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Ungewöhnliche Einlage : Neu-Genosse stürmt SPD-Bühne bei Schulz-Rede

  • Aktualisiert am

Euphorie pur: Das jüngste Neumitglied des SPD-Ortsvereins Blankenfelde-Mahlow im Berliner Umland. Bild: Reuters

Schreckenssekunde im Berliner Willy-Brandt-Haus: Ein Mann stürzt zu SPD-Chef Martin Schulz auf die Bühne. Dann folgt die amüsante Entwarnung.

          Für die Sicherheitsleute im Willy-Brandt-Haus dürfte es ein Schreckensmoment gewesen sein, als ein älterer Mann mit Schnauzbart auf die Bühne stürmte und der versammelten SPD-Spitze um den Hals fiel. Doch Peter Laws wollte, offenbar euphorisiert vom Erfolg der Sozialdemokraten in Niedersachsen, einfach nur seinen Aufnahmeantrag Parteichef Martin Schulz persönlich übergeben. Der reagierte freudig-gelassen. „Hiermit bist Du aufgenommen“, eröffnete Schulz dem jüngsten Neumitglied des SPD-Ortsvereins Blankenfelde-Mahlow im Berliner Umland.

          SPD-Vertreter versicherten anschließend, dass die ungewöhnliche Einlage nicht geplant gewesen sei. Eine Genossin hatte Laws mit ins Willy-Brandt-Haus gebracht. Als Schulz redete, büxte der 61-jährige Rentner seiner Begleitung aus, überwand das rote Absperrband und enterte das Podium. Nach der Bundestagswahl habe er beim Ortsverein gefragt, „ob ich bei Euch noch mitmachen kann“, erzählte Laws später beim Prosecco. SPD hatte er nach eigenem Bekunden zuvor noch nie gewählt.

          Quelle: AFP

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