04.10.2011 · Vor der Parlamentswahl in Polen am kommenden Wochenende macht der frühere Ministerpräsident Kaczynski Wahlkampf mit der deutschen Karte.
Von Konrad Schuller, WarschauRichtlinien für Lesermeinungen
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Der Mann ist ein Ärgernis, aber nicht mehr.
Selbst wenn die Bürgerplattform es völlig vermasseln sollte,
wird es trotzdem irgendeine Koalition unter Ausschluss von Kaczynski geben.
Der Mann setzt nur auf die Stimmen von beleidigten Leberwürsten.
Wer in Polen selbstbewusst und erfolgreich ist, wird den Mann nicht
unterstützen. Kein talentierter Politiker hat es in der PiS
länger ausgehalten. Der Mann duldet keine politischen
Größen neben sich, weshalb er auch nicht koalitionsfähig
und folglich nicht regierungsfähig ist.
Warum nur machen einige Polen sich und und uns das Zusammenleben so schwer?
Diese aktuellen Auswüchse Kaczynskis im Wahlkampf leiten nur wieder
neues Wasser auf die Mühlen der Ewiggestrigen - vor allem auch in
Deutschland. Politik hat nachgewiesenermaßen besonders viel mit
Psychologie zu tun. Vor allem Politiker, die doch so gern von
Verantwortung reden, sollten gerade das im ureigenen Interesse bedenken.
Fazit somit: Kurzsichtig, unklug, unverantwortlich!
Generationenfrage. Die Alten skeptisch und leicht gegen Ängtschi zu ködern, die Jungen durchschauen des Spiel meistens.
Wenn man mit jener Paranoia, über die der Artikel berichtet, Wahlen gewinnen kann, ist Einsatz dieser Paranoia eine legitime Strategie. Allerdings diskutiert man dann besser nicht, was der Erfolg einer solchen Strategie über den durchschnittlichen "Bürger" aussagt. Um des eigenen Seelenfriedens willen.
Warum sollen es die Polen besser haben.........
als andere europäische Partner. In jedem Land gibt es Politiker,
die glauben mit Polemik Wähler zu gewinnen.
Hoffen wir, daß Polen kluge Wähler hat, wobei ich die Meinung
zu Merkel..........
Es ist schon erstaunlich, wie kurzfristig Wähler sein können. Die Brüder Kaczynski haben während Ihrer "Machtperiode" sehr viele Kuriositäten & Irritationen verursacht. Ich wünsche Herrn Tysk, dass sich die Wähler in Polen zurück erinnern und darauf besinnen, wer Verschwörungstheorien produzierte und wer konstruktiv Polen nach vorn brachte.
Leute werden in der Politik nicht ohne Grund installiert, dafür ist
sie ein zu großes Instrument geworden finanzielle Mittel zu bewegen.
Wen soll er an dieser Stelle auch nennen , er möchte bestimmt nicht
dass er auch bald in einem sinkenden Flugzeug sitzt.
Seien wir doch mal offen, Politik ist Augenwischerei, korrupt und widerwärtig.
Wer eine Wahl in Russland fälschen kann, schafft das bestimmt auch
im beschaulichen Deutschland.
Es ist der reine Wahnsinn! Ich wohne in Polen und schäme mich
für Kaczynski und seine Partei. Und hoffe die Leute im Ausland
wissen, dass Polen ist nicht so wie er.
Viele haben hier wirklich Angst, dass Kaczyznskis Partei die Wahlen
gewinnt. Es bedeutet nähmlich viel Hass und werbale Gewalt im
täglichen Leben. Wo Kaczynski wirklich gut ist, ist bestimmte
Gruppen aufeinander zu "hetzen", eine Art blutlosen
Bürgerkrieg durchzuführen. Seine letzte Regierungszeit war auf
der gesellschafts-politischen Ebene mit so viel Wut und negativen
Energie geladen, dass es vielen echt Angst macht.
Drückt bitte die Daumen, dass die Zeit sich nicht wiederholt und
die Wahlen am Sonntag jemand anders gewinnt.
Märchen, gute und böse, sind nicht nur bei Kindern beliebt.
Auch die Politik bedient sich ihrer,
zur Glorifizierung oder aus Niedertracht. Wenn auch mühsam, sollte
man doch stets klären, wer oder was dahinter steht - Narr oder Gauner.
Das dunkle Kapitel der deutschen Geschichte...
.. wird ausgeschlachtet, vermarktet und verhilft sogar zu Wahlsiegen in anderen Ländern. Schlimm dabei ist, dass dann ein Wahlkandidat eines Mitgliedsstaates der EU und des Euros uns unsere Vergangenheit in die Gegenwart zurückbefördert und uns als Feinde bezeichnet. Aber sollte er die Wahl gewinnen, dann haben sich die Polen ihn eben auch redlich verdient, sowie wir uns unsere Angela.
Polnische Politiker muessen endlich begreifen, dass wir Deutsche eine unruehmliche Vergangenheit des 20. Jahrhundert haben, sind aber nicht ansatzweise fuer die gegenwaertige Lage Polens weder zustaendig noch verantwortlich. Kaczynsi hat endlich zu begreifen, dass er mit seinem Unfug bestenfalls sich laecherlich macht und sein Land ad absurdum hinstellt. MfG. Emil Andabak
Konrad Schuller Jahrgang 1961, politischer Korrespondent für Polen und die Ukraine mit Sitz in Warschau.
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