25.12.2008 · In seiner Ansprache am ersten Weihnachtsfeiertag hat Papst Benedikt XVI. mehr Frieden und Gerechtigkeit in aller Welt gefordert. Anschließend spendete er vom Zentralbalkon des Petersdoms den traditionellen Segen Urbi et Orbi.
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Weihnachtsbotschsften haben nichts mit Weihnacht zu tun!
Ich möchte hier den Papst - als nicht-Katholik - ausnehmen. Die Protestantischen Kirchenführer, haben vergessen, was Jesus über sein erstes und zweits Kommen sagte. Und sie haben auch keine Menschenkenntnisse! Ich habe mehr als 50 Jahre gearbeitet - 7 davon in einem Zwangsarbeitslager - aber ich habe keinen Menschen kennengelernt, der keine Gier hatte, der also nicht seinen Vorteil suchte. Es gibt keine "Arbeiterklasse". Es wurde und wird immer noch soviel Unsinn und Unwahrheit verbreitet, die überhaupt nichts mit dem zu tun haben, woführ Jesus gekommen ist. Jesus ist nicht gekommen, um uns auf Erden ein Paradies zu schaffen!!! Er will uns im Himmel mit sich haben. Jesus hat auch nie etwas von Gleichheit und Menschenrechten hier auf Erden gesprochen. Ich würde den Kirchenführern dringend raten, doch mal die Bibel an einem Stück zu lesen!
Wenn sich anschaut in welchem Reichtum der Vatikan sich befindet und wie lebt, kann man schon verstehen, dass er definitiv weiß, wovon er redet. Der Sessel auf dem der Papst (weshalb auch immer heiliger Vater!!) sitzt ist bestimmt mit Gold aus aller Länder beschmückt :-). Genau! Er hat Recht. Das Geld ist der Gott geworden. Das Bild vom Papst spricht für sich.
Wer sich äussert braucht Kompetenz
so sehr ich Huber in den meisten Punkten zustimme, so sehr muß ich ihm widersprechen im Falle von Eigenkaptalrenditen von z.B. 25% 1. Handelt es sich um Eigenkapitalrenditen vor Steuern und nicht um Umsatzrenditen, die bei Nicht-Bank-Unternehmen meist ausgewiesen werden, aber nicht vergleichbar sind.(Auch schon 1%% Umsatzrendite kann eine Eigenkaptalrendite von 25% oder mehr erbringen-- bei nicht Bank Unternehmen wird das meist nicht so offensichtlich) 2. Macht eine Bank mit Eigenkapital von 100 Geschäfte im Volumen von 1250-- entspricht ca. der EK-Ausstattung)-- und jedes Geschäft erbringt 2% Rendite,(ist das zuviel?? und warum??), dann ist das eine Eigenkaptalrendite von 25%-- vor Steuern. Was daran ist so bösartig wie Huber es darstellt? Oder wusste er nicht wovon er sprach?
Sehr guter Beitrag von Ihnen, mit dem Sie nicht nur im Frankfurter Karneval groß rauskämen! Spaß beiseite: Ich habe mir - Ihr Einverständnis unterstellt - erlaubt, Ihr Gedicht heute beim Kaffeetisch zu rezitieren. Es wurde von 14 protestantischen Kirchgängern wirklich ganz begeistert aufgenommen und hat viel zur Unterhaltung, aber auch zur inneren Einkehr und zur kritischen Reflexion über Kirchenobere vom zweifelhaften Schlage Hubers beigetragen. Wir waren uns dabei alle einig, dass er und andere Schönwetter-Schwadroneure an der Kirchenspitze, die immer nur das sagen, was andere schon hinlänglich vorgedacht haben und immer schon aalglatt mit dem Strom geschwommen sind, im Interesse der Evangelischen Kirche und ihrer Glaubhaftigkeit dringendst ersetzt werden sollten.
Sobald nichts mehr im Kasten klingt der Huber aus der Robe springt; er outet sich als echter Linker und macht den Ackermann zum Stinker; hat selber jedoch Dreck im Schrank, durch seine Gier bei Lehmans Bank; wo er geglaubt Profit zu haschen, vorbei am Volk in andere Taschen; trotz viel Getöse und Glamour, kam ihm das Volk nun auf die Spur; viel Dreck hat dieser Mann am Stock und glaubt man siehts nicht unterm Rock; am jüngsten Tag muss er beweisen, dass er sein Volk nicht wollt bescheissen; dann fällt er auf mit seinem Glauben und seiner Gier nach goldnen Tauben. Der Huber wird kein Staatenlenker, denn er ist ja nur ein Ladenstänker. Die Moral von der Geschicht, auch einem HUBER glaubt man nicht.
Man muss nur die Kirchengeschichte anschauen, um zu sehen: Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. Die hohen Vertreter der Amtskirche haben ihr Herz für die Besitzlosen erst nach der Säkularisierung der Kirchengüter entdeckt. Das ist wie mit der Religionsfreiheit: Im römischen Reich haben die Christen zunächst jahrhundertelang Religionsfreiheit gefordert. Als das Christentum dann zur Staatsreligion wurde, haben sie die Religionsfreiheit wieder abgeschafft. Die "Wahrheit" wandelt sich mit dem gesellschaftlichen Status der Religionsgemeinschaft.
Die Kirchen nehmen ihre Gläubigen nicht ernst.
Die Kirchen, von den Steuerzahlern finanziert, kommen mit Appellen, die sie selbst nicht beachten. Sie predigen Wasser und saufen Wein. Sie beklagen Armut und Ungerechtigkeiten. Dabei haben sie selbst zu diesen Entwicklungen beigetragen, sie zum Teil sogar verstärkt. Die Kirchen waren schon immer bei den Besitzenden und nicht bei den Armen. Alles nur leere Worte!
Ist leer das Haus vom Kirchenmann, dann wars der böse Ackermann. (aus der letzten Kakofoni von Huber, Vers. 1)
Am Montag kehrt dann wieder "die ökonomische Vernunft" ein. Und alles was über Menschenwürde etc. gesagt wurde ist Schall und Rauch. Hauptsache die Wirtschaft brummt und der Dax steigt. Der Mensch ist als "Humankapital der Kollateralschaden" des Systems. Frohe Weihnachten
Welch grandios populistische Anmassung meines obersten Hirten! Unsere evangelischen Bischoefe, also unter anderem Herr Huber und Frau Kaessmann, duerfen sich durchaus die Frage gefallen lassen, ob sie in Zeiten des nicht nur von Finanz-Jongleuren angeheizten Wirtschaftsaufschwungs die noetigen mahnenden Worte gefunden haben. Nutzt die EKD tatsaechlich den Ihr zur Verfuegung stehenden medialen Spielraum, um ethisch-moralische Leitlinien fuer die gesellschaftliche Mitte in Deutschland zu setzen? Jetzt mit dem Finger auf einzelne Akteure wie den zum boesen Buben stilisierten Herrn Ackermann zu zeigen, halte ich fuer wenig hilfreich.
...die Gelder, die sie in den nächsten 100 Jahren erhalten würde, präventiv denen geben, denen sie zur Menschenwürde gereicht.
Substanzlose Beschwörungsformeln
so wie die führenden Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche Stellung zu den gegenwärtigen Umwälzungen in Deutschland nehmen, wird man nicht erwarten können, dass damit irgendeine faktische Veränderung des Verarmungs- und Verelendungsprozesses verbunden sein wird. Die seit Mitte der 1980er Jahre strategisch angelegte und politisch sehr effektiv umgesetzte Transformation der Bundesrepublik von einer demokratisch legitimierten, zivilisierten und gesellschaftlich akzeptierten Gesellschaft in einen quasi autokratisch regierten und ständisch organisierte Besitzbürgerfeudalismus mit einem kriminellen Spekulationswirtschaftssystem scheint noch nicht in das Bewusstsein dieser "Führungskräfte" unserer verbliebenen ethisch-moralischen Institutionen gedrungen zu sein. Deutschland taumelt in einem mehr oder weniger tragischen Prozess in einen Zustand, der nur noch als ein Rückfall in einen vordemokratischen Absolutismus verstanden werden kann, in dem die "gottgewollte Macht" in die Hände der modernen Feudalisten gelegt werden soll, die es verstanden haben, sich den Besitz des Kapitals zu verschaffen, das sowohl dem Produktionswirtschaftskreislauf als auch dem Konsumkreislauf entzogen worden ist. Totalitarismus pur.
Die Forderung auf Rückbesinnung auf nicht materielle Werte sind richtig.Nur sollten die Kirchen mit ihrem weltweiten Einfluss mehr die Politik attakieren und für die menschlichen Grundwerte eintreten.Da geschieht nichts .Vielleicht wären dann auch wieder die Kirchen mehr besucht. Wenn ich an die Parteien mit dem - C - denke.Die unterstützen sogar noch den Kapitalismus.(z.b.Mindestlohn)mit fadenscheinigen Argumenten.Da ist der Kommunismus noch sozialer....Oder Irakkrieg ...angezettelt vom gottgesandten Bush ....usw.
Ne ist klar. Hat eigentlich schon mal irgendeiner der sakralen Moralapostel vorgeschlagen, die Kirchensteuer abzuschaffen? Menschenwürde als Massstab... soso. Bin ich eigentlich der einzige, den derart verlogenes Gerede anwidert? Weihnachten hin oder her. Banken mögen kein Beispiel für Nächstenliebe sein. Zumindest stehen sie aber zu dem was sie tun. Keine Bank hat auch nur annähernd derart abartige Verbrechen begangen, wie die Kirchen dieser Welt. Das darf man auch an Weihnachten ruig mal betonen, vor allem, wenn ein EKD Vorsitzender quasi auf Knien darum bettelt.
sind die Kirchen beim "Verzocken" ja nicht gerade gewesen. Schliesslich haben diverse kirchliche Organisationen Mittel in diese Spekulationsorgie investiert und teilweise auch verloren. Es wäre wohl auch von den Kirchen zuviel verlangt nach dem Holzbalken im eigenen Auge zu sehen. der Holzsplitter beim anderen ist da bequemer zu kommentieren.
Da sollen die christlichen Kirchen voran gehen!
Sie sollen all ihren, von den Armen herausgepressten Reichtum wieder zurück geben! In Deutschland sollen die Priester wieder von Spenden leben. Nicht von einem Gehalt. Die Kirchensteuer gehört abgeschafft. Sollen doch die Kirchen mit einem Beispiel vorangehen, und auf Macht und Reichtum verzichten. Doch bevor das passiert, gefriert die Hölle zu. Ich finde es schon sehr vermessen, vom EKD-Ratsvorsitzenden das goldene Kalb zu zitieren. Oder musste sein persönliches Portfolio in den letzten Monaten dermaßen bluten, dass ihm jetzt zum Heulen zu Mute ist? Trotzdem eine frohe und besinnliche Weihnacht wünscht allen der InnerKill
Ackermann bashing ist chic, aber überflüssig
Wenn schon bashing, dann bitte alle, nicht nur einen herauspicken: Huber hat leider nicht recht verstanden, daß es bei Ackermann um die Kapitalrendite geht - sonst hätte er beispielsweise BMW gleich miterwähnt. Dort war die Kapitalrendite 2007 21,7%, nicht weit weg von Ackermanns Ziel, die Umsatzrendite lag aber nur bei moralisch einwandfreien 6,3%. Auch bei Daimler oder VW lagen die Dinge ähnlich.
Selbst mit Millionen Euro bei Lehman Broth auf die Nase gefallen, will jetzt die Evangelische Kirche nicht mehr der Geldgier frönen, sondern die Menschenwürde zum Maßstab wählen. Die Botschaft hör ich gern, allein mir fehlt so recht der Glaube. EKD-Ratsvorsitzender Huber glänzt jedes Jahr durch solche wohlfeilen Statements, mit denen er gleichsam die herrschende Meinung der letzten Tage vor Weihnachten noch einmal aufgreift, positiv verstärkt und so für die Evangelische Kirche zu vereinnahmen sucht. Eigene zündende Ideen bringt er bei dieser Gelegenheit eigentlich nie. Aber auch wenn der Glaube fehlt: Wir wollen diesmal Bischof Huber beim Wort des Herrn nehmen. Keine Geldgier mehr, sondern statt dessen Menschenwürde und Nächstenliebe - auch in der Evangelischen Kirche. Es ist sehr tröstlich zu wissen, dass Bischof Huber das zukünftig auch bei Restrukturierungsmaßnahmen und Stellenabbau in seinem eigenen Hause berücksichtigen wird. Davon kommt Bischof Huber jetzt nicht mehr herunter. Denn auch er weiß schließlich, dass der Herr im Himmel alles sieht -auch zu Weihnachten ;-).
um diese Zeit ertönen die Sprüche der Gutmenschen jedweder Couleur und fordern ein menschlicheres Umgehen miteinander. Was ist eigentlich “menschlich“? Profitstreben, Machtstreben sowie die Befriedigung individueller Gelüste jedweder Art. Genau das wird uns doch von Kindheit an vorgelebt, nicht nur von den vielgescholtenen Ackermännern, nein, ebenso von den Ypsilanties, Kochs, Schröders, Wulffs, Merkels, Clements, LaFontaines usw.usf. Nun sollen wir konsumieren, konsumieren, konsumieren, möglichst viel Unsinniges und Überflüssiges zusammenkaufen, um die Wirtschaft zu retten, damit die Aktien wieder steigen, denn ab dem 2. Januar geht´s wieder los in den Zockerstuben Frankfurter Börse und anderswo. Sollte einer der Gutmenschen es ehrlich meinen mit seinen Sprüchen, dann sollte er gegen den Volkssport Börsenzocken vorgehen, denn da liegt der Hund unseres gegenwärtigen Gesellschaftsproblems begraben. Börsenzocker leben auf Kosten fremder Leute Arbeit, und wenn man uns nun von allen Seiten auffordert, unsere Altersversorgung mehr und mehr aufs Aktienzocken zu verlegen, darf man sich über Auswüchse und Totalverluste nicht beklagen. Es gibt nun mal gute und schlechte Zocker, so wie beim Pokern auch.
Frohe Weihnachten Herr Bischof !
Der Bischof spricht mir nicht nur aus dem Herzen sondern hat auch ausgesprochen was mir mein Verstand schon seit Jahren gesagt hat. Genau wie es nie eine 'new Oekonomie' geben konnte so war es auch nie den "Ackermännern" dieser Welt möglich ökonomische Grundgesetze außer Kraft zu setzen. Wer 25% Rendite fordert und seinen untergeordneten Mitarbeitern als Ziel ausgibt der fordert damit implizit zum Betrug auf (nicht im juristischen, aber im moralischen Sinne). Da die reale Wirtschaft solche Renditen nie erwirtschaften konnte und dies auch jedem Menschen mit wirtschaftlichem Sachverstand klar war, haben Ackermann und Co sehenden Auges die Gewinn-Gier über die Moral gestellt. Sie wussten, daß diese virtuelle Blase einmal platzen muss, sie wussten, daß bei diesem Einsturz der Pyramide nicht die Großen aber viele, viele "Kleine" begraben werden und ihre Existenz verlieren. Aber es war ihnen egal, sie haben weiterhin dem (persönlichen) "Geldgötzen" gedient. Ich freue mich, daß die Herren Bischöfe dies so deutlich gesagt haben. Ich gebe zu, ich war nicht immer ein Freund der Kirche, aber ich habe grade meine Meinung geändert. Frohe Weihnachten Herr Bischof !!