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Vereinigte Staaten Rumsfeld muss ohne Propagandakrieg auskommen

26.02.2002 ·  Das umstrittene "Büro für Strategische Information" im US-Verteidigungsministerium wird geschlossen.

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Das neue "Büro für Strategische Information" im US-Verteidigungsministerium, das Journalisten möglicherweise auch mit Falschinformationen versorgen könnte, wird geschlossen.

Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte am Dienstag in Washington, auch wenn die Kritik unberechtigt sei, habe das Büro derartig Schaden genommen, dass es nicht effektiv funktionieren könne.

Um die nach den Anschlägen vom 11. September geschaffene Einrichtung war eine heftige Kontroverse entbrannt, nachdem die „New York Times“ berichtet hatte, das Amt wolle Auslandsmedien möglicherweise gezielt mit Falschmeldungen füttern, um negativer Berichterstattung über die USA entgegenzutreten.

Rumsfeld nannte diese Darstellung vor Journalisten „völlig daneben“. Nach seinen Worten ist die Einrichtung jedoch durch die negativen Schlagzeilen so irreparabel beschädigt worden, dass sie nicht effektiv arbeiten könne. „So wird sie also geschlossen.“ Präsident George W. Bush hatte am Montag auf Fragen, ob er Rumsfeld zu einer Schließung aufgefordert habe, geantwortet: „Ich brauchte es ihm nicht mal zu sagen. Er weiß, wie ich darüber denke.“

Rumsfeld erklärt, weder er noch sein Ministerium hätten die Absicht, Lügen zu verbreiten. Desinformationen, die für den Feind im Kampf gedacht seien, dürfe man nicht mit der täglichen Information der Öffentlichkeit verwechseln.

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