Fürstenberg hat ganz recht: Kriminelle jeder Art überlegen sich dreimal, ob sie eine Straftat begehen, wenn sie mit Gegenwehr rechnen müssen.
Aber wir lassen uns von unseren Politikern lieber wie Kleinkinder behandeln, denen man nicht mal eine Plastikpistole in die Hand geben darf. Offenbar glauben wir, dadurch wird die Welt risikoärmer - was für ein fataler Trugschluss!

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Petra Mayer

@Hayes: Woran Sie glauben, ist uns doch hier hinreichend bekannt! Basta!

@Petra Mayer (PetraMayer): Ihr Punkt ist irrelevant, meiner wird dadurch in [<10]
Bryan Hayes (bhayes)
keiner Weise widerlegt.
Und die 99,99%, die Sie nennen, halte ich für massiv überhöht. Oder Sie definieren "illegal beschafft" in einer Weise, wie das die Mehrheit der Bevölkerung nicht tun würde, aber selbst dann glaube ich kaum, dass Sie auch nur in die Nähe ihrer Zahl kämen.
War die Waffe in diesem Fall "illegal beschafft" oder nicht?

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Petra Mayer

@Rabe: Wie krank ist das denn wieder mal?

Waffen töten nicht ? Na dann Atombomben für alle..... [<10]
Paul Rabe (heidelpaul)
Welch eine abstruse Logik ist es zu sagen, daß ja nicht Waffen sindern Menschen töten würden und man deshalb keine Waffen verbieten müsste.
Klar, nichtmal eine Atombombe tötet ohne, daß man dafür einen Menschen bräuchte der diese aktiviert. Also Atombomben für alle ?
Ich als ehrenhafter und seriöser Atombombenfreund und -Sammler möchte sofort eine haben ! Ich schließe sie sogar in einem speziellen Schrank ein, wenns denn unbedingt sein muss....

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Petra Mayer

@Reinhardt: Genau so ist es; auch Kückenmesser, Wäscheleinen, Badewannen etc.

wurden schon oft als tödliche Waffen missbraucht!
Waffen [22]
Christoph Reinhardt (C.Reinhardt)
Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 11.02.2011 17:32 Uhr

@Herr Hayes, nein ich übersehe nichts

Nicht der Waffen-Besitz verleitet zum töten, das Töten-Wollen verleitet zum Waffen-Besitz. Ich bin aber kein Befürworter des Waffen-Besitzes. Es geht mir nur, darum, dass keiner seine Schuld abwälzen kann.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 11.02.2011 17:02 Uhr

@Petra Mayer (PetraMayer): Ihr Punkt ist irrelevant, meiner wird dadurch in

keiner Weise widerlegt.
Und die 99,99%, die Sie nennen, halte ich für massiv überhöht. Oder Sie definieren "illegal beschafft" in einer Weise, wie das die Mehrheit der Bevölkerung nicht tun würde, aber selbst dann glaube ich kaum, dass Sie auch nur in die Nähe ihrer Zahl kämen.
War die Waffe in diesem Fall "illegal beschafft" oder nicht?

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Paul Rabe

Waffen töten nicht ? Na dann Atombomben für alle.....

Welch eine abstruse Logik ist es zu sagen, daß ja nicht Waffen sindern Menschen töten würden und man deshalb keine Waffen verbieten müsste.
Klar, nichtmal eine Atombombe tötet ohne, daß man dafür einen Menschen bräuchte der diese aktiviert. Also Atombomben für alle ?
Ich als ehrenhafter und seriöser Atombombenfreund und -Sammler möchte sofort eine haben ! Ich schließe sie sogar in einem speziellen Schrank ein, wenns denn unbedingt sein muss....

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Peter Kronenberger

Es ist etwas faul in diesem Staat

Amoklaufende Schüler alleine in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren haben mehr Menschen umgebracht, als die RAF während ihrer gesamten Aktionszeit. Nicht die islamischen Terroristen sind die größte Gefahr für Leib und Leben - sondern unser Bildungssystem. Dieses Bildungssystem ist das Ergebnis des Siegeszuges der "Reformpädagogik" - in dem von ihr als "schwarze Pädagogik" desavouierten traditionellen Bildungswesen kam es wenigstens zu solchen Massenschlächtereien nicht. Schulamokläufe gab es nicht. Obschon das Waffenrecht bis in die 80er Jahre hinein noch sehr liberal war - Kleinkaliberwaffen in jedem Tabaksladen zu haben waren, und "gewaltverherrlichendes Kriegsspielzeug" seinen Stammplatz unter jedem Weihnachtsbaum hatte. Es bedurfte der Reformpädagogen, um uns darüber aufzuklären, daß Spielzeugrevolver und Gummischwerter unsere Kinder zu Gewalttätern machen, und absolute Gewaltfreiheit bei der Erziehung nicht nur ein Menschenrecht der Kinder sei, sondern auch eine erzieherische Notwendigkeit. Sie haben sich dem linken Trend der Gesellschaft folgend damit durchgesetzt - und das ist nun das Ergebnis: nicht nur blamabele Bildungs- und Ausbildungsleistungen, sondern Schüler, die von Zeit zu Zeit Amok laufen.

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Christoph Reinhardt

Waffen

Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen.

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Petra Mayer

@Hayes: Die meisten Tötungen werden ohne Schusswaffen verübt; und wenn

Schusswaffen Verwendung finden, handelt es sich zu 99,99% um illegal beschaffte Schusswaffen!
@Josef Bujtor (Mramorak): Sie ignorieren, dass die Wahrscheinlichkeit, jemanden [<10]
Bryan Hayes (bhayes)

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Horst Delmen

ach die Relativierer wieder ...

Immer wenn es um Waffenrecht geht sind sie sofort zur Stelle, die Relativierer. "Auch eine Bratpfanne ist eine Waffe", heißt es dann oder "Bleistifte können töten" und dergleichen Unsinn mehr. Sicher kann man so manches als Waffe verwenden, was einen anderen Zweck erfüllt - Spiegeleier braten z.B.
Das ist aber etwas vollkommen anderes als eine Schusswaffe. Diese wurde dazu gebaut und daraufhin optimiert zu töten. Das ist ihr Zweck. Man muss also schon unterscheiden. Und eines noch an diejenigen, die u.a. hier behaupten es sei ja so einfach auf die Waffenbesitzer einzuschlagen. Meine Wahrnehmung ist viel mehr, dass immer und mit total überzogenen Forderungen auf die Computerspieler eingeschlagen wird. Und da kann ich mich dem Autor Herrn Müller nur anschließen: Mit Spielen kann man nicht töten, mit Waffen sehr wohl.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 11.02.2011 15:41 Uhr

@Josef Bujtor (Mramorak): Sie ignorieren, dass die Wahrscheinlichkeit, jemanden

zu töten (wenn man die Absicht hat), mit einer Schußwaffe drastisch höher ist, als wenn andere Mittel verwendet werden oder gar keine speziellen Mittel verwendet werden.
Und damit stellt sich sehr wohl die Frage nach dem Waffenrecht.
Beispiel: Nehmen wir einmal an, es gäbe die Möglichkeit, statt der bisher erlaubten Waffen auch 100 Kg Splitter-Sprengsätze zu besitzen oder spezielle Maschinengewehre mit 200er Magazinen, die mit tödlichem Nervengifte versehene Mini-Geschosse verschiessen können, so dass schon eine Streifwunde ausreicht, um jemanden umzubringen. Nach Ihrer Logik könnte man das ja problemlos erlauben, da es ja nur auf den Menschen ankommt und nicht auf die Art und Verfügbarkeit von Waffen.

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Sven Michaelsen

@Krug

Hm, der Täter war schon verhaltensauffällig? Wem ist denn sein Verhalten vorher aufgefallen? Sollten dann nicht auch alle entsprechenden Personen, denen der Täter vorab schon aufgefallen war, vor Gericht gestellt werden? Schliesslich konnte der Täter seine Tat ja nur begehen, weil diese Personen eben NICHT gehandelt haben sprich im Vorfeld etwas unternommen haben, um die Tat zu verhindern.
Schlage vor, Sie zeigen den kompletten Lehrkörper der Schule, die Schulaufsicht nebst einigen Ärzten an...

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Alexander Fürstenberg

Umbringen tun einen nicht einmal Waffen

Diese können nämlich in irgendwelchen Schränken Staub ansammeln, bis sie vor Rost unbrauchbar geworden sind. Leblose Objekte handeln nicht von alleine, sondern müssen betätigt werden. Und zu welchem Zweck sie betätigt werden (z.B. zum Angriff oder zur Abwehr von solchen), bestimmt den moralischen Wert, den sie besitzen. Wenn ich nicht irre, besitzt die Schweiz ein sehr liberales Waffenrecht. Das verursacht, bei einem entsprechenden Charakter der Bevölkerung, eine extrem niedrige Kriminalitätsrate. Die bewaffneten Kriminellen dort sind in der Minderzahl und müssen mit Gegenwehr rechnen.

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 11.02.2011 13:35 Uhr

Das Urteil war sogar noch zu milde,

wer Kindern/Jugendlichen ungehinderten Zugang zu Waffen und Munition gewährt, muss mit für die Folgen einstehen. Gerade und besonders dann, wenn man privaten Waffenbesitz verteidigt, das bringt eben eine entsprechende Verantwortung ins Haus. Wer das nicht will, darf keine Waffen besitzen - so einfach ist das.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 11.02.2011 12:35 Uhr

Wenn es um Waffenbesitz geht, ist immer der Waffenbesit schuld

Zu mindest bei uns ist es so. Nicht Waffen morden, willige Menschen tun es!!! Nein und nein und nein. Mit dem Küchenmesser werden in unserem Lande - selbst in den USA - viel mehr Menschen ermordet als mit Schußwaffen. Es is der MENSCH, der seinen Finger bewegt oder das Messer in die Hand nimmt. In den USA gibt es mehr schußwaffen in den Hände der Bürger als es Bürger gibt. Wenn die Waffen es Machen würden, müßten dort jeden Tag mehr als 300 Millionen menschen ermordet werden. Aber zuviele Heuchler wollen nur zeigen, dass sie doch soviel besser sind, weil sie keine Waffe besitzen. Ich habe auch keine und hatte nie eine. Das macht mich aber nicht besser als ein Waffenbesitzer ist!

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Jahrgang 1968, in der politischen Redaktion verantwortlich für „Zeitgeschehen“ und für „Staat und Recht“.

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