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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Union, FDP, SPD und Grüne einigen sich Gauck soll Bundespräsident werden

 ·  Die Union gab am Sonntagabend nach einem Zerwürfnis mit der FDP ihren Widerstand gegen den einstigen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck auf. Zuvor war der Fortbestand des Regierungsbündnisses offenbar gefährdet.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (68)

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Horst Ziegler

Christlich+liberal+konservativ ?

Christlich+liberal+konservativ: Kann man überhaupt ein so gearteter Mensch sein? Irgwann muss man doch mit selbst ins Reine kommen und dann entscheiden, welche Haltung eigentlich die grundsätzlichere ist. Für mich läuft die Haltung von Herrn Gauck darauf hinaus, nach Nützlichkeitserwägungen das Staatsamt auszuüben. Hinzu kommt für mich die ethische Grundhaltung dieses Mannes. Wie kann ich mit einer Partnerin 10 Jahre locker zusammen leben und dennoch verheiratet sein. Wie sagt man das seinen Kindern? Jedenfalls verstößt der Pastor gegen das Sakrament der Ehe. Aber wenn er die Ehe nicht als Sakrament gelten lässt, dann verstößt der Herr Gauck meiner Meinung nach gegen die fundamentale Funktion der Ehe für die Gesellschaft. Er reduziert Ehe auf einen formalen steuerrechtlichen und erbrechtlichen Vorgang. Für mich unerträglich. Hier will ich mich hier nochmals für Herrn Töpfer stark machen. Warum bildet sich keine Bürgerbewegung "Pro Töpfer" ?

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Walter Weidenvogel

Freut euch und hüpfet: Wir haben (wieder) einen Grüßaugust und Kringelmacher

Der liederlichen Parteienherrschaft sei dringend geraten bei der Wahl der Staatsbeamte etwas mehr Spannung und Zeremonie zu beachten, als Beispiel seien hier die Papstwahlen mit ihrem weißen und schwarzen Rauch empfohlen; ansonsten wird nun auf den Bundeshorst und den Bundeswolf der Bundesgaukler nachfolgen und sich nahtlos in die Reihe der bisherigen Parteiengeschöpfe einreihen, salbungsvolle Reden dem Volk artig vortragen und immer brav die Gesetze und Verfügungen unterschreiben, die ihm zur Unterschrift vorgelegt werden; oder wird sich der Bundesgaukler am Ende gar den herrschenden Parteien verweigern? So wie er sich in der zweiten sozialistischen Tyrannei auf deutschem Boden, von russischen Gnaden, dem herrschenden Marxismus verweigert hat? Nun, er wird es bald beweisen können, denn in Kürze darf auch er die Zahlungsanweisungen der Parteien im Rahmen des Spielgeldeseuro unterschreiben, durch die Unsummen deutschen Geldes an das Ausland verschenkt werden sollen.

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Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 20.02.2012 11:08 Uhr

Die Mehrheit der Bürger bekommt mit Gauck

ihr Ebenbild als Bundespräsident. Kleinbürgerlich, spießig, intellektuell Schmalspur, so wirkt dieser Pastor auf mich. Und vor allem hat Gauck Probleme mit unserem Demokratieverständnis. Zur Erinnerung: Den Gegnern von S 21 sagte er, dass es ein Unding sei, wenn Politiker eine einmal gefaßte Entscheidung aufgrund von Protesten wieder zurück nehmen würden. Ich verstehe diese Einstellung so, dass es den Bürgern genügen muss, alle Jahre mal wählen zu dürfen. Ansonsten haben sie das hinzunehmen, was die Politiker entscheiden. Man merkt, wo der Mann aufgewachsen ist. Ich glaube nicht, dass er zum Unterschreiben von Gesetzen sich so viel Zeit nehmen wird wie z. B. Horst Köhler.

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bernd ullrich

Merkels Niederlage ....

... wird von eifrigen CDU-Anhängern zum Geniestreich hochstilisiert. Die Absicht Merkels war erneut einen Bundespräsidenten nach ihrem Gusto durchzusetzen. Sie wollte mit ihren Personalvorschlägen eigentlich "Schwarz/Grün" präjudizieren. Für die FDP wäre das ein erneuter Tiefschlag gewesen. Ich glaube nicht an die Einsicht Merkels. Das Ende der schwarz/gelben Koalition vor Augen, mag sie nachgegeben haben. Sie wird dies mit der Größe verkaufen, dass sie nicht nachtragend ist, zumal wenige glauben, dass dies der FDP über die 5%-Hürde hilft. Wir sollten nich vergessen: Gauck war, ist und bleibt der Vorschlag von Rot/Grün. In diese Richtung geht es auch bei der Bundestagswahl in 2013.

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Kai Schraube

Deutschlands Obama?

Gauck steht für vieles, was Wulff nicht hatte. Das ist nicht schwierig, macht ihn aber noch nicht zum guten Präsidenten. Es mangelt ihm an allem, was den Parteien zu schaffen machen könnte - nämlich einer Hausmacht, von der Einfluß und Gestaltungsmöglichkeiten im Amt abgeleitet werden könnten.
.
So wenig, wie Obama die Vorschußlorbeeren des Friedensnobelpreises ausfüllen konnte, wird Gauck in seinem Amt Spuren hinterlassen können. Er muß nicht erst kaltgestellt werden - er ist es bereits vor seiner Wahl durch die parteienübergreifende Nominierung.

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Edgar Eckert

Rückkehr zu den Werten

Man kann über die FDP sagen was man will, wahrscheinlich behält man damit immer Recht.
Rösler und seinen Mitstreitern ist allerdings zuzugestehen, dass sie im Fall Gauck das Zünglein an der Waage waren. Die Kanzlerin wollte wieder einen Günstling aus Unions-Gnaden inthronisieren, musste sich schließlich aber dem Koalitionspartner beugen. Der Grund hierfür liegt an der machtbesessenen Frau Merkel, welche Angst um ihre Mehrheitsverhältnisse haben musste, falls sie nicht mitspielen würde. Die Kanzlerin klebt an ihrem Sessel wie eine Fliege an der Leimfalle, sonst hätte sie sich keinesfalls auf Gauck eingelassen, da dies ihren Fehlgriff mit Wulff unterstreicht. Uns als Volk sollte das nicht stören, wenn wir endlich einen Bundespräsidenten bekommen, welcher dieses Amt auch würdig repräsentiert. Einen glaubwürdigeren Kandidaten für das Amt gibt es wohl derzeit nicht, wer könnte wohl eine Demokratie besser vertreten als Gauck, der selbst dafür gestritten hat.

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Closed via SSO

Endlich

Endlich mal ein Präsidentenkandidat der nach den Erfahrungen im realen DDR-Sozialismus noch an Demokratie und Recht und Gesetz glaubt und hoffentlich auch für Deutschland in einem Europa der Vaterländer steht.
Wenn unser Grundgesetz und die Europa-Verträge gelten, dann darf dieser unser aller auf Recht und Verfassung zu vereidigende Bundespräsident den ESM-Vertrag nicht unterschreiben. Ein Pastor dient Gott und den Menschen, aber nicht dem Fiat-Money der Banken.
Allein damit würde er sich ein Ruhmesblatt in den Geschichtsbüchern einer friedlichen Zukunft Europas erwerben.

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Eva Maria Palmer

Wulff! Wulff!

Die Affaire Wulff, sofern es überhaupt eine ist, hält uns und alle Medien seit Monaten in Bann. Man könnte also mit Fug und Recht behaupten, es handelt sich hier um ein Medien-Wirtschaftsereignis. Millionenumsätze, auch gesteigerte Werbe-Erlöse, Auflagensteigerungen und Fernsehsendungen mit kostenlosem Drehbuch (stand ja alles schon in den Zeitungen) hat uns Herr Wulff beschert. Die nächste Kampagne steht uns jetzt mit dem Aktenmann Gauck bevor, der schon vorsorglich angekündigt hat, er wäre auch nicht ohne Fehl und Tadel. Man stelle sich das einmal vor: Weitere 3 Monate Aufregung um die Position des präsidialen Grüß-Augustes! Ich muß ehrlich gestehen, ich habe es langsam satt, immer nur über diese unsäglichen politischen Possen zu lesen.

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Closed via SSO
Thomas Meyer (meyertom) - 20.02.2012 09:12 Uhr

Standhaftigkeit wird belohnt - Was nun Frau Merkel ?

Das Endspiel um die politische Zukunft von Frau Merkel fängt nun erst richtig an. Wir haben gesehen, daß es noch Männer mit Eiern in Deutschland gibt. Man muss nur etwas Rückgrat zeigen und schon wird Frau Merkel auf das reduziert was sie eigenlicht und im Grunde genommen ist: eine dominante Person, die die anderen in die Enge treibt und die keineswegs Führungsqualitäten hat. Was nun Frau Merkel?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2012 14:22 Uhr
Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 20.02.2012 14:22 Uhr

Frau Merkel hat bekommen was sie wollte!

Nämlich einen konservativen Hardliner, dem viele demokratische Errungenschaften der BRD nicht passen. Herr Gauck hat zu wiederholten Male darauf hingewiesen, dass die Bürger kein Recht haben, mit Demonstrationen Politiker zu veranlassen, einen einmal gefassten Beschluss zurück zu nehmen (z. B. S 21). Herr Gauck passt mit seiner politischen Einstellung bestens zu CDU/CDU. SPD und Grüne wollten Frau Merkel mit Gauck pisacken. Jetzt habe diese glorreichen Politiker wie Nahles, Gabriel, Trittin usw. für einen Bock als Gärtner gesorgt.

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Walter Raubein

Beim Schuhkauf, schaut man genauer hin

Es ist traurig, dass die Bevölkerung anscheinlich länger über den Wetten Dass...? Moderator, als ober den Bunderpräsidenten nachdenkt... Ich bezweifle ganz stark, dass die laut Umfragen bestehende Mehrheit im Volk sich mit der Person Gauck überhaupt auseinandergesetzt hat. Vermutlich dachten sich die Meisten lediglich: 'Der ist Anders' und das genügte ihnen schon... Über eine Person wie Schramm hat niemand nachgedacht... Ich überlege mir schon mal welchen Schnapps ich mir runterkippe, wenn Gauck über Themen wie ACTA, Energiewender, Euro, etc.pp. in von ihn gewohnter Manier daher redet...

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Winfried Trebitz
Winfried Trebitz (wmact) - 20.02.2012 08:51 Uhr

Endlich

ein zukünftiger Präsident, der dem Amt auch intellektuell gewachsen ist. Und nebenbei hat einer,
von dem man es nicht erwarten konnte, der Frau Merkel ihre Grenzen aufgezeigt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2012 11:22 Uhr
Kai Schraube

Ihren Optimismus kann ich nicht teilen

Gauck kann der Kanzlerin nicht die Grenzen aufzeigen - weder ist dies die Aufgabe des Bundespräsidenten, noch wurde Gauck bereits gewählt. Das "intellektuelle Format" zur Amtsführung hatten mindestens die 4 Vorgänger Wulffs, auch hier betritt Gauck kein Neuland. Was Gauck allerdings auszeichnet, ist der Umstand, daß er keinerlei politische Hausmacht hat - und wahrscheinlich wird er genau daran scheitern, wenn er nicht den Schulterschluß zur Macht sucht. Und die heißt derzeit Merkel.

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Manfred Mattis
Manfred Mattis (MMra) - 20.02.2012 08:45 Uhr

Warum tut Herr Gauck sich das an - oder: jetzt wird´s spannend!

So "unmächtig" , wie hier oft geschrieben wird, ist der BP ja nicht: er muss die vom dtsch. Bundestag verabschiedeten Gesetze prüfen und darf sie erst - und von der Idee her - nur dann unterzeichnen ( und damit "freigeben"), wenn er sie für verfassungskonform hält.
Herr Gauck hat sinngemäß gesagt, dass das deutsche "yes we can" "wir sind das Volk!" sei. Dürfen jetzt diejenigen, die gegen die EURO - "Rettung" und gegen den ESM - Vertrag sind, hoffen?

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Horst Ziegler

Ausgetrickst

Durch die Vorfestlegung der FDP auf Gauck gilt Rösler als Präsidentenmacher. Durch die Vorfestlegung hatte Merkel ein gutes Argument in der Hand, mit einem Koalitionsbruch rechnen zu müssen. Bis hin zur Minderheitsregierung. In Wirklichkeit schätzt Merkel die Aussichten der FDP, im nächsten Bundestag zu sein, gering ein und setzt auf den "Alten Gaul SPD". Vermutlich bleibt ihr nach der nächsten Bundestagswahl nur die große Koalition und deshalb die jetzige Morgengabe für die künftige Hochzeitsnacht. Frau Merkel hat damit interne wie externe GEGNER ausgetrickst.

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Klaus D. Wolf
Klaus D. Wolf (LaoK) - 20.02.2012 08:10 Uhr

Sorry,

...aber für mich hat dieser Herr Gauck keinen Charakter. Bei der vergangenen BP-Wahl wurde er zur 2. Wahl degradiert. Und jetzt soll er 1. Wahl sein? Wenn er denn Charakter hätte, würde er den Politikern sagen, dass ER jetzt nicht mehr will, da man ihn zuvor ja nicht wirklich hat haben wollen. Dann wäre er echt ein Aufrechter. Aber so?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2012 12:58 Uhr
Ulrich Dust

Er war wohl eher

der Bundespräsident der Medien.

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 20.02.2012 11:18 Uhr

Gauck war schon damals der "Bundespräsident der Herzen"

Dass er nun dem Wunsch so vieler Menschen folgt, ist folgerichtig und respektabel. Nach der unsäglichen Ära Wulff traue ich es ihm zu, dem hohen Amt wieder Leben und vor allem Niveau einzuhauchen.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 20.02.2012 08:03 Uhr

Auch auf die Gefahr hin nicht verstanden zu werden. Ob das der richtige Weg ist?

Ich frage mich, ob man das Grundgesetz richtig interpretiert, wenn ein Staatsanwalt einen Präsidenten zum Rücktritt zwingen kann? Ich bin keinesfalls einverstanden, den Beweggründen des Verhaltens von Herrn Wulff zuzustimmen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass alleine staatsanwaltliche Ermittlungen dazu führen können, derartige Konsequenzen als adäquate Lösung anzusehen. Ich hätte mir eher ein Votum der Bundesversammlung gewünscht und zwar nach Ende der Ermittlungen oder eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Man stelle sich vor, ein x-Beliebiger erhebt einen Vorwurf gegen einen Präsidenten, der Staatsanwalt ermittelt - von Amts wegen - und der Präsident muss zurücktreten. Zugegeben, das Volk ist der Souverän, aber es zeigt sich häufig, dass der Souverän erheblichen emotionalen Stimmungen unterliegt, die keine gute Grundlage einer nachhaltigen Entscheidung darstellen. So schnell können wir das Geschehene nicht abhaken, die Erschütterungen waren zu groß!

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George Rauscher

"Bürgerrechtler" Gauck

Nur zur Erinnerung: Gauck ist für ACTA, stört sich wenig an Vorratsdatenspeicherung und Überwachung einer Partei durch den Geheimdienst, und fand die Occupy Bewegung "unsäglich".

Ein Präsident des Volkes? I think not... Aber was sage ich, gewählt wird er ja eh nicht vom Volk.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2012 13:57 Uhr
George Rauscher

Klarstellung

Nur falls Sie glauben ich sei ein Linkswähler, Herr Donath, ich bin es nicht. Aber Freiheit definiert sich auch darüber wie mit dem Willen des Volkes umgegangen wird. EIn Teil des Volkes hat die Linke gewählt, somit ist diese Partei legitimiert und nicht schlechter zu stellen als andere Parteien: ihre Abgeordneten sind mit dem selben Respekt zu behandeln wie alle anderen, dazu gehört für mich ihnen zuzuhören anstatt den Redesaal zu verlassen, und sie nicht bespitzeln zu lassen.
Von Generalverdacht und Überwachung der gesamten Bevölkerung mal ganz zu schweigen, beides Dinge für die Herr Gauck ja auch zu haben ist. Wie soll dieser Mensch etwas für die Rechte in diesem Land tun?

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 20.02.2012 11:21 Uhr

Bürgerrechte sind nicht bloß das ....

...., was sich Linke darunter vorstellen. Wenn es Gauck schafft, glaubwürdig für die Freiheit bzw. für freie, verantwortungsbewusste Menschen in einer freien Gesellschaft einzutreten, hat er eine Menge für die Rechte der Bürger in diesem Land getan. Auch Bürgerliche haben Bürgerrechte - leider wird dies allzu oft übersehen.

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 20.02.2012 07:59 Uhr

Danke!

Joachim Gauck, Sie sind die erste Person in einem hohen staatlichen Amt mit der ich mich identifizieren kann. Viel Erfolg und vertreten Sie weiterhin so selbstbewusst ihre Meinung.

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Hugo Lustig

Neue Chance-neues Glück

Wie schön, dass man eine würdigen Präsidentschaftskandidaten gefunden hat. leider muss man aber schon wieder argwöhnen, dass die Menschenjäger eines gewissen Boulevardblattes schon wieder nach den dunklen Flecken auf der weißen Weste von Herrn Gauck suchen.
Findet sich denn niemand, der solcherart unwürdige Betätigung unterbindet - eigentlich haben wir doch Alle viel wichtigeres zu tun, oder?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2012 12:57 Uhr
Ulrich Dust

Als die Menschenjäger eines gewissen Boulevardblattes

auf einer anderen Weste suchten und ein Bobbycar fanden, waren die Internetforen voll des Lobes auf die investigative und freie Presse. Warum dann jetzt die Angst davor ?

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Olaf Schröder

Jetzt wächst endlich zusammen was zusammen gehört

Mit Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten, der als unermüdlicher Aufarbeiter des SED Unrechtsregimes einen über Deutschland hinaus hervorragendenRuf geniesst, ist m.E. die Einheit Deutschlands vollendet. Jetzt erst, nach mehr als 20 jahren.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 20.02.2012 07:25 Uhr

Chance vertan !

Es war ja jetzt die Gelegenheit da, darüber einmal nachzudenken, ob die Institution "Bundespräsident" überhaupt noch zeitgemäß ist und gebraucht wird. Die Chance, haben Frau Merkel und Co. ganz eindeutig verpasst. Haben wir denn wirklich so viel Geld übrig, dass wir uns einen Grüßaugust mit teurem Tross, gemeint ist das Bundespräsidialamt, noch leisten können? Eine Person, die diesen Staat tatsächlich (!)repräsentiert, nämlich der Bundeskanzler bzw. Bundeskanzlerin, ist erstens schon vorhanden und zweitens völlig ausreichend.
Und für diesen Quatsch bezahlt dann wieder der Steuerzahler. Geht´s noch?

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Unter der Sonne Berlins

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Manchmal reiben sich die Deutschen an Amerika. Trotzdem haben sie Obama nicht aus dem Herzen verstoßen. Er ist noch immer „ihr“ Präsident und Idol. Mehr 4 2