Beitrag per E-Mail versenden
Türkischer Geheimdienst hat Bundestagsabgeordnete im Visier
BKA-Sicherheitsgespräche
Türkischer Geheimdienst hat Bundestagsabgeordnete im Visier
Von
Der türkische Geheimdienst sammelt einem Zeitungsbericht zufolge vermehrt Informationen über deutsche Politiker. Vor allem Innen-, Außen- und Verteidigungspolitiker sollen davon betroffen sein. Das BKA hat umgehend reagiert.
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben.
Beitrag per E-Mail versenden
Vielen Dank
Der Beitrag wurde erfolgreich versandt.
Veröffentlicht: 28.06.2017, 03:40 Uhr
BKA-Sicherheitsgespräche
Türkischer Geheimdienst hat Bundestagsabgeordnete im Visier
Der türkische Geheimdienst sammelt einem Zeitungsbericht zufolge vermehrt Informationen über deutsche Politiker. Vor allem Innen-, Außen- und Verteidigungspolitiker sollen davon betroffen sein. Das BKA hat umgehend reagiert.
28.06.2017
© dpa
Politiker des deutschen Bundestags sind einem Bericht zufolge ins Visier des türkischen Geheimdienstes geraten.
Der türkische Geheimdienst sammelt einem Zeitungsbericht zufolge verstärkt Informationen über deutsche Politiker. Im Visier stünden Innen-, Außen- und Verteidigungspolitiker des Bundestags, berichtet Zeitung „Die Welt“ in ihrer Mittwochausgabe.
Das Bundeskriminalamt (BKA) habe deshalb mit einigen Abgeordneten sogenannte Sicherheitsgespräche geführt. Dabei solle es auch um die mögliche Beobachtung durch den türkischen Geheimdienst und eine Gefährdungssituation durch türkische Nationalisten gegangen sein.
Mehr zum Thema
„Der Schutz der Mitglieder des Bundestags ist der gesetzliche Auftrag des BKA“, sagte eine BKA-Sprecherin der Zeitung. In diesem Kontext seien in den „letzten Wochen“ auch „Sicherheitsgespräche“ geführt worden. „Mögliche Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste waren hier auch ein Thema.“
Wegen des Verdachts türkischer Spionageaktivitäten in Deutschland hatte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe schon Anfang des Jahres ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hintergrund ist die Bespitzelung türkischer Oppositioneller in der Bundesrepublik, darunter vor allem angebliche Anhänger der Gülen-Bewegung. Die türkische Regierung macht die Anhänger des Predigers Fethullah Gülen für den gescheiterten Putschversuch im Juli 2016 verantwortlich.
Themen zu diesem Beitrag:
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben
Weitere Empfehlungen
Die Agenda
Das bringt der Mittwoch
Der Bundestag-Rechtsausschuss berät über einen Gesetzentwurf zur gleichgeschlechtlichen Ehe. Das Bundeskabinett beschließt derweil den Haushaltsplan 2018. Der EuGH entscheidet über die Quersubventionierung der Deutschen Bahn.
Mehr
28.06.2017, 07:30 Uhr | Finanzen
G-20-Proteste
Hamburger Polizei stellt sich massiv auf
Andy Grote, Innen- und Sportsenator der Stadt Hamburg, erläutert den Einsatzplan der Polizei für die geplante „Welcome to hell“-Demo. Die Polizei werde den Demonstrationszug mit einem massiven Aufgebot begleiten, so Grote.
Mehr
06.07.2017, 15:20 Uhr | Feuilleton
Die Agenda
Bundeskabinett beschließt Haushaltsplan 2018
Die Debatte über die Ehe für alle läuft weiter. Gibt es heute eine Vorentscheidung im Bundestag? Das Bundeskabinett beschließt derweil den Haushaltsplan 2018. Der EuGH entscheidet über die Quersubventionierung bei der Deutschen Bahn.
Mehr
28.06.2017, 07:14 Uhr | Wirtschaft
Russland-Affäre
Sonderermittler Mueller ermittelt gegen Trump
Der Sonderermittler in der Russland-Affäre Robert Mueller hat einem Zeitungsbericht zufolge Ermittlungen gegen Präsident Donald Trump aufgenommen. Dabei gehe es um den Vorwurf der Behinderung der Justiz, berichtete die „Washington Post“ am Mittwoch unter Berufung auf nicht näher genannte Regierungskreise. Die Ermittlungen hätten nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey am 9. Mai begonnen. Die Anwälte Trumps erklärten, das Durchsickern von Informationen über den Präsidenten im FBI sei empörend und rechtwidrig.
Mehr
23.06.2017, 10:09 Uhr | Politik