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Reporter zu Elke Twesten : „Sie bleiben in der CDU – vermute ich“

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Elke Twesten am Sonntag in der CDU-Zentrale in Hannover. Bild: BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Mit ihrem Wechsel von den Grünen zur CDU machte Elke Twesten die vorgezogene Wahl in Niedersachsen erst möglich. Nach der Niederlage der Konservativen erntet die Politikerin viel Häme – und einen Seitenhieb von einem Reporter.

          Nur kurz hat die von den Grünen zur CDU gewechselte Politikerin Elke Twesten den Worten ihres neuen Parteichefs Bernd Althusmann nach der Wahl gelauscht. Noch während seines Auftritts vor der Fraktion im niedersächsischen Landtag verließ sie am Sonntagabend den Saal, in dem sie sich bis dahin unauffällig im Hintergrund aufgehalten hatte. Twesten hatte durch ihren Parteiübertritt dafür gesorgt, dass die rot-grüne Regierung ihre Mehrheit verlor und Neuwahlen notwendig wurden.

          Nach dem verpassten Sieg der CDU bei der Landtagswahl wurde Twesten in den Sozialen Netzwerken am Sonntagabend zudem mit Häme bedacht. Zahlreiche Twitternutzer erklärten, die SPD habe ihren Wahlsieg nur der gewechselten Politikerin zu verdanken oder freuten sich, dass Twesten sich mit ihrem „Egospiel“ nun verzockt habe. Für die meisten Reaktionen sorgte allerdings ein Interview von Twesten mit dem ZDF-Reporter Wulf Schmiese. Während Twesten das Gespräch sichtlich unangenehm war, fand der Reporter offenbar Gefallen an dem Interview. Schmiese beendete das Gespräch mit dem Satz „Sie bleiben in der CDU – vermute ich“.

          Eine kleine Genugtuung bleibt der Politikerin allerdings: In ihrem Wahlkreis Rotenburg bekamen die Grünen am Sonntag deutlich weniger Stimmen: Während die Partei 2013 dort noch 16 Prozent der Zweitstimmen geholt hatte, kam sie nur auf 9,5 Prozent.

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