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Fernsehduell in Niedersachsen Anspruchsvoll auf Augenhöhe

 ·  Das Fernsehduell zwischen den Spitzenkandidaten der Landtagswahl in Niedersachsen verlief ausgeglichen. Nur selten brachten Ministerpräsident McAllister und SPD-Herausforderer Weil einander in Bedrängnis.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (13)
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Gerhard Storm

Brave Spitzenkandidaten, McAllister strahlt mehr als Weil, dem der Funke fehlt, der sich aber auch

wacker geschlagen hat.

Der SPD fehlt zur Ziet die zündende Rede, der zündende Gedanke; nur langweilige politische Kalauer, die von den Wählern nicht mehr ernst genommen werden.

Vielleicht sollten sich die Genossen ein bisschen Nachhilfe bei der Die Linke-Dokotorandin Wagenknecht verschaffen. Letztere hat rasch gelernt, wie man auf der Not der weniger Betuchten populistische Forderungen aufbauen kann.

Leider bleibt die SPD in lächerlichen Gelddebatten - u.a. ihres Kandidaten - hängen. Die verliert sie, weil ihr zu wirtschaftlichem Agieren die nötige Übung u. der Durchblick fehlen.

Die Deutschen wollen sich im Übrigen nicht ein Gleichmachertuch über den Kopf stülpen lassen, sondern sie wollen - jeder für sich - die Früchte ihrer erfolgreichen Arbeit genießen.

Dazu brauchen sie auch keinen dummen Lohnerhöhungsminister Schäuble, auch von diesem lassen sich die Deutschen nicht um ihren gerechten Lohn bringen.

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Philipp Laurisch

Die Niedersachsen müssen eins wissen

Herr McAllister ist zu bescheiden: Mit der SPD macht Niedersachsen Schulden wie NRW und schafft Chaos wie Wowereit.
Wenn ich Herrn Weil sehe, der über Fragen zur Linkspartei fast kollabiert, dann weiß ich dass so jemand nicht Ministerpräsident werden sollte.

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Lisa Müller
Lisa Müller (lisa76) - 11.01.2013 10:30 Uhr

Sympathisch

Dieser Herr Weil ist wirklich sehr sympathisch. Bisher wollte ich CDU wählen, aber nach dem TV-Duell überlege ich mir das nochmal. Warum versucht die FAZ-Redaktion eigentlich so penetrant diese grässliche und unfähige FDP-Truppe in Niedersachsen wieder an die Macht zu schreiben? Von denen habe ich in den letzten 5 Jahren in Niedersachsen nichts, aber auch gar nichts sinnvolles gehört. Dieser Herr Birkener, der jetzt auch überall plakatiert ist, wirkte im TV-Duell wie eingeschlafene Füße.

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Erklärungen komplizierter Zusammenhänge werden konsequent abgewürgt

Von hochkarätiger Politik kann da wohl kaum die Rede sein.

Wenn pauschales Gelaber die Diskussion der Realität verdrängt, dann ist Politik gescheitert. Denn gute Politik läuft nicht nach dem in Deutschland vertrauten Motto "meine Ideologie ist besser als deine Ideologie".

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Dirk Sternberg

Wenn Birken grünen

"Zum Blauhimmel hin, wo ein Wölkchen zieht
Wie ein Wollgrasflöckchen so leicht,
Und mein Herz, es singt sein leises Lied,
Das auf zum Himmel steigt."

Bleibt zu hoffen, dass Lönssche Weitsicht in den Gremien ökosozialer Bedächtigkeit nicht fröhliche Urständ feiert, in diesen euromerkelzermürbten Zeiten. Bleibt noch der Rat eines sozialdemokratisch bewegten Visionärs, der sich damit lieber beim Psychiater läutert. Wohlan denn, du stolzes Land, sturmerprobt, phlegmatisch gelassen, die schröder-wulffschen Albernheiten sind Geschichte.

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Ralf Kowollik

In Niedersachsen wirkt die CDU fast schon sympathisch

Das ist nicht die modernisierungssüchtige Merkel-CDU, die da in Niedersachsen antritt, sondern die CDU, wie man sie noch aus alten Tagen kennt. Während Jürgen Rüttgers und Norbert Röttgen mit ihrem Linkskurs die CDU in NRW zugrundegerichtet haben, vertritt McAllister konservativ-liberale Prinzipien. Und wird dafür belohnt: mit Umfragewerten für die CDU um die 40%.
Sollte Schwarz-Gelb in Niedersachsen eine Mehrheit erringen, dann wird McAllister Frau Merkel gezeigt haben, wie man erfolgreich Wahlkampf führt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.01.2013 10:03 Uhr
Dirk Sternberg

Strategie

Und wenn nicht, was dann?

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Dirk Sternberg

Lüttje Lage

Es bedarf schon einer gewissen Fingerfertigkeit, Obergäriges mit Korngebrandtem in einem Zug zu leeren wie dem friedensbewegten Wendtländer zu erklären, warum er sich für die Hinterlassenschaften moderner Energiepolitik verprügeln lassen muss, in diesen schwarzgelbbewegten Zeiten. Da rückt man doch lieber zusammen und kuschelt sich weg, wenn die interessierte Öffentlichkeit Antworten erwartet, nicht nur an Leine und Aller. Zum Wohlsein!

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Dirk Sternberg

Klare Kante

"Von der Weser bis zur Elbe,
Von dem Harz bis an das Meer
Stehen Niedersachsens Söhne,
Eine feste Burg und Wehr
Fest wie unsre Eichen
halten alle Zeit wir stand,
Wenn Stürme brausen
Übers deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!"

Nun ja, liebe Partei- und andere Genossen, aufregend ist da nichts in diesem Land, in dem Fleiß und Rechtschaffenheit zu Hause sind, wie anderswo Weiland Möchtegern, der launisch und weltentrückt dem märkischen Orakel trotzt, in diesen wahlverkämpften Zeiten. Glück auf, Stephan und David werden 's richten, im Weichspülgang.

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Ottfried Meyer
Ottfried Meyer (Gladium) - 11.01.2013 07:59 Uhr

Niedersachsen vor historischer Schicksalswahl. FREIHEIT oder Sozialismus. Aus christlicher Sicht.

Ich möchte alle Niedersachsen dringend um eines bitten: Erststimme CDU, Zweitstimme FDP.
Auch ich bin als konservativer katholischer Christ und wirtschaftsliberaler nicht mit allem einverstanden, was die FDP macht. Aber Niedersachsen steht nun einmal vor einer historischen Schicksalswahl: es geht um FREIHEIT oder Sozialismus, um GlaubensFREIHEIT oder linksgrünen Mainstream, es geht um das von GOTT gegebene Naturrecht oder Gottlosigkeit. Es geht darum, ob Unternehmer noch Herr in ihrem Hause bleiben können oder ob man ihnen die FREIHEIT, Entscheidungen zu treffen und Arbeitsplätze zu schaffen, nimmt.
Wenn in Niedersachsen eine Rot-Grüne Regierung kommt, werden viele Leistungstragende Familien das Land verlassen. Und konservative Christen, die tief im Glauben stehen, müssen mit Repressalien bis hin zur Verfolgung rechnen.
Niedersachsen, das Land zwischen Nordsee und Harz, zwischen Ems und Elbe ist ein wunderbares Land. Sorgen Sie, liebe Niedersachsen, daß es so bleibt! Vergellt's Gott!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.01.2013 11:06 Uhr
Klaus Hessenauer

den von Ihnen beklagten Sozialismus...

bekommen sie ja grade von Ihrer Lichtgestalt Merkel und Konsorten in Vereinigung mit der EUDSSR serviert! Nein, Sie reden ja auch nur der GGROKO (ganz großen Koalition) der EUROPHORIKER das Wort.

Wenn die Niedersachsen Deutschland einen Dienst erweisen wollen, dann müssen sie FREIEN WÄHLER / WA 2013 deutlich über die 5 % Hürde heben damit ein paar Leute in unserem Land aufwachen!

Leider werden die sowohl in den "Qualitätsmedien" als auch bei den bestellten Umfragen konsequent "totgeschwiegen"

Der Michel bekommt was er verdient!

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Günter Düsterhus

Schöne Satire Herr Meyer

Aber seit Schröder und Steinbrück sind Leute wie Adenauer und Kohl für
mich linke Spontis. Gut, Weil und Mc stehen wohl eher auf einer Höhe, wobei
Mc die unterstützung von Kantar Media hat. Die angelsächsische Brain-Melting-
Maschiene wird aber nicht helfen und mit Rot-Grün bekommen wir einen
gewaltigen Rechtsruck in Niedersachsen! Frisch gebackene Demokratien wie
Schechien richen den Braten der Politmafia und greifen schon heute auf
Kommunisten zurück , um ihre Freiheit zu erhalten. Das ist real exestierend
Satire und nicht unsrere Scheinwahlen von konformen Bank und Konzern-
abhängigen Politschauspielern.

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Dirk Sternberg

Schicksal

Nanu, welcher Geist schleicht denn hier über den Weißwurst-Äquator?

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11.01.2013, 06:54 Uhr

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