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VroniPlag: „Eigenplagiat“ Neuer Vorwurf gegen Schavan

 ·  Hat die Bundesbildungsministerin Annette Schavan von sich selbst abgeschrieben? Das behauptet die Internet-Plattform VroniPlag. Unklar blieb in jedem Fall, ob es sich bei den Schriften um zuvor veröffentlichte Texte handelt.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (46)

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Wolfgang Ebel

alles klar

die Schavan hat bei sich selbst abgeschrieben - also kein Plagiat - sie muss sich auch nicht schämen. Es ist nur ein Urteil möglich . . . Freispruch für die Schavan . . . sie darf ihre Titel behalten und weiter stolz führen uind sich für andere schämen. Übrigens . . . das ist ja längst alles verjährt. Was guckst Du ?

Jezt sollte hier eigentlich " Ironie aus " stehen. Tut es aber nicht. Mal sehen wie das endgültige Urteil tatsächlich ausfällt. Warten wir's ab.

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Michael Schreiber

Weder Menschen- noch Hetzjagd!

Abgesehen davon, dass das Thema für meinen Geschmack etwas zu hoch gehängt wird, bin ich nach weiteren Überlegungen zu folgenden Schlussfolgerungen gekommen. Ich bin einerseits davon überzeugt, dass es in der Union und FDP sehr wohl Menschen geben wird, die auch die Dr.arbeiten des gegnerischen politischen Lagers analysieren und analysiert haben. Es wäre wohl auch eine allzu trügerische Illusion, davon auszugehen, dass es in einer Partei ausschließlich Menschen gibt, die nur lieb und nett zum politischen Gegerspieler sind.

Von einer Hetzjagd oder Menschenjagd würde ich nicht ausgehen. Es gibt aber natürlich so etwas wie politische Kampagnen.
Kampagne 1: Initiierung und Unterstützung der Überprüfung von Dr. arbeiten zur Schwächung des politischen Gegners.

Kampagne 2: Gegenkampagne (Versuch auch "schlecht angefertigte" Dr.arbeiten auf der Gegenseite zu finden)

Zwischenstand: Kampagne 1 läuft und lief erfolgreich, Kampagne 2 hat (bisher) ihr Ziel verfehlt

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 21:51 Uhr
Dennis Sieberman

Eine reine Hypothese

Wo im Netz kann man die von Ihnen annoncierte "Gegenkampagne" finden ?
Da haben Sie doch bestimmt einen Link dazu.

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Thomas Karst
Thomas Karst (tkarst) - 31.05.2012 18:09 Uhr

Persönliche Geltungssucht

Herrn Heidingsfelder geht es nach eigenen Angaben um die "Reinheit der Wissenschaft". Ob seines unerträglichen Verhaltens kann man darüber nur lachen (auf seiner Facebookseite schreibt er, nach Wulff dräue mit Schavan das nächste "Entsorgungsproblem"). Persönliche Geltungssucht trifft es besser, ob nun politisch motiviert oder nicht. Wenn alle sein Verhalten an den Tag legen würden, wäre es um unsere Gesellschaft schlecht bestellt. Gottlob ist es noch nicht soweit.

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Henk Hulst
Henk Hulst (HenkHulst) - 31.05.2012 16:51 Uhr

Frau Schavans Problem

Es wird nur gemeldet "Sie habe nicht nur auf 65 Seiten unkorrekt zitiert, sondern auch auf '55 Seiten der Dissertation' bei sich selbst abgeschrieben." Das sind zwei Aspekte, die zusammenkommen. Ansonsten, warum sollen wissenschaftlliche Standards für Personen verwässert werden, die nicht wissenschaftlich Arbeiten wollen oder können? Eine Dissertation ist eine eigenständige wissenschaftliche Leistung, Qualifizierung und Veröffentlichung von bisher unveröffentlichtem Material! Wenn man einen anderen Karriereweg einschlagen möchte, kann man auch auf die Promotion verzichten.
Wer sich in der Wissenschaft nicht auskennt, braucht hier auch nicht mit pathetischer Soße und lächerlichem Vokabular wie "Menschenjagd" um sich werfen - unabhängig von der Intention sind die Vorwürfe berechtigt!

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Wilfried Beckmann

Haben wir keine anderen Probleme?

Ist das denn von irgendeiner Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft?
Ich denke wir haben genügend Aufgaben, wenn wir in die Zukunft schauen.
Das wühlen in lang zurückliegenden persönlichen Sachverhalten hat doch allenfalls archäologischen Charme.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 18:05 Uhr
Erich Jansen
Erich Jansen (Nonosus) - 31.05.2012 18:05 Uhr

Altersmüdes Argument

Diese Argument habe ich in der causa Guttenberg hier und andernorts vielfach gelesen. Es wird nicht besser, wenn man es wiederholt. Kurz: Doch, wir haben ernstere Probleme. Aber nein, dass sollte uns nicht blind machen gegenüber den Verfehlungen unserer Politiker. Alles andere wäre blinder Gehorsam.
Das bedeutet nicht, dass man Frau Schavan vorschnell verurteilen sollte. Aber es ist legitim und notwendig, darüber zu diskutieren.

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Eberhard Wühle
Eberhard Wühle (wwewl) - 31.05.2012 16:00 Uhr

Nicht nur SPD-Mitglied

Da haben wir es doch: bist Du CDU-Mitglied, kannst Du Deiner Dissertation nicht mehr sicher sein und Heidingsfelder ist der heimliche Wahlkampfmanger der SPD in Zeiten von Web 2.0. Klar auch, SPD-Mitglieder brauchen Vroni-Plag nicht zu fürchten - auch eine Form der politischen Kultur, allerdings keine, der ich folgen könnte. Lassen wir Heidingsfelder seinen Spaß am Stöbern nach Plagiaten und jedem Bürger, sich darüber seine Meinung zu bilden, frei von parteipolitischer Befangenheit und Beeinflussung. Frau Schavan ist wohl klug genug, sich nicht vorführen zu lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 18:22 Uhr
Michael Schreiber

Himmlischer Jahrmarkt

Wenn die von Ihnen beschriebene politische Kultur eine ist, der Sie nicht folgen können, so können sie auch keiner etablierten Parteien folgen (bzw. diese wählen). Oder glauben Sie wirklich, dass CDU/CSU + FDP - Anhänger nicht auch bei SPD + Grünen genauer hingeschaut haben oder hinschauen haben lassen?

Meiner Ansicht nach ist es naiv zu glauben, dass es eine Partei gibt in der sich alle für derlei Recherchen zu schade wären.

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Dr. Michael Menzel

Hat hier nur EINER die Analyse von VP gelesen?

Ich fürchte, daß nicht!
Die Arbeit von VroniPlag ist, bei aller Fragwürdigkeit der Motivation so etwas zu machen, in sich nahezu eine Dissertation über einen verdammt schwierigen Text.
Da muß einer Wochen bis Monate dran gesessen haben, den Inhalt auseinander zu nehmen und subtil auf Kreuzrelationen und auf Literatur, die sicher häufig nicht digitalisert vorlag und aus der Inhalte entnommen sind, die von der Verfasserin tatsächlich für eigene Aussagen, selbstverständlich ohne Quellennachweis, in gering umgestellten Sätzen scheinbar verwendet wurden.
Wer meint, daß das mit einem Computer mal so eben machbar wäre, der überschätzt die Möglichkeiten der Rechner und Programme.

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Dennis Sieberman

Nicht nur Herr Heidingsfelder..

Hinter diesen WikiPlags (und so manchem shitstorm) steckt eine ganze Anzahl Professoren, wie gelegentlich der Schavan-"Enthüllung" endlich ans öffentliche Licht kam.
Natürlich ist das eine Polit-Kampagne. Was soll es denn sonst sein ?
Für mich hat sich die Wissenschaft für alle Zeiten diskreditiert.
Bei den Geisteswissenschaften gehört so einiges auf den Prüfstand.

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Christoph Schröder

Was ist das denn fuer ein Vorwurf?

Jetzt darf man schon nicht einmal mehr seine eigenen Gedanken aufschreiben ohne zu sagen, dass man diese selbst verfasst hat? Ich versteheh ja wenn man angeben muss das man andere Autoren zitiert, aber sich selbst? Meiner Meinung nach nur eine Papierverschwendung!

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Edlef Jessen

VroniPlag sind Neider

Ich bitte hier um eine sachliche Aufklärung: WIe kann man von sich selbst plagiieren? Bei einem Plagiat handelt es sich doch um urherberrechtliche Fehlleistungen. Das Urheberrecht liegt in diesem Fall jedoch bei Frau Schavan selbst, somit ist es kein Plagiat.

Den Vorwurf kann man damit vergleichen, dass ich als Eigentümer eines Hauses nicht in diesem leben darf, weil ich noch ein anderes besitze...

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 31.05.2012 14:52 Uhr

Doktorieren

ist Fronarbeit. Es kommt primär nicht darauf an, etwas originäres zu erforschen, sondern die Herren Professoren zu entlasten und wissenschaftliche Assistenten zu habilitieren. Selten kommt dann etwas genuin Neues heraus, was oft der Zufall hervorbringt. Wirklich gute und für die Allgemeinheit notwendigen Forschungsarbeiten sind selten.

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Michael Schreiber

Wer nach den Linken fragt...

Wer danach fragt, warum immer wieder vor allem Dissertationen von Konservativen und Liberalen in der Diskussion stehen und eine Hetzjagd vermutet, tut sich sicher gut daran die Analyse zu vertiefen.
Tatsache ist, schaut man sich die Zusammensetzung des Bundestages an, dass sich in den Fraktionen von CDU/CSU und FDP prozentual mehr Doktoren finden als in der Fraktionen von SPD, B90/Grüne und Linke. Daraus lassen sich mehrere Schlussfolgerungen ziehen. Selbst bei einer Gleichverteilung "schlecht angefertigter" Dr.arbeiten müssten auch mehr Dr.arbeiten der Fraktionsmitglieder (CDU/CSU + FDP) mit Vorwürfen in dieser Richtung belastet sein.
In der Folge könnten sich auch Fragen ergeben, wie z.B.: Ist einen Dr.-Titel in CDU/CSU + FDP von größerer Bedeutung für eine politische Karriere als in anderen Parteien? Gewiss gibt es hier auch andere Zusammenhänge, die das genannte vielleicht verblassen lassen und auch eine Hetzjagd schließe ich nicht aus. Ich wünsche frohes diskutieren!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 20:51 Uhr
Erich Jansen
Erich Jansen (Nonosus) - 31.05.2012 20:51 Uhr

Zustimmung

Verzeihen Sie, Herr Schreiber, dass ich meinen Beitrag an Ihren angehängt habe. Er war als Präzisierung Ihrer sehr nachvollziehbaren Überlegungen gedacht, nicht als kritische Replik. Aufgrund der begrenzten Zeichenzahl ist diese Stoßrichtung wohl untergegangen.

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Michael Schreiber

@ Erich Jansen: Missverständnis

Ich schrieb nicht davon, dass es eine Hetzjagd sei sondern lediglich, dass ich eine solche nicht ausschließe. Jedoch schließe ich eine Hetzjagd nach weiteren Überlegungen in der Tat aus.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 31.05.2012 17:11 Uhr

Viele Grünen

haben nur mal einen Schnupperkurs an der Uni absolviert oder sie nur von außen gesehen. In die Versuchung, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, ist Frau Roth nicht gekommen!

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Erich Jansen
Erich Jansen (Nonosus) - 31.05.2012 16:25 Uhr

Linke Hetze? Das hält den Zahlen nicht stand!

Ich vermag es gerne auch genauer aufzuschlüsseln: 52 Mitglieder der Unionsfraktion führen eine Doktortitel (22%), bei der FDP sind es 20 (22%), 21 in der SPD (14%), 10 bei den Grünen (15%), 13 bei den Linken (17%).
Diese Zahlen sprechen dafür, dass in Union und FDP ein akademischer Titel für die Karriere hilfreicher ist. Sie widerlegen aber auch die Behauptung, dass es in den anderen Parteien so gut wie gar keine Akademiker gibt.
Insofern sollte man das Argument der Hetzkampagne von links nochmals nüchtern analysieren. Dass hier bisher keine Plagiate entdeckt wurden kann
1. daran liegen, dass die Abgeordneten linker Parteien ehrlicher sind, oder
2. dass bisher niemand erfolgreich danach gesucht hat.
Aus 2. wäre zu schließen, dass es rechts der Mitte niemanden gibt, der gebildet oder engagiert genug wäre, erfolgreiche Plagiate zu entdecken. Beides kann ich mit Blick auf die Union ausschließen, Intellekt und Engagement gibt es hier genug. Also bleibt mir nur Möglichkeit 1. übrig. Schade!

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Stefan Knies
Stefan Knies (sknies) - 31.05.2012 13:38 Uhr

Martin Heidingsfelder ist nicht nur Gründer der Platform VroniPlag ...

... sondern auch SPD-Mitglied und (Mit-)Initiator verschiedenster Aktionen, die sich v.a. gegen konservative Politiker gerichtet haben ... Noch Fragen?

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Günter Jäger

Eigenes Plagiat

Ich meine, dass alle Zitate gekennzeichnet und korrekt zitiert werden müssen. Aber ich kann verstehen, wenn im Rahmen der Urheberrechtsgesetze ein Autor der Meinung ist, seine/ihre Veröffentlichungen gehören ihm. Natürlich dient das korrekte Zitat der Möglichkeit für einen Leser, sich weiter in den zitierten Text zu vertiefen. Aber das Zitat aus einem eigenen Text enthält doch offenbar schon die wesentlichen Aussagen. Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass - schon aus wissenschaftlicher Eitelkeit - eine Veröffentlichung der Doktorantin im Literaturverzeichnis erwähnt ist, so dass eine Vertiefung der Gedanken jederzeit möglich ist. Tut mir leid oder auch nicht, ich halte diesen Plagiatsvorwurf für wissenschaftliche Korinthenkackerei. Kann ein "normaler" Leser dieses Vorwurfs an "die Wissenschaft" glauben, zumal, wenn er weiss, dass offenbar Statistiken oft gefälscht werden, um sie an die Thesen anzupassen?

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Henning Lorenz

bei den linken

hat Bildung keinen besonderen Stellenwert unterstelle ich und da sie sich sowieso der Gleichmacherei verschrieben haben ist das Interesse an einem Doktortitel eher geringer.
Dass das Ganze natürlich ein Kampf der Linken gegen "Mittig" (Rechts darfs ja nicht mehr ist trotzdem eindeutig..., obwohl als promovierter sage ich, Dummheit muss bestraft werden....

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Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 31.05.2012 13:14 Uhr

Martin Heidingsfelder, der gründer von vroniplag

ist ein bekennendes mitglied der spd, wie ich eben durch äußerst kriminelle suche per google herrausgefunden habe.

soviel also zur plagiatssuche bei alles dissertationen, es ist also Wahlkampf!!!!!

nur schade, dass die ganzen cdu und fdp wähler keine zeit zur plagiatssuche haben, da sie ja wie bekannt arbeiten gehen.

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Heinz Spelthahn
Heinz Spelthahn (kafuz2) - 31.05.2012 13:10 Uhr

VroniPlag vergaloppiert sich

Die Wortschöpfung "Eigenplagiat" ist entlarvend - für VroniPlag. Hier wird suggeriert. der Diebstahl geistigen Eigentums sei gleichzusetzen mit dem Eigenzitat. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Es mag durchaus ein Verstoß gegen die Promotionsordnung sein. Zunächst aber versucht offenbar VroniPlag mit aller Macht, wieder in die freiherrlichen Schlagzeilen zu kommen. Das setzt aber sorgfältige Recherche und angemessene Wortwahl voraus. An beidem scheint es hier zu hapern.
Heinz Spelthahn, Rechtsanwalt, Jülich

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Karl Dietrich Naumann

Hochstabler !

Die grüne Parteivorsitzende Roth bezeichnet sich nach 2 Semestern Studium als "Theater-
wissenschaftlerIn" , das ist doch schon mal was. Und von diesem Kaliber GOAs (Geistes-
wissenschaftler Ohne Abschluß !) wimmelt die grüne Partei, wo soll man denn da eine
Promotion überprüfen !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 15:12 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

diese Liste ließe sich endlos fortschreiben ....

... mit einem ehemaligen Bundesaußenminister ohne Abitur, der jetzt "Unternehmensberater" ist, einer RLP Wirtschaftsministerin (Evelin Lemke), die sich ebenfalls "Unternehmensberaterin" nennt (und bei der man keinerlei Referenzen für erfolgreich beratene Unternehmen nachweisen kann); es wäre daher nicht uninteressant, einen Korrelationsplot zu generieren mit Politikern auf der einen Achse und einem Index von geschützten und ungeschützten Berufsbezeichnungen auf der anderen Achse .... wetten, dass es einen signifikanten Cluster gibt von roten und grünen Politikern, der im Bereich der ungeschützten Berufsbezeichnungen liegt?

Dieses Land wird von einer Bande GOAs (Referenz an Karl Dietrich Naumann!) kujoniert.

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Dr. Michael Menzel

Diese Menschenjagd ist beklemmend,

ABER, nach eingehendem Lesen der veröffentlichten "VroniPlag" Analyse komme ich persönlich zu dem Schluß, daß in dieser Dissertation wesentlich schwerwiegendere Plagiate und sinngemäße, nicht ausgewiesene "Entlehungen" enthalten sind, als es zur Zeit öffentlich geradezu harmlos dargestellt wird.
Die neue Geschichte mit den angeblichen "Eigenplagiaten" ist ein ablenkender Vorgang dessen Bedeutung unangemessen bedeutsam diskutiert wird. Aus letzterem wird schwerlich etwas zu beweisen oder vorzuwerfen sein. Darauf käme es nämlich nun überhaupt nicht mehr an!

Abgesehen davon scheint "VroniPlag" tatsächlich auf dem linken Auge blind zu sein und sich überwiegend konservative Doktoren vorgenommen zu haben. Das hinterläßt bei allem "Erfolg" der Jäger zusätzlich einen schalen Geschmack.

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Hans Edelmann

Verwendung eigener Texte ist kein Plagiat.

Der Autor hat alle Rechte an seinen Texten, soweit er nicht darüber verfügt hat. Es gibt wohl nirgends ein Verbot, dass ein Urheber seinen Text wiederholt verwendet. Eine Aufklärungspflicht des Urhebers, dass sein Text bereits veröffentlicht wurde, wird bei einer Folgeverwendung nur in besonderen Ausnahmefällen anzunehmen sein. Wenn ein Urheber die Verwendung seines bereits erschienenen Textes in seiner Dissertation nicht mit Zitat kenntlich macht, verdient das prinzipiell keinen Vorwurf. Denn der Text stammt ja vom Autor und ist kein Zugriff auf ein fremdes Werk oder fremde Leistung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 16:47 Uhr
Hans-Dieter Krebs

Selbst-Zitat

Als Mitarbeiter einer Lexikonsverlags, der leider nicht mehr besteht, darf ich auf die dort gängige Praxis hinweisen nach dem Motto "Bei XY darf von XY abgeschrieben werden", also auch aus Artikeln, die ich früher verfaßt habe, oder Beiträgen anderer Verfasser. Und ich denke, das Unternehmen von hohem Renommé wußte, was es tat. Ich habe dort aus alten Stichworten (ob von mir oder anderen Verfassern) Texte übernommen, die paßten. Bin ich nun ein für immer gebrandmarkter Haus- oder Selbst-Plagiator?

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Jahrgang 1962, politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

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