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Vergewaltigte Studentin gestorben Wut und Trauer in Indien

 ·  Zwölf Tage nach einer brutalen Vergewaltigung ist eine 23 Jahre alte Inderin an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die sechs Täter sind jetzt des Mordes angeklagt worden. Die Tat hat in Indien eine heftige Debatte um sexuelle Gewalt und massive Proteste ausgelöst.

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Lukas Branach

Natürlich sind Frauen in Indien sicher!

Das momentane Indien-Bashing hierzulande kann und will ich nicht akzeptieren. Da werden z.B. einfach Opferzahlen verföffentlicht ohne gleichzeitig mitzuteilen, daß in Indien 1.5 Milliarden Menschen leben. Wie ist da das Verhältnis zu Deutschland? Wahrscheinlich wären hierzulande viele erschrocken, wenn mal Jemand das veröffentlichen würde.

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Dirk  Lehmann

interessant ist..

dass der ebenfalls wohl angegriffene und vermutlich schwerverletzte Freund praktisch unerwähnt bleibt.

Solche abartigen verbrechen geschehen jeden Tag auf der welt und mancherorts werden sogar anschliessend die glücklicherweise überlebenden OPFER auch noch von der Gesellschaft gesteinigt oder aus dem FAmilienclan ausgestoßen. Mancherorts werden sogar Homosexuelle, die einvernehmlich sex haben oder sich einfach nur öffentlich zeigen, öffentlich enthauptet oder aufgehangen.

In SAudi-Arabien und so manchen anderen arabischen Ländern ist es "normal" , dass die völlig rechtlosen indischen und PAkistanischen Arbeitskräfte zum sex gezwungen und anderenfalls vergewaltigt werden.

Und Denjenigen, die sich jetzt als deutsche erhaben fühlen, sei die Frage gestellt,:

WARUM liefert unsere Regierung solchen extermen Staaten wie bspw. Saudi Arabien und anderen Golfstaaten jede menge anderer islamistischer Diktaturen dorthin Waffensysteme, mit denen demokratische Bewegungen unterdrückt werden???

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Bea Meister

@ Herrn Mora

Ihre Aussage, dass „in der Schweiz noch bei Gewaltanwendung des Mannes in der Ehe von der Polizei darauf verwiesen wird, dass dies Privatsache sei“, kann ich nicht unwidersprochen durchgehen lassen, die Schweiz ist nicht Indien. Frauen erhalten Unterstützung und können sich zur Polizei begleiten lassen. Es gibt genügend Rechtanwälte und Rechtsanwältinnen, für die solche Fälle ein „gefundenes Fressen“ sind, und es gibt unentgeltliche Rechtsberatung, -hilfe und –Prozessführung. Leider kehren viele Frauen nach einem Aufenthalt im Frauenhaus zu ihren Peinigern zurück.

Auch wenn bei uns nicht alles so ist, wie man es sich wünscht - es ist niederträchtig gegenüber dieser bedauernswerten Frau, das grausame Verbrechen, das seinesgleichen hoffentlich nie wieder findet, und ihre furchtbaren Leiden und Schmerzen mit den Zuständen in der Schweiz zu vergleichen und dazu zu benützen, Stimmung gegen unser Land zu machen, weil das zurzeit gerade „in“ ist. Schämen Sie sich!

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Wolf Doleys

Wenn die individuellen Grundrechte keine Verankerung in der Kultur besitzen, wiegt die Regierungsfor

Indien ist das Weltzentrum der Kinderarbeit – fünfjährige Kinder werden an Menschenhändler verkauft, zur Arbeit gezwungen, missbraucht und geschlagen. Das neue Gesetz würde jede Arbeit von Kindern unter 14 Jahren verbieten und Stipendien für arme Familien bereitstellen, damit deren Kinder weiterhin zur Schule gehen können. Doch die Parlamentsmitglieder haben es von der Tagesordnung genommen. Aber ohne die Überwindung der Kastenordnung und den Schutz der Individualrechte durch ein effektives Rechtssystem wird jedes Gesetz an seine Grenzen stoßen.
Wenn die individuellen Grundrechte keine Verankerung in der Kultur besitzen, wiegt die Regierungsform der Demokratie nicht sehr viel.

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Wolfgang Krug

Was sich doch alles Demokratie nennen darf.

Wenn Indien eine Demokratie ist, dann kann man nur staunen, für welches Ausmass an Rechtlosigkeit, Ungleichheit und geduldeter Kriminalität der Begriff Demokratie reklamiert werden kann. Man sollte zur Begründung solcher Zustände auch nicht die Feinheiten der Religion oder der Tradition bemühen, wo es sich um einen einfachen, altbekannten Tatbestand handelt: die Unlust der Mächtigen, anderen die gleichen Rechte wie sich selbst einzuräumen. Dass religiöse Vorwände zur Zementierung solcher Privilegien immer sehr hilfreich waren, ist auch keine neue Erkenntnis. Es wäre jedenfalls angezeigt, einmal in Indien nach den Menschenrechten zu sehen und sie nicht immer nur bei den üblichen Verdächtigen zu vermissen.

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Christoph Mueller

Frauenfeindliches Indien ?

Vor ein paar Monaten konnte man im SPIEGEL unter der Überschrift "Indien verbietet Teenagern Sex" lesen, dass in Indien ein neues Gesetz erlassen wurde, wonach Sexualkontakte zwischen Jugendlichen unter 18 Jahren in Zukunft strafbar sind. Finden sie dennoch statt, macht sich der betreffende Junge der Vergewaltigung strafbar und wird mit mindestens 7 Jahren Haft bestraft, auch wenn der Kontakt im beiderseitigen Einvernehmen und auf gemeinsamen Wunsch erfolgte. Das beteiligte Mädchen bleibt hingegen straffrei. Neben der offensichtlichen Realitätsferne dieses Gesetzes empfinde ich die Ungleichbehandlung von Jungen und Mädchen in Indien als unglaubliche Ungerechtigkeit, aber unsere Fernsehsender und Zeitungen berichten (mit Ausnahme des einen Artikels im SPIEGEL) darüber kein Wort. Wieso wird hiergegen nicht auch protestiert ? Anscheinend lassen sich mit derartigen unglaublichen Ungerechtigkeiten (wenn sie Männer treffen) keine Stimmungen mobilisieren, schon gar nicht in Deutschland.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 16:28 Uhr
Christoph Mueller

Unerträgliche Verharmlosung

"Das gegen ein nicht ganz nachvollziehbares Gesetz nicht protestiert wird"

Ein "nicht ganz nachvollziehbares" Gesetz ? Was für eine ungeheuerliche Verharmlosung, wenn man sich vor Augen hält, in welchem Ausmaß (7 Jahre Gefängnis, mindestens) hier Millionen indische Jungen für etwas kriminalisiert werden, was im Westen inzwischen wohl als Normalität zu betrachten ist. Und wohlgemerkt nur die Jungen - die Mädchen sind in keinster Weise von irgendwelchen Sanktionen betroffen. Wenn man dann noch erfährt, dass dieses unsägliche Gesetz mit auf der Druck des indischen Frauenministeriums eingeführt worden ist, kann einen schon die kalte Wut packen. Und hierzulande schweigen die Medien dazu, das ist der eigentliche Skandal. Wie kann man so etwas auch noch verharmlosen ??

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Burkard Friebel

Frauenfeindliches Indien?

Was.soll das Gegenrechnen? - Das gegen ein nicht ganz nachvollziehbares Gesetz nicht protestiert wird, rechtfertigt ja wohl nicht eine Vergewaltigung!?
"Männer" die so etwas tun, müssen zur Verantwortung gezogen und bestraft werden! - oder etwa nicht "Herr" Müller?

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Wolfgang Hebold (hebold) - 29.12.2012 13:27 Uhr

@Meier Fremdschämen

Werter Herr Meier,

es stört Sie also, dass man sich als Mann bei diesem Verbrechen schämt? Um das zunächst zu klären: Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie sich schämen. Sie können sich Ihre Anti-Betroffenheits-Pose also sparen. Sie ist einfach fehl am Platz bzw. Sie haben den politischen Kern der Anti-Betroffenheit nicht verstanden. Wieso ich mich für alle Verbrechen von Männern schämen soll, ist mir dann überdies ein Rätsel. Denn es geht natürlich um diese originär männlichen Verbrechen, die wie selbstverständlich zum Alltag gehören. Nehmen Sie nur dieses Forum: Knapp 40 Beiträge sind gemeldet freigeschaltet worden. Und nun stellen Sie sich bitte vor, wie voll diese Beitragskiste wäre, wenn in den USA ein Schwarzer auf ähnlich bestialische Weise ermordet worden wäre. Na? Also: Achten Sie einfach darauf, welche Schlagworte Sie wo einsetzen.

Wolfgang Hebold

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Wolfgang Hebold (hebold) - 29.12.2012 13:14 Uhr

@Mora Dieses Verbrechen...

Werter Herr Mora,

hat nicht nur nicht nichts, sondern sogar sehr viel mit Religion zu tun. Denn offenbar ist diese eine Gewalttat nur die Spitze des Eisbergs. Und wenn es im Koran heißt, die Frau solle sich ihrem Mann hingeben, auch wenn sie mal nicht wolle; wenn laut Scharia vor Gericht die Aussage eines Mannes die von vier Frauen aufwiegt; wenn die katholische Kirche Frauen nach wie vor als höchste Vertreter Gottes auf Erden nicht erträgt; wenn männliche orthodoxe Juden den Anblick von Frauen nicht ertragen - was glauben Sie denn wohl, was das anderes ist als religiös begründete Verachtung für die weibliche Hälfte der Menschheit? Von dort ist es nicht weit zu diesem unsäglichen Mord. In Saudi Arabien werden die einheimischen Frauen wie das eigene Vieh und die ostasiatischen Hausangestellten wie der letzte Dreck behandelt. Und Saudi Arabien ist nun definitiv moslemisch. Dass oftmals Frauen dieses religiöse Recht besonders vehement vertreten, macht die Sache rund.

Wolfgang Hebold

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 16:15 Uhr
Martin Wehlan
Martin Wehlan (wehlan) - 29.12.2012 16:15 Uhr

Wirklich Religion ?

Welcher Religion würden Sie denn, Herr Hebold, die Vergewaltigungen durch die Rote Armee 1945 zuschreiben ? Im Sozialismus gab es ja (theoretisch) keine Unterdrückung von Frauen.

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Wolfgang Hebold (hebold) - 29.12.2012 15:43 Uhr

@Daum Argumente?

Werter Herr Daum,

dass die monotheistischen Religionen, insbesondere der Islam, nicht sonderlich frauenfreundlich sind, ist nun wahrlich keine Sensation mehr. Beispiele habe ich genannt. Nun warte ich auf Argumente von Ihnen. Statt Billigpolemik.

Wolfgang Hebold

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Itzhak Levinski
Itzhak Levinski (mohel) - 29.12.2012 15:20 Uhr

"wenn männliche orthodoxe Juden den Anblick von Frauen nicht ertragen"

Wenn Frauen auf mich blicken würden!!!!

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Peter Slater

"Herr Bert Reb" was für ein schamloser und selbstgerechter Kommentar, denn Sie ...

... dahin geschmiert haben und zu ihrer sccheinheiligen Welt erübrigt sich jeder weitere Kommentar, nur wusste ich allzu gern, was ihre Frau und ihre Tochter über so ein Kommentar denken x

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Hans Lutz Oppermann

die ganze Wahrheit sollte auf den Tisch kommen

ich hoffe die FAZ Redaktion veröffentlich den abschließenden Bericht über die grausame Misshandlung der Studentin, wie schockierende das auch immer sein mag.

Sowie in aller Breite über die Motive des Amokschützen von Newtown berichtet wurde, sollte die FAZ jetzt auch über das Opfer und die Täter Bericht erstatten. Die ganze grausame Geschichte muss auf den Tisch. was hat diese Frau erleiden müssen? Wir können und dürfen die Augen davor nicht verschließen, wenn wir die sexualisierte Gewalt, ohne wenn und aber, weltweit ächten wollen.

Es wird den letzten schlafenden Hund aus seiner Ecke treiben und erkennen lassen, dass wir alle so etwas in einer Weltgemeinschaft nicht dulden dürfen. Die 6 Männer gehören vor den internationalen Gerichtshof. Genug ist genug, es muss einmal Schluss sein mit dieser Menschen verachtenden Gewalt gegen Frauen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 18:19 Uhr
Ilona Landgraf

Zivilcourage?

Welche Art Bus war denn das, in dem man eine Frau eine Stunde lang vergewaltigt und keiner schreitet ein? Es kann doch nicht sein, dass mein so lange unbehelligt herumkutschiert wird! Was war denn mit dem Busfahrer?

Zum Glück protestieren die indischen Frauen! Und niemand wagte bislang, diese Marter als "Karma" zu bezeichnen.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 29.12.2012 14:00 Uhr

Gut formuliert --

scheinbar geht man den klinischen Symptomen und dem abschliessenden klinischem Befund aus dem Wege, in dem gesamten deutschen Pressewesen übrigens.

Zur Erinnerung, die arme Frau ist mit zerfetztem Darm nach Singapur geflogen worden, laut einem frühen Radiokommentar.

zum Grusse

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Bea Meister

In einem bemerkenswerten Artikel in der Zeitung

„India Today“ möchte der Bollywood Schauspieler Farhan Akhtar einige Antworten von der Regierung und räumt auch eine Mitschuld der Film-Industrie ein. (Delhi gangrape case Farhan Akhtar seeks answers from the govt)

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gert kock
gert kock (gertKo) - 29.12.2012 12:39 Uhr

Diese absolute grauseme Tat dazu zu missbrauchen, seine eigenen kruden Weltanschauungen und

Aufhetzereien zu transportieren und in diesem Thread hier zu verbreiten finde ich unsäglich schändlich. Und schlimm wieviele darauf reinfallen.

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Miguel Torres

Indien ein Land

wo die Kühe heilig sind, aber die Frauen nichts wert.Schwangere Frauen werden zum Schwangerschaftsabbruch gedrängt (gezwungen) weil sie ein Mädchen erwarten.
In Mumbai wo für rund 100 Rupien umgerechnet (1,60 Euro) die Freier für ihre Befriedigung bezahlen.
Befriedigung beinhaltet Frieden, opfern sich die Frauen bzw. Kinder(Kinderprostitution) nicht, gibt es keinen.
In Ländern wie Indien wo die Einwohnerzahl über 1 Milliarde Menschen beträgt und die Armut für uns Europäer kaum vorstellbar ist ca. 50 Millionen Inder wohnen in Slums, kommt es in der Öffentlichkeit zu solch nicht seltenen übergriffen.
Man kann sich nur Wünschen das die Frauenrechte durch Proteste, wenn auch gewaltsam gestärkt werden.
In Indien muss sich diesbezüglich etwas dringend ändern, nur scheint die indische Politik interessenlos.
Von einer Sonia Gandhi erwartet man mehr als nur ein Wortloses Blitzlicht und Kameragetue.
Die verstorbene war doch Studentin, also in der Kaste wohl nicht ganz so rangniedrig.

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Dr. Christian Jäger

Sehr traurig und verdammungswürdig...

...aber jetzt auch noch Solidarität mit Indern bzw. Inderinnen? Ich denke, das sollten wir schon den Indern überlassen, dieses Problem zu lösen. Auch in einer "one world" sind wir nicht für alles zuständig. Echte Betroffenheit hat Grenzen.

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Peter Gorski

Diesen völlig entarteten, grausamen Sexualmord nun alleine religiösen, kulturellen und

gesellschaftlichen Zuständen in Indien anzulasten, greift doch zu kurz!
Wäre bei uns nicht möglich?
Leider falsch, denn viele in die Prostitution verschleppte, gequälte und getötete Frauen in D. geben da ein anderes Beispiel!
Sollte man anlässlich dieses Falles besser pietätvoll schweigen oder den Finger in die offene Wunde legen?
Ich finde wir Männer müssen aufhören uns Fremdzuschämen und uns Kopfschüttelnd abzuwenden. Dies ist ein Männerthema und bei vielen von uns Männern steht die Sozialisierung anscheinend schnell auf wackeligen Füssen!
Das fängt bei häuslicher Gewalt an und geht über den Gang zu Prostituierten die nicht *nein* sagen können bis zu vielen aktenkundigen Fremdvergewaltigungen!
Nur eine offene gesellschaftliche Auseinandersetzung führt zu Strategien zur Prävention und Vermeidung von solchen Taten.
Und am schlimmsten finde ich anlässlich solcher Fälle darauf hinzuweisen, dass auch Frauen Gewalt ausüben können.
Ja, können sie, aber was hat das mit uns zu tun?

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 29.12.2012 11:00 Uhr

Ein abscheuliches Verbrechen in einer 1,2 Milliarden Menschen Demokratie. "Wicked India"?

Indien darf die fleißigste Nation im Zuge der Globalisierung genannt werden.Eine der wirklich letzten verbleibenden antiken Kulturen mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren - gerät aus den Fugen?

Reisen in den Subkontinent sind nicht nur Zeitreisen sondern auch Reisen in eine andere Zeit.Ob die Hindus schlechtere oder bessere Menschen sind, die diese Gesellschaft prägen,kann man nicht sagen - sie sterben jedenfalls alle früher als wir. Kriminalität ist,wenn man nach Südamerika schaut nicht das Problem dieser Gesellschaft.Die Wissensgesellschaft eleminiert landwirtschaftliche Großfamilienträume und führte,wie auch in China zu Abtreibungen weiblicher Föten.

Mumbai ist deswegen bei weltoffenheit nahezu frauenfreie Zone und junge Chinesen kaufen Bräute in Laos und Miramar.Nur in Deli gibt die Jugend sich bei landesweiten Pornografieverbot dem Trieb hin und vergewaltigt eine junge Frau im Bus und lößt damit eine peinliche Debatte aus - zu der wir als "Weltbürger nichts zu melden haben

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Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 29.12.2012 10:10 Uhr

Gruppenvergewaltigungen gibt es Deutschland auch - kein Aufschrei und geringe Strafen

Beispiele: Gruppenvergewaltigung in einer Wormser Tiefgarage, Gruppenvergewaltigung einer 13 Jährigen in Paderborn (Täter bekommen Sozialstunden! Frau bringt sich um).
Im Buch von Frau Heisig sind auch noch Beispiele. Mit ein wenig googlen findet man ausreichend Abscheulichkeiten in D!
Leider muss man sagen, dass diese Taten oft von Menschen aus anderen Kulturkreisen verübt werden, wo Frauen wenig Wert sind.
Die Gesetzgebung und die Richter müssen auch in D was tun!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 12:23 Uhr
Valeska Bo
Valeska Bo (VaBo) - 29.12.2012 12:23 Uhr

Welche unlautere Zwecke, Frau Müller?

Auch in unserem Land wird brutalst vergewaltigt, auch in unserem Land bekommen die Täter zu oft Bewährung. Auch die Menschen in Indien protestieren nicht nur aus Mitgefühl für das Opfer, sondern auch aus Angst um ihren eigenen Körper.

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An ihrem Verhalten gegenüber sozial Schwächeren zeigt sich das wahre Gesicht der Gesellschaften.

Auch in Europa darf in diesen Spiegel geschaut werden.

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Wolfgang Hebold (hebold) - 29.12.2012 09:28 Uhr

@Reb Feminine Selbstgerechtigkeit

Werter Herr Reb,

Ihre Aufrechnung des Todes der jungen Inderin gegen Abtreibung zeigt schon an sich einen moralischen Abgrund. Denn Gegenrechnen darf man hier wohl nur, wenn das eine mit dem anderen etwas zu hätte. Wenn also Abtreibung eine Reaktion auf zB. eine Vergewaltigung wäre. Was sie offenbar nicht ist.

Aber Ihr ganzer Unsinn lässt sich immanent zerlegen: Es sind nämlich vor allem Mädchen, die gezielt abgetrieben werden. Noch die von Ihnen als Mord beklagten Abtreibungen belegen das, was Sie leugnen möchten: Sexistische Gewalt von Männern.

Wolfgang Hebold

P.S.

Von der höheren Moral der Frauen redet übrigens schon seit 3 Jahrzehnten keine Feministin mehr. Dieser Blödinn wird allenfalls von den Erzengeln der katholischen Kirche verbreitet in ihrem Marienbild, diesem Urbild weiblicher Unschuld.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 12:08 Uhr
Itzhak Levinski
Itzhak Levinski (mohel) - 29.12.2012 12:08 Uhr

Sie haben völlig Recht, die katholische Kirche verbreitet Blödsinn!

Danke, Herr Hebold, für Ihre Aufklärung.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 29.12.2012 08:58 Uhr

Der Buddhismus ist in Indien doch fast schon eine Staatsreligion ,,,

Wie lassen sich die äußerst rohen und kriminellen Sitten damit in Einklang bringen? Mit dem Eintritt in das Nirvana wird das so jedenfalls nichts!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 16:53 Uhr
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 29.12.2012 16:53 Uhr

Noch ne Belehrung

Der Hinduismus und die Gesellschaft in Indien führt im Vergleich zum Glauben in Latainamerika zu weniger Kriminalität. Sie können bei 1,2 Milliarden Menschen garantiert davon ausgehen, das es Pädophile Kindermörder und Vergewaltiger gibt.

Wenn sie dort "Gott bewahre" mal ein paar Tage sind - würde ihnen trotz Kastensystem der neidlose Gesellschaftliche Umgang auffallen. In Mumbai könnten Sie mit einem Ferrari anders als in der Bronx an der der Straße neben einer Kuh Parken, ohne das jemand bitterarmes den Wagen stiehlt. Zwar kann es als üble Ursache des Maharadscha-Kult gesehen werden. Die Einschätzung das es dort genauso Kriminell, wie in Deutschland oder dem Rest der Welt zugeht ist falsch, dort ist man sogar noch hilfsbereiter und weniger krimineller als hier.

Die Vergewaltigung hat aber Ursache in dieser Frauenmangelgesellschaft. Und das die Täter nicht geglaubt haben erwischt zu werden - aber das ist ohne jedes aber ein feiges Verbrechen

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 29.12.2012 14:06 Uhr

Danke an die Herren Worch, Klocke und Delmen

Danke für die "Belehrungen". Man kann ja nicht alles bis in Kleinste genau wissen.
Guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

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Martin Worch

Der Buddhismus

ist vom Denken her die Weltreligion, in der Gewalt gegen andere nie eine Option ist. Frauen haben z.B. in Thailand einen ganz anderen Stellenwert in der Gesellschaft als in Indien. Also bitte nicht verwechseln.
Vom Stellenwert der Frauen im Christentum, speziell in der katholischen Variante fange ich jetzt besser nicht an.

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Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 29.12.2012 10:15 Uhr

Falsch - Hinduismus und Islam sind die prägenden Religionen

Buddhisten waren nie in der Mehrheit. Mit der Eroberung durch muslimische Armeen und der Zerstörung aller Kloster und Bibliotheken im Mittelalter ging der Buddhismus in Indien fast zuende. (Und floh Richtung Tibet, wo das Erbe fortgesetzt wird)
Insofern ist es sehr unwahrscheinlich, dass hier Buddhisten beteiligt sind. Aber nicht unmöglich.

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Horst Delmen

Da sind Sie falsch informiert ...

Buddhismus gibt es in Indien kaum. Hinduismus ist die am weitesten verbreitete Religion.

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28.12.2012, 23:02 Uhr

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