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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Vereinigte Staaten Oberster Gerichtshof für Gleichstellung der Homo-Ehe

 ·  Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat ein umstrittenes Bundesgesetz gegen die Homo-Ehe gekippt. Es verstoße gegen das Gleichheitsgebot, die Ehe ausschließlich als Bund zwischen Mann und Frau zu definieren. Präsident Obama spricht in einer ersten Reaktion von einem „historischen Schritt“.

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Mo Petruchio
Mo Petruchio (MoPetru) - 28.06.2013 14:10 Uhr

Logik?

Gemeinschaften von zwei Männern oder zwei Frauen in den Rang einer Ehe zu erheben ist nach bekannter Argumentation unlogisch, denn es handelt sich hier mitnichten um die Aufhebung einer Diskriminierung, denn Homosexualität ist ja nicht illegal. Es handelt sich hier lediglich um eine zusätzliche spezielle willkürliche positive Diskriminierung zweier weiterer spezieller Lebensgemeinschaften. Der wunderbare Schriftsteller Ludwig Renn lebte in einer bis zum Tode treuen Drei-Mann-Lebensgemeinschaft, alle drei verewigten auf einem gemeinsamen Grabstein. Mit welcher Begründung will man also einer solchen Drei-Mann Gemeinschaft den Eherang mit allen Rechten und Pflichten verweigern? Mit welcher Begründung allen möglichen anderen lebensgemeinschaftlichen Kombinationen?
Alle diese heute legal lebaren Kombinationen sind auch in 1Mio J. nicht gesetzlich regelbar. Also was hier in der westlichen Welt getrieben wird ist nichts weiter als gutgemeinter, schlechtgemachter Ehekitsch.

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Malte Marquardt

Ich verstehe die progressiven Mensch_Innen nicht.

Warum bedeutet die "Ehe" denen etwas?

Brauchen die so ein Relikt überkommener bürgerlicher Gesellschaften?

Sinnentleerte bürgerliche Riten und Bräuche?

Das ist mir alles ein Rätsel. Und erscheint mir reaktionär.

Die, welche Kinder produzieren können, haben diese in die Kita abzugeben, und sich "Selbstzuverwirklichen" bzw. "Karriere" zu machen.

Das betrifft Homos und Queers und Transen genauso wie Heten.

Wen interressiert ob ihr "Heiratet" oder sonst was.

Irgendwelche überkommenen Bevorteilungen müssen sowieso abgeschaft werden.

Erbe und Pflege obliegt auch dem Staat.

Für die Kinder gibts Kitas für die Alten Altenheime.

Ihr braucht da keine familiären Bezugspersonen.

Eine gut ausgebildte Fachkraft ist da viel besser.

Ich finde man sollte verbieten, das Alte von Familienangehörigen betreut werden oder übermäßig Kontakt zu denen haben, man sieht ja was passiert.

Sich da in irgendeine gestrige, kleinbürgerliche Kuschelecke zurückziehen zu wollen, ist doch wohl das Letzte.

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Jochen Scharf

Warum sind manche Christen - obwohl erlöst - derart unentspannt?

Warum sind die meisten Leute hier, die sich auf den christlichen Glauben berufen, eigentlich so unentspannt?
Als Christ wähnt man sich doch erlöst und als Erlöster gelangt man ohnehin, nach ein paar Jahren in diesem irdischen Jammertal, zu den himmlichen Heerscharen.
Würde ich mich - wäre ich Christ - für erlöst halten, dann wäre ich wohl deutlich gelassener in der Beurteilung juristischer Konstrukte wie beispielsweise der Zivilehe und würde keinesfalls randalierend durch Paris ziehen, nur weil mir irgendwelche Gesetze, die mich überhaupt nicht betreffen, nicht passen.
Ja, ich wäre überhaupt viel entspannter und gelassener, frei nach der Devise -leben und leben lassen - da der Schöpfer des Universums mir zur Seite stünde, um mich irgendwann einmal mit einem wohlwollenden Augenzwinkern zu sich zu rufen...

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Cornelia Mertens
Cornelia Mertens (cmert) - 27.06.2013 14:44 Uhr

Kinder

Es gibt genug heterosexuelle Paare, die keine Kinder bekommen können, da macht der Gesetzgeber auch keinen Unterschied. Und es gibt genug homosexuelle Paare, die zB adoptierte Kinder grossziehen. Also sollte die rechtliche Unterscheidung doch lieber daran fest gemacht werden, ob in der Beziehung Kinder aufwachsen oder nicht. Wäre ich absolut dafür - Ehegattensplitting wie in Deutschland für kinderlose Ehen finde ich ungerecht und kontraproduktiv (aber darum geht es ja hier nicht)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 20:53 Uhr
Malte Marquardt

Ich bin für die Bertelsmann Ganztageskita

daher verstehe ich Ehegattensplitting ohnehin nicht.

Kinder gehören ab Geburt - also auch die von Homosexuellen und Queer und Trans - in die Obhut staatlicher Fachkräft_Innen.

Also die öko-soziale Massenkindhaltung, - das ist sozial- und gendergerecht, nachhaltig, frühkindbildungsmäßig top - und ökologisch.

Das muß natürlich gen- und atomfrei ablaufen. Und interkulturell. Und auf Inklusion muß natürlich auch geachtet werden.

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leopold mansk

Geehrte Frau Mertens ,

...Schwule werden bei uns nicht diskriminiert, sie haben sich alle Rechte, einschliesslich steuerlicher Vorteile, erstritten, wodurch meiner Ansicht nach – wenn es sich um männliche Paare handelt – diese gegenüber anderen Paaren bevorzugt werden.

Denn es ist mittlerweile eine traurige Tatsache, dass Frauen in gebärfähigem Alter in vielen Berufen keine Chance haben, eine Festanstellung zu erreichen, weil die Betriebe sich Schwangere angeblich nicht leisten können/wollen.
Aber wie dem auch sei.

Wenn ich mich unter dem inflationär verwendeten Begriff Ehe nicht mehr wohlfühle, möchte ich auch nicht diskriminiert werden.

Auf die Idee wäre selbst ich nicht gekommen, Herr Schwarze. Aber Danke.


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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 14:16 Uhr
Monika Müller

Wieso Frau Mertens,

können Senioren keine Kinder mehr bekommen? Luis Trenker wurde 97 Jahre alt. So unglaublich es ist, kurz vor seinem Tod wurde er sogar noch einmal Vater.

Ich verstehe nicht, warum UNGLEICHES GLEICH gemacht werden soll. Homosexuelle können sich nicht reproduzieren, selbst wenn sie wollten. Das macht einen erheblichen Unterschied zu Heterosexuellen aus. Homosexuell und Heterosexuell ist definitiv VERSCHIEDEN, man schreibt es schon mal anders und es ist auch sonst anders. Sie können nicht ein Fahrrad zum Auto erklären - es sind zwei unterschiedliche Dinge.

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Cornelia Mertens
Cornelia Mertens (cmert) - 27.06.2013 13:23 Uhr

erfreulich,

wenn Homosexuelle sich alle Rechte erstritten haben. Männliche Paare werden im übrigen auch nicht stärker bevorzugt, als zum Beispiel Senioren, die heiraten, die alle steuerlichen und rechtlichen Vorteile mitnehmen und die offensichtlich auch keine Kinder bekommen können - regt sich doch auch niemand auf, obwohl es davon wahrscheinlich wesentlich mehr gibt.

Traurig wenn es in Deutschland wirklich so ist, dass Frauen in vielen Berufen keine Chance auf Festanstellung haben (ich bezweifle das etwas, ich arbeite selbst in einem eher typischen Männerberuf und hatte in dem Bezug keine Probleme), aber wenn, wäre das weder die Schuld von Homosexuellen noch der Homo-ehe, und hat damit nichts zu tun.

Im übrigen mag es ja auch gerne so sein, dass sie ihre Beziehung nicht mehr unter den Begriff Ehe stellen wollen, aber wer diskriminiert sie denn deswegen? Ihnen werden doch keine Rechte verwehrt.

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Hermann-Josef Breuer

Auch »Homophobie« ist nichts als ein linker Kampfbegriff!

Eine Phobie ist eine (in der Regel unbegründete) Furcht vor etwas. Ich aber kenne keinen echten deutschen Mann, der Homosexuelle fürchtet. Ich sehe auch keinen Grund dazu.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2013 14:40 Uhr
Daniel Grün

Unsinn @Dankert

Die Täter werden nicht aus dem rechten Lager sein, sondern aus dem Lager was von Linken, grünen, Frauen und Schwulen besonders gehätschelt und hoffiert wird.

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Malte Marquardt

Nun ja

es heist ja auch "Antisemitismus" und nicht "Semitophobie".

Arachnophobe greifen Spinnen z.B. nicht an.

Homophobie bedeutet "Gleichenangst" oder Angst vor gleichen?

Merkwürdiger Begriff.

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Monika Müller

Frau Dankert, wird man von jemandem verprügelt, der Angst vor einem hat?

Normalerweise ist bei Angst immer Flucht die Konsequenz - schon im Tierreich - nicht aber Angriff / Schlägerei.

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Peter Gorski

Homophobe haben ein merkwürdiges Menschenbild über Schwule und Lesben!

Ich selbst bin hetero, verheiratet und haben einen erwachsenen Sohn aus erster Ehe!
In meinem erweiterten Bekanntenkreis kenne ich 10 homosexuelle Männer und 2 Frauen.
Alles sind sie gebildete, kultivierte und weltoffene Menschen in *besseren Berufen*.
Ärzte, Ingenieure, Anwälte, Filmcutter, Redakteure und Gastronomie!
Keiner dieser Menschen ist verhaltensaufällig schwul oder entspricht sonstwie irgendwelchen negativen Klischees!
Ich wüsste meinen Sohn, auch wenn sich dies durch seine Volljährigkeit nicht mehr stellt, bei diesen Menschen in guten Händen!
Besser behütet und gebildet als durch Menschen, die Nächstenliebe reduziert sehen auf Menschen gleicher Rasse, Religions oder Staatszugehörigkeit oder sexueller Ausrichtung!
Bigottische und scheinheilige Menschen die gerne mit dem Finger auf andere zeigen und sich weigern ihre eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren!
Solche Diskussionen zeigen die Bedeutung unsere säkulare, demokratische Gesellschaft zu verteidigen und fortzuführen!

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 21:45 Uhr
Robert Hamacher

"Wilde Lebenspartnerschaften" ???


Gibt' s die denn ? Oder meinen Sie etwas anderes, was von vornherein nicht auf Lebenszeit angelegt ist, also auch nicht so umschrieben werden sollte ?? ;)

Der Zensus bietet diese Zahlen der homosexuellen " Lebensgemeinschaften " , die sich selbst genau als solche empfinden und definieren. Vielleicht argumentieren Sie mit ner Dunkelziffer? Meinetwegen verdoppeln oder verdreifachen Sie! Macht den Brei auch nicht fett. ;)

Die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften ist eine seit mehr als 10 Jahren aufaddierte Zahl. Wieviele davon schon nicht mehr existieren, kann ich Ihnen nicht sagen. Ich tippe mal locker auf 30%-50%. Selbst die aufaddierte Zahl ist nur eine kleine Teilmenge der offiziellen Zensuszahlen; mit womöglicher Dunkelziffer noch verschwindender.
Besser könnte ein Desinteresse nicht dokumentiert sein.
Alles Hobby einer kleinen aber lautstarken und lobbykräftigen Gruppe in einer Minorität. ;)

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Steffen Ritter

...

Woher wollen Sie denn die Zahl der "wilden Lebenspartnerschaften" kennen?
Und wer hat wann welche Schätzung veröffentlicht, nach wievielen Jahren es wieviele eLP geben wird?

Aber die Gegenfrage: wenn Sie die Wahl hätten, ob sie eine verschiedengeschlechtliche Ehe eingehen oder eine verschiedengeschlechtliche eLP (ja, ist rechtlich nicht möglich, aber nehmen wir es mal an) in der bisherigen Form ohne Splitting aber dafür mit Adoptionsrecht aber natürlich nur als "Single", wie würden Sie sich entscheiden?

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Robert Hamacher

Sorry ... @ Ritter .. NICHT @ Lieber

o.w.K.

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Robert Hamacher

@ Lieber - Ein nachgeschobenes Beliebigkeitsargument

Der Unterschied zwischen homosexuellen Lebensgemeinschaften und eingetragenen Lebenspartnerschaften liegt irgendwo zwischen 1. und 2. Stelle hinterm Komma.

Die Erwartungen bestimmter Interessengruppen an die eingetr. Lebenspartnerschaft waren trotz der "schlechtbalancierten Rechten und Pflichten" immens. Dass sie nicht eingetreten sind - quantitativ wie qualitativ -, liegt wohl nicht nur an der nicht ausgewogenen Balance. ;)

Die Vorstellung, dass mit einer same-sex-marriage die Anziehungskraft abgesehen vom Anfangs-Hype größer sein wird, schwankt zw. Wunschdenken und purer Spekulation.

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Steffen Ritter

...

Wundert es Sie etwa, dass die bisherige eingetragene Lebenspartnerschaft mit ihren schlechtbalancierten Rechten und Pflichten nicht so der Renner war?

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Peter Gorski

Herr Lieber

Sie selber nennen in einem anderen Post Homosexuelle eine*schrill,bunte Minderheit* und ich versuchte nur klarzustellen, dass meine Bekannten nicht *schrill,bunt* sondern in ganz normalen, wenn auch gut ausgebildeten Berufen sind!
Und was bitte soll ein *homosexueller Lebenswandel* sein, was hat der Lebenswandel mit der sexuellen Veranlagung zu tun?
Mit solchen subtilen Wertigkeiten in ihrem christlichen Kontext lassen sie ihre eigenen Worte in Zweifel stellen, dass nämlich Homosexuelle nicht auch homophob sein können!

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Robert Hamacher

Prestigeobjekte einer minoritäten Homosexuellen-Oberschicht,


die an der Lebenswirklichkeit der eigenen Community weit vorbeischleicht. Wenn Sie's nicht glauben wollen, lassen Sie sich die Zahlen geben. Selbst im Verhältnis zur geschätzten minoritären Gesamtgruppe der Homosexuellen (deutlich unter 10%) sind die homosexuellen Lebensgemeinschaften eine sehr kleine Gruppe und die eingetragenen Lebenspartnerschaften statistisch kaum bemerkbar. Da bewegen Sie sich in der 2. Stelle hinterm Komma im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.

Mit Ihrem unfreiwillig komischen Plädoyer bestätigen Sie nur diesen Prestigeaspekt. Und jene subkutane Attitüde dieser Oberschicht; Wir sind auch noch die besseren Menschen.
Und darüber werden nicht nur die sog. "Homophoben" herzlich lachen. :))

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Christoph Pieper

Immer wieder interessant...

..wie intolerant Menschen werden, wenn sie sich im Recht sehen. Ich verstehe nicht, warum man permanent meint, anderen vorschreiben zu müssen, wie man zu leben hat. Abgsehen davon halte ich viele homosexuelle Partnerschaften für sehr viel schützenswerter als irgendwelche Konventionsehen zwischen Mann und Frau.

Und achja: An alle Religiösen, die meinen, homosexualität sei nicht Gottgewollt: wieso gibt es dann im Tierreich homosexuelle Erscheinungen? Ich behaupte mal die Tiere machen das nicht aus freiem Willen...

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Karsten HEINZ

in 50 Jahren...

werden die Enkel der religiösen Eiferer, die heute Gift und Galle spucken, den Untergang der abendländischen Kultur und aller westlichen Zivilisation heraufbeschwören ihre Eltern fragen, warum die sich eigentlich so angestellt haben.
Zum Vergleich: in den Südstaaten waren in den 60ern zwei Drittel der Bevölkerung dagegen, dass Schwarze und Weiße heiraten dürfen. Begründung: es ist wider die Natur. Das Supreme Court hat es durchgesetzt, heute dürfen sie.
Wer würde diese Meinung heute nicht als überkommen, rassistisch, und menschenverachtend bezeichnen?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2013 17:07 Uhr
Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 28.06.2013 17:07 Uhr

In 50 Jahren

werden immer noch eine Frau und ein Mann Kind bekommen können und sich körperlich vereinigen können.

Oder wollen Sie die Zwei-Geschlechtlichkeit, auf der Sie und ich und unsere Gesellschaft, wir Menschen, ja alles aufbaut durch Klonen ersetzen?

Dann gibt es in 50 Jahren Herrn Heinz II, in 100 Jahren Herrn Heinz III, in 150 Jahren Herrn Heinz IV. Wie wohl die verschiedenen Herrn Heinze miteinander umgehen?

Trotz allem wird es Menschen geben, die die wichtigste Sache im Leben die dauerhafte Bindung und die entsprechende Vereinigung mit jemanden vom anderen Geschlecht betrachten werden, sich mit dieser Person ein oder mehrere gemeinsame Kinder wünschen und Bindung, Familie, Ehe, Sexualität aus diesen Gründen als zusammengehörig betrachten werden.

Vielleicht sind in 50 Jahren die Menschen so emanzipiert, dass sie Sexualität, Ehe, Familie, Kinder und Bindung als eine selbstbestimmte Sache betrachten. Und Sexualität wirklich selbstbestimmt leben abseits von irgendwelchen Opfer-Ideologien

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Karsten HEINZ

Ehe und Kinder

habe ich unten behandelt...

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 27.06.2013 00:21 Uhr

Die meisten Empfehlungen bekommen hier Kommentare

die geschmackvoll über Katzen, Hamster und Inzest schwadronieren, die die sozio-kulturelle Erfindung Ehe als biologische Gegebenheit behaupten, oder im Brustton die Bibel zitieren - mit derselben Entschiedenheit, mit der uns früher Schwarze, oder andersgläubige Menschen als unbeseelt, Sklaven als natürlich, der König als von Gott gegeben und Frauen als erbsündige Untermenschen vorgestellt wurden. Gekrönt vom Halbwissen der Absolventen altsprachlicher Bildung, die die Neuzeit als spätrömische Dekadenz analysieren. Für die Biologie sind ca. 5% Homosexuelle unter den Lebewesen seit Jahrtausenden natürlich: Keine Bedrohung für den Bestand. Also bleibt wie eh und je nur der Machtanspruch gegenüber einer Minderheit, der man die Rechtsgleichheit nicht gönnt. Weil man sich selbst und seine Reproduktionsfähigkeit für die ökonomische und staatstragende Elite hält. Verziert mit Moral. Das ist für mich eine Haltung ausserhalb der Gesellschaft, wie ich sie mir jetzt und für alle Zukunft wünsche.

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Alfons Schäfers

US Supreme Court in USA v, Windsor; same-sex-marriage

Der Jubel bei Präsident Obama und bei den Befürwortern der same-sex-marriage in den USA ist verständlich, aber verfrüht. Das Urteil des Gerichts schafft ein juristisches Chaos, wie der Chefpräsident Roberts zu Recht hervorhebt. Die Gesetze der 28 Staaten der USA, die die Anerkennung von same-sex-couples verbieten oder ausschließen, bleiben unangetastet. Das Eherecht ist eine Angelegenheit der Einzelstaaten, wie die Richtermehrheit selbst feststellt. Das Urteil mit seiner massiven Abwertung der Motive von Repräsentantenhaus und Senat, die DOPMA mit großer Mehrheit beschlossen haben, untergräbt das Vertrauen der Bürger der USA in den Prozess demokratischer Willensbildung. Die Richtermehrheit wollte eine Entscheidung der hochkontroversen Frage um jeden Preis, obwohl verfahrensmäßig kein Anlass bestand; die Rückzahlung der 360000 Dollar war unstreitig. Das ist richterlicher Voluntarismus, eine Art Diktatur von fünf Männern und Frauen in schwarzen Roben. Alfons Schäfers, Bonn

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leopold mansk

Wenn der Oberste Gerichtshof...

... der USA die Diskriminierung der Homoehe verbietet, ist es im Trend der Geschichte. Und vielleicht dürfen bald Beziehungen jeder Art in den USA – und nicht nur da - als „ehelich“ bezeichnet werden. Jetzt frage ich mich: fühlen sich die monogamen Heteros noch unter der Bezeichnung Ehe gut aufgehoben? Ich zumindest nicht mehr.



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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 10:29 Uhr
Cornelia Mertens
Cornelia Mertens (cmert) - 27.06.2013 10:29 Uhr

Um ihre Frage zu beantworten:

Ja, ich zumindest fühle mich wesentlich besser unter dem Begriff aufgehoben, wenn dieser homosexuelle Paare einschliesst und nicht mehr gegen sie diskriminiert.

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Berthold Schwarze

Krone

Sie Krone der Schöpfung!

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Malte Marquardt

Es scheint einen Weltgeist zu geben

unheimlich im Hintergund der westlichen "Welt- und Wertegemeinschaft".

Probleme und ihre totalitären Lösungen (Staatsstreiche) all über all - aber ein lustiges RTL2 Soapopera-Thema mit den lieben Quoten-Homosexuellen all über all..... wie beim perfekten Dinner oder der Shopping-Queen.

Ein Thema für Umberto Eco.

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peter myer

nur interessehalber eine frage an die gegner.

dieses urteils? stören sie sich an dem begriff ehe? oder an der rechtlichen gleichstellung? wenn das ganze nun "eingetragende lebenspartnerschaft " heißt und rechtliche gleichstellung bedeutet würde es sie dann auch so massiv stören? - die frage ist ernst gemeint, ich möchte nur verstehen, warum hier manche so gift und gale spucken. danke für antworten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 10:01 Uhr
peter myer

vielen dank

für diese erklärung, das bestätigt mich in dem verdacht, dass es hier vielen , manchen, wenigen (? ich kann das nicht quantifizieren)besonders um den begriff ehe geht.

in deutschland nennt sich das ja (meines wissens) eingetragene partnerschaft und ich darf vermuten es geht den meisten um rechliche gleichstellung, rechtliche sicherheit- erbrecht, steuerrecht etc und die wenigstens wert auf den begriff ehe legen.

zu adoption habe ich selber noch keine meinung, allerdings gefällt mir ihr begriff "unabänderliches menschenrecht" den sie gebrauchen nun gar nicht- es gibt unzählige kinder die nur von einem elternteil großgezogen wurden und aus denen was geworden ist.

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Jaq Buchholz

Endlich!!!

Herzlichen Glückwunsch in die USA!!! :D

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Karl-Heinz Burg
Karl-Heinz Burg (khburg) - 26.06.2013 21:41 Uhr

Gleichgeschlechtliche Ehe

In Frankreich haben wir sie schon.

Man hat einen jungen Mann, der dagegen war im Schnellverfahren zu vier Monaten Haft ("prison ferme") verurteilt. Der Vorworwurf war "Rebellion" gegen die Staatsgewalt. Die Sozialisten an der Macht in Frankreich sind bereits zurück im Jahr 1793 und verkünden den "Neuen Menschen", den sie schaffen wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 13:56 Uhr
Steffen Ritter

...

Lassen Sie mich raten ... der junge Mann hat "ein wenig" mehr gemacht, als nur seine Meinung zu äußern? Aber solche Details würden ja nur den Mythos der angeblichen Homo-Diktatur zerstören.

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J D Dormann

Justice Anthony Kennedy verhilft langfristiger Beziehung zum Sieg gegen

Nun also doch: die Idee einer langfristigen Beziehung und Verantwortung fuer den Partner zu uebernehmen hat gewonnen gegen Links- und Rechtsradikale. Gott segne Justice Anthony Kennedy.

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Norbert Pütz

Wenn wir alles auf den Kopf stellen, brauchen wir uns über Probleme nicht wundern

Eine Ehe ist schon immer die Beziehung zwischen Mann und Frau gewesen. Mit der Umdeutung von Begriffen wird nichts verbessert. Homosexuelle brauchen keine Verurteilung, sondern Hilfe. Oft sind es christliche Einrichtungen und liebevolle Seelsorger, die sich ihrer annehmen. Homosexuelle sind auch nicht schlechtere Menschen als andere. Leider ist ihr Lebensstil aber mit hohen Gesundheitsrisiken behaftet (statistisch höchste AIDS-+Partnerwechselquote). Homos sind auch nicht prädestiniert für Gottlosigkeit, diese findet sich in vielen Gruppierungen. Es ist nicht die Homosexualitätm sondern die Gottlosigkeit, die vielfach Probleme hervorruft. Antoine de Saint-Exupery (1900-1944) schreibt: Wenn Menschen gottlos werden... sind die Regierungen ratlos, ... die Lügen grenzenlos, ... die Schulden zahllos, ...die Besprechungen ergebnislos,...die Aufklärung hirnlos,...die Politiker charakterlos,...die Christen gebetslos,...die Kirchen kraftlos,
...die Völker friedlos,..die Verbrechen maßlos.

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Antworten (16) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.07.2013 17:48 Uhr
Janosh Gnisleh

Frau Pajak...

...es gibt einen ganz einfachen Grund! Ich halte die Ehe für eine schwachsinnige Erfindung, genauso wie den Valentienstag und einige andere Sachen.
Außerdem stelle ich mir z.B. Fragen, wie die, ob man als häßlicher Mensch nicht diskriminiert wird, weil man es evtl. schwerer hat einen Ehepartner zu finden. Oder die Frage, ob man nicht auch als Single genauso behandelt werden sollte, wie ein Ehepaar!?

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 27.06.2013 23:43 Uhr

Herr Ginsleh

wenn Sie wie eine Ehepaar behandelt werden wollen, dann heiraten Sie halt. Welchen Grund sollte es geben, nicht eine Stunde zum Standesamt zu gehen?

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 27.06.2013 07:48 Uhr

Menschen mit Meinungen wie sie....

machen mir wirklich nur eines: ANGST!

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Monika Müller

Richtig, Herr Pütz

so sehe ich das auch. Wie eine neulich hier von mir zitierte Studie zeigt, sind Homosexuelle viel häufiger von Partnerwechseln betroffen als Heterosexuelle. Von den Homosexuellen, die ich kenne, gibt es genau EIN Paar, das jetzt 5 Jahre zusammen ist, der Rest hat ständig andere Partner(innen).
Wie soll da auch noch ein adoptiertes Kind hinpassen?

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Janosh Gnisleh

Als Unverheirateter...

...kommt man sich hier ziemlich veräppelt vor! Ich kann zwar Kinder in die Welt setzen, die später in die Rentenkasse einzahlen, was Homosexuelle Paare alleine nicht schaffen, aber mein Lebensstil wird weniger wertgeschätzt, als die Ehen zwischen Mann und Frau oder auch Mann/Mann, etc..
Ich halte somit nicht nur Homoehen, sondern generell jede Bevorzugung von Ehen für Schwachsinn. Was dazu in der Bibel steht, interessiert übrigens überhaupt nicht! Wir leben 2013 und nicht im Mittelalter.

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Karsten HEINZ

Sexualpraktiken?!?!?!?

Schön, dass Sie sich über mein Sexualleben Gedanken machen... Ich hoffe Sie haben eins. Das geht den Staat aber gar nichts an und danach hat mich die Standesbeamtin auch nicht gefragt...

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 26.06.2013 23:50 Uhr

Frau Mackensen,

die Ehe ist die Beziehung zwischen Mann und Frau und wird es auch bleiben. Vorrübergehenden Modeerscheinungen unzufriedener Menschen sind da marginal.

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Jaq Buchholz

Die Katholische Kirche hat nachgewiesenermaßen über Jahre geplanten,

strukturellen Mißbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen durch Personal in ihren Institutionen geduldet und gefördert.

Woher wissen Sie, dass die Leute, über die sie hier sprechen, überhaupt Sexualpraktiken ausüben "die der Anatomie + medizinischen Erkenntnissen widersprechen" (schlichtweg falsch, die gibt es für "analen Verkehr" nicht, nur für die Sonderform "Fisting", die Sie wohl eher nicht kennen).

Um ein bißchen aufzuklären: es gibt Männer(-Paare), die Analverkehr praktizieren und welche, die das nicht tun. Oder nur unter bestimmten Umständen (längere Beziehung). Es gibt promiske Gays wie es promiske, verheiratete Heteros gibt. Es gibt streng monogame Gays. Es gibt Männerpaare, die sind 25 Jahre zusammen und haben gar keinen Sex mehr.

So wie Heteros verschiedene Persönlichkeiten sind mit verschiedenen Vorlieben, sind auch alle Gays verschieden. Sie haben nur gemeinsam, dass sie lieber mit einem Mann zusammen sein wollen. Und das haben sie sich nicht ausgesucht.

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Jaq Buchholz

Wenn ich das lese,

denke ich, manche HETEROSEXUELLE brauchen dringend Hilfe!!!

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Steffen Ritter

...

Nein, Homosexuelle können keine Kinder miteinander zeugen, zeugungsunfähige Heterosexuelle übrigens auch nicht - eine Gleichstellung ist hier also angebracht.
Bei jeder Volladoption umgeht man übrigens die von der "Natur vorgesehene" Zuordnung von Kind und Eltern, daher kann man hier auch nicht von "Naturrecht" (eigentlich sowieso ein Kampfbegriff, um die kirchliche Sexualmoral für allgemeinverbindlich zu erklären) reden.

Die angebliche Notwendigkeit verschiedener Geschlechter beider Elternteile konnte mir bisher noch niemand überzeugend erklären. Was tun Mütter (abgesehen vom Stillen, was aber bei Adoptionen ebenfalls wegfällt), was Väter nicht können? Und umgekehrt?

Die Zivilehe ist religionsunabhängig oder man sollte sie auch nicht spirituell überfrachten.

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Leonhard Schmidt

Die Ehe ist ein politisch

definierter Begriff in jeder menschlichen Kultur der Gegenwart und keine gottgegebene Ableitung aus einem jahrtausdenealten Märchenbuch.
Insofern kann sie auch als Verbindung zwischen verschieden- UND gleichgeschlechtlichen Partnern definiert werden weil die Bibel dem deutschen Grundgesetz nicht als Blaupause diente. Eine christliche Scharia brauchen und wollen wir nicht.

Wer sich auf die Bibel stützt hat schon den Anschluss an die Gegenwart verloren.

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Rosanna Motz

Haha

hahaha. Herr Pütz, ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll... also greife ich einfach mal den Punkt raus, den Sie als erstes nennen: "Leider ist ihr Lebensstil aber mit hohen Gesundheitsrisiken behaftet (statistisch höchste AIDS-+Partnerwechselquote)." Bitte erklären Sie mir doch mal, was Sie damit meinen. Ich nehme an, Sie sprechen über Sex? Was genau tun denn homosexuelle Männer und Frauen, was heterosexuelle Menschen nicht tun? Ich bin gespannt.

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Hermann Luyken

Das Problem sind Sie

Das Problem sind nicht die Homosexuellen. Das Problem sind Leute wie Sie, die diese Meinungen vertreten, die schlichtweg herabwürdigend sind. Eine Voraussetzung für das friedliche Zusammenleben ist gegenseitiger Respekt. Den scheinen Sie gegenüber Andersdenkenden oderf -fühlenden nicht zu haben.

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Karl Broll

was für ein realitätsfremdes Gerede

Sie reden "Homoheilern" das Wort und ngieren, daß Homosexulle, die solchen"Therapien" unterzogen wurden, schwerste Depressionen erleiden und sich vermehrt umbringen.
Die Ehe ist ein Konstrukt, wie es in anderen Kommentaren hier schon trefflich erläutert wurde. Die Dinge ändern sich eben und die Begriffe auch!

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Norbert Pütz

Über den Begriff Liebe kann man diskutieren, über Statistik schon weniger

Die Bibel unterscheidet Liebe und Fleischeslust. Sex ist noch keine Liebe, wie der Mißbrauch von Kindern oder Vergewaltigung zeigt! Ich zweifle nicht daran, dass Homosexuelle zugleich liebende + liebenswerte Menschen sein können. Liebe hat zuerst mal nichts mit Sexualpraktiken zu tun, sondern damit, rücksichtsvoll, hilfsbereit, aufopfernd, bescheiden, gutmütig, treu, verständnisvoll, vergebend usw. zu sein; + das können natürlich Homos genauso wie Heteros, wenn sie es denn wollen! Was Homosexualität höchstens zum Problem macht, sind Sexualpraktiken, die der Anatomie + medizinischen Erkenntnissen widersprechen (was auch bei Heteros passieren kann). Ich wehre mich aber dagegen, gediegene Begriffe umzudeuten, nur um Interessen durchzusetzen oder Fakten zu verdrängen! Unter den Teppich kehren darf man nicht
a) dass Homos keine Kinder zeugen (können)+dass Kinder Vater+Mütter brauchen
b) dass "Ehe" ein biblischer Begriff ist+man die Bibel nicht ohne Geschichtsfälschung um(neu)schreiben kann!

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Lena Mackensen

Was zur Hölle?

Erstens: Die Ehe ist eine Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich lieben, egal welches Geschlecht.

Zweitens: Wollen Sie jetzt damit sagen, dass Homosexuelle gottlos sind? Nur weil sie jemanden lieben?!

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Markus Stohrer

Super Sache!

Ironisch: Die Kirche verzeichnet Austritte wie nie zuvor. Alle Welt scheint deren Lehren und Werte nichtmehr zeirgemäß zu finden.
Aber kaum wird über Homosexuelle geredet wird sofort die "das Christliche Abendland wird untergehen"-Keule gezückt.

Es geht um die Verbindung zweier sich liebender Menschen!
Viele scheinen zu vergessen, dass die Ehe genau dieses ist - und nicht eine "Zweckverbindung" zweier Menschen, die ausschließlich der Fortpflanzung dient!! Viele Kommentare lassen genau dieses Bild der Ehe entstehen!

Zwei Menschen, die füreinander einstehen wollen, füreinander sorgen wollen, die sich lieben und das auch vor Zeugen besiegeln lassen wollen. Darum geht es! Ob da zwei Männer, zwei Frauen oder ein Mann und eine Frau stehen ist dabei völlig egal!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2013 17:09 Uhr
Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 28.06.2013 17:09 Uhr

Falsch! Die Anzahl der Katholiken auf der Welt wächst schneller als die Weltbevölkerung

...

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Markus Simons
Markus Simons (Wendo) - 27.06.2013 01:32 Uhr

Gibts die Begriffe wirklich???

Zu Werteinversion und Sekundärmoral finde ich auf Google nur je vier Seiten. Scheinen jetzt keine sehr etablierten Begriffe zu sein. Die als Argument anzuführen, dass das, was sie beschreiben, immer Schrott ist, ist meiner Meinung nach etwas überzogen.

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Rosanna Motz

Aha. Und wer

legt fest, was primär und was sekundär ist?

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Ekke Hoffmann

Die Richtermehrheit von 5:4 zeigt,

dass Friedrich Schiller in seinem Demetrius schon damals richtig urteilte: (Zitat) "Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn, Verstand ist bei wenigen nur gewesen." Man kann es auf das 21. Jahrhundert erweitern: "Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn. Wertvorstellungen sind bei wenigen nur noch vorhanden."

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26.06.2013, 16:14 Uhr

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Keine Frage der Ehre

Von Helene Bubrowski

Sogenannter Ehrenmord ist Mord aus niedrigen Beweggründen. Und doch werden Ehrenmörder immer wieder milder bestraft. Solche Urteile richten großen Schaden an. Zum Glück geht ihre Zahl zurück. Mehr 54 46

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