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Wahlparteitag der Linkspartei Dauerhaft zerrissen

 ·  Die Linkspartei hat in Göttingen den Kampf um die Demokratie im Sozialismus abermals verloren. Für dringend nötige Richtungsentscheidungen hat die zerrissene Partei im Moment keine Kraft. Ein Kommentar von Mechthild Küpper

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Heiko Schmidt

Die Balance ist entscheidend

Selbst ich als Konservativer weiß, Deutschland braucht - wie jedes Land - eine linke Partei. Es muß einen Interessensvertreter für Arbeitnehmer und die ärmeren Menschen geben. Den bügerlichen Kräften muß jemand den Spiegel vorhalten und diese Leute auf ihre Fehler aufmerksam machen.
Die Gesellschaft muß ausbalanciert sein ! Deshalb ist es problematisch wenn es mehr Frauen wie Männer oder mehr Rentern wie Kinder gibt. Es ist problematisch, wenn in einem Krankenhaus fast nur Ärzte rumlaufen und keine Schwestern oder Pfleger. Es ist aber auch problematisch wenn fast nur Schwestern oder Pfleger und kaum Ärzte tätig sind.
Der Zustand der Balance ist entscheidend. Das Hauptproblem in dieser Gesellschaft ist aber, das es praktisch nur linke Parteien gibt und die FDP und die CDU praktisch in der Mitte stehen.
Wo sind in Deutschland rechte, bürgerliche Kräfte vorhanden? Wer hält den dominierenden linken Kräften den Spiegel vor? Eigentlich fast gar keiner. DAS IST DAS PROBLEM !

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Heiko Schmidt

Unfähig

Wie kann die Linkspartei einen Integrationsgedanken in Sachen Ausländer glaubhaft nach außen tragen, wenn man noch nicht einmal die unterschiedlichen Strömungen in der eigenen Partei integrieren kann ohne das innerparteilichen Haß gibt.
Die verschiedenen Strömungen innerhalb der LINKSPARTEI hassen sich genauso wie Neonazis und Ausländer. Die LINKSPARTEI ist überhaupt kein Vorbild, sondern in fast jeder Hinsicht unfähig.

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gisbert heimes

Braucht Deutschland eine Linke?

Das ist die eigentliche politische Frage. Wer sie verneint, darf sich nicht über Finanz-, Währungs- und Wirtschaftskrisen, Schuldenstaaten, Rettungsschirme, ESM etc. beschweren. Denn sie sind nicht das Ergebnis 'linker' Politik.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 18:02 Uhr
Heiko Schmidt

Die Balance ist entscheidend

Selbst ich als Konservativer weiß, Deutschland braucht - wie jedes Land - eine linke Partei. Es muß einen Interessensvertreter für Arbeitnehmer und die ärmeren Menschen geben. Den bügerlichen Kräften muß jemand den Spiegel vorhalten und diese Leute auf ihre Fehler aufmerksam machen.
Die Gesellschaft muß ausbalanciert sein ! Deshalb ist es problematisch wenn es mehr Frauen wie Männer oder mehr Rentern wie Kinder gibt. Es ist problematisch, wenn in einem Krankenhaus fast nur Ärzte rumlaufen und keine Schwestern oder Pfleger. Es ist aber auch problematisch wenn fast nur Schwestern oder Pfleger und kaum Ärzte tätig sind.
Der Zustand der Balance ist entscheidend. Das Hauptproblem in dieser Gesellschaft ist aber, das es praktisch nur linke Parteien gibt und die FDP und die CDU praktisch in der Mitte stehen.
Wo sind in Deutschland rechte, bürgerliche Kräfte vorhanden? Wer hält den domonierenden linken Kräften den Spiegel vor? Eigentlich fast gar keiner.

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Ruth Teibold-Wagner

Aus der ideologischen Haltung rührt der persönliche Hass innerhalb der Linken.

Der Marxismus ist wie eine Religion, deren Anhängerschaft sich im Laufe der Zeit in verschiedene Konfessionen auffächert. Die Anhängerschaft streitet sich stets um zwei Fragen: 1. Was ist die „reine“, „wahre“, „echte“ Lehre der „Gründerväter“?. 2. Welches ist die „richtige“ Anwendung der Glaubenssätze auf die Gegenwart?

Erlösungsreligionen wie dem Marxismus ist ein „ideologischer“ Charakter eigen. „Ideologisch“ bedeutet eine Geistes-Haltung, die von der Unfehlbarkeit, „Wahrheit“, absoluten Richtigkeit und ewigen Gültigkeit der eigenen Lehre total überzeugt ist.

Jede Fraktion der Anhängerschaft nimmt für sich selbst in Anspruch, die „wahre“, „richtige“ Anwendung der Lehre zu besitzen, die anderen werden als „Verräter“, „Apostaten“, „Renegaten“, „Sektierer“, „Spalter“ usw. betrachtet. Die Verräter in den eigenen Reihen werden als brandgefährliche Feinde beurteilt, weil sie vermeintlich die eigene Bewegung/Partei/Kirche von innen her "aushöhlen" würden.

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Karl S. Walter

Oskar der Spalter

Was Lafontaine mit der SPD nur fast gelungen ist - die Partei final zu versenken - bei der »Linken« ist es ihm gelungen. Im nächsten Bundestag wird sie nicht mehr vertreten sein. Insofern hat sich Oskar der Spalter um die Republik verdient gemacht.

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Michael Scheffler

Frau Engels

Die Kommunisten hatten ihre Chance gehabt. Von den vielen Toten will ich mal gar nicht reden und dass Diktatur der Marxschen "Philosophie" inhärent ist. Aber ich hätte da eine Frage: haben Sie schon mal die kommunistische Diktatur live erlebt, denn sonst würden Sie sich diese ja nicht wünschen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 23:39 Uhr
Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 05.06.2012 23:39 Uhr

Herr Scheffler:

Ich habe nicht ohne Absicht das Wort Sozialismus gewählt. Ich habe nicht von der Diktatur des Proletariats gesprochen. Aber es scheint mir, Sie haben das nicht verstanden. Sie haben ein sehr verkürztes Verständnis von Sozialismus. So gesehen haben Sie mir nicht geantwortet, sondern nur geschrieben, was Sie kennen. - Demokratie und Sozialismus sollten sich nicht ausschließen. Auch das kann man denken, beispielsweise.

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Frank Rademacher

Reprotage vom Norddeutschen Rundfunk über den Fiskalpakt

Reprotage vom Norddeutschen über den Fiskalpakt

In dieser Reprotage wurden insgesamt 21 Bundestagsabgeordnete von den Fraktionen der SPD und FDP/CDU/CSU befragt, wie hoch denn der Anteil für Deutschland sei, den es über die Bürgschaften übernimmt.
Obwohl die Abgeordneten bis zur Sommerpause über mehrere hunderte Milliarden Belastung für den Deutschen Haushalt abstimmen werden, wusste nicht ein einziger, ich wiederhole nicht einziger über die Höhe der Fiskalpaktbelastungen Bescheid.

Bei so viel Pfeifen und Abnickern im Bundestag, kann beruhigt die Linken gewählt werden. Im Übrigen, einer der wenigen Parteien, neben den Freien Wähler in Bayern, die den Fiskalpakt ablehnen.

Ich jedenfalls wähle die Linken. Auch als Vermögender kann man Links wählen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 02:25 Uhr
Ben Decker
Ben Decker (BenDecker) - 04.06.2012 02:25 Uhr

Ein Staat ohne Legitimation

"Nach einem halben Jahrhundert europäischer Integration hat Deutschland gänzlich andere politische Strukturen, als sie das Grundgesetz verfasst hat. Die Republik ist keine Demokratie im freiheitlichen Sinne mehr. Sie ist kein Rechtsstaat mehr, in dem durch Gewaltenteilung und Rechtsschutz die Grundrechte gesichert sind. Sie ist kein Sozialstaat mehr, sondern unselbstständiger Teil einer Region des globalen Kapitalismus. Sie ist auch kein Bundesstaat mehr, weil Bund und Länder ihre existenzielle Staatlichkeit eingebüßt haben. Die Strukturprinzipien des Grundgesetzes, welche die Integration in die Europäische Union nach dessen Artikel 23 Absatz 1 respektieren muss, sind entwertet. In einer solchen Union darf Deutschland nach seiner Verfassung nicht Mitglied sein."
PS: Bin kein Linkswähler!

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Markus Roland

Klar kann man...

...als Vermögender Deutscher Links wählen. Genau so, wie man als Grieche Alexis Tsipras und seine Linken wählen kann. Ob das sinnvoll ist? Demokratie muss nicht sinnvoll sein. Und Bürger müssen nicht sinnvoll handeln.
Obwohl es zur Abwechslung einmal schön und auch schön demokratisch wäre, nicht nur zu stänkern und übel über Politiker zu schimpfen, sondern selbst zu HANDELN! Oder zumindest durch sein Wählen unseren Politikern die Möglichkeit zu geben, sinnvoll zu handeln - also vernünftig und verantwortlich.
Klar, kannn man. Oder besser gesagt: Könnte man.

Nebenbei: Zur Abwechslung kann man ja als Vermögender auch mal Rechts wählen. Dem Unsinn der Bürger ist in der Demokratie was das Wählen betrifft ja leider kaum eine Grenze gesetzt...

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Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 03.06.2012 19:24 Uhr

Jaja

pflegen Sie nur Ihre Vorurteile... Haben Sie sich jemals das Parteiprogramm der Linken angeschaut? Oder die Politik näher betrachtet, die die zB. auf Landes- und Gemeindeebene machen? Offenbar nicht.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 03.06.2012 18:53 Uhr

SED-Reservat

Warum auch hat Kohl damals bei der Wiedervereinigung nicht ein kleines "Biotop" eingerichtet, z.B. in Wandlitz? Dann könnten die Linken dort “Sozialismus spielen“ und würden uns in Ruhe lassen.
Wie von einigen Kommentatoren bereits festgestellt, ist die mediale Aufmerksamkeit der Bedeutung dieser Partei keinesfalls angemessen. Liebe Medien, melden Sie sich erst wieder zu Wort mit der Schlagzeile: Die Linke hat soeben ihre Auflösung beschlossen.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 03.06.2012 18:35 Uhr

Demokratie und Sozialismus sind fundamental und endgültig unvereinbar.

Denn Demokratie basiert auf dem Grundsatz der grundlegenden Gleichrangigkeit und Freiheit aller von Zwang und Diebstahl seitens anderer Menschen.
Sozialismus dagegen ist nur denkbar auf dem Grundsatz der Diktatur der Funktionäre. Denn freie Menschen würden sich niemals alle der Herrschsucht der Funktionärskader beugen.
Genau das sagt die Theorie.
Und genau das sagt die Praxis.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 22:25 Uhr
Michael Posthoff

Genau! Und weswegen sind..

..wir dann nicht ein Volk von Freiberuflern mit Gebührenordnung und steinreichen Unternehmern? Sind uns die Chancen ausgegangen? Reichen diese nicht für alle? Oder was?

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Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 03.06.2012 21:28 Uhr

die "Unerträglichkeit der Chancennutzung" ...

... klar, das ist der Punkt. Glauben Sie das wirklich? So einfach kann man sich es natürlich auch machen.

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Christian Wolff

Konservativismus ?

gibt es etwas "konservativistischeres " als den Sozialismus ? Dieser erstarrt doch regelrecht vor Sklerose und ideologischer geistiger Blockade. Er fußt er auf Emotionen, die ihre Ursache in der Verletzung von Werterahmen haben. Einer dieser Werterahmen ist die Unerträglichkeit der Chancennutzung durch andere, z.B. Freiberufler oder selbstständige Unternehmer und des Reichtums. Arm dran ist, wer Reichtum bekämpft. Verliert er den Kampf, wird er zusätzlich weiter verbittern. Kein Erfolg möglich auf dieser Basis.

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Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 03.06.2012 19:24 Uhr

B.Hayes:

Sozialismus ist nur denkbar auf dem Grundsatz der Diktatur der Funktionäre? Das ist das, was man gelernt hat, das ist das, was man in der DDR unter Sozialismus verstanden hat. Man müsste aber weiterdenken, ob es auch anders geht oder gehen kann? Konservativismus ist auch nicht das Gelbe vom Ei, es bedeutet Stillstand. Also muß man doch bereit sein, über neue Wege nachzudenken. Machbar oder nicht, das wird sich zeigen. Vor hundertfünfzig Jahren hat man Gewerkschaften, freie Wahlen oder gar den Zehnstundentag für Sozialismus pur gehalten! Die Gesellschaft entwickelt sich, wir müssen immer wieder neu denken.... Sozialismus ist ja auch, dass alle Menschen gleiche Chancen haben, oder? Oder sind Sie der meinung, alles ist perfekt?

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Volker Kulessa

bin erleichtert

daß die ewig Gestrigen einen weiteren Schritt hin zur Bedeutungslosaiglkeit getan haben.

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Wolfgang Richter

Gut so

Realitätsfremde ideologiegläubige Funktionäre haben gewonnen. Die Realos sind entmachtet.
Auf den den hochintelligenten Herrn Gysi wurde nicht gehört.
Die Linke zerlegt sich selber und sichert ihre künftige Bedeutungslosigkeit.
Gut so, dann kann sie weniger Schaden anrichten.
Rot/Grün und Herr Hollande reichen schon.

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Michael Scheffler

Unglaublich, dass täglich Bulletins über den Zustand des Patienten in den

Medien zu finden sind. Wenn man hier die gleichen Maßstäbe anlegen würde wie rechts, dürfte es nur Fünfzeilenmeldungen gewürzt mit Ausdrücken wie "linksextrem", "linkspolulistisch"oder "stalinistisch" geben. Das dem nicht so ist, sagt einiges über den derzeitigen ZUstand der Gesellschaft aus.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 22:26 Uhr
Michael Posthoff

Glauben Sie..

..an den Tatort?

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 03.06.2012 18:40 Uhr

Die SED/Stasi-Partei (aktueller Tarnname "Die Linke") sitzt immerhin im Bundestag

Insofern ist eine im Vergleich verstärkte Berichterstattung nicht unangemessen.
Immerhin sind die Nachrichten in letzter Zeit eher gut, nämlich Richtung Abgrund.
Denn eine Organisation, die das Lügen und Stehlen, das Zwingen freier Menschen zum Fundament der Gesellschaft erheben möchte, die muss einfach weg. Und zwar endgültig.

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gerhard monsees
gerhard monsees (germon) - 03.06.2012 17:25 Uhr

Neo-Stalinismus oder zweite Sozialdemokratie

Auf den Punkt gebracht geht es in der Linken um die Entscheidung zwischen Neo-Stalinismus oder zweite Sozialdemokratie. Das eine ist historisch widerlegt, das andere sinnlos. Insgesamt ist die Linke politisch inhaltlich erledigt.

Daher der Medienrummel ebenso sinnlos wie diese Partei.

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Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 03.06.2012 16:26 Uhr

Dauerhaft zerrissen ist immer noch besser

als eine Realo-Linke. Denn so etwas haben wir schon mit den Grünen a la Fischer. Unterschiedliche Meinungen in einer Partei gehören nun einmal zur Demokratie. Nur da können politische Fehlentscheidungen diskutiert und eventuell zurück genommen werden. Es genügt schon, dass wir 5 Einheitsparteien im Bundestag haben. In denen hat fast niemand Mut einmal aufzustehen und dem Vorstand zu sagen, was eventuell falsch gedacht ist. Falsch ist aber auch, einen Gewerkschaftsfunktionär wieder als Vorsitzenden zu etablieren. Mit Ernst hat die Linke schon Schiffbruch erlitten, und auch Riexinger ist nichts weiter als ein engstirniger Gewerkschafter.

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Ralf Vormbaum

Wollen wir hoffen,

dass dieses westlich aufgemotzte Relikt der SED endlich Geschichte wird. Dieser Truppe Unverbesserlicher wird eine mediale Aufmerksamkeit zuteil, die nicht nachzuvollziehen ist.

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Rolf Helbig
Rolf Helbig (rodot) - 03.06.2012 16:14 Uhr

„Solidarisch, gerecht, demokratisch"

Im ersten Wahlgang durften nur Frauen antreten. Herzlichen Glückwunsch zum solidarischen, gerechten und demokratischen "Wahlsieg"!

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Walpurga Müller-Schmidt

Hoffentlich verschwindet diese Utopie-Partei von selbst

"Die Linke" ist ein Haufen realitätsferner Utopisten, die im wahrsten Sinne den Knall nicht gehört haben: Wie Hollande glauben sie immer noch an die "bösen Reichen", die die braven Leute alle ausbeuten; verkennen aber, dass sie in Deutschland sind, in dem 10% der Bevölkerung 53% der Steuern zahlen und über 40 Mio. Haushalte netto überhaupt keine Steuern bezahlen (Geringverdiener, Rentner).

Gleichzeitig glauben die Utopisten immer noch, sie könnten, wenn denn endlich die "reichen Ausbeuter" durch "Klassenkampf" ordentlich besteuert würden, dem Rest der Bevölkerung unendliche Wohltaten zukommen lassen. "Die Linke" sollte lieber "Die Demagogen" heissen, denn nichts anderes betreiben sie. Die Piraten machen es nicht anders.

Von so unsäglichen Debatten der Linken, wie der Haltung zum Mauerbau und dem Unrechsstaat DDR rede ich an dieser Stelle noch gar nicht.

Fazit: Deutschland und vor allem seinen Kindern geht es besser ohne "Die Linke".

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 13:55 Uhr
Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 04.06.2012 13:55 Uhr

Frau Müller-Schmidt.

"Die einkommensstärksten zehn Prozent der Bevölkerung bestreiten mehr als die Hälfte der Einnahmen aus der Einkommensteuer."

So steht's in dem von Ihnen genannten FAZ-Artikel. Das heißt, die fast genauso ertragreiche Umsatzsteuer ist in diesen Prozentwerten NICHT eingerechnet. Insofern ist auch Ihre Aussage, dass in Deutschland "10% der Bevölkerung 53% der Steuern zahlen" schlichtweg falsch. Mal ganz abgesehen davon, dass diese 10% auch 25% des Gesamteinkommens für sich beanspruchen (Quelle: BPB: 7GSGVW.pdf). Da kann man die paar Steuern wohl ganz gut verkraften ... zumal man von gesetzlicher Krankenversicherung und ähnlichen Abgaben ja befreit ist.

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Walpurga Müller-Schmidt

@Simon, Opitz und Weber

Sehr geehrte Frau Simon, geben Sie sich bitte beim nächsten Mal ein bisschen mehr Mühe beim Lesen. Es besteht ein Unterschied zwischen SteuerSATZ und einem von mir genannten Anteil der Bevölkerung an dem Gesamtvolumen der eingetriebenen Steuern.

Zum Rest: Die Zahlen sind vom Bundesfinanzministerium und dem stat. Bundesamt. Einfach nach "Verteilung der Steuerlast Deutschland" googeln. Die Mineralölsteuer bzw. Energiesteuer (7% der Gesamtsteuereinnahmen, 2011) wie sie eigentlich heisst ist vernachlässigbar gering im Vergleich zu Einkommenssteuer (34%) und Umsatzsteuer (33%). Die Aussagen hierzu von Herrn Weber und Frau Simon sind damit erst mal falsch.

Zu dem Thema gab es auch schon einen Artikel in der FAZ. Überschrift: "10 Prozent zahlen 50 Prozent". Einfach mal lesen, dann wird Ihnen geholfen.

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Andreas Knatz

Spitzensteuersatz

Frau Müller-Schmidt hat den Spitzensteuersatz nicht erwähnt. Sie nennt Zahlen zum gesamten Steueraufkommen.
Aber 42 % sind auch nicht die Realität. Die heißt 45 % zuzüglich Soli und ggf. Kirchensteuer. Das sollte man nicht vergessen!

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 03.06.2012 18:26 Uhr

Frau Müller-Schmidt, der Spitzensteuersatz

liegt aber schon lange nicht mehr bei 53%. Den habe ich in meiner Berufszeit, die 2002 endete, noch gezahlt... heute liegt m.W. bei 42%.

Und die indirekten Steuern, Mwst., Mineralöl usw. zahlen alle. Das Steueraufkommen daraus dürfte etliches höher liegen als der Erlös aus der Einkommenssteuer.

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Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 03.06.2012 18:04 Uhr

Wo kommen diese Zahlen her?

"Deutschland (...), in dem 10% der Bevölkerung 53% der Steuern zahlen und über 40 Mio. Haushalte netto überhaupt keine Steuern bezahlen"

... und sind die Verbrauchssteuern wie Mehrwert- oder Mineralölsteuer da schon eingerechnet?

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Dieter Weber

"10% der Bevölkerung zahlen 53% der Steuern"

Sie gehören offensichtlich zu den Ahnungslosen, die immer noch nicht gemerkt haben, dass die Lohnsteuer/veranlagte Einkommenssteuer nur einen Teil des Gesamtsteueraufkommens ausmacht (meines Wissens ca. 25%) und volumenmäßig noch hinter der Umsatz/Mehrwertsteuer, die von ALLEN Bürgern entrichtet wird, rangiert.

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