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Vereinigte Staaten Hillary Clinton zieht für Obama in den Wahlkampf

20.06.2008 ·  Hillary Clinton wird gemeinsam mit Barack Obama in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ziehen. Knapp drei Wochen nach ihrem Rückzug als demokratische Kandidatin erklärte sie sich zur Unterstützung Obamas bereit. Eine neue Umfrage sieht ihn derzeit vor dem Republikaner McCain.

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Knapp drei Wochen nach ihrem Rückzug aus dem Präsidentschafts-Rennen will Hillary Clinton erstmals für Barack Obama in den Wahlkampf ziehen. Die ehemalige First Lady ist für den kommenden Freitag zu einem gemeinsamen Auftritt mit dem demokratischen Präsidentschaftsbewerber angekündigt. Das Team Obamas nannte zunächst keine weiteren Einzelheiten.

Frau Clinton hatte Anfang Juni nach einem fast eineinhalbjährigen erbitterten Kampf gegen Obama aufgegeben. Sie wäre bei einem Wahlsieg im November die erste Frau im höchsten Staatsamt gewesen. Obama könnte nun als erster Afro-Amerikaner Präsident der Vereinigten Staaten werden.

Umfrage sieht Obama vor McCain

Obama liegt einer neuen Umfrage nach in der Gunst der Wähler derzeit 15 Prozent vor seinem republikanischen Rivalen John McCain. In einer Befragung eingetragener Wähler in den gesamten Vereinigten Staaten für das Magazin „Newsweek“ sprachen sich 51 Prozent für Obama aus, 36 Prozent gaben McCain ihre Unterstützung. Obama profitiere offensichtlich vom Ende des langwierigen und zähen Nominierungskampfes gegen Hillary Clinton, weil deren Anhänger jetzt ihn unterstützten, berichtete das am Freitag erschienene Magazin.

Barack Obama ist Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten – doch nicht alle Anhänger der Partei und vor allem seiner Rivalin Hillary Clinton stehen zu ihm. Bis zu 20 Prozent der Anhänger Clintons könnten für den Republikaner McCain stimmen. Ein Bericht aus Wisconsin.

Die Befragungen zeigten, dass Obama noch weiter hinzugewinnen könne, da viele Wähler ihre Unzufriedenheit mit dem republikanischen Präsidenten George W. Bush nun äußerten, berichtete „Newsweek“. Mehrere Monate vor der Wahl im November seien zuverlässige Vorhersagen zwar nicht möglich, schränkte das Magazin ein, doch stehe Obama derzeit besser da als seine demokratischen Vorgänger John Kerry und Al Gore zu einem vergleichbaren Zeitpunkt.

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