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Vatikan Papst ernennt sechs Kardinäle

 ·  In einem „kleinen“ Konsistorium hat Papst Benedikt XVI. den Kreis seiner Kardinäle um sechs erweitert. Diesmal ist kein Europäer darunter. Benedikt unterstreicht damit die Universalität seiner Weltkirche.

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Hans-Jürgen  Steffens

@Ballestrem: "Warum läßt sich die katholische Kirche diese Chance und diese Notwendigkeit entgeh

Weil Europa diesen "Kit" nicht mehr norwendig haben könnte.

Das Christentum mag als "Anlasser" fungiert haben -oder auch nicht! (Denn man könnte die Geschichte auch umgekehrt interpretieren. Nicht: Gewisse Ideen kamen in die Welt, da das Christentum sie verkündete, sondern: Das Christentum verkündete sie, da sie im Menschen schon evolutionär angelegt waren.)

Wie auch immer: ein laufender Motor brauchte keinen Anlasser mehr.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 17:51 Uhr
Hans-Jürgen  Steffens

"Wie habt ihr das Eitle so lieb und die Lüge so gern! -

sammelt deshalb viele Informationen bevor ihr entscheidet, auf dass auch in Glaubensfragen ihr euch nicht falsch entscheidet." (Psalm 4,3 ver 2.0)

Man kann sich selbstverständlich auf den Standpunkt stellen: "dass die Kirche das letzte und entscheidende Urteil ... spricht, nicht weil sie sich ... klüger dünkt als alle Wissenschaftler, sondern weil sie sich ... durch den Beistand des Hl. Geistes vor jedem Irrtum bewahrt wissen darf. " (aus Fischer Lexikon, Band Christliche Religion).

Das ist zwar vorkonziliar formuliert, aber was meinen Sie: ob die Kirche davon abgerückt ist? ;-)

Aber vielleicht haben Sie recht: Vielleicht gibt es für diese Art der "Führung" ja immer noch eine "Marktlücke".
(Denn haben wir nicht auch anderswo erlebt, dass der Mensch in seinem Denken und Fühlen hier eine "Achillesferse" besitzt, die die Ratio ausschaltet? : "Die Partei, die Partei, die hat immer recht....")

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 24.11.2012 13:52 Uhr

Beruhigend...

wenn schon wieder 6 Bischöfe zu Kardinälen erhoben werden - Geld genug scheint noch vorhanden zu sein. Nur die Frage: Wird es auch optimal eingesetzt?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.11.2012 14:18 Uhr
Hans-Jürgen  Steffens

Randnotizen

"Sie braucht Geld, ..."

Ich dachte, das Wort Gottes und der Beistand des hl. Geistes ("und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden") genügte!

"Geld als Entschädigungen für die Enteignungen im Zug der Säkularisation..."

Wie lange ist das schon her, wie lange soll das noch gelten?

Eine moderne Gretchenfrage (frei nach Goethe) hierzu: "Wie aber hältst du's mit dem Schuldenschnitt?"

Bei Griechenland ja, bei der Kirche nein... ? ;-)

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Hans-Jürgen  Steffens

"...halte ich es für durchaus legitim, das Gehalt eines Bischofs an die Beamtenbesoldung zu binden."

das werden die Bischöfe sicher wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

(Und dazu, dass Sie hier sehr säkulare Besoldungskriterien zugrunde legen (das Wort profan verkneife ich mir), werden die Bischöfe in demselben Maße zustimmend und würdevoll nicken. :-))

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Hans-Jürgen  Steffens

"Es handelt sich aber doch wohl um einen Einzelfall, "

Was macht sie da so sicher?

Möchten Sie darüber hinaus nicht mal selbst recherchieren, was unsere deutschen Bischöfe und Kardinäle verdienen? - oder fürchten Sie dann um Ihren Seelenfrieden?

Das folgende Exzerpt ist zwar nur aus Wikipedia, ich denke aber, dass es in (zumindest) erster Näherung die Sachlage korrekt wiedergibt.

"Die Höhe der Bischofsgehälter orientiert sich an der Beamtenbesoldung für leitende Positionen des höheren Verwaltungsdienstes, der Besoldungsordnung B. Es gibt hierbei Unterschiede zwischen den Diözesen. Erzbischöfe werden maximal nach Besoldungsgruppe B 11 bezahlt, dies entspricht einem Brutto-Monatseinkommen von etwa 12.000 Euro.[6]"

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Hans-Jürgen  Steffens

"Können Sie den Würdenträgern der katholischen Kirche ein ausschweifendes Luxusleben vorwerfen? "

Nun, halten Sie jene denn für gefeit, insbesondere wenn wir mal einen Seitenblick auf den Bischof von Limburg werfen?

Auch scheint mir das persönliche Gehalt der falsche Maßstab zu sein, denn den (hohen) Würdenträgern steht letztlich eine komplette globale kirchliche Infrastruktur zur Verfügung.

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Jim Trompete

Gelobt sei Jesus Christus!

In Ewigkeit - Amen!

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Christoph Rohde

Für die verfolgten Christen

Ein gutes Signal von Benedikt und eine Ermutigung für die verfolgten Christen. Einer der großen Skandale, dass alle Welt über "Rassismus" schwafelt, die Christenverfolgung aber völlig außen vor lässt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 14:17 Uhr
Cornelia  Holtmann

Die Medien berichten lediglich über die Gruppen, die durch Terror von sich reden machen.

Die verfolgten Christen können also kaum damit rechnen, dass sich die Medien ihrer Rechte annehmen. Wann haben wir in der letzten Zeit von Christenverfolgungen in den Ländern des "Arabischen Frühlings" gelesen? Wann erfahren wir vom Schicksal der Christen in der Türkei?

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Wolfgang Graf von Ballestrem

Auch in Europa könnte die katholische Kirche Zeichen setzen...

Es ist gut, dass der Papst ein Zeichen für die "Universalität der Kirche" setzt!
In der gegenwärtigen kontroversen Diskussion über Europa wäre es auch gut, wenn der Vatikan etwas vernehmbarer darüber sprechen würde, dass der Kit, der Europa zusammenhalten könnte, auf dem Christentum basiert. Die Kirche hätte aus ihrem Erfahrungs- und Wissensschatz Einiges Wichtiges zu sagen! Warum läßt sich die katholische Kirche diese Chance und diese Notwendigkeit entgehen?

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24.11.2012, 12:26 Uhr

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