Von Stoiber lernen heißt siegen lernen. Oder jedenfalls, wie man nicht noch einmal verliert. Endlich erfahren wir, und das auch noch aus seinem eigenen Munde, warum er vor acht Jahren so knapp an der Kanzlerschaft vorbeisegelte: Weil er auf seine Berater hörte und nicht zu Stefan Raab in die Sendung ging. Dem Kanzlerkandidaten der SPD riet Stoiber jetzt dringend, sich das eine Lehre sein zu lassen.
Denn inzwischen kennt Stoiber den Sender viel besser, für den der Moderator arbeitet, den er so wärmstens empfiehlt. Und was macht Steinbrück? Den größten seiner vielen Fehler, nämlich dem Rat eines mitfühlenden, also selbst schon einmal gescheiterten Kanzlerkandidaten nicht zu folgen. So wird er nie Kanzler.
Schon Schröder hatte seinen Nachfolgern doch ausdrücklich hinterlassen, dass es ohne die Glotze nicht geht; sicher hat er dabei nicht das Philosophische Quartett gemeint. Aber warum macht Stoiber sich eigentlich so große Sorgen um Steinbrück, nicht jedoch um die Kanzlerin, mit der er früher so gerne frühstückte? Vielleicht ist er doch viel listiger, als alle glaubten, seine Berater eingeschlossen.
Schätze mal, es liegt am "Format".
Andreas Buntrock (A.Buntrock)
- 14.02.2013, 17:17 Uhr
Schröder war auch nicht bei Raab
Hans Lutz Oppermann (Roemer2010)
- 13.02.2013, 19:59 Uhr
Steinbrück kann sich immerhin sagen, dass in einer Zeit, in der ein
Papst hinschmeisst und ...
Michael Leh (Michael007)
- 13.02.2013, 19:24 Uhr
Hoffentlich.......
George Gerhardt (Largo71)
- 13.02.2013, 19:19 Uhr
Falsches Spiel
thomas pritzl (gaitox)
- 13.02.2013, 18:27 Uhr