Es ist ein alter Hut, dass Israel deutsche U-Boote mit einzigartig großen Torpedorohren bestellt. Und dass der Grund dafür nicht im Leibesumfang seiner Kampfschwimmer zu suchen ist. Israel strebt, wie jede Atommacht, nach einer sicheren Zweitschlagfähigkeit. Für ein Land ohne „strategische Tiefe“ liegt es nahe, einen Teil seines Vergeltungspotentials unter Wasser zu stationieren, wo es nur schwer zu entdecken ist.
Jede Bundesregierung, die Israel derart umgebaute U-Boote zur Verfügung stellte, musste wissen, dass diese nicht nur dem Küstenschutz dienen sollten. In eine neue Dimension hineingezogen worden ist die deutsche Rüstungshilfe aber, seit in Israel über einen konventionell oder nuklear geführten Präventivschlag gegen Iran nachgedacht wird.
Die deutschen Brennstoffzellen-Boote sind wie für den Einsatz in den flachen Gewässern des Persischen Golfs gemacht. Von dort aus abgeschossene Marschflugkörper könnten in kurzer Zeit fast jedes Ziel in Iran erreichen. Aber an solchen Spekulationen beteiligt sich eine deutsche Regierung natürlich nicht. Das verstieße ja gegen die Staatsräson.
Warum ist es so schwer die Angst der Israelis nachzuvollziehen?
Cornelia Holtmann (corneliaholtmann)
- 05.06.2012, 22:07 Uhr
Bewaffnung deutscher U-Boote
Uwe Rennicke (KaratekaDD)
- 05.06.2012, 18:07 Uhr
Sehr geehrte Frau Heun, Ihre Stellungnahme....
wolf haupricht (emilgilels)
- 05.06.2012, 11:55 Uhr
Wie jede Atommacht
Elisabeth-Christine Heun (Heunchen)
- 05.06.2012, 10:31 Uhr
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Bundeskanzlerin ;-)
Michael Leh (Michael007)
- 05.06.2012, 09:53 Uhr