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Koalitionsvertrag : Niedersächsische Zweck-WG

SPD und CDU haben sich im Wahlkampf scharf attackiert. Jetzt stellen sie ihren Koalitionsvertrag vor. Und es deutet sich an, wer am meisten profitieren könnte.

Nach der Niedersachsen-Wahl : Runter vom Baum und Schwamm drüber

Die Parteien, die eine schwarz-gelb-grüne Bundesregierung bilden wollen, haben bei der Niedersachsen-Wahl alle verloren. Angeblich schadet das nichts. Denn nach der Wahl ist vor der Sondierung.

FDP-Kommentar : Nicht einschnappen

Der Abbruch der Sondierungsgespräche durch die FDP ist das eine – sich weiteren Gesprächen kategorisch zu verweigern das andere. Nicht nur die Liberalen müssen wieder das Ganze in den Blick bekommen.

Kommentar : Die Stunde der SPD

Die schnelle Bildung einer stabilen Regierung ist ein im Grundgesetz verankerter Auftrag – und der gilt für alle Parteien. Wenn Martin Schulz jetzt die Gunst der Stunde nutzt, könnte er viel gewinnen.

Lebenslang für Ratko Mladic : Ein historisches Urteil

Das Urteil gegen Ratko Mladic ist gerechtfertigt. Der ehemalige bosnisch-serbische General wird den Rest seines Lebens in Haft verbingen – dort, wo er spätestens seit 1995 hingehört.

FAZ.NET-Countdown : Vorhang auf für die SPD

Reicht die Vorstellungskraft der SPD für eine Neuauflage der großen Koalition? Offenbar beginnt in der Partei ein Umdenken. Außerdem: In Den Haag fällt nach fünf Jahren das Urteil gegen Ratko Mladic für den Massenmord von Srebrenica. Das Wichtigste des Tages im FAZ.NET-Countdown.

FAZ.NET-Countdown : Jamaika ist tot. Es lebe Jamaika!

Der Bundespräsident hat die Parteien daran erinnert, dass sie für die Willensbildung zuständig sind, aber nicht für die Regierungsbildung. Vielleicht fällt ja der Groschen noch.

Sondierungsgespräche : Verlängerung für Seehofer

Das Scheitern der Jamaika-Koalition am Montag schockte die ein oder andere Partei. Nun könnte es für die CSU in mehrere Richtungen gehen. Eine Verlängerung der Ära Seehofer ist dabei nicht der einzige Weg.

Die EU und Jamaika : Die nächste Unsicherheit

Es ist ironisch: Vor ein paar Jahren beschwerten sich viele Europäer noch über das starke Deutschland. Nun machen sie sich Sorgen angesichts eines Landes, das mit sich selbst beschäftigt ist.

Jamaika-Kommentar : Die Notbremse der Liberalen

Die FDP konnte in dieser Koalition nichts gewinnen. Die Grünen waren am Drücker. Also noch einmal wählen? Das Grundgesetz spricht eine andere Sprache. Und eine Neuwahl könnte auch Merkel in die Sackgasse führen.

FAZ.NET-Countdown : Das Versprechen des Herrn Lindner

Lindners Leid und Aigners Angriff: Während der FDP-Chef in Berlin Wort hält, dürfte das Scheitern von Jamaika auch in München bei manchem für neuen Mut sorgen. Dabei könnte man es doch auch so machen wie ein gewisser Daniel Bahr.
Klatschmohn oder Hanf: Dann hat das Hauen und Stechen schnell ein Ende.

Fraktur : Lasst Blumen sprechen!

Sondieren ist Silber, Flowerpower ist Gold: Auch „Jamaika“ muss mehr auf die nonverbale Kommunikation setzen.

Aktuelle Umfragen

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  • Kompliziert: Ein ausgeglichenes Überhangmandat verhilft der SPD in Niedersachsen zum Sieg

    Niedersachsen : Wie die CDU an ihrem eigenen Wahlrecht scheiterte

    1986 reformierte die CDU in Niedersachsen das Wahlrecht, weil sie sich davon Vorteile versprach. Seitdem gibt es in dem Bundesland für jedes Überhangmandat einen Ausgleich - deswegen verliert Ministerpräsident David McAllister nun sein Amt.
  • Verbindlich im Ton, klar im Ziel: Stephan Weil

    McAllisters Nachfolger : Stephan Weil, ein freundlicher Zahlenfürst

    SPD-Spitzenkandidat Weil muss seinen Dienstsitz nur ein paar Straßenzüge verlegen, wenn er die Nachfolge von Ministerpräsident McAllister antritt. Schon als Oberbürgermeister von Hannover erlebte er, dass es die SPD mit den Grünen in Niedersachsen nicht immer leicht hat.
  • Wer gibt nun die Richtung vor - Philipp Rösler oder Rainer Brüderle?

    FDP nach der Wahl : Personalquerelen vernebeln die Erfolge

    Die FDP ist immer wieder für Überraschungen und Widersprüche gut. Das Personal zerfleischt sich, obwohl die Erfolge der vergangenen Jahre immer sichtbarer werden - nicht nur in den Wahlen.
  • Die Lage im Bundesrat nach der Niedersachsen-Wahl

    Bundesrat : Die Grenzen der Gestaltungsmehrheit

    Im Bundesrat haben die von SPD und Grünen geführten Länder nach der Wahl in Niedersachsen eine Mehrheit. Manch einer hofft, nun die Bundesregierung vor sich hertreiben zu können. Doch das entspricht kaum der Realität.
  • Landtagswahl in Niedersachsen : Hauchdünner Sieg für Rot-Grün

    In Niedersachsen ist die alte Landesregierung abgewählt worden: Nach einer Zitterpartie erreicht Rot-Grün in Hannover die knappste mögliche Mehrheit von einem Sitz im Landtag. Die CDU erleidet herbe Verluste, die FDP hingegen ist wiederauferstanden. Ihr Vorsitzender auch?
  • Geschlagener Sieger: David McAllister

    Sieg für Rot-Grün in Niedersachsen : Triumph und Tragik 

    So richtig freut sich in Berlin am Wahlabend kaum jemand - vor allem nicht bei der CDU, die die große Verliererin ist. SPD wie Grüne müssen sich hingegen fragen, wie die knappe Wahl wohl ohne Peer Steinbrück ausgegangen wäre.
  • David McAllister in der Tür zu seinem Arbeitszimmer in der Staatskanzlei in Hannover

    Niedersachsen : McAllisters Scheitern

    McAllister war in Niedersachsen, was Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen ist. In der CDU wird er noch gebraucht.
  • Einigung im Machtkampf? Brüderle (links) und Rösler (rechts) führen die FDP in die Bundestagswahl

    Brüderle wird Spitzenkandidat : Rösler bleibt FDP-Chef

    Philipp Rösler soll FDP-Vorsitzender bleiben, der Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle soll Spitzenkandidat für die Bundestagswahl werden. Das beschloss das FDP-Präsidium nach einem Gespräch zwischen beiden. Zuvor hatte Rösler offenbar seinen Rückzug vom Parteivorsitz angeboten.
  • Sieger oder Verlierer I: CDU-Spitzenkandidat David McAllister

    Wahl in Niedersachsen : Rutschpartie in den Landtag

    Trotz massiver Verluste ist die CDU zufrieden mit ihrem Wahlergebnis. Die an die FDP verlorenen Stimmen sollten schließlich den Machterhalt sichern. SPD und Grüne feiern dagegen klare Zugewinne und die Piraten rennen der politischen Bedeutungslosigkeit entgegen.
  • Umringt von „Parteifreunden“: FDP-Chef Rösler und Ehefrau Wiebke

    Erfolg für die FDP : Röslers Sturz ist abgesagt

    Kein Wort zur Zukunft: Die Gegner von Philipp Rösler in der FDP müssen auf eine neue Gelegenheit warten, ihren Parteivorsitzenden abzulösen. Dieser gewinnt derweil ein Stück seiner Würde zurück.
  • David McAllister : Schützenkönig mit nur einem Schuss

    David McAllister war immer der Jüngste in seinen Ämtern. Am Sonntag muss er sich erstmals als Spitzenkandidat in einer wichtigen Wahl bewähren. Er weiß: Es wird eng. Seine Abneigung gegen große Auftritte und Rampenlicht ist sein Problem. Seine enge Bindung an Land und Leute ist seine Chance.
  • Landtagswahl in Niedersachsen : Machtperspektiven

    Viele CDU-Wähler haben begriffen, was das Scheitern der FDP an der Fünf-Prozent-Hürde für die Machtperspektive der CDU bedeutet hätte - ein Austausch von Stimmen innerhalb eines Lagers war die Folge.
  • Im Fokus: Entscheidet sich mit der Wahl in Niedersachsen die politische Zukunft von Philipp Rösler?

    FDP : Ein autoaggressiver Haufen von Freidenkern

    In der FDP verdichten sich die Hinweise, dass der Parteitag - wie von Dirk Niebel gefordert - vorverlegt wird. Ob damit das Aus von Rösler besiegelt ist, bleibt indes unklar.
  • Piratenchef Bernd Schlömer und der niedersächsische Spitzenkandidat Meinhart Ramaswamy

    Piratenpartei vor Wahlen : Jeden Tag eine neue Partei

    Die Piraten überraschen sich selbst stets am meisten. Nach dem Wahlwochenende in Niedersachsen küren sie ihre Bundestagskandidaten aus Nordrheinwestfalen. Auch in Meinerzhagen kann Hannover eine besondere Rolle spielen.
  • Wie auch immer die Landtagswahl in Niedersachsen ausgeht - Oberbürgermeister von Hannover bleibt SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil nicht.

    Wahl in Niedersachsen : Metamorphose eines Stadtkämmerers

    Stephan Weil will David McAllister als Ministerpräsident ablösen. Sollte das Wahlergebnis dafür nicht ausreichen, würde er Oppositionsführer - oder Finanzminister einer großen Koalition.
  • Wahl in Niedersachsen : Wahlbeteiligung steigt zum Nachmittag

    Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten gab bis zum Nachmittag ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren hatte die Wahlbeteiligung mit insgesamt 57,1 Prozent einen historischen Tiefststand bei einer Landtagswahl in Niedersachsen erreicht.
  • Birkner (r.) muss seinem Freund Rösler  die Karriere retten

    FDP-Spitzenkandidat Birkner : Mann ohne Kohlensäure

    Stefan Birkner ist kein Typ, der Ruder herumreißt. Aber der Spitzenkandidat der FDP in Niedersachsen hat sich immerhin vorgenommen, ein Blatt zu wenden. Seinem Freund Philipp Rösler könnte er so die Karriere retten.
  • Man nennt ihn den Beckstein des Nordens: Innenminister Schünemann (Mitte) mit einem Teller Kartoffelsuppe

    Wahl in Niedersachsen : Der Sheriff von Holzminden

    Ausgerechnet die Stärke der CDU in Niedersachsen bedroht die Landtagssitze von zwei Ministern: Schünemann und Althusmann. Ihre Wahlkreise könnten an die SPD fallen.