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Swing-States Obama gewinnt auch in Florida

Der amerikanische Präsident Obama hat die Wahl auch in Florida gewonnen. Obama habe 50 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die örtliche Wahlkommission mit. Sein republikanischer Herausforderer Romney landete bei 49,1 Prozent.

© dapd Mehrheit für Obama: Wartende am 6. November vor einem Wahllokal in Fort Myers, Florida

Vier Tage nach der amerikanischen Präsidentenwahl hat auch der Bundesstaat Florida die Auszählung beendet und den Amtsinhaber zum Sieger erklärt. Barack Obama habe 50 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die örtliche Wahlkommission mit. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney landete bei 49,1 Prozent. Der Abstand habe am Ende etwa 74.000 Stimmen betragen.

Deutlicher Vorsprung in absoluten Zahlen

Für den Ausgang der Präsidentenwahl hatte das Ergebnis keine
entscheidende Bedeutung mehr, da Obama bereits in der Wahlnacht genügend Staaten gewonnen hatte. Das Endergebnis bei den Wahlmännerstimmen lautet jetzt 332 für Obama und 206 für Romney. Auch bei der Gesamtzahl der Stimmen lag Obama schließlich deutlich vorn. Nach Angaben des Senders CNN gewann er insgesamt mit 51 zu 48 Prozent gegen Romney und erhielt damit rund 3,2 Millionen Stimmen mehr. In Florida hatte Obama bei der Auszählung am 6. November geringfügig vor Romney gelegen. Daher kam es auf die sogenannten provisorischen Stimmen an - Stimmzettel, die erst noch überprüft werden mussten.

Am 17. Dezember  treten die Wahlmänner dann zur Wahl des Präsidenten zusammen. Eingesammelt, versiegelt und beglaubigt werden ihre Stimmen an den Senatspräsidenten in Washington geschickt. Am 6. Januar werden die Stimmen in einer gemeinsamen Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus offiziell ausgezählt. Am 21. Januar wird Obama am „Inauguration Day“ öffentlich in seine zweite und letzte Amtszeit eingeführt - einen Tag später als üblich, weil der eigentlich dafür vorgesehene 20. Januar auf einen Sonntag fällt.

Erste Pressekonferenz am Mittwoch

Bis dahin kann der Präsident die Amtsgeschäfte aber nicht ruhen
lassen. In den kommenden sieben Wochen muss er sich mit der
Opposition auf einen Kompromiss zum Staatshaushalt einigen. Dann droht die sogenannte Fiskalklippe, eine für die Konjunktur
verhängnisvolle Kombinationen aus automatischen Steuererhöhungen und Budgetkürzungen. Obama bekräftigte bereits seine Position, dass für eine Einigung mit den Republikanern kein Weg an höheren Steuern für Wohlhabende vorbei gehe.

Karikatur / Greser  und Lenz /Gelingt die Aussöhnung der gespaltenen amerikanischen Gesellschaft? © Greser UNd Lenz Vergrößern

Für kommenden Mittwoch setzte Obama seine erste Pressekonferenz nach der Wiederwahl an. Das Haushaltsthema dürfte dabei eine große Rolle spielen. Aber auch der Rücktritt des CIA-Chefs Petraeus und andere Personalien in der Regierung werden voraussichtlich zur Sprache kommen. Außenministerin Hillary Clinton, Verteidigungsminister Leon Panetta und Finanzminister Timothy Geithner hatten vor der Wahl laut über
einen Rückzug nachgedacht.

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Quelle: FAZ.NET

 
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