Home
http://www.faz.net/-hqv-7hj87
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Wahl in Bayern Der tiefe Sturz der FDP

 ·  Der abermalige Sturz unter die Fünfprozentmarke ist für die Liberalen in Bayern eine besonders schmerzliche Erfahrung. Denn klarer als in diesem Ergebnis können die Bürger nicht zum Ausdruck bringen, dass die FDP nicht mehr um ihrer selbst gewählt wird, sondern nur noch als Funktionspartei.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (101)
1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 16.09.2013 17:44 Uhr

Eine Kündigung ist ein normaler Vorgang wenn die Mitarbeiter nicht mehr benötigt werden

oder ihre Kompetenzen zu Erfüllung der Aufgaben nicht ausreichen. Machen Sie eine Umfrage in einer Arbeitsagentur was man den ehemaligen Mitarbeitern des Landes empfehlen kann.
Das Leben geht weiter wenn man möchte.

Empfehlen
Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 16.09.2013 16:09 Uhr

FDP hat sogar ihre Markenkerne Bürgerrechte sowie Wirtschafts- und Finanzpolitik aufgegeben

- sonst hätte sie in Bayern die Koalition platzen lassen müssen,
nachdem an Beate Merk festgehalten wurde
- da sie anscheinend die Steilvorlage von Snowden und Abhörskandale nicht nutzt
- zu sehen am parteiinternen Umgang mit den "Eurorebellen"
- die jämmerliche Position in Sachen EEG / Energiewende
- würden sie immer und immer wieder darauf hinweisen,
dass der Staat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem hat.
usw. usw.

Empfehlen
Carlos Anton

AdP ist die neue liberale Partei

...und damit wir die FDP überflüssig, denn gegenüber den anderen Altparteien hat sie kein Alleinstellungsmerkmal. Interessengruppen wie Apotheker und Ärzte werden der FDP nicht reichen. Die FDP hatte ihre Chance und hat versagt. Das liegt vor allem am Personal aber auch an fehlender strategischer Ausrichtung nach liberalen Prinzipien.

Empfehlen
Micha Balser

Möllemann als FDP-Absturz-Prophet-Ikone lässt schön aus de Gruft im Grünen grüßen

Leutheuser-Schnarrenberger-Binchen fliegt mir zur Tandem-Paarung hinterher und vergiss
dabei deine Flügel überzuziehen.

Damit es schneller geht + du mich einholen kannst zum Tandem-Sturzflug
fallschirm-bienen-flügel-los !

Empfehlen
Matthias Galvez
Matthias Galvez (Omeya) - 16.09.2013 14:10 Uhr

Nichts ist an der FDP noch funktional.

Funktionspartei-ich glaube das trifft es nicht mal annähernd. In Wahrheit steht diese Partei für völlige Dysfunktionalität des menschlischen Zusammenslebens, sobald Markt die Gesellschaft übernimmt. Diese Partei NICHT zu wählen ist aktiver Schutz unserer Gesellschaft. Und ich rede nicht nur von schwindenden Sozialleistungen. Die gesamte Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft steht mit auf dem Spiel, wenn das Dogma der Märkte jeden Mut und Geduld zur Innovation und Entwicklung bereits im Keim erstickt.

Empfehlen
Peter Baumann

Merkel will keine FDP mehr

was soll sie auch mit dieser inhaltslosen und schwachbrüstigen Minipartei. Sie will die AfD im Bundestag um endlich aus dem selbstgeknüpften Netz von Blödsinns-Rettungspaketen herauszukommen und den alterstarrsinnigen Juristen (Finanzminister) ablösen zu können ohne Gesichtsverlust...

Empfehlen
Karsten HEINZ

Eine Partei schafft sich selbst ab...

Der Markenkern der FDP - Wirtschaftsliberalismus in seiner extremen Form von Privatisierung allen staatlichen Eigentums und der Abschaffung aller Regulierungen, die es für eine SOZIALE Marktwirtschaft braucht - hat sich als Irrweg erwiesen und ist nicht mehr gefragt.
Gesellschaftspolitisch-liberale Ideen wie Bürgerrechte, Datenschutz, Reform einerr Familienpolitik, die sich auf das Familienbild der Nachkriegszeit bezieht scheitern daran, dass die FDP sich in eine Art babylonische Gefangenschaft in Form einer Zwangskoalition mit den Konservativen begeben hat.
Liberales Gedankengut jenseits der Wirtschaftspolitik vertreten die Grünen glaubhafter als die FDP!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2013 14:39 Uhr
Karsten HEINZ

dort auch...

und beim Datenschutz, Verbraucherschutz, bei der Familienpolitik, der Außenpolitik, etc.... Wie viele Bsp. wollen Sie noch?

Empfehlen
Norbert Czech
Norbert Czech (nczech) - 16.09.2013 14:09 Uhr

Grüne liberal?

"Liberales Gedankengut jenseits der Wirtschaftspolitik vertreten die Grünen glaubhafter als die FDP!"
... aber nur auf der sexuellen Ebene.

Empfehlen
Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 16.09.2013 13:16 Uhr

Die Konservativen und die Revolutionäre sind die eigentlichen Pole

Die Krise der FDP ist durchaus vergleich mit der der SPD.Und darüber scheinen sich die Sozialdemokraten noch gar nicht bewusst zu sein.Der Liberalismus im Allgemeinen (wie der Neoliberalismus im Besonderen) ist ähnlich wie der Sozialdemokratismus so sehr ins politische Alltagsbewusstsein gedrungen,dass eine eigene liberale Partei obsolet geworden zu sein scheint.Wenn man von den Ausflügen der Grünen und jetzt noch mehr der Piraten in dieses Lager absehen möchte.Denn in ihrer Hauptsemantik unterscheiden sich auch diese beiden nicht von den übrigen nicht explizit liberalen Parteien.Der Sozialdemokratismus hat es ihnen allen angetan.Die Konservativen fühlen sich daher nicht ganz zu Unrecht an den politischen Rand gedrängt.Dass sie dort mit den anderen Rändern–von links bis rechts–kollidieren,macht deren Frust komplett.Doch die Konservativen sind wie die Revolutionäre die eigentlichen Pole in dieser Gesellschaft.Wer mich kennt weiß,dass ich das nicht sage,um den Konservativen Mut zu machen

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2013 14:36 Uhr
Elisabeth Dreier

Diesen Eindruck gewinne ich auch langsam!

Auf der einen Seite die Umverteiler, die für die in den Gesellschaften verarmten mehr Mittel bereitstellen wollen und auf der anderen Seite der Mittelstand. Derzeit scheinbarbar unversöhnlich, die soziale Marktwirtschaft versuchte einen Ausgleich zwischen beiden Lagern zu finden. Es funktionierte aber nur auf Basis von Verzicht, dazu der Bereitschaft etwas abzugeben und einem breitem Mittelstand der gute Perspektiven auf Wachstum hat. All dies wurde durch eine gigantisch starke Klientel ausgehebelt, die das meiste Kapital auf sich bündelt und kaum zu fassen ist. Die EU hat dies geradezu explosiv forciert, so dass nun schon gut verdienende Angestellte zum Mittelstand gezählt werden, was sie aber nicht sind, denn ihr Gehaltzuwachs endet spätestens mit der Rente, einer schweren Krankheit,…. Ich denke der große Verlierer ist die Demokratie und der gesellschaftliche Balance. Neid und Geiz sind zur Regel, statt zur Ausnahme geworden. Nur eine Linderung wüßte ich, die EU zu entmachten.

Empfehlen
Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 16.09.2013 12:23 Uhr

GRÜNE raus aus den Redaktionen und dann unter 5%

Auf die GRÜNEN trifft das gleiche zu, wie auf die FDP: Sie werden nicht gebraucht.

Etwas mehr geschichtliche Aufarbeitung zu den GRÜNEN und die Modepartei GRÜNE ist unwählbar. Stammwähler <3% - wie die FDP eben.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2013 13:54 Uhr
Marco Motta

GRÜNE - so unnotig wie ein Kropf...

Beide predigen das Gleiche - nur ihre Klientel ist verschieden. Dies ist dann hinderlich, wenn eine Dreier-Koalition ansteht.
Das Problem stellt sich aber überall in Europa - nicht nur in Deutschland. Man spricht deshalb nicht mehr von Sozialdemokraten sondern von ROT-GRÜN

Empfehlen
Karsten HEINZ

Markenkern der Grünen

.. war und ist die Umweltpolitik. Die ist beim Atomausstieg und der damit verbundenen Endlagersuche und Energiewende aktueller denn je. Der Markenkern der FDP - Wirtschaftsliberalismus in seiner extremen Form von Privatisierung allen staatlichen Eigentums und der Abschaffung aller Regulirungen, die es für eine SOZIALE Marktwirtschaft braucht - ist nicht mehr gefragt.
Gesellschaftspolitisch-liberale Ideen wie Bürgerrechte, Datenschutz, Reform einerr Familienpolitik, die sich auf das Familienbild der Nachkriegszeit bezieht scheitern daran, dass die FDP sich in eine Art babylonische Gefangenschaft in Form einer Zwangskoalition mit den Konservativen begeben hat.
Liberales Gedankengut jenseits der Wirtschaftspolitik vertreten die Grünen glaubhafter als die FDP!

Empfehlen
Wolfgang Reich
Wolfgang Reich (Athelas) - 16.09.2013 12:04 Uhr

Inhaltsleere

Die FDP hat kein erkennbares Programm mehr, das irgendwie etwas mit 'liberal' zu tun hat. Sie ist hohl.
Europa? Zentralisierung und damit Zwang. Schwulenheirat? Trotz Westerwelle kein Thema. Hartz4 für Migranten? Fehlanzeige. Warum sollte diese Partei gewählt werden?

Empfehlen
Hans Lutz Oppermann

Die konservativ-liberale FDP ist out

Es braucht eine Renaissance der sozial-liberalen FDP. Die Piraten können diese Lücke scheinbar nicht schließen, obwohl die das Thema Schutz der Privatsphäre als Steilvorlage hätte nutzen können, aber die Wähler überzeugt das Chaos, die Führungslosigkeit der Piraten nicht und die FDP, um SLS hat es nicht verstanden diese Lücke auszufüllen.

Und wieder einmal hofft die FDP dank der Leihstimmen am Leben zu bleiben. Diese Stimmen- Alimentation führt die FDP nicht aus der Krise. Allem CSU Jubel zum Trotz, auch in Hessen und HH ist der Himmel weiß-blau.

In Bayern sind mehr als 13% der Stimmen über die 5%Klausel selektiert, das verzerrt den Wählerwillen und wird langfristig zu noch mehr Frust führen. Es braucht eine Wahlrechtsreform, wir sollten uns langfristig auf mehr kleine Parteien einstellen. Die FDP, die Grünen sind nicht mehr das korrektiv.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2013 14:18 Uhr
Marco Motta

Die 5% Klausel ist schon in Ordnung

Sie bezieht sich ja auf das ganze Landesgebiet resp. Bundesgebiet. In anderen Ländern, wo es keine 5% Klausel gibt sind einfach die Wahlkreise entsprechend kleiner.... Dafür kann unter den Kandidaten ausgewählt werden und ist eine Kandidatenwahl und nicht nur eine Parteienwahl.
Die Kandidatenwahl mit der Erststimme ist nun wirklich keine Wahl, da müssten es schon Wahlkreise mit ca 5 Wählbaren (Proporz) sein und nicht diese Einer-Wahlkreise - für einen SPD Wähler im ländlichen Raum oder einen CDU-Wähler in einer Großstadt doch nur frustierend .

Empfehlen
Claus Matthes

Es ist m.M. nach genau umgekehrt.

"dass die FDP nicht mehr um ihrer selbst oder damit wegen irgendwelcher Inhalte oder gar Personen gewählt wird, sondern nur noch als Funktionspartei." Die FDP wird nun eben nur wegen ihre Inhalte, also wegen ihrer Politik der letzten 4 Jahre gewählt, bzw. nicht gewählt. Sie wird als Funktionspartei nicht mehr gebraucht, das ist ihr Dilemma. Sie hat Entscheidungen mitgetragen oder veranlasst, die ihr die bürgerlichen Wähler übelnehmen und mit den freien Wählern in Bayer und vorallem mit der AfD im Bund, gibt es ein marktwirtschaftliches, bürgerliches Korrektiv zur nach links gerückten Union. Daher mein Tipp für Sonntag, die FDP fliegt raus, die AfD fährt einen großen Erfolg ein mit 8% plus.

Empfehlen
Claus Matthes

Es ist m.M. nach genau umgekehrt.

"dass die FDP nicht mehr um ihrer selbst oder damit wegen irgendwelcher Inhalte oder gar Personen gewählt wird, sondern nur noch als Funktionspartei."

Empfehlen
Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 16.09.2013 11:47 Uhr

Ein selbstverschuldeter Sturz, denn die jetzige FDP ist weder freiheitlich noch liberal.


Die FDP war ganz vorne dabei, als der ESM beschlossen wurde, die Bankenrettungen und die Griechenlandpakete geschnürt worden sind und sie ist auch jetzt noch dabei, diese Verschuldungsorgie als europäische Freundschaft zu feiern.

Was haben die Liberalen also gedacht? Dass die Wähler dennoch ihr Kreuzlein machen? Trotz dieses "Verrates"?

Aus welchen Gründen auch immer die FDP ihren Markenkern über Bord schmiss, es war wie man jetzt sieht dumm, und Dummheit schützt vor Strafe nicht. Wer die eigene Klientel derart ver.... und Mitglieder wie Schäffler diffamiert gehört "abgewählt". Noch schöner, ginge es den anderen Rettungsverliebten und Ideologisch-Verblendeten in den Landtagen und im Bundestag ebenso.

Empfehlen
Fabian Lange

FDP wird durch AfD ersetzt

In meinem Bekanntenkreis haben bei der letzten BT- Wahl die meisten FDP gewählt. Von denen würde am kommenden WE wohl keiner mehr sein Kreuz bei den Liberalen machen. Zu tief sitzt die Enttäuschung über gebrochene Versprechen und den Verrat liberaler Grundwerte. Hätten die FDP wenigstens gegen die irrsinnige, unkalkulierbare Euro- Rettung gestimmt, wäre daran zwar die Koalition zerbrochen und Merkel hätte mit der SPD fröhlich weiter gerettet. Aber die Liberalen hätten deutlich machen können, dass sie sich nicht aus Populismus, sondern aufgrund ur-liberaler Prinzipien (Eigenverantwortlichkeit souveräner Staaten/ Budgethoheit gewählter Parlamente/ wirtschafts- und finanzpolitischer Seriosität) dem Merkel-Rettungswahn ablehnen. Sie würden am kommenden Wochenende mit 18% + in den neuen Bundestag einziehen. Nun muss eben die AfD die Rolle der Liberalen übernehmen. Ich hoffe, dass die FDP die ihr vermutlich blühende APO für eine Grunderneuerung nutzen und in 4 Jahren zurückkommen wird.

Empfehlen
Uwe Schönfeld
Uwe Schönfeld (Uwesc) - 16.09.2013 11:37 Uhr

Einen Rettungsschirm für die FDP

Der Wähler soll jetzt bitte die FDP retten und seine zweite Stimme an Westerwelle und Co verleihen. Dies ist das übrig gebliebene Selbstverständnis dieser Partei und zeigt das diese Leute nichts aber auch gar nichts verstanden haben. Bei dieser Wahl geht es um die Rettung Deutschlands und nicht um die Rettung der FDP. Es gibt zum Glück wieder Menschen in diesem Lande, die sich für bürgerliche Werte einsetzen nachdem sie erkannt hatten, das da etwas ganz gewaltig aus dem Ruder läuft . Ich habe große Hochachtung vor diesen Leuten, die dafür alles hintenanstellen und sogar bereit sind sich als Rechtpopulisten und Rattenfänger verunglimpfen zu lassen. Ich hoffe und wünsche es diesem Land und seiner Demokratie, das solche integeren Leute wie ein Hr. Lucke am Wahltag ihre Chance bekommen werden und ein frischer Wind in diese Parlament einzieht wird. Auf eine FDP können wir dann gern erstmal verzichten.

Empfehlen
Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 16.09.2013 11:34 Uhr

Wer zwischen FDP und AfD schwankte, weil er seine Stimme nicht verschenken will...

...hat nun immerhin einen klaren Hinweis aus Bayern: Stimmen für die FDP sind verschenkt. Wer Merkels Politik gut findet, soll direkt Merkel wählen. Dafür braucht es keine "bürgerliche Koalition" in der die FDP ohnehin nur Befehlsempfänger war. In dieser Rolle ist die SPD besser, wie wir im Vergleich der letzten beiden Legislaturperioden sehen.

Wer wirklich etwas voranbringen will, ein Korrektiv zur Merkelschen Alternativlosigkeit sucht, kann guten Gewissens AfD wählen. Die Wahrscheinlichkeit, in den Bundestag zu kommen, dürfte bei der AfD trotz anderslautender Aussagen ach so professioneller und garantiert völlig unparteiischer Wahlforscher zumindest nicht geringer sein als bei der FDP.

Empfehlen
Karl S. Walter

Sie wird nicht nur nicht gebraucht. Sie ist schädlich mit ihrer pseudoliberalen Klientelpolitik.

Dieser Selbstbegünstigungsverein (siehe die FDP-Verseuchung des Teppich»import«ministeriums Dirk Niebel des Grauens) ist überflüssig wie ein Kropf. Als Fettauge auf der unintegren Politsuppe war und ist die FDP überproportional verantwortlich für das Negativimage der gesamten politischen Klasse.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2013 13:49 Uhr
Peter Wombel

Mißverständnis

Ich glaube, dass der Vorredner meint, dass die FDP nicht Politik für ausreichend Wähler macht, damit sie über die 5 % kommt, sondern für einen kleinen Interessenkreis, der einfach nicht groß genug ist, um sie über 5 % zu hieven. Nicht zuletzt dürfte es auch nicht jeder aus dem Kreis der angesprochenen gut finden, dass das politische Spitzenpersonal als einem Wirtschaftsamateur als Wirtschaftsminister und einem schlüpfigen Trunkenbold besteht.

Empfehlen
Johannes Kamm
Johannes Kamm (JoeKa79) - 16.09.2013 12:16 Uhr

Klientelpolitik

Genau. Nur die FDP macht Politik für ihre Wähler. Alle anderen Parteien richten sich natürlich nicht nach den Wünschen ihrer Wähler, sondern rein an Gemeinschaftsinteressen. Warum wählen sie denn dann die Partei, die sie wählen? Weil diese nicht die von Ihnen geteilten Ziele verfolgt?

Empfehlen
Emanuel Schwabe

Ich habe die FDP gewählt und zu den

14,8 % Westerwelle beigetragen, weil die FDP damals über 400 Sparverschläge vorgelegt hat, um die Schuldenmacherei auf Kosten des deutschen Steuerzahlers zu stoppen. Das war wohl nichts mit ihrem Sparwillen! Die FDP hat de facto mit 627 Milliarden die deutschen Schulden (vgl. Sinn) wie keine Regierungspartei vor ihr hochgetrieben. Daran werden noch unsere Urenkel abzuzahlen haben. Die FDP hat sich selbst entsorgt, weil wir Wähler nicht so doof sind, wie die FDP denkt. Lieber Herr Westerwelle: wenn Sie mich einmal belügen und ich wähle Sie, ist es die Schuld der FDP. Wenn Sie mich zweimal belügen und ich wähle Sie bzw. die FDP, ist es meine eigene Dummheit. So dumm ist (fast) kein Bayer. Auch der Rest der Republik nicht. Siehe 22.9.2013. Auch heute will ich die Aufnahme neuer Schulden, z.B. für den ESM stoppen und wähle deshalb AfD.

Empfehlen
Fabian Lange

Liberales Profil verspielt - Denkpause wird gut tun

Ich habe in den vergangenen Jahren meist FDP gewählt - häufig nicht ohne Bauchschmerzen. Über die "Performance" der Bayern-FDP weiß ich zu wenig, um mich qualifiziert äußern zu können. Aber da hat sich wohl auch der Bundestrend Bann gebrochen. Wer fast sämtliche Wahlversprechen bricht und praktisch alle liberalen Prinzipien über Bord wirft, hat eine Denkpause verdient. Auch den Euro- Rettungspaketen hätte die FDP niemals zustimmen dürfen: Mit liberalen Grundüberzeugungen hat die Übernahme ganzer Staatshaushalte und milliardenschwerer Haftungsrisiken rein gar nichts mehr zu tun. Dieser machtpolitische Opportunismus lässt sich auch nicht mit einer wie auch immer gearteten "europäischen Verantwortung" rechtfertigen. Geben wir der AfD die Chance, es im Bundestag besser zu machen als die FDP. Ich habe die FDP nicht abgeschrieben. Sie wird künftig wieder wichtig werden. Aber sie braucht eine Denkpause und eine grundlegende Erneuerung. Geben wir ihr dafür 4 Jahre Zeit.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2013 11:28 Uhr
Stefan Schmidt
Stefan Schmidt (Arolo) - 16.09.2013 11:28 Uhr

Zustimmung

Ohne das Abweichen der von der lange Zeit verfolgten ordnungspolitischen Linie, gäbe es gar keine AFD. Man wollte sich damit scheinbar staatstragend geben, die Wähler sehen das aber nicht alle so.

Empfehlen

15.09.2013, 18:00 Uhr

Weitersagen
 

Algerischer Verdruss

Von Christoph Ehrhardt

Die Hoffnung auf Reformen in Algerien ist nach dem abermaligen Wahlsieg Bouteflikas zerronnen. Bald dürften wieder Machtkämpfe in der Führung ausbrechen, um einen Nachfolger für den gebrechlichen Präsidenten zu bestimmen. Mehr 4 4

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden