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Verwandtenaffäre Schon gar nicht dem Chef

 ·  Alles und nichts zu wissen war immer eine Spezialität der CSU. Der SPD ist es selten gelungen, ihr daraus einen Strick zu drehen.

Artikel Lesermeinungen (8)
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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 23.05.2013 15:07 Uhr

Wer Arbeitslosigkeit senkt

hat immer recht. Wer möchte schon freiwillig in den Problemkreisen in NRW leben? Wenn die Illusionen hochfliegen, wählt das Prekariat links. Wenn die Dummheit sich gelegt hat, weil die Illusionen verflogen sind, wird wieder das Geld gewählt. Komisch, dass es kaum einer merkt: Der Mittelstand hebt und senkt die Daumen. Damit stehen und fallen Regierungen mit der Arbeitslosenstatistik. Das ist wahre Demokratie. Die Leistungsträger bestimmen --irgendwie-- die Richtung. Man sollte sich mit der Existenz von Eliten endlich abfinden. Irgendwie müssen die Steuern aufgebracht werden, für die nichtzahlenden 60 Prozenz des Volkes. Außer die USt. die jedoch alle bezahlen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2013 06:56 Uhr
Sebastian Kreibig

Nach Ihrer Logik müsste dann die SPD gewählt werden,

Herr Berg, denn deren Agendapolitik hat für die Senkung der Arbeitslosigkeit gesorgt, nebst anderen wirtschaftlichen Vorteilen. Schröder hat den kranken Mann Europas durch mutige Politikn gesund gemacht und nach vorn gebracht, das hat ihn die Kanzlerschaft gekostet und der SPD die Regierungsmehrheit. Von Frau Merkel ist nicht einmal im Ansatz bekannt, dass sie irgendwo einen ähnlichen - riskanten - Wurf getätigt hätte. Sie bleibt schön in der Deckung und wartet ab. Sie vergessen, dass es noch eine weitere Konstante in der Politik gibt: Undankbarkeit.

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bernd ullrich

Kohler nutzt CSU-Affäre, um SPD zu diffamieren.

Das Fehlverhalten der CSU interessiert nicht. Die Kritik durch die SPD ist für BK viel interessanter. Höhnisch stellt er fest: Die SPD könne der CSU daraus keinen Strick drehen. Damit paktiert er mit den Unredlichen, mit den Gaunern. Die CSU wird Stimmen verlieren, auch wenn BK versucht gegenzusteuern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2013 13:39 Uhr
bernd stegmann

Was will "man" an dem aktuellen Politadel noch groß diffamieren? Die demaskieren sich doch in

geradezu grottesker Weise selbst.

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bernd stegmann

Solange "kluge" Wähler darauf reinfallen, macht die CSU in der Wählerverarschung alles richtig.

Muß man, trotz aller Verachtung für die etablierten politischen Parteien und Politiker, neidlos anerkennen.

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Rudi K. Sander

Immer noch und immer wieder ...

... bewährt sich eben in der praktizierten und pragmatischen Politik die Dossier-Masche eines selig-unseligen Polizeiministers, der ungebrochen dreien - wenn nicht gar vier - politischen Machtherren diente: die Rede ist von Fouché, den alle verachteten, den aber keiner der Herren, die an die öffentliche Spritze gelangten, wirklich entbehren konnte. Fouché hatte ausnahmslos über einen Jeden etwas in seinen Akten. Und bei Bedarf wurde davon auch hemmungslos und ohne die geringsten Skrupel Gebrauch gemacht. Das ist selbstverständlich auch heute noch so, sollte aber von keinem ernsthaften Betrachter politischen Urverhaltens maßlos überzogen werden. Ein Politiker ist stilistisch, pragmatisch und semantisch ein allemal fleissiger Komplexitätsreduzierer; Und schaut mensch den Politikern bei ihrer unumgänglichen täglichen Komplexitätsreduktion zu, was sieht dort der Beobachter von Beobachtern: Wer vereinfacht muss Fakten verwirbeln und neue Nebel schaffen. ALLE müssen das, ohne Ausnahme, immer

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Hermann F. Sack

In der Politik gibt es Leute, die nicht einmal mehr wissen, wovon sie nichts wissen oder wussten.

Das ist und war nicht nur in München so, sondern war auch eine Erfahrung mit Bonner Regierungen. Psychologen haben längst nachgewiesen, dass gerade bei Politikern aus einer Verdrängungsphase sehr schnell eine Phase des totalen Vergessens werden kann, die wiederum zu keinerlei Unrechtsbewusstsein führt.

Das hat nicht in jedem Fall etwas mit dem Prinzip "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s gänzlich ungeniert.", auch nicht mit der "Auto-Immunität" eines Franz-Josef Strauss zu tun. Es scheint eine höchst menschliche Reaktion der Psyche auf Schocks oder Bedrohungen von Außen zu sein.

In der Politik und im öffentlichen Leben gibt es für Fehlverhalten - manchmal meint man fast leider! - kein Pardon. Allerdings weiß jeder, der in die Politik geht, welchen Anforderungen und Gefahren er sich aussetzt. Er muss rechtzeitig lernen, damit umzugehen und die Spielregeln einzuhalten.

So genannte politische Strippenzieher - oft auch etwas intelligenter - haben es in der Regel sehr viel einfacher

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Johannes Schmidt

Das sagt mehr aus ...

... über die Medien, sowie die Selbstherrlich- und Veranwortungslosigkeit der politisch Dassagenhabenden als über die SPD.

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22.05.2013, 16:59 Uhr

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