24.06.2008 · Die Vorsitzende Merkel und ihr Generalsekretär werden aufpassen müssen, dass in der innerparteilichen Debatte über das Umweltschutzpapier der CDU die Kernkraft nicht zerredet wird.
Von Georg Paul HeftyDer CDU-Generalsekretär hat endlich eine Aussage getroffen, welche die Mitglieder dieser Partei noch in Jahren aus dem Gedächtnis werden zitieren können: „Kernkraft ist für die CDU Öko-Energie.“ Der als Vorsprecher legendäre Geißler hätte das in seiner Zeit als CDU-Generalsekretär nicht zugespitzter sagen können.
Tatsächlich war die CDU gemeinsam mit der CSU schon immer davon überzeugt, dass die Kernkraft nicht nur eine verantwortbare, sondern auch eine wirtschaftlich erträgliche und auch sonst verträgliche Energienutzung ist.
Falls Pofalla die Überzeugung der CDU-Führung wiedergibt, dann muss die ganze Partei bereit sein, einen Kernenergie-Wahlkampf zu führen. SPD und Grüne werden sich dieses Thema nicht entgehen lassen - und dann müssen CDU, CSU und auch die FDP als wahrscheinlicher Koalitionspartner argumentativ in die Offensive gehen (können).
Die Vorsitzende Merkel und ihr Generalsekretär werden aufpassen müssen, dass in der somit beginnenden innerparteilichen Debatte über das Umweltschutzpapier der CDU die Kernkraft nicht zerredet wird.
Na endlich, guten Morgen CDU!
Ernst-Markfried Kraatz (ErnstKraatz)
- 24.06.2008, 00:50 Uhr
@ Ernst-Markfried Kraatz (ErnstKraatz)
Bertram von Steuben (Elim_Garak)
- 24.06.2008, 14:40 Uhr
Was ist aus uns geworden?
Günter Henig (Freierepublikhenig)
- 24.06.2008, 15:01 Uhr
Wenn Kernkraft nicht zum Teil der Zukunft wird
Philipp Schwab (PhilippSchwab)
- 24.06.2008, 15:44 Uhr
... was lange währt, wird endlich gut.
Emanuel Schwabe (fray048x)
- 24.06.2008, 15:48 Uhr
Georg Paul Hefty Jahrgang 1947, in der politischen Redaktion verantwortlich für „Zeitgeschehen“.
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