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Umfrage zu Vorwahlen Santorum zieht an Romney vorbei

15.02.2012 ·  Bisher galt Mitt Romney als Favorit im Vorwahlkampf der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur. Doch jetzt zieht einer landesweiten Umfrage zufolge der erzkonservative Bewerber Rick Santorum an ihm vorbei.

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Einer landesweiten Umfrage zufolge unterstützen 30 Prozent der republikanischen Vorwähler den ehemaligen Senator Santorum. 27 Prozent stehen hinter dem Multimillionär Romney. Der Umfrage des Fernsehsenders CBS und der Zeitung „New York Times“ zufolge sprachen sich zwölf Prozent für den radikal-liberalen Ron Paul aus. Den früheren Parlamentspräsident Newt Gingrich favorisieren demnach zehn Prozent.

Vor einem Monat lag Romney mit 28 Prozent noch klar vorn, Santorum war mit 16 Prozent damals klar abgeschlagen.

Romney gilt als ein vergleichsweise moderater und pragmatisch ausgerichteter Konservativer. Santorum galt vor Beginn der Vorwahlen Anfang Januar noch als krasser Außenseiter. Er verfügt im Gegensatz zu Romney nur über ein knappes Werbebudget. Santorum macht gezielt Wahlkampf mit seiner strikt konservativen und christlich-religiösen Ausrichtung. Er tritt etwa selbst bei Vergewaltigung und Inzest für ein Verbot von Abtreibung ein.

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© REUTERS Mitt Romney galt bisher als Favorit. Nun fiel er in einer Umfrage hinter Konkurrent Santorum zurück.

Beide Kandidaten konnten sich bisher in je vier Vorwahlen durchsetzen. Romney gewann unter anderem die wichtige Abstimmung in Florida. Santorum setzte sich dagegen jüngst überraschend in den drei Bundesstaaten Colorado, Minnesota und Missouri durch.

Die nächsten Vorwahlen stehen am 28. Februar an, in den Bundesstaaten Arizona und Michigan. Doch immer stärker wird klar: Eine echte Vorentscheidung fällt erst beim „Super Tuesday“ am 6. März. An jenem Tag wird in zehn Bundesstaaten gewählt. Endgültig wollen die Republikaner erst bei ihrem Parteitag Ende August entscheiden, wer bei den Präsidentenwahlen am 6. November gegen Amtsinhaber Barack Obama antritt.

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