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Wahl in NRW Löhrmann hält sich Option für Schwarz-Grün offen

Die Spitzenkandidatin der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, schließt nach der Landtagswahl ein Bündnis mit der CDU nicht aus. Das sagte sie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 

© dpa Vergrößern Sylvia Löhrmann, stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin und Spitzenkandidatin der Grünen

Die Grünen streben in Nordrhein-Westfalen eine Regierung mit der SPD an, schließen ein Bündnis mit der CDU aber nicht aus. „Wir Grüne wollen die Regierung mit der SPD nach der Wahl fortsetzen. Ich habe sehr gut mit Frau Kraft zusammengearbeitet, und die Menschen spüren das auch“, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin und Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.).

Löhrmann hatte die rot-grüne Minderheitsregierung 2010 mit Hannelore Kraft geschmiedet. Weiter sagte sie: „Trotzdem kämpfen wir für unsere eigene Stärke und grüne Inhalte. Ausschließeritis betreibt doch heute keiner mehr.“

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Armin Laschet begrüßte die Haltung der Grünen: „Dass die Grünen keine Türen zur Union zuschlagen ist klug, denn eine neue Minderheitsregierung würde dem Land dauerhaft schaden.“ Bedingung jeder Zusammenarbeit mit den Grünen müsse aber das Ende der Schuldenpolitik und Nachhaltigkeit auch in der Finanzpolitik sein, sagte Laschet der F.A.S.

Expertenkommission fordert neues Zuwanderungsrecht © dapd Vergrößern Zeigt es die Krawatte schon an? Armin Laschet von der CDU begrüßt die Aussage Löhrmanns.

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Quelle: F.A.S.

 
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