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Tierschutz im Landtagswahlkampf Im Land der Hühner

 ·  Der Widerstand gegen den Riesenschlachthof im niedersächsischen Wietze geht weiter. Die Grünen haben die Landtagswahl am Sonntag zur Abstimmung über den Tierschutz erklärt.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (14)
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Dietmar Blum

Mit 100%iger Sicherheit

wird der "Tierschutz" bei MEINER Wahlentscheidung am Sonntag KEINE Rolle spielen.

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Grüne Schizophrenie

Eine Agrarwende wäre für den Bürger erheblich teurer als die Energiewende und wohl noch weniger erfolgreich.
Doch davon abgesehen sind die Grünen natürlich ziemlich naiv, wenn sie glauben, sie könnten in Niedersachsen Entscheidendes verändern. Alles, was sie erreichen könnten, ist die Verlagerung der Produktion nach Osteuropa oder anderwo mit noch größeren Kosten für den hiesigen Verbraucher und noch mehr Tierquälerei.
Das Problem muss auf EU-Ebene angegangen werden. Und Massentierhaltung ist nicht per se das Problem.
Manchmal ist sie für die Tiere sogar besser. Man muss von Fall zu Fall unterscheiden. Zudem kann eine alternative Haltung, so wie es früher war, die Nachfrage nicht decken. Doch möchte der Bürger und auch so mancher Grüner gerne einen Chickenburger. Man muss sich schon entscheiden.

Und Niedersachsen ist ein schönes Land.

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Michael Drese
Michael Drese (Nico58) - 15.01.2013 23:19 Uhr

Niedersachsen zur Kloake verkommen

Ob nun Geflügelschlachthof oder Mastanlage: Die Fäkalien sind ein Riesenproblem für die Anwohner. Denn diese werden zumeist in Biogasanlagen eingebracht und anschließend wieder als Gesamtschlackenscheiße auf die Felder getragen. Ein unerträglicher Gestank macht sich nach der Maisernte bis zum Frühjahr breit. Subventionierungswahn, der zum Himmel stinkt. Tausende Biogasanlagen allein in Niedersachsen machen aus dem schönen Bundesland eine Kloake. Hauptsache, Discounter haben „Fleisch“ von gequälten Tieren im Angebot. Und für den Export nach Afrika bleibt dann auch noch was übrig.

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Andreas Ritter

Was haben Grüne

mit Tierschutz zu tun ? Nichts !!

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 15.01.2013 22:22 Uhr

Hühner sind den Grünen wichtiger als Menschen

110.000 Kinder wurden im letzten Jahr bei uns abgetrieben (nur die registrierten Fälle).
Hat auch nur ein Grüner dagegen protestiert?
Natürlich nicht. Denn es handelt sich weder um Homosexuelle, noch um Immigranten noch um Tiere. Es handelt sich um ganz normale, zumeist deutsche Kinder. Daher kein Interesse.

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Hans Böhringer

Die Gutmenschen

haben wieder was gefunden, nachdem ihnen die gute Frau Merkel ihr Lieblingsspiezeug - sprich Kernkraftwerke - genommen hat. Es gäbe bedeutendere Themen, die aber von Frau Roth und Co aus ideologischen Gründen totgeschwiegen werden.

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Und noch 'ne Wende ...

Dass das Ehepaar Helmers mit Plakaten und Grablichtern durch die Gegend zieht, ist ihr gutes Recht. Insgesamt scheint diese "Dagegen-Truppe" auch recht überschaubar zu sein.

Was mich aber richtig auf die Palme gebracht hat, ist die AgrarWENDE, die von den Grünen propagiert wird. Für mich bedeutet Wende eine Drehung um 180°. (Wird auch von meinem Navi gelegentlich vorgegeben, wenn ich in in die falsche Richtung fahre - "demnächst bitte wenden".

Die 180° entsprechen ja auch der Realität, zurück in die Vergangenheit, die uns die EnergieWENDE soeben oktroyiert. Von dem Zirkus haben wir uns noch lange nicht erholt und sollen jetzt gleich die nächste Wende - 180° - vollziehen? Danke, aber nein danke.

Die Hessenschau heute brachte mal wieder ein sehr schönes Beispiel - hessische Bergbauern, streng öko natürlich, hahaha - die ohne Subventionen nicht über die Runden kommen. Ok, das sind nur ein paar Millionen, die da fehlen. Sollen wir in Zukunft dafür viele Milliarden zahlen? Nein!Danke!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 12:45 Uhr
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Habe ich gemacht.

Der erste "Hit" ist eine PDF-file vom BUND. Das ist der Verein, der sich seine Zustimmung zu angeblich naturschädlichen Projekten ab und an mal abkaufen lässt. Der zweite Treffer ist nicht relevant, der dritte betrifft eine Veröffentlichung der Grünen. Danach habe nicht mehr weiter gemacht.

Ausserdem sind doch die paar Millionen € Ansiedlungssubventionen schlicht und einfach Chickensh*t im Vergleich zu den Milliarden, die die diversen grünen Wenden so verschlingen.

Und Wasser gibt es in Deutschland so reichlich ...

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maik ness
maik ness (killgro) - 16.01.2013 10:24 Uhr

google

Einach mal geflügelindustrie subvention bei google eingeben etwas lesen und nachdenken.
Vielleicht auch mal über sowas wie Überbeanspruchung von Wasservorräten durch die Geflügelindustrie nachdenken. Den Schaden dadurch zahlt wer??? Nein! Danke!

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Michael Hochmuth

Ich hab den Beitrag

dreimal gelesen um zu verstehen was will der Kommentator sagen. Leider vergeblich. Wenn es um die Niedersachsenwahl geht, dann bitte die Frage wo bleibt der Mensch in diesen Beitrag, um den es ja bei einer Wahl geht? der bleibt außen vor, weil ja Hühner wichtiger sind??? Alle Vorwürfe in diesen Beitrag sind leider ohne wirkliche Hintergrundinfos, sondern....mal so mal so??? Wahrheit??? Wir denken es ist so??? Wir denken es könnte so sein??? Aber wenn ich dann lese: "Die Grünen" haben die Landtagswahl am Sonntag zur Abstimmung über den Tierschutz erklärt....dann ist mir klar es geht nicht um Menschen es geht um Tiere....haben die jetzt auch Wahlrecht in Niedersachsen??? Aber für die Tiere wurden doch keine Wahlzettel gedruckt? Also Wahlbetrug???

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Walter Naggl
Walter Naggl (juhui) - 15.01.2013 20:28 Uhr

Von einem Landwirtschaftsminister kann man mehr erwarten

Als nur auf die Welthandelsorganisation WTO zu verweisen. Nämlich, die Entwicklung in die Bahnen zu lenken, die für die Kreatur, die mittelständischen bäuerlichen Betriebe und die Verbraucher gut ist. Hierzu hört wenig Konkretes. Wenn er das nicht bringen kann, ist er überflüssig.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 21:32 Uhr
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Mittelständische bäuerliche Betriebe ...

... interessieren mich nicht. Bitte nicht noch mehr Steuergelder für Hobbybauern.

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Hubert Rabisch
Hubert Rabisch (HuRa) - 15.01.2013 19:32 Uhr

Grüne und Tierschutz

Wenn der Aufhänger der Verbraucherschutz gewesen wäre, volle Zustimmung. Kein bewußt konsumierender Mensch kann diese unnatürliche Massenproduktion von Fleisch und Eiern befürworten.
Aber nachdem sich beim Beschneidungsgesetz 50% der Grünen dafür und 25% enthalten haben, also andersrum sich 75% nicht gegen Beschneidung positioniert haben, sollten die Grünen beim Thema Tierschutz kleinere Brötchen backen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 22:20 Uhr
Stefan Derrick

@Hubert Rabisch

Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

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15.01.2013, 19:03 Uhr

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