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Hungerstreik von Asylbewerbern Ein bitterböses Spiel mit Schicksalen

 ·  In München verweigern Asylbewerber Essen und Trinken und wollen so ihre Anerkennung erzwingen - den Parteien fällt im Wahlkampf die Antwort schwer

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (40)
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Peter Rosch

Ich sehe hier in der Großstadt ......

..... jeden Tag arme Menschen die in Mülltonnen und Paperkörben nach essbaren suchen.
Wo sind hier die GRÜNEN die LINKEN und die Unterstützer der ANTIFA?
In München wie anderswo scheuen Antidemokraten nicht zurück Menschen zu instrumentalisieren, um diesem Land endgültig den Todesstoß zu versetzen.

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Andy Hunter
Andy Hunter (ahunter) - 29.06.2013 10:44 Uhr

Stupid German money

Bayern, im verregneten Sommer 2013: da gibt es einen selbsternannten Sprecher, einen erst kürzlich als Asylant anerkannten Iraner, der einen öffentlichen Platz einer deutschen Großstadt mit einer Zeltstadt blockiert und Bürgern, Polizei und Ambulanz ein Betretungsverbot(!) erteilt. Er bekommt Unterstützung von einer großen Koalition aus Grünen, Linken, SPD und FDP(!), die hier ihre Profilierungschance sehen. Und auch der in München auch als "Mykonos-Ude" bekannte bayerische Ministerpräsident in spe (es kann noch verhindert werden) ist mit seinem Latein am Ende. In München präsentiert er sich humorvoll-verschmitzt auf Wahlplakaten: "Ich halte Wort", darunter hält er grinsend ein aus Styropor ausgesägtes "Wort". Hat er denen in der Zeltstadt bereits ein solches überreicht, haben sie schon reingebissen? Und die größtenteils linksaußen gepolte Presse schreibt Herz-Schmerz-Geschichten und fordert noch mehr "stupid German money" für diese bedauernswerten Menschen. Liebermann-Zitat?

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Franz Gerstheimer

Die Mindestforderung an Asylbewerber

Wer den Schutz unseres Staates sucht muss unser Rechtssystem anerkennen.

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Sandra Baumann

Von guten Menschen und "Erpressungsopfern" ...

"Gebt uns Bürgerrechte, gebt uns Asyl, gebt uns eine Wohnug, gebt uns Geld" ... Forderungen, die neben "Wir wehren uns" auf Plakaten, gemalt von guten guten Menschen, zu lesen waren. Bürgerrechte? Natürlich, wir lassen Menschen, deren Asylstatus noch nicht bestätigt wurde, gleich im September wählen, warum auch nicht? Den Asylstatus erhält man heutzutage in D nicht mehr auf dem Rechtsweg ... Ein Hungerstreik tut's auch - kann man bestimmt auch in anderen Bereichen erfolgreich einsetzen. Eine Wohnung suchen in M viele Menschen, die hier arbeiten und leben - und bezahlen. Auch die haben schlechte Chancen. Geld anstelle von Essenspaketen? Klar. Ich wundere mich sehr: Das sind Menschen, die aus angeblich lebensbedrohlichen Situationen geflohen sind - und jetzt hier gegen "unmenschliche" Bedingungen hungern. Wie war es denn in der Heimat? Sie kamen über Ungarn, Österreich - und landen in D? So so. Aber die guten Unterstützer tun alles, damit Anarchie Einzug hält. Nur zahlen will keiner!!!

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Alexander Bender

Erpressung des Rechtsstaates

ist das sonst nichts. Auf keinen Fall darf nachgegeben werden. Das Signal würde die Schleusen für ungehinderten Zugang öffnen ...

Allerdings ist es tatsächlich ein Skandal wie lange die Anerkennungsverfahren dauern ... hier herrscht dringender Handlungsbedarf. An den Fakten ändert das nichts. Über 90% der Asylsuchenden sind Wirtschaftsflüchtlinge, jeder weiss das. Für die gilt der entsprechende Grundgesetzartikel nicht ...

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Helmut Friedrich
Helmut Friedrich (krokos) - 29.06.2013 09:46 Uhr

Opposition kritisiert bayerische Asylpolitik

Typisch für rot/grün und ebenso typisch für die sog. Gutmenschen dieser Republik. Was wäre denn, wenn man diese Gruppe Asylsuchender auf Grund des Hungerstreiks anerkennen würde? Mal abgesehen davon, dass auch die Bundes- und Landesregierung ebenso wie die Komunen an Gesetze gebunden sind:
1. Die Bundesrepublik würde in der Tat einer Erpressung nachgeben und das kann nicht sein!
2. Eine Flut von (Schein-)Asylanten wäre die Folge, die dann nur ein paar Tage in den Hungestreit treten müssten und schon ist der Asylantrag positiv beschieden.
Die Antwort fällt also keineswegs schwer, auch nicht in Wahlkampfzeiten. Rechte und Pflichten von Asylsuchenden sind durch Gesetze geregelt. Daran hat sich jeder hier zu halten, nebenbei bemerkt auch jeder Deutsche. Punkt.

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Andy Hunter
Andy Hunter (ahunter) - 29.06.2013 09:03 Uhr

Herz-Schmerz

Herz und Schmerz, schön und gut, aber verehrte Frau Thomas: wir nähern uns bei der Weltbevölkerung der 10-Milliarden-Marke. Wo würden Sie denn die Reißleine ziehen, und warum dürfte Flüchtling Nummer 99 noch rein und Flüchtling 100 nicht mehr?

Kinderreichtum (ohne diese ausreichend ernähren zu können) und Kriege (als Folge der Unfähigkeit, die Religion seines Nachbarn zu akzeptieren) sind alles hausgemachte Probleme, auch wenn natürlich immer der "Westen" schuld sein soll. Diese Flüchtlinge sind die Folge - lassen Sie die in großer Zahl rein, tragen sie ihre Konflikte zu uns (und tun es bereits). Wer kann das wollen?

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Walter Kunz
Walter Kunz (kuwa) - 29.06.2013 08:40 Uhr

es gibt kein Verfassugnasrtikel , der so mißbraucht wird und von den Polikern mißachtet wird

denn sonst hätten wir längst nicht
so viele Wirtschaftasylanten in Deutschland. Keine schnelle geordnete Verfahren.
Es geht so weit, dass ein früherer CDU Abgeordnete im BT, sogar Blanko Formulare zur Verfügung stellte, um die Asylanten später verteidigen zu können.
Jeder zieht den Kopf ein, um nicht in eine Nachkriegsschuld verwickelt zu werden.
Kein Politiker zeigt klare Kante und die bay. Regierung tut gut daran, das Bleiberecht einzuschränken, sonst sind sie weg, irgendwo in D. . z.B. Bremen, dort erhalten sie alles.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 29.06.2013 08:20 Uhr

Hilfe

Man tut den Asylanten Unrecht, von allen Seiten. Da sind zunächst die radebrechenden Organisatoren, die ihre sprachlosen Opfer neben dem Viehmarkt abgesondert und eingepfercht haben. Die Ziele dieser billigen Kapitalismusgegner haben mit den Wünschen der entwurzelten Menschen nichts zu tun. Ihr Sprachniveau entspricht ungefähr dem der Leute, die das erbärmliche Geschehen zum Anlaß nehmen, mal ganz generell zu sagen, was sie von Asylanten und hergelaufenen Nichtdeutschen halten. Und dann noch die sog. Politiker mit ihrem wohlfeilen Gequatsche, das uns allen zum Hals heraus hängt. Sie sorgen sich lediglich um sich und eigentlich sind ihnen die Asylanten völlig piepe.- Und nun ich! Ich bin ziemlich hilflos. Wie viele andere weiß ich, was falsch ist, doch nicht, was nun wirklich zu tun wäre. Ich spende und habe ein schlechtes Gewissen, wie viele andere. Und weil es gerade aktuell ist, staune ich, wie gut es dem Dampfplauderer Snowden im Transit geht...und wie schlecht unseren(!) Asylanten.

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Monika Lorenz

Da wendet sich der Gast mit Grausen,

vom Forum wohlgemerkt.
Unschöne Texte.
So befördert man Magengeschwüre.

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Ellen Wild

Was, bitte schön, hat Asylmißbrauch mit dem Wahlkampf zu tun?

Ist die Migrations- und Integrations-Industrie jetzt schon so wahlmächtig, daß unsere von Lobbys
geprägte, und teilweise beherrschte, politische Klasse nicht mehr wirklich handlungsfähig ist oder
sein will? Wir sind das Volk! Das haben unsere Europapolitiker offensichtlich vergessen.

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Bernd Laurervik

Das sagt der Honorarkonsul von Ghana dazu:

Der Honorarkonsul von Ghana, Stephan Bührich, hat die Rückkehr der afrikanischen Flüchtlinge aus Hamburg in ihre Heimat empfohlen. „Die Männer haben weder in Hamburg noch in Italien eine Perspektive“, sagte er der Bild-Zeitung. „Es gibt nur eine Lösung: Sie müssen zurück nach Afrika.“ Ein dauerhaftes Bleiberecht für die hauptsächlich aus Ghana stammenden Einwanderer, wie von Linkspartei, den Grünen und der evangelischen Nordkirche gefordert, lehnt der Unternehmer ab.

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Marc Pfaff

Ekelhaft und verachtenswert

So zweifelhaft ich diese Aktion der Asylbewerber finde, so entsetzt bin ich vom Ton, der hier im Forum herrscht. Zynisch, menschenverachtend, rechthaberisch und egoistisch scheint der gemeine FAZ Forist zu sein - die Tatsache, dass hier Menschen so verzweifelt sind, mitten unter uns ihr Leben aufs Spiel zu setzen, scheint die meisten Hetzer hier nur noch zusätzlich aufzustacheln. Diese Menschen sind jemandes Söhne, Töchter, Brüder, Schwestern, Väter und Mütter - ungeachtet ihrer Beweggründe kann man doch ein wenig Menschlichkeit erwarten? Ein wenig Empathie? Stattdessen herrscht nackte Angst um die eigenen Pfründe. Solidarität ist euch ein Fremdwort, ebenso die sog. christliche Nächstenliebe. Aber so war es eben schon immer – die Verlierer der Gesellschaft nutzen jeden beliebigen Anlass, um auf diejenigen einzuprügeln, die noch eine Stufe weiter unten stehen. So etwas braucht das kleine Ego eben - jemanden der noch weniger hat, damit man sich daran ergötzen und aufbauen kann.

Ihr wid

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 11:07 Uhr
Peter Maria Reinike

Bigotte; Kalkül und Verzweifelte...

Mal ganz davon abgesehen, ob die Polit-Schau hier Verzweiflung oder infames Kalkül ist, diese redundante 'Empathie Schiene' ist eine bigotte Einbahnstrasse. Insbesondere wenn die hier zitierten Unsterstützerkader aus dem letzten Kapitalkurs Holger Meins auflaufen lassen, um ihre Forderungen durchzudrücken. Hat der Linksterrorismus um Holger Meins jemals eine Minimalform von 'Empathie' auflaufen lassen, wenn es um die Opfer dieses Terrors ging..??

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Anna Loog
Anna Loog (thanny) - 29.06.2013 10:23 Uhr

Herr Pfaff

Nicht nur der allgemeine FAZ-Forist ist "Zynisch, menschenverachtend, rechthaberisch und egoistisch..". Diese Art der Äußerungen können Sie in allen Foren lesen, sofern die Kommentarfunktionen nicht schon geschlossen wurden. Glauben Sie im Ernst, jeder, der sich hier contra Asylerpressung äußert, wäre ein blutrünstiger UNMENSCH?

Was Sie vielleicht zurecht kritisieren ist Ausdruck von Wut, Hilflosigkeit und Ärger über eine Asylpolitik, die keine breite Zustimmung mehr in der Bevölkerung hat.

Irgendjemands Kinder, Geschwister, Müter/Väter sind auch die, die hier an den Tafeln ihr Essen holen oder im Müll nach Pfandflaschen suchen müssen. Eine grausame Abwegung der Prioritäten, gewiss, aber eine die in Zeiten von Wohlstandsverlust und Altersarmut getroffen wird und die im Zweifel für die eigene *Haut* ausfallen muss.

Sind Sie Beamter und können sich frei für Emphatie mit ALLEN Konsequenzen entscheiden? Ich leider nicht, meine Kinder immer zuerst.

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Andy Hunter
Andy Hunter (ahunter) - 29.06.2013 09:20 Uhr

Moralische Empörer

Moralische Empörer widern mich genauso an. Die wollen sich auf Kosten der Allgemeinheit in der Pose des großmütigen Almosengebers sonnen, haben das Problem aber nicht zu Ende gedacht. Der noch vorhandene Wohlstand ist ein erarbeitetes Gut, aber kein Naturgesetz - würden alle so denken wie sie, wäre schon längst alles verteilt und versickert. In ihrer Verblendung instrumentalisieren sie die "Beschützten" für ihre Ideologie und lassen sich von ihnen für deren rein materielle Ziele instrumentalisieren. Aber die Ideale (Menschenrechte! Toleranz! Alle sind Brüder!) wären vielen von den "Beschützten" keinen Pfifferling wert. Könnt ja mal gucken, was passiert, wenn die anderen die Macht übernommen haben. So lange möchte ich allerdings nicht warten. Letztendlich untergraben die "Empörer" Solidarität und Zusammenhalt des Gemeinwesens, aus dem sie selbst kommen, und wirken als fünfte Kolonne.

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Annette Thomas

Alles so schön homogen hier

Na da sind sich ja alle einig. Raus hier, schnell, wer sterben will kann das tun, die anderen eben mit dem Flieger.
Geh mir weg mit Hintergründen, wen kümmern Einzelschicksale, wieso sollte mal einer nachfragen - wie es der Artikel immerhin als denkbar suggeriert - was eigentlich in den Individuen da auf dem Rindermarkt vorgeht.
Verzweiflung? Teufelskreis? Hilfeschrei? All dieses sozialromantische Standardvokabular, besser ignorieren, sonst könnte einem kalt ums Herz werden.
Um es klarzustellen: Das Erpressen von Sozialleistungen ist wahrlich keine glückliche Aktion. Und sollte sicher nicht mit Bewilligung aller Forderungen belohnt werden. Aber warum kann man nicht mal öffentlich darüber nachdenken, ob das Boot wirklich so voll ist und ob es nicht denkbar wäre, die ein oder andere UN-Richtlinie auch im Freistaat umzusetzen? Warum ist es nicht _einmal_ möglich, sich an humaneren Regelungen in anderen Bundesländern zu orientieren?
Armes reiches Land, mir graust vor deinen Wählern.

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 28.06.2013 22:59 Uhr

Was für eine Antwort können Sie vernünftigerweise geben,

wenn Ihre Alternative lautet: Sie erfüllen alle Forderungen oder Ihre Gegenüber sterben im Dutzend? Mir fällt grad keine sinnvolle ein ...

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Andy Hunter
Andy Hunter (ahunter) - 28.06.2013 22:14 Uhr

Und da stelle mer uns jetzt mal janz dumm...

...und fragen uns mit Kant, können wir denn wollen, daß das, was die da fordern, zum allgemeinen Gesetz werde. Und da sollte die Antwort eigentlich klar sein.

Und ebenso klar sollte sein, daß dieses Häufchen Einzelfälle stets nur Präzendenzfall und Vorhut wäre für ein Heer an Folgeflüchtlingen, die mit ihren Löffeln, Schwertern und Glaubensbekenntnissen bereits gegen die Mauern Europas hämmern.

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Joachim Wegener
Joachim Wegener (Rabix) - 28.06.2013 21:54 Uhr

Nein: Kein Asyl für Erpresser

wer hier nachgibt, gibt nicht nur sich selbst auf sondern auch das Asylrecht gleich mit. Wer Konsequenzen androht, muß auch bereit sein sie zu tragen.

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sven dittmann

warum tut man sich so schwer!

Die 'Aktivisten' dürfen ihre(n) Asylbewerber mit nach Hause nehmen, für ihne sorgen, ihn Deutschland nahebringen, und Haftung übernehmen.
Kurz ihn rundum versorgen, betreuen und finanzieren.
Wichtig, die Mittel sind von dem 'Aktivisten' aufzubringen und Stüze teilen, das gilt nicht. Dann schauen wir mal, wie sich das Weltbild ändert...

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Heinz Keizer

Schilder verbieten das Betreten

Wer hat denn eigentlich auf dem Platz Hausrecht? Die Besetzung sofort beenden und alle zurück schicken, da sie mit dieser Aktion jegliches Recht auf Asyl verwirkt haben. Die "Unterstützer" können sie ja begleiten.

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Philipp Laurisch

Asylnötigung

Ich plädiere dafür, das geltende Recht zu ändern. Man sollte das Asylrecht einbüßen, wenn man versucht es zu erzwingen. Schließlich greift man üblicherweise nicht zum Mittel der Nötigung, wenn man ein Recht auf etwas hat bzw. sich im Recht sieht.

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28.06.2013, 19:19 Uhr

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